passendste philosphie fuer eien script sprache

Alles, was nicht direkt mit Python-Problemen zu tun hat. Dies ist auch der perfekte Platz für Jobangebote.
Costi
User
Beiträge: 544
Registriert: Donnerstag 17. August 2006, 14:21

passendste philosphie fuer eien script sprache

Beitragvon Costi » Montag 19. Februar 2007, 15:07

eine, denke ich, interesante frage:
welche philosophie ist fuer eine skript-sprache am besten geignet - minimalistisch, puristisch, sowas wie perl, inplizit und leich geschriebener code, .....

meiner mienung nach sollte man eine sprache moeglichst an den programmierer statt an einen ideal anpassem, trotzdem sollte man aber als 2. prioritaet die sprache von einer haubtidee steuern lassen, sonst hat mam man am ende einen unzusamenhaengenden kuddel-muddel


was meint ihr?
cp != mv
BlackJack

Beitragvon BlackJack » Montag 19. Februar 2007, 16:03

Das es nicht *den* Programmierer gibt, kann es auch nicht *die* Philosophie geben.

Und vielleicht solltest Du mal Scriptsprache definieren und wir schau'n mal ob Python da drunter fällt.
N317V
User
Beiträge: 504
Registriert: Freitag 8. April 2005, 13:23
Wohnort: München

Beitragvon N317V » Montag 19. Februar 2007, 16:47

Ich meine ich habe den Eindruck, dass Du einfach gar keine Idee hast, Costi. Dann sehe ich auch keinen Handlungsbedarf. Versuch das mal problemgesteuert anzugehen, z.B. Perl ist Dir vielleicht zu kryptisch, dann ist Klarheit und/oder Lesbarkeit ne passende Philosophie oder Python ist Dir zu langsam, dann ist hohe Geschwindigkeit ne passende Philosophie. (Ja, das sind beides Klischees. Dienen ja nur als Beispiele) Das ist das, was Programmierer tun (oder tun sollten): sie stoßen auf ein Problem und versuchen es zu lösen. Nicht: ich bastle eine Lösung und suche dann verzweifelt das passende Problem. Das war New Economy bzw. ist jetzt WEB 2.0.
Es gibt für alles eine rationale Erklärung.
Außerdem gibt es eine irrationale.

Wie man Fragen richtig stellt
sape
User
Beiträge: 1157
Registriert: Sonntag 3. September 2006, 12:52

Re: passendste philosphie fuer eien script sprache

Beitragvon sape » Montag 19. Februar 2007, 19:26

Costi hat geschrieben:eine, denke ich, interesante frage:
Die zu nichts führt, da wir es hier mit Individuen zu tun haben, die alle ihren eigenen Kopf haben, und nicht um ein Kollektive wie z.B. die Borgs.

Costi hat geschrieben:welche philosophie ist fuer eine skript-sprache am besten geignet - minimalistisch, puristisch, sowas wie perl, inplizit und leich geschriebener code, .....
Siehe oben. Das kann man so nicht grundsätzlich festmachen, da jeder Mensch anders ist und es nicht **die** absolute Lösung/Philosophie gibt, sondern nur verschiedenen Annäherungen für verschiedene Typen von Menschen. Jeder sucht sich da dass aus was seiner Vorstellung am nächsten kommt. Sich daher hinstellen und behaupten X ist die einzige wahre Philosophie, wäre sehr überheblich, da ich mir nicht vorstellen kann das es die Philosophie gibt die alle glücklich machen wird. -- Die einen finden Perl wegen seiner "Kontextsensitivietät" Super die anderen Hassen es weil es zu sehr unstrukturierter/ungeordneter/Kryptischer Programmierung führt. Andere finden Python gut weil man damit sehr "Sauber" und leicht programmieren kann und eigentlich alles damit Lösen kann. Für andere ist Python aber nur eine Trivialität, nicht beachtenswert und keine Herausforderung und/oder zu Langsam, etc.

Wider andere werden nur mit C/C++ glücklich, da man mit diesen Sprachen mehr "Kontrolle" hat bzw. sich auch mit dem Low-End beschäftigen kann, "saubere" Schnittstellen definieren kann, da einige der Meinung sind, das man diese nur mit statischer Typisierung erreichen kann, etc. Andere finde C/C++ nicht so gut, da man sich nicht aufs "wesentliche" konzentrieren kann, sondern mit Dingen beschäftigen muss wie dynamische Allokation von Speicher, kein Duck-Typing hat und es dadurch aufwändiger wird Polymorphe Objekte zu schreiben, etc...

Dan gibt es Anhänger von funktionalen Programmiersprachen wie haskell, lisp, etc. Dan gibt es Java-Anhänger, und vieles mehr...

Alle diese Sprachen habe eins gemeinsam, das die sich in der Philosophie grundsätzlich von einander unterscheiden und es **nicht** möglich ist ein neue Sprache (**die** Sprache) zu entwickeln nach einer Philosophie die all denen zusagen würde.

Fazit: Solange es Individuen gibt, kann es nie und nimmer **die** Philosophie geben.

Costi hat geschrieben:meiner mienung nach sollte man eine sprache moeglichst an den programmierer statt an einen ideal anpassem, trotzdem sollte man aber als 2. prioritaet die sprache von einer haubtidee steuern lassen, sonst hat mam man am ende einen unzusamenhaengenden kuddel-muddel

Ich bin mir nicht sicher ob ich dich verstehe. Was meinst du genau mit "Sprache von einer Hauptidee steuern lassen"?
EnTeQuAk
User
Beiträge: 986
Registriert: Freitag 21. Juli 2006, 15:03
Wohnort: Berlin
Kontaktdaten:

Beitragvon EnTeQuAk » Montag 19. Februar 2007, 20:00

@sape:
dito


Ich bin mir nicht sicher ob ich dich verstehe. Was meinst du genau mit "Sprache von einer Hauptidee steuern lassen"?


na --> Eine Programmiersprache muss ein Ziel haben, auf das sie im Enddefekt hinaus will...
Python: Sauberer Code, Objektorientiert, Einfach etc....

So etwas denke ich meint er... (sorry, kann keine Beispiele aus anderen Sprachen einfügen, da ich nur C++ und das net genug kenne... :'( )

Ansonsten ließe sich zu dem Thema nicht so viel Sagen... Es ist und bleibt Sinnlos, darüber zu diskutieren (meine Meinung)...


MfG EnTeQuAk
Costi
User
Beiträge: 544
Registriert: Donnerstag 17. August 2006, 14:21

Beitragvon Costi » Montag 19. Februar 2007, 20:33

natuerlich zahelt auch einfach nur der individuele geschmack.
fuer eien skriptsprache ist aber zb "absolute kontrolle und optimierung" wie bei c/c++ nicht sehr sinnvoll.
Und wie wichtig ist es wirklich das ein anderer programmierer mein code gut versteht und erreiche ich das eher mit einfachen regeln (zb tcl) oder doch lieber explizierter schreibweise oder mit der verwendung von gut unterscheidbaren sonderzeichen

ich denke nicht alle philosphien/ideen mit den zweck einer skriptssprache (python laeuft darueber hinaus) kompatibel sind, aber natuerlich - es gibt nicht die leosung trotzdem koenen wir ueber vorteiel und nachteiel moeglicher ansateze diskutieren und so die besten ermitteln


Ich bin mir nicht sicher ob ich dich verstehe. Was meinst du genau mit "Sprache von einer Hauptidee steuern lassen"?

na --> Eine Programmiersprache muss ein Ziel haben, auf das sie im Enddefekt hinaus will...
Python: Sauberer Code, Objektorientiert, Einfach etc....

jep, genau das meinte ich


gruss
costi

edit:
hmmm, falls ich euch zu viele rechtschreibfehler zumute sagts mir :lol:
Zuletzt geändert von Costi am Montag 19. Februar 2007, 20:36, insgesamt 1-mal geändert.
cp != mv
sape
User
Beiträge: 1157
Registriert: Sonntag 3. September 2006, 12:52

Beitragvon sape » Montag 19. Februar 2007, 20:35

EnTeQuAk hat geschrieben:[...]
Ansonsten ließe sich zu dem Thema nicht so viel Sagen... Es ist und bleibt Sinnlos, darüber zu diskutieren (meine Meinung)...
Full Ack.

@:
Soll nicht heiße das ihr nicht darüber diskutieren sollt! Es soll lediglich aussagen das die Diskussion meiner Meinung nach zu nichts führen wird und daher für mich Sinnlos ist.

lg
Benutzeravatar
birkenfeld
Python-Forum Veteran
Beiträge: 1603
Registriert: Montag 20. März 2006, 15:29
Wohnort: Die aufstrebende Universitätsstadt bei München

Beitragvon birkenfeld » Montag 19. Februar 2007, 22:13

Sinnlos ist hauptsächlich, die eigene Meinung als die einzig wahre hinzustellen.

Über die Philosophien der einzelnen Sprachen kann man sehr gut diskutieren (definieren muss man sie im Falle von Python ja nicht, "import this" existiert).
Dann lieber noch Vim 7 als Windows 7.

http://pythonic.pocoo.org/
Benutzeravatar
birkenfeld
Python-Forum Veteran
Beiträge: 1603
Registriert: Montag 20. März 2006, 15:29
Wohnort: Die aufstrebende Universitätsstadt bei München

Beitragvon birkenfeld » Montag 19. Februar 2007, 22:14

Costi hat geschrieben:fuer eien skriptsprache ist aber zb "absolute kontrolle und optimierung" wie bei c/c++ nicht sehr sinnvoll.


Absolute Kontrolle habe ich bei Python durchaus, aber auf einem anderen Level als bei C.
Dann lieber noch Vim 7 als Windows 7.

http://pythonic.pocoo.org/
BlackJack

Beitragvon BlackJack » Montag 19. Februar 2007, 23:04

Costi hat geschrieben:Und wie wichtig ist es wirklich das ein anderer programmierer mein code gut versteht […]


Dieser andere Programmierer bist vielleicht *Du selbst*. Nämlich wenn Du den Quelltext nach einem Jahr nochmal anschaust. Ist echt interessant, was dann alles plötzlich nicht mehr verständlich ist, obwohl einem das alles sonnenklar war, als man den Quelltext geschrieben hat.
Benutzeravatar
Leonidas
Administrator
Beiträge: 16023
Registriert: Freitag 20. Juni 2003, 16:30
Kontaktdaten:

Beitragvon Leonidas » Sonntag 25. Februar 2007, 01:12

Costi hat geschrieben:aber zb "absolute kontrolle und optimierung" wie bei c/c++ nicht sehr sinnvoll.

Wo hat man bei C/C++ die absolute Kontrolle? An irgendeiner Stelle tritt das Betriebsystem in Aktion und setzt auch einem C/C++-Programm Beschränkungen auf. Oder die Hardware, zum Beispiel in Form von von fehlendem RAM-Speicher. Oder einfach nur fehlerhaften.
My god, it's full of CARs! | Leonidasvoice vs Modvoice
sape
User
Beiträge: 1157
Registriert: Sonntag 3. September 2006, 12:52

Beitragvon sape » Mittwoch 28. Februar 2007, 20:55

Ich denke er meinte mit absolute Kontrolle, dass man auf den Low-Level Zugriff hat, was mit Python so direkt nicht geht, sondern halt über eigene Erweiterungen z.B. in ``C``...Das man mit z.B. ``C`` nicht *die* absolute Kontrolle hat, ist wohl jeden klar...

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder