Versionsverwaltungen

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jens
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Suchst du vielleicht eine Versionsverwaltung wie CVS oder Subversion ???

Edit (Leonidas): Aus dem Thread dokumentation geforkt.

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gerold
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newbe hat geschrieben:ich möcjte jetzt noch das alles mögliche halt protokolliert wird, wenn möglich von einem program. z.b dateiname.. welche klassen da drin sind usw.
Hi!

Die Programme pydoc oder epydoc holen die Docstrings, die Klassen-, Funktionsdefinitionen, uvm. aus deinem Quellcode raus und erstellen HTML-Seiten als Dokumentation.

Wenn du eine Versionsverwaltung brauchst, dann empfehle ich dir Subversion.

mfg
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henning
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Montag 17. Oktober 2005, 22:26

Ich rate von subversion ab und biete dafür darcs an, dass man IMHO doch einiges flexibler einsetzen kann.
Gast

Montag 17. Oktober 2005, 22:47

wie funktioniert dieses pydoc???
kann mir einer sagen wie ich das öffne und dann benutze
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gerold
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Montag 17. Oktober 2005, 22:52

henning hat geschrieben:Ich rate von subversion ab und biete dafür darcs an, dass man IMHO doch einiges flexibler einsetzen kann.
Hi Henning!

Ich bitte um mehr Details. Was sind die Vorteile des dezentralen Ansatzes von darcs gegenüber Subversion? Darüber konnte ich nicht wirklich viel in der Website finden.

lg
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gerold
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Anonymous hat geschrieben:wie funktioniert dieses pydoc???
kann mir einer sagen wie ich das öffne und dann benutze
Hi!

pydoc findest du im lib-Verzeichnis deiner Python-Installation. Schau dir den Quelltext an. Im Kopf findest du eine Erklärung zu pydoc.

Unter Windows findest du im Startmenü unterhalb des Menüs "Python 2.4" den Eintrag "Module Docs" das ist nichts anderes als ein Aufruf von Pydoc mit dem Parameter "-g".

Statt dir den Quellcode anzusehen, kannst du in der Dos-Box in den Lib-Ordner deiner Python-Installation wechseln und mit dem Befehl

Code: Alles auswählen

python pydoc
die Hilfe anzeigen lassen.

Google:
http://pydoc.org/
http://www.onlamp.com/pub/a/python/2001 ... pydoc.html

mfg
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henning
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Dienstag 18. Oktober 2005, 07:46

Achso, sorry, okay hier ein paar Sachen, die ich persönlich an darcs mag (ist natürlich z.T. auch Frage des Anwendungsgebietes).
Args. Es ist mehr eine generelle Aufzählung an Eigenschaften geworden, die teilweise wohl auch woanders vorhanden sind, trotzdem vielleicht lesenswert:
  • * Ein Repository besteht aus ganz normalen Dateien und einem speziellen _darcs-Ordner, dessen Inhalte durchschaubar sind!

    * Daraus folgt, dass man so ein Respositpry einfach kopieren kann

    * Es gibt keinen grundsätzlichen Unterscheid zwischen Server- und clientseite. Die repositories sehen genau gleich aus.

    * Es werden "patches" ausgetauscht. Versionsnummern werden nur erstellt, wenn man es angibt (war aber glaub ich bei svn auch so, oder?)

    * Es ist keine komische server-software (a la pserver) nötig/möglich, der patch-austausch kann über ssh, ftp, http, email, dateisystem (also z.B. auch nfs) und im Grunde jeden anderen Kanal, der Dateien übertragen kann, erfolgen.

    * Es ist leicht, spezielle branches zu kontruieren, wenn man das will, in dem man bestimmte patches einpfelgt, andere nicht.

    * Man kann patches sowohl zu einem anderen repository senden, als auch sich welche explizit holen. Ausserdem kann man auch mehrere patches lokal erstellen bevor man sie verschickt. Damit beugt sich das systemleicht jeder situation, wenn z.B. das repo, dass man zentral nutzen will nicht immer online ist, oder man mal im Zug arbeitet, etc...

    * Es ist leicht zu bedienen
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gerold
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Dienstag 18. Oktober 2005, 08:25

henning hat geschrieben:Es ist mehr eine generelle Aufzählung an Eigenschaften geworden, die teilweise wohl auch woanders vorhanden sind, trotzdem vielleicht lesenswert:
Hi Henning!

Danke für die Aufzählung. :D

lg
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Ich finde den SVN Ordner auch recht überschaubar, das Protokoll ist HTTP/HTTPS/SVN(+SSH), aber CHeckouts kann man rumschieben wie man will. Außerdem kannst du mit svk auch Subversion Repositories dezentral verwenden.

Versionsnummern gibt es in SVN für jede Änderung, diese sind halt die Revisionsnummern, Versionsnummern wie in CVS gibt es nicht.
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henning
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Dienstag 18. Oktober 2005, 19:36

Joa, wie schon gesagt, is halt Geschmackssache, ich hab mit beidem gearbeitet und finde darcs halt schöner wie gesagt auch z.B. desgwegen, weil es so durchschaubar ist (z.B. die Struktur vom speziellen _darcs-Ordner).
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Hey. Stop. darcs != svn

Die zwei haben Verschiedene Ansätze. Und darcs würde ich generell nie verwenden. Statt darcs nehme man git, statt CVS svn.

git und darcs verwendet man, wenn man viel Zeit hat und einer die Patches einspielt ^^

svn setzt dagegen darauf, dass bestimmte Leute Zugriff zum Repo haben und dort die Daten ablagern können. Der Server hat noch einige Sonderfeatures, die einem das Leben erleichtern. Beispielsweise Dateieigenschaften...

Darcs würde ich aber generell nicht empfehlen, git ist jetzt schon leistungsfähiger.
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Ich fand das exzessive Patchen von Darcs nicht so toll.

Auch monotone fand ich mit dem Übertriebenen Einsatz von SHA unhandlich. Arch ist vielleicht ok, aber tla funktioniert unter Windows nicht richtig (und Tom Lord ist etwas arg exzentrisch) aber vielleicht machen es Bazaar und Bazaar-NG besser. Die Python SCMs Mercurial und Codeville habe ich auch noch nicht getestet, da ich eigentlich mit SVN/SVK recht zufrieden bin, aber wenn ich mal wieder Zeit und Lust hätte..
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jens
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Welchen Client für svn gibt's denn für Windows und Linux ??? Nutze für CVS unter Windows TortoiseCVS und bin damit ganz zufrieden. Ich möchte aber bei python-hosting svn nutzen...

EDIT: Ist ja witzig. Es gibt auch TortoiseSVN Das werd ich mal testen...

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Der Client nennt sich "Subversion", hat Python (glaube sogar 2 verschiedene) und Java Bindings (ich glaube Ruby Bindings sind auch in der Mache) und ist auf der Subversion Homepage zu haben. Wenn es GUI sein muss, dann hast du RapidSVN und das Eclipse Plugin Subclipse Das Explorer-Plugin TortoiseSVN ist auch in Ordnung.
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BlackJack

Mittwoch 19. Oktober 2005, 21:14

Unter KDE macht KDEsvn ganz gute Fortschritte. Ist noch nicht so gut wie TurtoiseSVN, aber auf jeden Fall schon benutzbar.
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