Server-Setup

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Leonidas
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Server-Setup

Beitragvon Leonidas » Dienstag 11. Juli 2006, 16:03

Hallo!

Ich hättte diesmal grne eure Meinung gehört, da ich ein zuvarlässigen, recht schnellen Server brauche. Was haltet ihr von diesem Server-Setup:

  • Debian Stable als OS - ja, da bin ich mir ziemlich sicher auch wenn ich vor dem Release von Etch einiges erstmal Backporten müsste.
  • lightTPD als HTTPd - Lighty soll schnell, gut zu konfigurieren sein, gute FastCGI-Unterstützung haben. Hat jemand Erfahrung damit?
  • PostgreSQL als SQL-Server - von PostgreSQL habe ich eigentlich nur gutes gehört soll schnell, kompatibel und gut wartbar sein. Was ich in Sachen SQL brauchen auch könnte wäre das replikieren von Daten auf einen anderen Postgres-Server. Und: Reicht die Version 7.4 aus?
  • Django als Web-Framework - dies würde an PostgreSQL über psycopg 1.1.x angebunden werden.
  • Python 2.4 - Klar, oder?


Wenn ihr sonst noch irgendwelche Beobachtungen und Ideen habt: nur zu!

grüße,
Leonidas
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Beitragvon querdenker » Dienstag 11. Juli 2006, 20:26

Bei PostgreSQL würde ich auf den 8.xx-Zweig wechseln, da der Sprung von der 7 auf die 8 einiges an positiven Änderungen in der Engine mitgebracht hat (unter anderem Geschwindigkeit).
Allerdings müßtest du dann psycopg 2x nehmen, wenn ich mich recht erinnere.

mfg, querdenker

Gerade nochmal meine marks durchgestöbert.
Zu dem Thema Replikation : Slony

[EDIT] : Link zu Slony
murph
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Beitragvon murph » Dienstag 11. Juli 2006, 22:10

Ist denn MySQL nicht gängiger?
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Beitragvon Leonidas » Dienstag 11. Juli 2006, 23:35

murph hat geschrieben:Ist denn MySQL nicht gängiger?

Sagt denn das was über die Qualität aus? PHP ist auch "gängiger" als Python, was mich aber trotzdem nicht abhält es fürs Web zu benutzen. Deswegen habe ich ja auch nach Erfahrungen und meinungen und nicht nach verbreitung gefragt. Es ist ja auch klar, dass Apache verbreiteteter ist als Lighty, aber er kann ja sein, dass Lighty für mich besser geeignet ist.

@querdenker: Danke für den Link zu Slony, das klingt schon mal sehr interessant. Das Problem mit psycopg2 ist, dass dies leider (noch) nicht offiziell von Django unterstützt wird. Man kann es sicher irgendwie reinhacken, da ja beide DB-API kompatibel sind, aber es wäre schon besser, wenn Django das selbst unterstützen würde.
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Beitragvon Damaskus » Mittwoch 12. Juli 2006, 06:26

Hi,
also das Setup hört sich nicht schlecht an.
PostgreeSQL ist von der Stabilität und der Leistungsfähigkeit identisch zu MySQL. Auf dem hier laufen auch beide DB Server und es gab bisher noch mit keinem ein Problem. Allerdings würde ich die 8er Reihe von PgSQL nehmen, da die etwas schneller läuft als die 7er Serie.

Gruß
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Beitragvon rayo » Mittwoch 12. Juli 2006, 07:07

Hi

MySQL kann doch keine Triggers und Femdschüssel angaben usw?
Also ich würde klar PostgreSQL nehmen wenn ich wählen könnte.


Gruss
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Beitragvon querdenker » Mittwoch 12. Juli 2006, 10:22

@rayo
Doch, Foreign Keys gehen unter mysql seit Version 3.2x mit InnoDB,
Trigger gibt es auch.

So nach und nach haben die wirklich alles, was ein gutes DBMS ausmacht.

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Beitragvon rayo » Mittwoch 12. Juli 2006, 11:30

Hi

Ah ja, dann kann man es ja auch langsam brauchen :)
Hab MySQL schon lange nicht mehr gebraucht.

Dann müsste ich genauer anschauen was die Unterschiede der beiden DBMS sind.

Gruss
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Beitragvon jens » Mittwoch 12. Juli 2006, 12:20

Warum nicht statt debian ubuntu nehmen? Hättest du IMHO einige "Backport"-Aufgabe gespart...

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Beitragvon murph » Mittwoch 12. Juli 2006, 14:49

ubuntu ist aber auch sperriger und liefert viel mehr (unnötige) Treiber mit!
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Beitragvon tiax » Mittwoch 12. Juli 2006, 16:17

mit server-setup doch nicht.
Schon garnicht, wenn mans über debootstrap macht.

Ubuntu Dapper mit dem Zusatz Long term support ist in der Tat keine schlechte Wahl für einen Server. Vor allem dann nicht, wenn man relativ wichtige Pakete eh backporten würde
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Beitragvon jens » Mittwoch 12. Juli 2006, 16:39

Also ich hab es auf jeden Fall auf meinem Server drauf :)
Es gibt auch spezielle Kernel für server Betrieb. Worin allerdings da der Unterschied zum normal Kernel ist, weiß ich auch nicht...

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Beitragvon Leonidas » Mittwoch 12. Juli 2006, 18:45

Also um ehrlich zu sein, hatte ich mit Ubuntu bis jetzt ca. zwei Millionen Probleme. Seit dem gestrigen kernel-Update hats das System grandios zerschossen, der nVidia-Treiber hat das System lahmgelegt usw. Kann natürlich auch sein, dass es auf dem Server besser läft und um ehrlich zu sein habe ich mir auch das schon überlegt. Wobei psycopg2 ist auch nicht dabei, was vielleicht an psycopgs seltsamer Lizenz liegen könnte. Django hat auch noch ungetesteten Support für psycopg2, aber etwas ungetestetes zu nutzen ist eher keine so gute Idee.
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