python vs. ruby (kein trolling)

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mbierenfeld
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Montag 20. Februar 2006, 13:35

_dies_ist_kein_trolling_ Bitte nur einen Link auf irgendein Wiki oder so


Seit Ruby on Rails kann man ja wirklich drueber nachdenken *duck*. Kennt jemand vielleicht einen Link mit einer objektiven Einschaetzung der beiden Sprachen. Mir ist es irgendwie schon ein bisschen egal .. hauptsache ein paar java kollegen hier bei uns denken mal ueber den eigenen Tellerand

gruesse

michael
mitsuhiko
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Montag 20. Februar 2006, 17:23

mbieren hat geschrieben:Seit Ruby on Rails...
django, TurboGears, pylons :roll:
Das ist wohl wirklich kein Grund.

Ich persönlich mag die Syntax von ruby nicht. Bin zufrieden mit Python und hab damit meinen Spaß.
TUFKAB – the user formerly known as blackbird
mbierenfeld
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Montag 20. Februar 2006, 17:33

Jetzt nur noch ne gute schnittstelle zur DB2
mitsuhiko
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Montag 20. Februar 2006, 17:43

mbieren hat geschrieben:Jetzt nur noch ne gute schnittstelle zur DB2
https://www6.software.ibm.com/dw/education/dm/db2pylnx/
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modelnine
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Montag 20. Februar 2006, 18:15

Wobei letzterer Artikel nur mit developerworks-Login geht... Leider. Ich frag mal IBM ob man den freischalten kann, ich selbst hab nämlich so ein Login, aber ich kenne genügend Leute die keins haben. ;-)
--- Heiko.
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jens
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Montag 20. Februar 2006, 18:45

Vielleicht hilft auch ein googlen weiter: http://www.google.de/search?q=db2pylnx

CMS in Python: http://www.pylucid.org
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mitsuhiko
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Dienstag 21. Februar 2006, 06:02

modelnine hat geschrieben:Wobei letzterer Artikel nur mit developerworks-Login geht... Leider. Ich frag mal IBM ob man den freischalten kann, ich selbst hab nämlich so ein Login, aber ich kenne genügend Leute die keins haben. ;-)
Oh. Das hab ich jetzt gar nicht gesehen. Dürfte noch authentifiziert gewesen sein. :oops:
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murphy
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Sonntag 9. April 2006, 17:33

blackbird hat geschrieben:Ich persönlich mag die Syntax von ruby nicht.
was gefällt dir denn nicht?

vielleicht kann man ja was verbessern :)
mitsuhiko
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Sonntag 9. April 2006, 18:58

murphy hat geschrieben:
blackbird hat geschrieben:Ich persönlich mag die Syntax von ruby nicht.
was gefällt dir denn nicht?

vielleicht kann man ja was verbessern :)
Vielleicht kann man das. Aber vielleicht ist für mich python auch schon ideal und ich will gar nichts anders :)
TUFKAB – the user formerly known as blackbird
henning
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Montag 10. April 2006, 08:29

Was mich persönlich an ruby stört, ist das es zu viele coole Konstrukte hat.
Wenn man mit Ruby anfängt und lernt die zu benutzen macht das unheimlich Spaß und man mag die Dinger (war bei mir jedenfalls so).

Aber wenn man ne Zeit lang nichts mit Ruby gemacht hat fällts einem wieder ein bisschen schwer zu verstehen, wie diese Dinger funktionieren. (Soll auch keine allgemeine Aussage sein, auch hier erzähle ich nur wies mir ging)

Bei Python habe ich derzeit noch am meisten das Gefühl, dass der Code ne Aussagekraft hat, ohne dass man sich viel mit Python beschäftigt haben muss.
Zugegeben, wer Python gar nicht kennt wird mit der Einrückung Probleme haben, aber schwerer zu lesen wird Code durch die Einrückung z.B. sicher nicht ,-) (Und ich perönlich habe inzwischen gelernt, diese Einrückungs-sache richtig zu mögen)
Leonidas
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Montag 10. April 2006, 15:23

henning hat geschrieben:Was mich persönlich an ruby stört, ist das es zu viele coole Konstrukte hat.
Wenn man mit Ruby anfängt und lernt die zu benutzen macht das unheimlich Spaß und man mag die Dinger (war bei mir jedenfalls so).
Ja, das Gefühl kenne ich. WObei Python auch einige so Konstrukte hat wie die map()/filter()/reduce()-lambda Verbindungen oder List Comprehensions, die generischen Funktionen (noch nicht aber fast, siehe PJE) oder die tollen Dinge die noch in Planung sind.
henning hat geschrieben:Zugegeben, wer Python gar nicht kennt wird mit der Einrückung Probleme haben, aber schwerer zu lesen wird Code durch die Einrückung z.B. sicher nicht ,-)
Ich weiß nicht, aber wenn man als absoluter Anfänger ohne Programmiererfahrung einsteigt, hat man nicht mehr Probleme als mit den geschweiften Klammern oder den End-Marken. Ihr wollt gar nicht wissen, wie ich bei meinem Pascal-Einstieg die End-Marken gehasst habe. 8)
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mitsuhiko
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Montag 10. April 2006, 17:09

Joa. dann lass ich noch was über Ruby los, was ich nicht mag :)
1.) fehlende keyword args (nein, hash ist kein ausweg)
2.) end <-- da sind mir die einrückungen lieber
3.) fehlendes "self". Ist zwar sicher anfänglich ungewohnt, aber es ist explizit und pythonic. Ist mir lieber als das "@" gefummel
4.) fehlende dekoratoren
5.) { x| ... } konstrukte, find ich nicht so toll. liest sich wie lisp
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Dienstag 11. April 2006, 09:15

mbierenfeld hat geschrieben: Kennt jemand vielleicht einen Link mit einer objektiven Einschaetzung der beiden Sprachen.
Sowas gibts?! :)
blackbird hat geschrieben: 1.) fehlende keyword args (nein, hash ist kein ausweg)
Was genau meinst Du mit "keyword args"?

Die Punkte 2, 3, und 5 deiner Kritik sind von dem Kaliber "ich mag Python nicht, weil ich da einrücken muss" :) Wegen solcher Argumente sollte man eine Sprache nicht ablehnen.
blackbird hat geschrieben: 5.) { x| ...} konstrukte, find ich nicht so toll, liest sich wie lisp
Finde nicht dass das wie Lisp aussieht, aber was ist so schlecht an Lisp? :)
Leonidas
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Dienstag 11. April 2006, 09:31

mawe hat geschrieben:
blackbird hat geschrieben:1.) fehlende keyword args (nein, hash ist kein ausweg)
Was genau meinst Du mit "keyword args"?

Code: Alles auswählen

def forward(distance=10, angle=90):
    pass

forward(distance=30, angle=180)
Zuletzt geändert von Leonidas am Dienstag 11. April 2006, 09:45, insgesamt 1-mal geändert.
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mawe
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Dienstag 11. April 2006, 09:41

Naja, und wieso sollte das in Ruby nicht funktionieren?

Code: Alles auswählen

def gaga(a=2, b=3)
  puts a, b
end

gaga()
gaga(a=12, b=122)
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