Linux: Scite Probleme (wiedermal)

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C4S3
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Freitag 15. Dezember 2006, 12:15

Hallo alle miteinander!

Ich habe mal wieder ein Problem mit Scite. Ich weiss zwar echt nicht, warum, aber der Editor will einfach nicht mit Python zusammenarbeiten.

Folgendes Verhalten legt mein Lieblingseditor an den Tag:
ich kann Pygame und Tkinter Scripte laufen ganz wunderbar und einwandfrei. Nur ein ganz kleines und normales Script, dass in der Shell laufen soll, funktioniert nicht, sobald ich Input() oder Raw_input().

Beispiel:

Code: Alles auswählen

import sys
import os

print "Bitte geben Sie die Gesamtreisekosten ein:"
ges = input()
.
.
.
# usw, nicht interessant
Folgenden Fehler bekomme ich:
Traceback(most recent call last):
File"test.py", in line 5, in ?
ges = input()
IOError: [Errno 9] Bad file descriptor
Das selbe Script mit drPython oder Idle geöffnet funktioniert natürlich einwandfrei.
Ich verstehe das nicht. :(

Bitte um einen Tipp!
Gruß!
EnTeQuAk
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Freitag 15. Dezember 2006, 12:59

Leider gottes geht das unter Linux bis heute nicht.

Mit Scite führen Sachen wie '' raw_input() '' oder '' input() '' beim Ausführen mit [F5] zum Abbruch...

warum keine Ahnung... es ist aber anscheiend ein bekantes Problem


mfG EnTeQuAk
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C4S3
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Freitag 15. Dezember 2006, 13:07

Danke für die Antwort. Das tut weh... :(
Wirklich schade, denn andere Sprachen (Ruby, PureBasic,...) funktionieren ja einwandfrei.

Nun, dann werde ich doch wieder auf drPython zurückgreifen! Danke trotzdem!
Gruß!
uphill
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Freitag 15. Dezember 2006, 17:31

Hi,
ich als ehemaliger scite user kann dir nur Kate empfehlen, ist zwar eine leichte umstellung, aber scite is unter linux einfach nicht so fein. Ausserdem unsterstüzt kate auch das editieren von dateien über sftp(das macht kde), ein sehr angenehemes feature!

lg
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C4S3
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Freitag 15. Dezember 2006, 21:05

Doppelautsch, denn ich bin XFCE user, aber danke für den Tip. Nur, wenn ich jetzt auch noch die QT-Libs laden muss, damit Kate läuft, friert mein Rechner komplett ein.
Ich mag Scite ja, weil er so schlank und schnell ist.

Hm, dann doch wieder drPython. Danke.
Gruß!
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C4S3
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Sonntag 17. Dezember 2006, 23:20

Endlich!
Ich bin ja so wählerisch, weil meine Hardware einfach nicht alles so sang- und klanglos mitmacht.
Das nächste ist, dass ich, um ehrlich zu sein, im Moment nicht die Musse dazu habe, mich in Emacs oder Vim einzuarbeiten. Die sind einfach zu umfangreich.
Aber: ich habe jetzt etwas gefunden, mit dem ich ganz gut zurechtkomme.
Da ich viel mit dem "MidnightCommander - kurz MC" arbeite, habe ich jetzt ein wenig den mitgelieferten Editor "mcedit" ausprobiert und muss sagen, dass ich sehr zufrieden bin.
Wenn jemand einen "narrensicheren" Editor für die Console haben will, dann kann ich den echt empfehlen!
;)
Gruß!
Leonidas
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Montag 18. Dezember 2006, 00:06

C4S3 hat geschrieben:Wenn jemand einen "narrensicheren" Editor für die Console haben will, dann kann ich den echt empfehlen!
GNU nano? Obwohl, zum Programmieren ist der vielleicht nicht unbedingt geeignet, aber welche Editoren außer Emacs und Vim sind das denn schon? :D
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BlackJack

Montag 18. Dezember 2006, 00:32

Auf der Konsole mag ich jed sehr gerne.
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C4S3
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Montag 18. Dezember 2006, 11:02

Nun ja, es ergeben sich einfach mehrere Dinge.

Ich habe jetzt ein paar Abende lang Nedit ausprobiert und war eigentlich recht begeistert.
Was mich dann aber wieder sehr geärgert hat:
  • Nedit hat keine "eingebaute" Konsole. Der Output eines Programmes wird entweder in die aktuelle oder eine Neue Datei geschrieben. Unangenehm, weil dann immer nachgefragt wird, ob man das Teil speichern möchte. (Obwohl dieses Feature recht gut sein kann)
  • Das starten der Scripte ist eher umständlich, auch wenn man Vieles leicht konfigurieren kann.
  • Auch Nedit scheitert an input() und raw_input() :(
MCEdit hat zwar auch keine "eingebaute" Konsole, startet aber ohne Umschweife eine Neue.

Um ehrlich zu sein, ich würde ja wirklich gerne Vim / Cream benutzen, aber es ist IMHO schier unmöglich, da schnell reinzukommen. Ich möchte ja coden und nicht 2.5 h Vim lernen und 0.5 h coden. Vims Lernkurve ist einfach zu steil für mich.
Nicht die Navigation im Dokument, das Speichern, Öffnen, ... sind so schwer, ich finde die Configs für z.B. Python unmöglich. WO müssen die gespeichert werden? Wie kann ich Autocomplete einschalten und wie funktionierts? Wie kann ich per z.B. F5 (oder sonstwas) das Script starten? USW. Ich denke, das sind Fragen, die viele Leute beschäftigen. Mir hat das Vim-Tutor da aber leider kaum geholfen (auch wenn es die Basics wirklich sehr, sehr gut erklärt!)

Kein Ausweg in Sicht. :(
Gruß!
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Rebecca
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Montag 18. Dezember 2006, 11:31

Warum ist dir so wichtig, dass du Programme aus dem Editor heraus starten kannst? Ich habe immer neben meinem Editor eine Shell offen. Ich muss dann nur mir Alt+Tab in die Shell wechseln, Pfeil nach oben plus Enter druecken (um den zuletzt ausgefuehrten Befehl zu wiederholen, was natuerlich der Start meines Programms ist), und schon laeuft mein Programm. Dann wieder mit Alt+Tab in den Editor. Das geht doch total flott. Einziger Nachteil: Bei einem Traceback kann man nicht automatisch an die entsprechende Stelle im Editor springen, aber damit kann ich leben.
Um ehrlich zu sein, ich würde ja wirklich gerne Vim / Cream benutzen, aber es ist IMHO schier unmöglich, da schnell reinzukommen. Ich möchte ja coden und nicht 2.5 h Vim lernen und 0.5 h coden. Vims Lernkurve ist einfach zu steil für mich.
Nicht die Navigation im Dokument, das Speichern, Öffnen, ... sind so schwer, ich finde die Configs für z.B. Python unmöglich. WO müssen die gespeichert werden? Wie kann ich Autocomplete einschalten und wie funktionierts? Wie kann ich per z.B. F5 (oder sonstwas) das Script starten? USW. Ich denke, das sind Fragen, die viele Leute beschäftigen. Mir hat das Vim-Tutor da aber leider kaum geholfen (auch wenn es die Basics wirklich sehr, sehr gut erklärt!)
Vielleicht ist das eine Motivation fuer unsere Vim-Profis, [wiki]Python-Programmieren mit Vim[/wiki]?highlight=%28vim%29 weiterzufuehren...
Leonidas
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Montag 18. Dezember 2006, 12:16

C4S3 hat geschrieben:Um ehrlich zu sein, ich würde ja wirklich gerne Vim / Cream benutzen, aber es ist IMHO schier unmöglich, da schnell reinzukommen. Ich möchte ja coden und nicht 2.5 h Vim lernen und 0.5 h coden. Vims Lernkurve ist einfach zu steil für mich.
Nicht die Navigation im Dokument, das Speichern, Öffnen, ... sind so schwer, ich finde die Configs für z.B. Python unmöglich. WO müssen die gespeichert werden? Wie kann ich Autocomplete einschalten und wie funktionierts? Wie kann ich per z.B. F5 (oder sonstwas) das Script starten? USW.
Ich halte die 2,5h fürs lernen durchaus gerechtfertig, da ich durchaus länger damit programmiere (jahrelang). Aber ich werde mir deine Einwände zu herzen nehmen und gucken was sich da machen lässt.
Rebecca hat geschrieben:Ich habe immer neben meinem Editor eine Shell offen.
Ich mache es genauso - schon immer, mit jedem Editor. Oft habe ich auch noch in einem (Screen)Fenster auch noch einen Interpreter offen, Python oder IPython, was sich zu einer sehr angenehmen Umgebung zusammenfügt.
Rebecca hat geschrieben:Vielleicht ist das eine Motivation fuer unsere Vim-Profis, [wiki]Python-Programmieren mit Vim[/wiki]?highlight=%28vim%29 weiterzufuehren...
Ja, ich werde mich mal Beizeiten daran machen - ist nur eben etwas problematisch, wenn man mit den aktuellenb Setup zufrieden ist, sich da noch etwas auszudenken 8) Aber ein Abschnitt zu SuperTab kommt auf jeden Fall noch rein.
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C4S3
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Montag 18. Dezember 2006, 12:55

Ich halte die 2,5h fürs lernen durchaus gerechtfertig, da ich durchaus länger damit programmiere (jahrelang).
:oops:
Stimmt. Sorry, ich überdenke meine Einwände.
Ich habe immer neben meinem Editor eine Shell offen.
Ich eigentlich auch. Nur scheint es, dass ich zu faul bin... :D

Nochmals herzlichen Dank für die Ideen, Anregungen und Einwände. Ich werde das überdenken. Eigentlich bin ich schon so gut wie überredet.

Danke.
Gruß!
Francesco
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Montag 18. Dezember 2006, 14:16

Hallo C4S3,
ich habe gesehen, dass Du DrPython ein paar mal erwähnt hast, was mich natürlich sehr freut.

Falls Du den einen oder anderen Bug entdeckst (vielleicht sogar mit fix),
würde ich mich sehr freuen.

Habe in einem anderen Posting in der wxpython Sektion vor ein paar
Tagen gefragt, ob irgendwer mitarbeiten möchte.

Also wenn Du Interesse hättest..., willkommen.
Einfach in Bugs posten oder in eines der Diskussionsforen.
Leonidas
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Montag 18. Dezember 2006, 19:26

C4S3 hat geschrieben:
Ich habe immer neben meinem Editor eine Shell offen.
Ich eigentlich auch. Nur scheint es, dass ich zu faul bin... :D

Nochmals herzlichen Dank für die Ideen, Anregungen und Einwände. Ich werde das überdenken. Eigentlich bin ich schon so gut wie überredet.
Was das Programme-im-Editor-Starten angeht, habe ich nun die Wiki-Seite um den Abschnitt [wiki=Python-Programmieren_mit_Vim#PythonProgrammeDirektStarten]Python Programme direkt starten[/wiki] erweitert.
Feedback willkommen.
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C4S3
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Montag 18. Dezember 2006, 21:24

Suuuper!
Hat auf anhieb funktionier! Doppeldaumenhoch und 1000 Dank!
Gruß!
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