Mechatroniker sucht allumfassende Python-Umgebung

Wenn du dir nicht sicher bist, in welchem der anderen Foren du die Frage stellen sollst, dann bist du hier im Forum für allgemeine Fragen sicher richtig.
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SebastianTrommer
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Sonntag 17. September 2006, 22:03

Hallo erstmal an alle! Lese schon etwas mit und bin von diesem Forum begeistert. Man findet nicht oft ein Forum in dem Fragen, auch für Newbiee, verständliche Weise erklärt werden.

Wie der Betreff schon andeutet bin ich Mechatronik Student. Nächstes Semester haben wir die Vorlesung Objektorientierte Softwareentwicklung und unser Prof nimmt dazu Python. Natürlich will ich mich auch schon mal etwas vorbereiten damit man unterm Semester nicht so viel zu tun hat. Hab schon auch schon etwas rumprobiert und muss sagen das ich nach VBA, Pascal, VB, C, C++ und etwas C# die Programmierung mit Python einfach klasse finde. Da ich wie gesagt noch neu bin suche ich noch immer nach einer Lösung die alles was ich gerne haben bzw. machen möchte abdeckt. Konkret hab ich folgende Fragen

Oft liest man von Python 2.4. Kann ich auch gleich die 2.5er Version nehmen oder kommt es dabei zu Kompatibilitätsproblemen?

Ich suche eine Art von IDE (wenn es geht kostenlos) in der man etwas mehr Komfort als in IDLE hat. SPE hatte ich mir schon mal angeschaut und sowas in der Art würde ich suchen. Gibt es da noch "besseres" oder vergleichbares was sich lohnt getestet zu werden?

Desweiteren möchte ich gerne mathematische Berechnungen durchführen können, zb FFT, Matrix-Operationen usw. Welche Module würdet ihr da empfehlen und welche nicht?

Mit den errechneten Daten (siehe 3.) würde ich auch gerne Grafiken zeichnen lassen (2D, 3D-Plots) und deshalb lautet meine letzte Frage was ich dafür am besten her nehme? Das matplotlib will nicht so recht laufen es hat bei meiner Probierumgebung einige Dateien nicht (glaube im Zusammenhang mit pylab)

So ne Menge fragen die mir hoffentlich alle beantwortet werden. Ich vertrau auf euch.

Mit freundlichen Grüßen

Sebastian Trommer
darkfrog
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Montag 18. September 2006, 07:49

Eine sehr umfassende Liste von Editoren und IDEs für Python gibt es hier.
Ich selbst benutze auch SPE und bin momentan damit recht zufrieden.

Zu Matrizen-Rechnung gibt es schon mehrere Beiträge, einfach mal die Suche benutzen.
Für andere berechnungen gibt es zB das hier http://python.org/doc/2.4.2/lib/module-math.html

Mfg Lorenz
CM
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Montag 18. September 2006, 08:13

Hoi,

eine recht gute "technische" Pythonumgebung ist Ipython, eine interaktive Pythonshell, inkl. scipy und numpy. Zu empfehlen ist auch matplotlib, was auch in Verbindung mit Ipython genutzt werden kann. Numpy ist auch das Mittel der Wahl für Rechnungen mit Matrizes - in verschiedenen Bedeutungen.

Bzgl. Version 2.5: Die ist ja noch nicht offiziell draussen und im allgemeinen dauert es ein kleines Weilchen (Wochen) bis stabile Versionen von binaries zu einer neuen Version von Python erscheinen. Wenn Du alles selber kompilieren möchtest - und das kannst - gibt es aber wahrscheinlich (!) keine Kompatibilitätsprobleme. Für den Anfang würde ich aber davon die Finger lassen und binaries nehmen - weniger Arbeit und zum Schnuppern reicht es allemal.

Bzgl. IDEs: Ich nehme Eric, SPE ist auch nicht schlecht, drpython ebenfalls. Unter OSX ist subethaedit ein toller Editor. (Davon ab nutzen viele hier (ich auch) SciTe.)

Was Dich interessieren dürfte: Es gibt auch Module für die Interaktion mit seriellem und parallelen Port - allerdings verkneife ich mir da Stellungnahmen, weil ich nicht up to date bin - da hat sich in den letzten Monaten einiges getan.

Gruß,
Christian

PS "allumfassende" Umgebung will ich nicht weiter kommentieren - ich träume auch davon ...
Zuletzt geändert von CM am Mittwoch 20. September 2006, 08:21, insgesamt 1-mal geändert.
murph
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Dienstag 19. September 2006, 20:16

@CM:
plural von matrix ist matrizen...

nur so, wenn ich das hör, tuts in den ohren weh.. :,-(
http://www.cs.unm.edu/~dlchao/flake/doom/
Leonidas
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Dienstag 19. September 2006, 20:55

murph hat geschrieben:plural von matrix ist matrizen...

nur so, wenn ich das hör, tuts in den ohren weh.. :,-(
An deiner Stelle würde ich mich nicht so beschweren, in deinem neuesten Thread hast du es scheinbar kein einziges Mal geschafft die Shift-Taste ausreichend lange zu halten um einen Großbuchstaben zu tippen, so dass dort nur Kleinbuchstaben zu lesen sind. :twisted:
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murph
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Dienstag 19. September 2006, 21:41

Eine nervige Angewohnheit von mir, dass ich das normalerweise nur bei Klassennahmen schaffe :-(
aber ich lebe trotzdem und sehe das eher als Internetabart an als falsches Konjugieren/Deklieren/etc an.....
http://www.cs.unm.edu/~dlchao/flake/doom/
CM
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Mittwoch 20. September 2006, 08:20

@murph: Mein Fehler war das x anstelle des z, das ich normalerweise an dieser Stelle schreibe ;-). Du hast natürlich trotzdem recht - Leonidas aber auch :D

Gruß,
Christian

PS Zufrieden nach dem Edit? :wink:
N317V
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Mittwoch 20. September 2006, 08:54

murph hat geschrieben:Eine nervige Angewohnheit von mir, dass ich das normalerweise nur bei Klassennahmen schaffe :-(
aber ich lebe trotzdem und sehe das eher als Internetabart an als falsches Konjugieren/Deklieren/etc an.....
Internetabart? Was'n Quatsch! Gerade hier muss alles schnell gehen und korrekt geschriebener Text lässt sich einfach viel schneller lesen und erfassen, als wenn ich jedesmal stocke und ggf. rätseln muss, welches Wort der Verfasser wohl gemeint haben könnte.
Es gibt für alles eine rationale Erklärung.
Außerdem gibt es eine irrationale.

Wie man Fragen richtig stellt
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