Einfuehrung in Deutsch

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Costi
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Einfuehrung in Deutsch

Beitragvon Costi » Samstag 26. August 2006, 13:55

ich hab mich mit Deutsch nie wirklich auseinander gesetzt: der syntax ist grauenhaft, es gibt sehr viele unregelmäßigkeiten und das verhalten ist teilweise nicht definiert.

Was ich zb nicht verstehe ist das es mehrere artikel gibt, damit werden doch keine zusätzliche information weitergegeben auch die 'konjugation' ist überflüssig.
stellt euch vor, dass mann in python bei jeden 'if', wo strings vergleicht werden, mann statt 'if' 'ifem' oder 'ifel' schreiben müsste, dass hätte doch gar keinen sinn!

Ein anderer nachteil von deutsch ist, dass nur wenige leute die sprache ändern können und dies auch nur so jede 5 oder 10 jahre passiert.


allerdings ist Deutsch einfach zu populär um es nicht richtig zu können und ich habe jetzt erfahren das mir bei jeder Klausur pro 5 fehler in 100 wörtern 1 punkt (von 15!) abgezogen werden! deswegen suche ich ein gutes deutsch tutorial, es sollte fur leute die nur sehr wenig deutsch können aber mit anderen gesprochenen sprachen erfahrung haben geschrieben sein.


danke für die kommenden links


ps: ich bin nicht verrückt
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Beitragvon EnTeQuAk » Samstag 26. August 2006, 14:25

ps: ich bin nicht verrückt


nicht?.. hmm gehen wir das ganze mal Sachlich an :D



ich hab mich mit Deutsch nie wirklich auseinander gesetzt: der syntax ist grauenhaft, es gibt sehr viele unregelmäßigkeiten und das verhalten ist teilweise nicht definiert.

Was ich zb nicht verstehe ist das es mehrere artikel gibt, damit werden doch keine zusätzliche information weitergegeben auch die 'konjugation' ist überflüssig.
stellt euch vor, dass mann in python bei jeden 'if', wo strings vergleicht werden, mann statt 'if' 'ifem' oder 'ifel' schreiben müsste, dass hätte doch gar keinen sinn!


Hmm ;) ich glaube, das du mehr programmierst als sprichst? :D
Ein anderer nachteil von deutsch ist, dass nur wenige leute die sprache ändern können und dies auch nur so jede 5 oder 10 jahre passiert.


Es wird geändert, wenn es geändert werden "muss", was ansich nie der fall gewesen ist. Aber es gibt ja halt leute, die denken, das man halt das und dieses und jeniges... ach einfach alles einfach mal anders schreiben könnte.
Dadurch hatten wir in 4 Jahren, wenn ich richtig gezählt habe... 3 oder 4 neue Rechtschreibrefomen, wovon nicht eine bis zum Ende durchgeführt werden konnte. OK! Es war direkt nur eine, mit ca. 4 einzeländerungen, kurtz vor ablauf der übergangszeit... ich sag einfach 4 :D
allerdings ist Deutsch einfach zu populär um es nicht richtig zu können und ich habe jetzt erfahren das mir bei jeder Klausur pro 5 fehler in 100 wörtern 1 punkt (von 15!) abgezogen werden!


Das ist ansich... hmm eher weniger hart... ich weiß ja net... kausuren hören sich für mich nach Abbi oder Studium an...
Da sind ja sowieso andere maßstäbe :D

deswegen suche ich ein gutes deutsch tutorial, es sollte fur leute die nur sehr wenig deutsch können aber mit anderen gesprochenen sprachen erfahrung haben geschrieben sein.
danke für die kommenden links


Wer hätte es gedacht, was Google da so alles auspuckt... sogar nach dem 2. Treffer :D Eine schöne Erfindung diese Suchmaschiene :D

http://www.deutsch-lernen.com/d_index.html

Und wer hätte es gedacht... die *.com Endung :D find ich funny... echt Deutsch die Deutsche Seite :D

MfG ChrissiG
merlin_emrys
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Re: Einfuehrung in Deutsch

Beitragvon merlin_emrys » Sonntag 27. August 2006, 05:34

Costi hat geschrieben:Was ich zb nicht verstehe ist das es mehrere artikel gibt, damit werden doch keine zusätzliche information weitergegeben auch die 'konjugation' ist überflüssig.

Ich verstehe das schon - und zwar einerseits als Erleichterung, wenn der zu transportierende Gedanke einigermassen komplex wird, und andererseits, wenn es darum geht, Dinge verkürzt wiederaufzugreifen. Man kann z.B. auf ein bereits erwähntes, im Fall feminines Substantiv einfach mit "die" zurückverweisen, sofern nicht zu viele andere im Fall feminine Substantive den Rückverweis unklar machen. Andererseits hilft eine gewisse Redundanz, wenn man aufgrund irgendeines Übertragungsproblems etwas nicht ganz klar mitbekommen hat, sich die Dinge zu ergänzen: Wenn mir entgangen ist, oder der Sprecher gerade "ich" oder "er" gesagt hat, kann ich hoffentlich aus der gebrauchten Verbform nochmal entnehmen, wer jetzt. Das macht die Sache umständlicher als einen Computercode, aber dafür "stürzt" die Kommunkation seltener "ab", auch wenn man ein Fehler vorkommt oder man bewusst oder aus Faulheit Dinge weglässt; und wenn mal ein Fehler vorkommt, sichert die andere verfügbare Information ab, dass das Gegenüber trotzdem das richtige versteht oder zumindest verwirrt ist, weil zwei Informationen sich widersprechen. Viele verkürzte Satzkonstruktionen beruhen darauf, dass man ab einer gewissen Redundanz gezielt Teile weglassen kann; das kann man dann sogar als Stilmittel einsetzen, um neben dem Inhalt noch mehr zu vermitteln.

Costi hat geschrieben:deswegen suche ich ein gutes deutsch tutorial, es sollte fur leute die nur sehr wenig deutsch können aber mit anderen gesprochenen sprachen erfahrung haben geschrieben sein.

Mein Tip: Lies Bücher (aber keine Fachliteratur)! Fang mit etwas an, dass Dich interessiert und/oder entspannt; Kinderbücher sind für diese Zwecke nicht das Schlechteste. Je nach persönlichem Geschmack auch Romane oder sogar Comics. Wenn Du Zeit und Gelegenheit hast, hör Radio oder sieh fern in Deutsch - auch wenn man es nur nebenbei tut, prägt die Wiederholung von Konstruktionen und Ausdrücken sich auf Dauer ein.
Das Problem ist ja einfach, dass es so viel gibt, was man faktisch "auswendig wissen" muss: Welches Substantiv hat welchen Fall, welches Verb wird nun wie konjugiert. Dazu kann man entweder lange Tabellen büffeln (nicht mein Fall, ehrlich) oder solange lesen und zuhören, bis Dinge richtig oder falsch zu "klingen" beginnen.
Und dann ist die deutsche Sprache (abgesehen von Klausuren, allerdings)gegenüber Unsauberkeiten unglaublich gnädig - das hängt wieder mit der hohen Redundanz zusammen. Man kann sich eine ganze Anzahl kleiner Fehler erlauben und trotzdem noch verstanden werden. Andere Sprachen sind da härter - ein Aussprachefehler, und schon hat man was ganz anderes gesagt... :-(
Costi
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Beitragvon Costi » Sonntag 27. August 2006, 13:18

Wer hätte es gedacht, was Google da so alles auspuckt... sogar nach dem 2. Treffer Very Happy

nomalerweise ist das mein Spruch....


ich glaube, das du mehr programmierst als sprichst? Very Happy

das traf in den sommer ferien zu - 14 stunden/tag hardcoremaeßiges coden -, ich hab mich bis jetzt davon noch nicht richtig erholt (man fängt an anders zu denken, rückenschmerzen, stiche in den fingern, muedigkeit.... halt die simptome die wir alle haben) :lol:


Andererseits hilft eine gewisse Redundanz, wenn man aufgrund irgendeines Übertragungsproblems etwas nicht ganz klar mitbekommen hat, sich die Dinge zu ergänzen: Wenn mir entgangen ist, oder der Sprecher gerade "ich" oder "er" gesagt hat, kann ich hoffentlich aus der gebrauchten Verbform nochmal entnehmen


allerdings entstehen solche (hör)fehler gerade weil die deutsche sprache so komplex ist



Und dann ist die deutsche Sprache (abgesehen von Klausuren, allerdings)gegenüber Unsauberkeiten unglaublich gnädig


nicht nur deutsch, alle sprachen die von menschen interpretiert werden.
genau diese "ungefähre denken" unterscheidet uns ja von computern.
Genau das ist aber auch der grund warum ich nicht verstehe warum man so auf korrekte rechtschreibung wert legt
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DatenMetzgerX
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Beitragvon DatenMetzgerX » Sonntag 27. August 2006, 13:32

@korrekte Rechtschreibung

Wenn du ja schon so comuptanisch denkst, bring am PC mal bei das wenn du ausversehen iff schreibst an staht if, dass er dies immer noch richtig intepretiert...
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Beitragvon merlin_emrys » Sonntag 27. August 2006, 14:22

Costi hat geschrieben: allerdings entstehen solche (hör)fehler gerade weil die deutsche sprache so komplex ist

Nein, sie entstehen - völlig sprachunabhängig - genausogut, weil einem der Stift runtergefallen ist, jemand im Raum eine schnelle Bewegung gemacht hat, man gerade eine Assoziation hatte oder die Telefonverbindung rauscht...

nicht nur deutsch, alle sprachen die von menschen interpretiert werden.

Nein, nicht alle: Für Japanisch beispielsweise kann ich das so nicht bestätigen; das muss wohl fast fast so exakt "debuggt" werden wie Computercode, wenn das Gegenüber nicht arg auf dem Schlauch stehen soll... und auch andere Sprachen sind nicht so redundant wie Deutsch.
Ansonsten bin ich ein überzeugter Anhänger des These, dass eine komplizierte Muttersprache das Denkvermögen fördert... ;-)
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Michael Schneider
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Beitragvon Michael Schneider » Sonntag 27. August 2006, 16:39

ChrissiG hat geschrieben:
Ein anderer nachteil von deutsch ist, dass nur wenige leute die sprache ändern können und dies auch nur so jede 5 oder 10 jahre passiert.


Es wird geändert, wenn es geändert werden "muss", was ansich nie der fall gewesen ist. Aber es gibt ja halt leute, die denken, das man halt das und dieses und jeniges... ach einfach alles einfach mal anders schreiben könnte.
Dadurch hatten wir in 4 Jahren, wenn ich richtig gezählt habe... 3 oder 4 neue Rechtschreibrefomen, wovon nicht eine bis zum Ende durchgeführt werden konnte.

Hoi! Also jetzt mal langsam! Was heißt hier "NUR so jede 5 oder 10 Jahre"? Also mir würde das völlig ausreichen! Ich bin schon mit dem (oder "den"? gutes Beispiel) letzten Reförmchen völlig überfordert. Es mag schwer sein, deutsch neu zu lernen. Aber hast Du eine Ahnung was es bedeutet, 20 Jahre lang geprägte Rechtschreibregeln plötzlich abzulegen und eine neue Rechtschreibung zu lernen? Vielleicht ist nicht alles neu, aber man muss sich ja inzwischen schon einprägen, was gleich geblieben ist.
Abgesehen davon wurde die deutsche Sprache nicht mehr so grundlegend geändert, seit Hochdeutsch zur Amtssprache erklärt wurde. Lasst mich nicht lügen, aber das machte doch Bismarck um die vorletzte Jahrhundertwende herum, oder?

merlin_emrys hat geschrieben:Man kann z.B. auf ein bereits erwähntes, im Fall feminines Substantiv einfach mit "die" zurückverweisen, sofern nicht zu viele andere im Fall feminine Substantive den Rückverweis unklar machen.

Du machst mir Angst. ;-) Klingt wie eine juristische Klausel.

merlin_emrys hat geschrieben:man bewusst oder aus Faulheit Dinge weglässt [...] das richtige versteht oder zumindest verwirrt ist, weil zwei Informationen sich widersprechen.

Oh ja, ich kenne keine andere Sprache, in der so wunderbar durch absichtliche Widersprüche, Auslassungen oder andere absichtliche Abänderungen Spannungen oder riiesige Fragezeichen erzeugt werden können. Im Deutschen nennt man das "rethorische Mittel" und es gibt derer fast mehr als Rechtschreibregeln. Lies mal Bertolt Brecht. :D

Aber hat das noch irgendwas mit Python zutun?

Grüße,
Michael
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Craven
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Beitragvon Craven » Sonntag 27. August 2006, 17:11

Hallo

Kann es sein, dass ich mich im Forum geirrt hab? :shock:
Was hat denn sowas im Forum "Links und Tutorials" in einem Python Forum zu suchen?
Wenn ich irgendwas übersehen hab, dann weist mich darauf ruhig hin :wink:

MfG,
Craven

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murph
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Beitragvon murph » Sonntag 27. August 2006, 20:26

also in einem polnischem Dialekt soll das gfanze aber auch sehhr schwierig sein: ein deutscher kann da nicht geld sagen, er sagt zwnagsweise ferkelchen aufgrund einer dortigen eigenheit des 'L's.
also als ich das gehört habe, war ich mit deutsch sehr zufrieden.
aber man muss sich ja keine sorgfen machen, bald sprechen wir alle türkisch^^
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Leonidas
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Beitragvon Leonidas » Mittwoch 30. August 2006, 15:57

murph hat geschrieben:also in einem polnischem Dialekt soll das gfanze aber auch sehhr schwierig sein: ein deutscher kann da nicht geld sagen, er sagt zwnagsweise ferkelchen aufgrund einer dortigen eigenheit des 'L's.

Ein Deutscher kann alles mögliche sagen, es ist nur eine Sache das man die Aussprache halt üben muss, weil die Aussprache eben anders ist. Und das mit dem L stimmt keineswegs - ein solches Wort ist mir nicht bekannt und ich stelle die These auf, das ein Deutscher sowohl L als auch Ł korrekt aussprechen kann, wenn er das englische Wow aussprechen kann (Ł gibts übrigens auch im Bulgarischen, als Л, das manchmal auch als L ausgesprochen wird). Schwerer siind auch die Worter mit den "Ogonki" - aber die können auch nicht alle Polen korrekt aussprechen und man versteht die Wörter auch so. Und auch Ż ist kein Problem wenn man Garage aussprechen kann (Ż gibts ebeso im Bulgarischen und Russischen und zwar als Ж).
Problematisch ist nur die Deklination von Nomen je mach Grammatikalischen Geschlecht, die 7. Fälle (zum Vergleich: Bulgarisch hat einen Fall, also sogar weniger als Deutsch) und der Doppelte Plural bei 2 Gegenständen und dann nochmal ab 5 Gegenständen. Aber das sind oft Sachen die slawische Sprachen gemeinsam haben. Dafür sind die Zahlen logischer als im Deutschen (21? Ein und Zwanzig? Zwanzigeins!) und Französischen (quatre vingt dix neuf = Vier Zwanzig Zehn Neun = 4*20+10+9 = 99).

murph hat geschrieben:bald sprechen wir alle türkisch^^

Tatsächlich kenne ich eine Deutsche, die viele türkische Freunde hat und Türkisch gelernt hat. Auch wenn ich finde, das türkisch eine eher hässlich klinge Sprache ist, habe ich großen Respekt für diese Errungenschaft und muss zugeben, dass Türkisch lernen in Deutschland gar nicht mal so dumm ist, wie man denken würde.

P.S.: Ich habe den Thread mal nach Offtopic verschoben
My god, it's full of CARs! | Leonidasvoice vs Modvoice

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