Der Neue: AlArenal

Alles, was nicht direkt mit Python-Problemen zu tun hat. Dies ist auch der perfekte Platz für Jobangebote.
AlArenal
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Der Neue: AlArenal

Beitragvon AlArenal » Sonntag 27. April 2008, 13:04

Gestern Nacht angemeldet ist nun die Zeit gekommen, mal ein fröhliches "Hallo!" in die Runde zu werfen.

Meine Geschichte in Kürze:
Ich begann klassisch mit BASIC am C-64 und MS DOS. Später kamen C, Assembler (x86) und Pascal dazu. Beruflich ging es mit LAMP los, wobei das P zu 90% PHP war und zu 10% Perl. Später ging es dann für einige Jahre in die Java-Welt als Entwickler für Client-Anwendungen (mit einer Prise PHP zur Anbindung an die zentrale Webanwendung mittels XML-RPC). Seit Mitte letzten Jahres bin ich wieder zurück bei LAMP mit PHP, wobei die Sprache indirekt gewählt ist, da ich hauptsächlich mit dem CMS Drupal arbeite und das ist nunmal in PHP geschrieben.

Auf der Suche nach einem Ausgleich versuche ich es nun mal mit Python. Gelesen habe ich darüber in den Jahren recht viel in diversen Artikeln und Interviews. Ruby in Form von Rails habe ich auch schon ein paar mal angespielt, nur ist mir die Sprache zu perlig.

Das charmante Versprechen einer einfach lesbaren Sprache, die sich einem nicht in den Weg stellt und deren Features und API sehr gut durchdacht sind, locken mich. Üble / überholte APIs habe ich in meiner Java-Zeit genug gesehen, mit PHP kenne ich eine m.E. ganz üble Sprache und Ruby ist mir derzeit einfach zu perlig. Für Python spricht nicht zuletzt auch der Einsatz in Civilization IV ;)

Meine Registrierung hier ist gewissermaßen der Versuch mir selbst Gruppenzwang zu verordnen, um am Ball zu bleiben.

Ach ja, ich arbeite beruflich und privat an Windows XP, Vista haben wir nach Tests schnell fallengelassen. Die von mir aufgesetzten und administrierten Mail-/Webserver sind Debian Etch Maschinen. Ansonsten starte ich auch gerne mal Ubuntu, schaue wie die Haiku-Leute mit ihrem BeOS-Nachfolger weiterkommen und habe hier noch zwei Silicon Graphics Workstations stehen, denen ich ab und zu mal ne Schüppe Strom zu futtern geben (SGI Iris Indigo Elan, SGI Octane).

Da ich trotz aller Buckelei den letzten Rest Idealismus bewahrt habe, spare ich auf einen oder zwei Macs, die für mich in Sachen Usability und als Entwicklungsplattform das Nonplusultra darstellen. Wenn es mal soweit ist, muss natürlich auch Objective-C gelernt werden - das entschädigt dann auch dafür, dass ich mit Smalltalk nie so ganz warm wurde.

In diesem Sinne: Fröhliches Schlangenbeschwören!
"Ein schwarzes Loch hat keine Haare" - John A. Wheeler
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Re: Der Neue: AlArenal

Beitragvon gerold » Sonntag 27. April 2008, 15:33

AlArenal hat geschrieben:der Versuch mir selbst Gruppenzwang zu verordnen

Hallo AlArenal!

Willkommen im Python-Forum!

mfg
Gerold
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Wissen hat eine wunderbare Eigenschaft: Es verdoppelt sich, wenn man es teilt.
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Re: Der Neue: AlArenal

Beitragvon mkesper » Montag 28. April 2008, 08:18

AlArenal hat geschrieben:Ich begann klassisch mit BASIC am C-64 und MS DOS.

Ich stelle mir manchmal vor, was wohl wäre, wenn die Maschine damals nicht mit diesem grauenhaften Basic V2.0 sondern direkt mit Python gestartet hätte. ;)
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Beitragvon AlArenal » Montag 28. April 2008, 09:04

@gerold:
Danke für das Willkommen!

@mkallas:
Hm.. meinst du, wenn es das damals gegeben hätte, hätte man es in 64k unterbringen können?
Abgesehen davon ist doch bekannt, dass Bill kein sonderlich begnadeter Coder war, wie man auch sehr schön in einer Anekdote in "Barbarians led by Bill Gates" nachlesen kann. Von daher konnte es damals nur BASIC werden...
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Beitragvon BlackJack » Montag 28. April 2008, 09:07

@mkallas: Dann hätte ich wahrscheinlich keinen so zwingenden Grund gehabt mich mit Assemblerprogrammierung auf dem C64 auseinander zu setzen, und mir wäre eine Menge Basiswissen über Computer entgangen. :-)
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Beitragvon Leonidas » Montag 28. April 2008, 10:14

AlArenal hat geschrieben:Hm.. meinst du, wenn es das damals gegeben hätte, hätte man es in 64k unterbringen können?

Also tinypy plant zumindest unter 64 KLOC zu bleiben und hat etwas Ähnlichkeit zu Python.
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Beitragvon BlackJack » Montag 28. April 2008, 10:41

Das hilft aber überhaupt nicht wenn der *Quelltext* unter 64 KiB bleibt, das Binary ist grösser.
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Re: Der Neue: AlArenal

Beitragvon lunar » Montag 28. April 2008, 14:01

AlArenal hat geschrieben:Ich begann klassisch mit BASIC am C-64 und MS DOS. Später kamen C, Assembler (x86) und Pascal dazu.

Wohl denen, welche die Gnade der späten Geburt zuteil wurde ;) Ich müsste mich nie mit Assembler, Basic und DOS herumschlagen.

Ok, dafür hatte ich das unendliche Glück, mit Java anzufangen, was wohl meine Abneigungen gegen statische Typisierung und meine Liebe zu Python erklärt ;)

Wie dem auch sei, ich heiße dich herzlich willkommen, wünsche dir viel Glück mit Python und die baldige Erlösung von PHP.
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Beitragvon AlArenal » Montag 28. April 2008, 16:53

Ach, war eigentlich eine witzige Zeit. Damals gab es diese riesige Auswahl und vor allem Verfügbarkeit an Sprachen ja nicht. Privat waren die wenigsten vernetzt. DOS hatte jeder als Raubkopie auf lauter Disketten und mit Büchern hat man sich sein DOS mit Batch-Dateien so aufgepimpt, dass es sich so stark wie möglich wie eine Unix-Shell benahm und so aussah.

Assembler fand hauptsächlich über die gruselige debug.com statt, mit der man mit Glück auch das eine oder andere Spiel cracken konnte :D

Baisc kam natürlich später auf DOS nochmal mit GW BASIC groß raus, als - ich glaube ab MS DOS 4 - das Spiel Gorillas mitgeliefert wurde. Mit ein paar Anpassungen machte man die Explosionen explosiver, veränderte die Schwerkraft, ...

Eben nicht diese Fülle an freien Wahlmöglichkeiten gehabt zu haben, die es heute gibt, hatte durchaus Vorteile, weil eben viel mehr Leute auf einem ähnlichen Stand waren. Heute verspezialisiert sich so vieles. Vielleicht sind Frameworks wie Ruby on Rails auch gerade darum so erfolgreich, weil sie vielleicht nicht alles können, aber das was sie können sehr gut und ohne, dass man sich ständig fragen muss, ob man lieber dieses oder jenes benutzt.

Ich bin froh in Java nie Webanwendungen erstellt zu haben, denn auch so ist die schiere Auswahl an Technologien und Libs einfach absolut erschlagend.

Strenge Typisierung empfinde ich persönlich übrigens gar nicht als Fluch, sondern mitunter als sehr angenehm.

Die Erlösung von PHP wird es für mich sicher nicht geben. Aber mit einer Koexistenz wäre meinem Seelenfrieden schon Genüge getan.
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Beitragvon BlackJack » Montag 28. April 2008, 20:53

Auswahl an Sprachen gab's "damals" doch auch. Verfügbarkeit war mangels Netz nur nicht so gegeben. Ich kann mich jedenfalls mindestens an C, Turbo Pascal, (GW|Q|Turbo) Basic, Rexx, Clipper, Logo, Forth, und Assembler erinnern.
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Beitragvon AlArenal » Montag 28. April 2008, 21:40

BlackJack hat geschrieben:Auswahl an Sprachen gab's "damals" doch auch. Verfügbarkeit war mangels Netz nur nicht so gegeben. Ich kann mich jedenfalls mindestens an C, Turbo Pascal, (GW|Q|Turbo) Basic, Rexx, Clipper, Logo, Forth, und Assembler erinnern.


Als Schüler konnte man sih aber nicht mal eben alles organisieren, auch wenn es damals schon Public Domain gab (ich erinnere mich an Regale voll PD im Karstadt, hauptsächlih für Amiga und ST).

Pascal fand ich schon immer gruselig. In der Schule habe ich es nur unter Protest verwendet und als im ersten Semester auf einmal Einführung in die Programmierung anstand und man mir mit Pascal kam, bin ich echt fuchsig geworden. Da hätte auch der Wirth persönlich vor mir stehen können.. ;)

Rexx kenn ich nur vom Amiga und OS/2. OS/2 kenne ich nur vom Gespräch mit meinem netten Bankberater und Amigas hatte ich nur wenige und auch nur kurz und spät (A1200 mit PPC, A1200 Tower mit PPC und GraKa) ;)

C, Forth, Logo, Assembler hatte ich alle auch mal mehr oder weniger genutzt. Aber irgendwie... ist aus mir nie so ein echter Hardcore-Coder geworden. Dafür gibts einfach zu viele schöne Dinge außerhalb des Rechners ;)
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