.py zu .exe oder .bin

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tinti
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.py zu .exe oder .bin

Beitragvon tinti » Montag 8. Januar 2007, 17:48

Hi,
wer kann mir weiterhelfen eine Python source Datei zu übersetzten nach .exe bzw .bin bei Linux. Ich bin nämlich dabei ein Projekt zu erstellen was zu einem gewissen Teil auf beiden Platformen laufen soll und ab einem gewissen Zeitpunkt nur noch unter Linux.
Meine Frage, gibt es die Möglichkeit den Kompiliervorgang nur unter Linux zu machen auf für die Win32 .exe?

Ich habe mir bereits unter Win32 py2exe und pyinstaller angesehen, welche auch hervoragend funktionieren mit nur einer Datei als Ausgabe, desweiteren weiss ich nicht welchen Vorgang ich nutzen soll für eine Binär Datei unter Linux? cxFreeze? oder anderes?
Am allerbesten soll man in der Binär Datei (Win32 + Linux) auch keinen Sourcecode mehr sehen können.

Vielen Dank für eure Hilfe.

tinti
sape
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Re: .py zu .exe oder .bin

Beitragvon sape » Montag 8. Januar 2007, 18:29

tinti hat geschrieben:Am allerbesten soll man in der Binär Datei (Win32 + Linux) auch keinen Sourcecode mehr sehen können.
Hi. Lese dir erstmal folgenden Artikel durch und überlege wirklich ob Python das richtige für dich ist: [wiki]Warum ist quelloffene Software nicht böse[/wiki]

Das einzige Argument (wenn man es so nenne will) ist, dass man den Installationsvorgang für den benutzter so einfach wie möglich machen will und deshalb ein kompiliertes Programm bereitstellt. Aber selbst da, kann man sagen: "Hey, wo ist das Problem mal eben Python zu installieren?
EDIT: OK, ja ich kenne es selbst aus eigener Erfahrung das _selbst_ Leute eine Software nicht benutzen wollen, weil es denen zu umständlich ist z.B. mal eben das benötigte ".NET" zu installieren :roll: Naja, was soll man da groß machen...

lg
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Re: .py zu .exe oder .bin

Beitragvon Leonidas » Montag 8. Januar 2007, 18:31

tinti hat geschrieben:wer kann mir weiterhelfen eine Python source Datei zu übersetzten nach .exe bzw .bin bei Linux.

Unter Linux haben ausführbare Dateien in aller Regel keine Erweiterungen wie .bin.

tinti hat geschrieben:Meine Frage, gibt es die Möglichkeit den Kompiliervorgang nur unter Linux zu machen auf für die Win32 .exe?

Das was du suchst ist eine Art Crosscompiler (also hast du zumindest schon mal ein Stickwort für eine Suchmaschine). Ich glaube nicht, dass sowas mit irgendeinem der heutzutage verfügbaren Werkzeuge für Python möglich ist. Aber du kannst versuchen mit Wine ein Win32-Python unter Linux zu nutzen.

tinti hat geschrieben:desweiteren weiss ich nicht welchen Vorgang ich nutzen soll für eine Binär Datei unter Linux? cxFreeze? oder anderes?

PyInstaller oder cxFreeze sollten beide unter Linux tun. Aber in der Regel braucht man so etwas unter Linux überhaupt nicht. Ich als Linux-Nutzer will solchermaßen eingepackte Programme nicht nutzen (müssen).

tinti hat geschrieben:Am allerbesten soll man in der Binär Datei (Win32 + Linux) auch keinen Sourcecode mehr sehen können.

Den Quellcode kannst du schon allein dadurch verschwinden lassen, dass du .pyc-Dateien auslieferst. Ist zwar nicht besonders sicher, aber so etwas wie py2exe ist genausowenig sicher gegen dekompilieren.
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Mad-Marty
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Beitragvon Mad-Marty » Dienstag 9. Januar 2007, 23:29

Ich empfehle, py2exe für windows, schon aus bequemlichkeit, man kann ein zip packen und es läuft auf jedem rechner.

Unter Linux ist cxFreeze eine alternative.
Ich würd aber wohl dazu tendieren, pyc's zu packen.
Linux hat normalerweise Python dabei.
Ok, bleibt die frage mit der Pythonversion etc, aber ich bin mir nicht sicher ob das mit Linux so einfach funktioniert wie bei windows, da wesentlich mehr unterschiedliche lib versionen rumflattern gegen die das Python gelinkt sein könnte.
Aber dazu sollte jemand was sagen ders getestet hat :D

(Auserdem wer Linux benutzt verspürt sowieso keine schmerzen python zu installieren)

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