Django-Webhosting (deutsch)

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nuki
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Montag 19. März 2007, 15:00

Hallo, kennt jemand einen deutschen Webhoster auf dem man Django seiten laufen lassen kann (mod_python oder FastCGi, is egal)? Bei den DjangoFriendlyWebhosts auf dem projekteigenem Wiki taucht kein deutscher aus und an BeKaWe-Media habe ich schon eine Anfrage gestellt, welche allerdings verneint wurde.
rafael
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Montag 19. März 2007, 16:08

Hoi,

soweit ich weiß gibt es keinen guten, bekannten, deutschen Djangohoster.

Ansonsten:

[wiki]Python Webspace[/wiki]
http://code.djangoproject.com/wiki/Djan ... lyWebHosts

Oder kauf dir einfach nen kleinen VServer, die gibt es jetzt schon recht günstig. (netdirect, Strato).
Leonidas
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Hallo nuki, willkommen im Forum,

Ich schließe mich rafael an - wenn du Django willst ist es am einfachsten sich einen vServer anzumieten. Dann sollte man aber sichergehen dass man mit der Administration ausreichend zurechtkommt. Ansonsten gibt es wohl kaum deutsche Hoster. Dafür ist der Bedarf zu gering. Wenn es ausreichend Bedarf gäbe, könnte man überlegen so etwas anzubieten.
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jens
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Dienstag 20. März 2007, 10:37

btw. der WebHoster muß nicht explizit "Django" Anbieten! Man kann django auch einfach so benutzten... Kleinster gemeinsamer Nenner ist da CGI. Also man braucht eigentlich nur einen FTP Zugang, Python + CGI und am besten mod_rewrite...

Damit django mir CGI läuft, braucht man das hier: http://code.djangoproject.com/ticket/2407

Schöner bzw. schneller geht's mit FastCGI oder mod_Python. Aber auch dabei muß django nicht "richtig installiert" sein. Einfach zusammen mit der django-App auf dem Server kippen geht auch!
Dabei muß man nur sicherstellen, das die imports funktionieren.

Theoretisch kommt man auch ganz ohne Shell Zugriff aus! Ich hab dafür in PyLucid eine _install Sektion. Dort kann man alles übers Web machen. Also die Administrativen Aufgaben, die man normalerweise mit django-admin.py auf der Konsole erledigt, wie z.B. syncdb usw...

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rafael
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Dienstag 20. März 2007, 18:21

@jedie: Aber CGI-Rumgebastel ist ja nicht wirklich das Tollste und Webspace ist ja schon fast so teuer wie ein kleiner VServer, wo man das dann so konfigurieren kann, wie man will.
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jens
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Dienstag 20. März 2007, 18:51

Also mit geht's beim Thema Shared-Webhosting <-> (V)Server nicht ums Geld. Viel wichtiger ist der Admin Aufwand...

Wie gesagt, CGI ist der kleinste gemeinsame Nenner! Bei einer Webseite, die nicht von vielen Besucht wird, ist das auch ok. Mit GPcom braucht man auch kein CGI, sondern kann fastCGI nutzten... Also alles kein Problem... theoretisch...

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Leonidas
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Dienstag 20. März 2007, 20:50

jens hat geschrieben:btw. der WebHoster muß nicht explizit "Django" Anbieten! Man kann django auch einfach so benutzten... Kleinster gemeinsamer Nenner ist da CGI. Also man braucht eigentlich nur einen FTP Zugang, Python + CGI und am besten mod_rewrite...
Möglich, aber es fühlt sich an, als würden die Seiten erstmal eingeflogen werden müssen (oder gar auf einem Schiff transportiert) als das sie angezeigt werden.

Und mit dem "auf den Server kippen" funktioniert im Falle von mod_python auch nur, solange man zumindest Teile der Konfigration des httpd bearbeiten kann. Und Reloads ohne Apache-Restart-Rechte sind mit mod_python grauenhaft. Man muss warten bis das Child genug Requests bekommt bis es neu gestartet wird. Dies kann je nach Konfiguration oder Auslastung lange dauern.
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nuki
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Mittwoch 21. März 2007, 10:16

Danke fuer die vielen Antworten. Ich bin auch jens' Meinung, dass mir der Aufwand bei nem VServer auch zuviel ist (python, django, apache, ftpd installieren, alles confen, system pflegen, ..) fuer eigentlich unnuetze Webseiten, die ich publizieren moechte. Ich hoffe es dringt bald mal an die Webhoster durch, dass es noch was anderes als PHP und MySQL gibt.

Regards,
nuki
Y0Gi
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Mittwoch 21. März 2007, 11:36

Du könntest die Inhalte auch als statische Seiten exportieren und dann einfach hochladen, wenn keine dynamischen Inhalte drin sein müssen.
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jens
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Mittwoch 21. März 2007, 13:29

Y0Gi hat geschrieben:Du könntest die Inhalte auch als statische Seiten exportieren und dann einfach hochladen, wenn keine dynamischen Inhalte drin sein müssen.
Genau das ist das Ziel von daucms ;)

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Y0Gi
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Donnerstag 22. März 2007, 11:48

Das ist allerdings etwas, das sich leicht zu einem bestehenden Framework ergänzen lässt, so dass man auch dessen Features nutzen kann.
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