Python is Language of the Year

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BlackVivi
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Sonntag 22. Februar 2009, 13:52

python.org hat geschrieben:For the second year running Python has been selected as the Language of the Year in the 2008
LinuxQuestions.org Members Awards.
Quelle: http://www.python.org/news/index.html#F ... 92021-0500

Achja, Python 3.0.1 ist draußen :)
DasIch
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Sonntag 22. Februar 2009, 15:02

BlackVivi hat geschrieben:Achja, Python 3.0.1 ist draußen :)
Bei Arch schon in den Repos :D
sma
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Montag 23. Februar 2009, 22:26

Naja, 226 von 861 Linux-Nutzern ist nicht gerade wirklich repräsentativ.

Stefan
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gkuhl
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Mittwoch 25. Februar 2009, 02:56

sma hat geschrieben:Naja, 226 von 861 Linux-Nutzern ist nicht gerade wirklich repräsentativ.
Bei den Wahlforschungsgruppen werden meist auch nicht viel mehr Leute befragt. Und trotzdem sind die Ergebnisse nicht umbedingt schlecht und vor allem repraesentativ.

In diesem Fall hat aber nur eine Forencommunity abgestimmt. Es ist also nur repraesentativ fuer die dort aktiven Mitglieder. Nebenbei: Wenn ein Computermagazin Python zur Sprache des Jahre waehlen wuerde, stimmt da meist die Redaktion drueber ab. Da sagt dann auch keiner der Abstimmungsprozess sei nicht repraesentativ gewesen.
Leonidas
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Mittwoch 25. Februar 2009, 11:19

Fragen wir doch Leute auf der Strasse, was für sie die Sprache des Jahres war. Wird sicher super-repräsentativ :D
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Damaskus
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Mittwoch 25. Februar 2009, 11:26

Leonidas hat geschrieben:Fragen wir doch Leute auf der Strasse, was für sie die Sprache des Jahres war. Wird sicher super-repräsentativ :D
[total Offtopic]
Da kommt sicher Schwäbisch bei raus :roll:
[/total Offtopic]

Ansonsten teilen sich Platz 1 bei mir Python und Java

Gruß
Damaskus
Leonidas
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Damaskus hat geschrieben:Ansonsten teilen sich Platz 1 bei mir Python und Java
Java ist für mich die Anti-Sprache des Jahrzehnts. 8)
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Nocta
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Mittwoch 25. Februar 2009, 16:41

Ich vermute ja PHP würde gewinnen.
Ein represäntatives Ergebnis würde man vielleicht bekommen, wenn man ausschließlich Menschen befragt, die schon mehrere Sprachen ausprobiert haben (also nicht einfach PHP sagen, weil sie's können) und über eine gewisse Erfahrung verfügen, was Computer im allgemeinem und das Programmieren im speziellen angeht. Und das ganze aus möglichst vielen verschiedenen Communities, die aber nicht sprachbezogen sein dürfen.
Aber so eine Umfrage wäre wahrscheinlich eh zu aufwendig, außerdem interessiert's auch nicht so wirklich :) Für mich ist's jedenfalls Python.
Außerdem ist 'Language of the year' viel zu unpräzise. Man müsste dann schon wirklich eine klarere Umfrage definieren. Für mich könnte 'Language of the year' auch Brainfuck sein, weil ich's ne lustige Idee finde.
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DatenMetzgerX
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Mittwoch 25. Februar 2009, 20:52

Leonidas hat geschrieben:
Damaskus hat geschrieben:Ansonsten teilen sich Platz 1 bei mir Python und Java
Java ist für mich die Anti-Sprache des Jahrzehnts. 8)
wäre bei mir auch java, aber wohl nur aus dem grund weil ich mich seit 2 Jahren damit beschäftigen muss ;) C# wäre ansonsten technisch intressanter.
BlackJack

Mittwoch 25. Februar 2009, 21:36

@Leonidas: Und was ist dann C++? :-)

Also mir ist Java jedenfalls *wesentlich* lieber als C++.
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hendrikS
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Mittwoch 25. Februar 2009, 22:16

Also einer Programmiersprache, die für ein Hello World eine Klasse braucht, würde ich auch die Programmierhimbeere verleihen.
Ich bevorzuge C++, Python und manchmal Haskell und vermisse nahezu nichts.
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BlackVivi
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Donnerstag 26. Februar 2009, 01:03

BlackJack hat geschrieben:@Leonidas: Und was ist dann C++? :-)
Das war's jetzt schon sooo viele Jahre in Folge, da kanns ruhig mal seinen Titel weitergeben :P Es bleibt trotzdem eine honorable mention ^_^
Leonidas
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Short Version:
BlackJack hat geschrieben:Und was ist dann C++? :-)
Die Anti-Sprache des vorigen Jahrzehnts :)

Long Version (Überspringen bei mangelndem Interesse an einem Java-Rant):
BlackJack hat geschrieben:Und was ist dann C++? :-)
Irgendwas wo man sich zwar massiv in den Fuß schießen kann, aber lieber das als in einer 1.5x1.5x1.5m Gummizelle zu sitzen weil die Designer entschieden haben dass Programmierer zu blöd für Operatorüberladung, Mehrfachvererbung, First Class Functions etc. sind. Nein, besser man gibt ihnen einen Mix aus primitiven Typen und Objekttypen (und so Perlen wie int/Integer) und NullPointerExceptions. Ooch und Checked Exceptions vs. Unchecked Exceptions (Unterklassen von RuntimeError.. und selbst da gibt es noch Exceptions die Checked sind.. das Chaos is komplett). Und das Typsystem, das bei einigen gar nicht so dynamisch aussehenden Sachen zur Laufzeit Fehler meldet statt zu Kompilierzeit[1]. Nachdem Java 12 Jahre jünger ist als C++ und die Leute die die Sprache entwickelt haben (unter anderem The Great Quux) eigentlich recht Intelligente Leute sind bin ich erstaunt was das für ein Fiasko geworden ist.

Achja, und die geliebte Dokumentation nachder beim Lesen des einen Satzes der zu jeder Funktion geschrieben wird auch kaum klarer wird wie man es letztendlich nutzt. Das liegt aber womöglich einfach auch an mir.

Natürlich, ich bin mir sicher, wenn ich das einem Java-Programmierer wird der sagen das gehört sich alles so und ist sinnvoll, genauso wie ein C++-Programmierer seine Sprache verteidigt (siehe Kritik der C++ FQA) oder wie ein Python-Programmierer seine Konzepte verteidigt. Boost macht C++ zumindest irgendwie cool, der Code der für die Java-Patterns nötig ist, ist eher Beweis wie ausdruchsschwach die Sprache selbst ist.

Ich tröste mich damit dass Java wohl nicht für Leute wie mich gedacht war, andererseits finde ich es schade das gerade das an so vielen Universitäten gelehrt wird. Da würde ich mir gerade für Studenten etwas wünschen was eher den Horizont erweitert statt etwas was man sich mit Programmiersprachenkenntniss in zwei Wochen recht simpel anlernen kann.

[1] Da kenne ich mich nicht aus, aber das hatten wir in der Klausur und meine Überlegung war "Das kann ja nicht sein, dass eine statisch typisierte Sprache wie Java da zur Laufzeit Exceptions wirft, das wird sicher ein Fehler beim kompilieren werden". Da war ich wohl etwas zu optimistisch.
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BlackJack

Donnerstag 26. Februar 2009, 07:43

Mein Problem mit C++ ist, das ich mir damit nicht nur in den Fuss schiessen kann, sondern das auch 100%ig tue. So wie OOP in C++ funktioniert, das deckt sich einfach nicht mit meinem Verständnis davon, und ein nicht-triviales Programm mit Ausnahmen und deren Behandlung, das keine Speicherlecks hat, erscheint mir persönlich unerreichbar.

Was Boost mit Template-Magie alles in die Sprache drückt ist ja nett, aber wenn der Compiler die erste Fehlermeldung bezüglich Templates rauswirft, ist mir zum heulen und weglaufen. Angeblich sollen selbst C++-Profis bei Fehlern mit Templates mit "trial & error" anfangen, weil die eben kein Mensch versteht.

Die "Java-Zwangsjacke" ist zwar nicht schön, aber für mich immer noch besser als C++. Java ist ja unter anderem eine Reaktion auf den C++-Wahnsinn, und da haben sie halt etwas panisch reagiert und es *zu* "idiotensicher" gemacht. Von einem Extrem ins Andere. :-)
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Damaskus
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Donnerstag 26. Februar 2009, 12:00

BlackJack hat geschrieben:Die "Java-Zwangsjacke" ist zwar nicht schön, aber für mich immer noch besser als C++. Java ist ja unter anderem eine Reaktion auf den C++-Wahnsinn, und da haben sie halt etwas panisch reagiert und es *zu* "idiotensicher" gemacht. Von einem Extrem ins Andere. :-)
Da stimm ich voll zu! ;)

Java ist halt die Sprache in der sich viele Win32 Anwendungen erweitern lassen. Nur wenige Entwickler binden eine Python Schnittstelle ein, die meisten verwenden Java, leider! :cry:

Gruß
Damaskus
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