Python24 unter Wine

Probleme bei der Installation?
Francesco
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Sonntag 4. Februar 2007, 11:48

Hallo Forum,

ich wollte euch nur ein bisschen etwas bisschen verrücktes berichten. ;)

Die wine installation unter Ubuntu verlief erstaunlich erfreulich ohne Komplikationen.

Dann wollte ich Python 24 unter wine installieren:

Als erstes wollte ich mit wine das Python msi mit den msi installer installieren, funktioniert nicht.
(auch nicht mit anderem msi, das ich mit instmsi installiert habe).
root@franz-desktop:~# wine msiexec.exe /i python2-4.msi
err:msi:copy_package_to_temp failed to copy package L"python2-4.msi"
fixme:msi:MSI_OpenDatabaseW open failed r = 80030002!

Nachdem ich lange nach eiem Python24 exe installer gesucht habe und keinen Erfolg hatte, kam mir folgende
Idee:
Ich hatte noch einen Python23.exe installer auf meiner Festplatte, den rief ich dann auf, und
wohlweisslich nannte ich den Pfad schon Python24.
Probiert: wine python >>sys.version passt python23
Nachdem ich auf der Windows partition python24 installiert hatte, kopierte ich den ganzen Schwung einfach
über meine python23 installation in das verzeichnis python24.
beim Start meckerte er, dann fiel mir ein, dass man ja die Python24.dll in Windows\System32 auch noch kopieren musste,
und die Python23.dll beseitigen kann.
BlackJack

Sonntag 4. Februar 2007, 11:57

Warum will man Python in Wine laufen lassen, wo es doch Python auch "native" gibt?

Zum Testen oder Entwickeln von Windows-spezifischer Software wäre mir Wine zu unsicher was die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf ein echtes Windows angeht. Für Fälle wo ich Windows brauche, habe ich mir eins in einen VMWare Server gesperrt. Ich weiss Käfighaltung ist verpönt, aber Windows möchte ich nicht frei auf meiner Hardware herumlaufen lassen. ;-)
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birkenfeld
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Sonntag 4. Februar 2007, 12:01

BlackJack hat geschrieben:Warum will man Python in Wine laufen lassen, wo es doch Python auch "native" gibt?

Zum Testen oder Entwickeln von Windows-spezifischer Software wäre mir Wine zu unsicher was die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf ein echtes Windows angeht. Für Fälle wo ich Windows brauche, habe ich mir eins in einen VMWare Server gesperrt. Ich weiss Käfighaltung ist verpönt, aber Windows möchte ich nicht frei auf meiner Hardware herumlaufen lassen. ;-)
Ich glaube, viele hier verstehen dich ganz gut, und solange keiner Frau Zypries darauf aufmerksam macht, wird die Käfighaltung für Betriebssysteme auch in Zukunft erlaubt sein. :D

Und im Lichte dessen, was man von Vista so hört, ist das sicher auch bei der neuesten Windows-Ausgabe angebracht.
Dann lieber noch Vim 7 als Windows 7.

http://pythonic.pocoo.org/
Leonidas
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Sonntag 4. Februar 2007, 12:47

Francesco hat geschrieben: Nachdem ich auf der Windows partition python24 installiert hatte, kopierte ich den ganzen Schwung einfach
über meine python23 installation in das verzeichnis python24.
Und was hat das gebracht? Das hättest du ebenso ohne Python 2.3 installation machen können. Denn eigentlich braucht Python keinen Installer, man kann es ebenso in ein Archiv packen und mitnehmen. Oder auf CD brennen.
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Francesco
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Sonntag 4. Februar 2007, 15:16

BlackJack hat geschrieben:Warum will man Python in Wine laufen lassen, wo es doch Python auch "native" gibt?

Zum Testen oder Entwickeln von Windows-spezifischer Software wäre mir Wine zu unsicher was die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf ein echtes Windows angeht. Für Fälle wo ich Windows brauche, habe ich mir eins in einen VMWare Server gesperrt. Ich weiss Käfighaltung ist verpönt, aber Windows möchte ich nicht frei auf meiner Hardware herumlaufen lassen. ;-)
Ich glaube, du hast da etwas falsch verstanden, oder ich ich habe es
nicht gut genug erklärt.
Es geht darum, unser Projekt unter Linux und Windows zu testen und Fehler zu beseitigen. Jedesmal einen Restart ist viel zu mühselig, so habe ich die konsole offen und habe zwei scripts eines in der art python .../meinprog.py
und ein anderes wine /winpath/python.exe meinprog.py.

Das erspart mir viel Zeit!
Francesco
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Sonntag 4. Februar 2007, 15:19

Leonidas hat geschrieben:
Francesco hat geschrieben: Nachdem ich auf der Windows partition python24 installiert hatte, kopierte ich den ganzen Schwung einfach
über meine python23 installation in das verzeichnis python24.
Und was hat das gebracht? Das hättest du ebenso ohne Python 2.3 installation machen können. Denn eigentlich braucht Python keinen Installer, man kann es ebenso in ein Archiv packen und mitnehmen. Oder auf CD brennen.
Schreibt er nicht irgendwas in die registry? Ok wenn man den Pfad gesetzt hat, könnte es auch so funktionieren.
Leonidas
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Sonntag 4. Februar 2007, 15:24

Francesco hat geschrieben:Schreibt er nicht irgendwas in die registry?
Ja - er bindet .py, .pyc und .pyw an den Python-Interpreter, sehr viel mehr ists nicht. Wenn man darauf verzichtet, kann man sich die gesammte Installation sparen.
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BlackJack

Sonntag 4. Februar 2007, 15:41

Francesco hat geschrieben:Ich glaube, du hast da etwas falsch verstanden, oder ich ich habe es nicht gut genug erklärt.
Dito.
Es geht darum, unser Projekt unter Linux und Windows zu testen und Fehler zu beseitigen.
Und genau das wäre mir mit Wine ein wenig zu unsicher. Ein Windows in VMWare ist eine viel "echtere" Testumgebung.
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Sonntag 4. Februar 2007, 18:01

BlackJack hat geschrieben:
Francesco hat geschrieben:Ich glaube, du hast da etwas falsch verstanden, oder ich ich habe es nicht gut genug erklärt.
Dito.
Es geht darum, unser Projekt unter Linux und Windows zu testen und Fehler zu beseitigen.
Und genau das wäre mir mit Wine ein wenig zu unsicher. Ein Windows in VMWare ist eine viel "echtere" Testumgebung.
Ist schon klar, der "Intensivtest" erfolgt dann im wirklichen Windows, aber
für so einen schnellen "Doublecheck" sicher nicht so schlecht, IMHO, zumal es ja schön läuft.

VMWare: Hmm, muss ich mich erst informieren.

Ansonsten: Ok, ok, war halt dann doch nicht so super, wie einige kritische Stimme das zeigten (natürlich habe ich wieder was gelernt daraus :))
Für mich ist der Thread soweit abgeschlossen.
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jens
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Statt VMWare würde die VirtualBox nehmen. Denn die gibt es auch als GPL Version!

http://virtualbox.de/

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jens hat geschrieben:Statt VMWare würde die VirtualBox nehmen. Denn die gibt es auch als GPL Version!

http://virtualbox.de/
Ich habe zwar gesagt, dass ich mich hier nicht mehr melden würde, aber das interessiert mich grundsätzlich.
und grundsätzliche Frage:
Kann man grundsätzlich :) :) sagen, dass VMWare und Virtual Box Windows XP in Echtbetrieb fast ersetzen können oder ist das zu sehr gewagt?

Wäre ja voll super, nicht mehr neu hin- und herbooten zu müssen.
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jens
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Kommt darauf an, welche Anwendungen du nutzt. Für ein wenig Python, ist die Performance durchaus ausreichend...

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BlackJack

Montag 5. Februar 2007, 09:37

jens hat geschrieben:Statt VMWare würde die VirtualBox nehmen. Denn die gibt es auch als GPL Version!
Aber erst seit kurzem, nämlich seit letztem Monat. Ich habe schon einen ganzen Zoo von Systemen unter VMWare Server erstellt. Und VirtualBox OSE scheint man selbst kompilieren zu müssen. VMWare Server lässt sich einfacher installieren.

@Francesco: Solange man genug RAM für zwei Betriebssysteme im Rechner hat und nicht gerade Videoschnitt oder aufwändige Spiele im virtuellen Rechner betreiben möchte, kann man mit den virtuellen Maschinen nach meiner Erfahrung ganz gut arbeiten.
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Jo. Aber wer VMWare nutzt, was komplett Closed-Source ist, kann auch genauso gut die "VirtualBox binaries" nehmen.

VirtualBox ist aber momentan nicht so gut wie VMware. Ich kann es mit meinem AMD X2 unter Windows XP kaum verwenden, weil die Installation von Linux nicht wirklich funktioniert :( Ich denke in der nächsten Release wird das erst was...

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BlackJack hat geschrieben:
jens hat geschrieben:Statt VMWare würde die VirtualBox nehmen. Denn die gibt es auch als GPL Version!
@Francesco: Solange man genug RAM für zwei Betriebssysteme im Rechner hat und nicht gerade Videoschnitt oder aufwändige Spiele im virtuellen Rechner betreiben möchte, kann man mit den virtuellen Maschinen nach meiner Erfahrung ganz gut arbeiten.
Hmm, ähh, 256 MB Ram ist dann wahrscheinlich nicht gerade viel.
Aber das VmWare wird dann schon selbständig "swappen", oder lagert jedes Betriebssystem dann selber aus?

Trotzdem: Wine ist nicht schlecht, es funktionier schon mal, und das ist schön! :)
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