Eigene DB-Schnittstelle oder Oo-Base

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planktom
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Eigene DB-Schnittstelle oder Oo-Base

Beitragvon planktom » Donnerstag 28. Dezember 2006, 12:20

Hi,
ich möchte auf meine MySQL-Datenbank zugreifen und dort standardisierte Abfragen laufen lassen. Irgendwie bin ich nun auf Python gestoßen, s.u.. Hab' das erste Tutorial angefangen ("Jetzt lerne ich Python", Laningham) und bin allein durch die eleganten Möglichkeiten der Tupel, Sequenzen,.. davon überzeugt, die richtige Sprache für meine Auswertungen gefunden zu haben. So muss ich z.B. regelmäßig verschiedene Felder der Datensätze nach bestimmten Kriterien durchsuchen. Mein erster Ansatz war, die DB unter Oo-Base einzubinden und dort die Abfragen zu erstellen (bisher hab' ich solche Sachen unter Access/VBA gelöst), aber:
1. die Abfragen waren zu unflexibel
2. die Formulare/Berichte in Oo sind mir noch immer ein Rätsel
Dann entdeckte ich, dass Oo und Python irgendwie miteinander können .
Jetzt stellt sich mir die Frage, ist es überhaupt notwendig Oo-Base als Zwischenschicht einzuschalten oder soll ich mir gleich ein GUI unter Python schnitzen, wenn ich das mit den Oo-Formularen eh nicht gebacken kriege?
Ciao
Tom
BlackJack

Beitragvon BlackJack » Donnerstag 28. Dezember 2006, 12:25

Was willst Du mit den Daten denn machen? Brauchst Du dafür die OpenOffice-Funktionalität, oder lässt sich das auch ohne bewerkstelligen?
planktom
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Beitragvon planktom » Donnerstag 28. Dezember 2006, 12:26

Großartige Oo-Funktionalitäten brauch' ich nicht. Die Daten werden über einen Typo3-Umgebung ausgegeben.
BlackJack

Beitragvon BlackJack » Donnerstag 28. Dezember 2006, 13:51

Und in welchem Format erwartet Typo3 die Daten? Die Eingabe der Daten aus einer DB sollte kein Problem sein, also müssen wir nur noch wissen, wie sie denn aufbereitet und ausgegeben werden müssen, um zu sagen ob Python ohne OOo geeignet ist und wie aufwändig das ungefähr wird.
planktom
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Beitragvon planktom » Donnerstag 28. Dezember 2006, 14:00

Hi,
Typo3 greift über php/SQL auf die DB zu.
Machen wir's ganz konkret.
Es geht um die Verwaltung von Forderungen. Ich erhalte von meinem Mandanten regelmäßig seine Auftragsbücher, leider in unterschiedlichen Formaten. Die pfleg' ich in die DB ein. Über eine HBCI-Schnittstelle komm' ich an seine Kontoauszüge - werden auch, teilweise eingepflegt. Anschließend werden die Aufträge mit den Zahlungseingängen abgeglichen (Auftrags-/Rechnungsnummern). Der Mandant kann dann über seine Website stets seine offenen Forderungen einsehen und evtl. Mahnverfahren beauftragen. So soll's laufen.
Ciao
Tom
Zuletzt geändert von planktom am Donnerstag 28. Dezember 2006, 14:04, insgesamt 1-mal geändert.
BlackJack

Beitragvon BlackJack » Donnerstag 28. Dezember 2006, 14:04

Ach so. Was willst Du denn dann mit Python überhaupt machen?
planktom
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Beitragvon planktom » Donnerstag 28. Dezember 2006, 14:12

Die Manipulationen an den Daten durchzuführen ist unter Typo3 nur sehr mühsam zu realisieren - ist ja auch nicht dafür gedacht.
Unter Windows hätte ich die Tabellen in Access eingebunden und dort über VBA die Daten so manipuliert wie ich sie benötigt hätte. Da das ganze sich auch noch stetig ändert, kann ich die Änderungen/Anpassungen recht zügig über die VBA-Module abwickeln. Einen adäquaten Ersatz für Access gibt's leider im Linux-Umfeld noch nicht. Knoda, OpenOffice, Rekall,.. alles schöne Ansätze aber irgendwo hängt's dann immer. Na ja, dann bin ich halt wie geschrieben bei Python gelandet und stelle mir nun vor, die für notwendigen Funktionalitäten selbst zu basteln..
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Beitragvon DatenMetzgerX » Donnerstag 28. Dezember 2006, 17:36

eine möglichkeit wäre sqlalchemy. Dort kannst du relativ einfach komplizierte Abfragen generieren.
planktom
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Beitragvon planktom » Freitag 29. Dezember 2006, 11:45

Je mehr ich über das Problem nachdenke erinnert mich die Situation an die Anfangszeiten von Visual-Basic. Damals war's bei datenbankbasierten Anwendungen wirklich eine Frage, "bau ich alles selbst, oder mach ich's gleich in Access". VB hatte damals nur sehr umständlich zu bedienende DB-Schnittstellen und ein unhandliches "Formularwesen". Was in Access in einer Stunde erledigt war, dauerte in VB oftmals einen Tag... Das hat sich mittlerweile geändert.
Wo steht hier nun Python. Wie handlich/mühsam ist die Arbeit mit GUIs. Sollte ich mich da im Vorfeld schon für ein GUI-Library (tkinter, WxPython..) entscheiden oder sind sich diese Toolkits recht ähnlich?
Ciao
Tom

@DatenMetzgerX: Ein vielversprechendes Werkzeug, werd's mir auf jeden Fall genauer Ansehen. Jetzt fehlt mir noch ein wenig der Hintergrund (noch nix gudd spräck Beitn) aber das wird ja noch.

In einem anderen Forum biin ich gerade auf DABO hingewiesen worden: http://dabodev.com/ Sieht auch vielversprechend aus.
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Beitragvon Leonidas » Freitag 29. Dezember 2006, 14:04

planktom hat geschrieben:Wo steht hier nun Python. Wie handlich/mühsam ist die Arbeit mit GUIs.

Hängt vom jeweiligen Toolkit ab.

planktom hat geschrieben:Sollte ich mich da im Vorfeld schon für ein GUI-Library (tkinter, WxPython..) entscheiden oder sind sich diese Toolkits recht ähnlich?

Also ähnlich sind sie sich eigentlich nicht. Aber ich würde es dir sowieso empfehlen die GUI von der Programmlogik zu trennen. Damit kannst du deine Programmlogik ohne GUI testen und kannst so GUI-Fehler ausschließen. Später nimmst du dann ein Toolkit, welches dir gefällt und baust dann eine GUI dafür.
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Beitragvon DatenMetzgerX » Samstag 30. Dezember 2006, 17:42

Dabo sieht interessant aus, aber die Dokumentation ist grässlich schlecht! Kennt jemand ein gutes HowTo?

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