Englisch und Mathematik

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Gast

Englisch und Mathematik

Beitragvon Gast » Dienstag 18. Oktober 2005, 16:38

Hallo
Vielleicht eine etwas, naja blöde Frage. Jedenfalls, macht es Sinn mit Realschul-mathe (3), daran zu denken, Programmieren zu lernen?
Wenn nicht, gibt es empfehlenswerte Bücher oder Sites, die einem eventuell das fehlende Wissen beibringen können.
Danke
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jens
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Beitragvon jens » Dienstag 18. Oktober 2005, 18:35

Also ich war nie besonders gut in Mathe :oops: Außer in Geometrie.
Aber mit programmieren hat das nicht so viel zu tun... Wenn man will auch garnichts!
Ich weiß nicht warum die Informatik immer mit Mathe in zusammenhang bringen. Man kann natürlich auch Programme schreiben, die direkt irgendwas mit Mathe zu tun haben, aber ich würde sagen 90% was ich bisher Programmiert hab, hat damit nix zu tun...
Vielleicht wenn du einen Raytracer oder ein CAD Programm machen willst, wäre Mathe nicht schlecht ;)

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Gast

Beitragvon Gast » Dienstag 18. Oktober 2005, 19:16

Dann bedanke ich mich erstmal für den Ansporn. Ich will eigentlich eher "kleine" scipte programmieren, vielleicht auch nur anpassen, die mir das leben ein wenig erleichtern, und natürlicfh trotzdem soviel wie möglich machen können.
Sonst kannte ich den link zum Wiki noch nicht, obwohl ich ansonsten schon recht gut ausgestattet bin. Thanx auch dafür.
also mal sehen, und wieder anfangen.

Machs gut
Michael
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Leonidas
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Beitragvon Leonidas » Dienstag 18. Oktober 2005, 19:40

Ich würde sagen, man braucht echt nicht so viel Mathe. Aber ich habe das Gefühl, dass man beim Programmieren auf eine spezielle Denkweise kommt, in der man ein Problem immer weiter zerlegt und zu Teilproblemen verwandelt, die dann einfacher gelöst werden. Ich bezweifele, dass das so viel mit Mathe zu tun hat.
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Joghurt
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Beitragvon Joghurt » Dienstag 18. Oktober 2005, 20:58

Mathematisches Denken ist beim Programmieren schon von Vorteil, aber ein gutes Verständis von Mathematik brauchst du nur dann, wenn du dich selbst mit Informatik beschäftigen willst, wie z.B. selbst Suchalgorithmen etc. zu entwickeln. Meistens ist das aber nicht nötig, und es gibt gute Bibliotheken.

Kurz gefasst: Ist nicht notwendig, fang einfach an, und mit der Zeit kommt sogar das mathematische Denken von alleine.

PS: Schulmathematik hat mit Mathematik eigentlich gar nichts zu tun. Schulmathematik ist eher Rechnen.
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Beitragvon BlackJack » Dienstag 18. Oktober 2005, 22:35

Leonidas hat geschrieben:Ich würde sagen, man braucht echt nicht so viel Mathe. Aber ich habe das Gefühl, dass man beim Programmieren auf eine spezielle Denkweise kommt, in der man ein Problem immer weiter zerlegt und zu Teilproblemen verwandelt, die dann einfacher gelöst werden. Ich bezweifele, dass das so viel mit Mathe zu tun hat.


Diese spezielle Denkweise, die man da bekommt hat viel mit Mathematik zu tun. Das man ein Problem in Teilprobleme aufteilt und die dann formal ausdrückt, beim Programmieren halt in einer Programmiersprache, ist schon ziemlich "mathematisch". Viele Sprachkonstrukte sind auch an die Mathematik angelehnt. List-Comprehension kommt zum Beispiel von der Set-Comprehension Schreibweise aus der Mathematik. Die Menge aller Quadratzahlen der geraden Zahlen mathematisch:

A = { x[sup]2[/sup] | x in N, x mod 2 = 0 }

('in' müsste das "Element aus"-Zeichen sein, 'N' natürlich das N mit dem doppelten, senkrechten Strich, das die Menge der natürlichen Zahlen bezeichnet und das '=' bei der Bedingung eigentlich aus 3 Strichen bestehen, aber besser lässt sich das in 'Latin-1' leider nicht schreiben)

Und als LC in Python:

a = [ x**2 for x in xrange(1000) if x % 2 == 0 ]

Man muss bei Python natürlich Abstriche machen, weil man nicht alle Zahlen wirklich berechnen kann.

"Echte" Mathematik hat auch viel mit logischem Denken und Schlussfolgern zu tun. Das hat allerdings, wie Joghurt schon anmerkte, nicht so viel mit der Mathematik aus der Schule zu tun.
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jens
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Beitragvon jens » Mittwoch 19. Oktober 2005, 06:15

Also kann man festhalten, das man am besten logisch Denken können muß, was aber auch außerhalb vom Programmieren nützlich ist :lol:

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Beitragvon No_ok » Mittwoch 19. Oktober 2005, 10:47

ich denke mal es kommt ganz darauf an, was man programmieren will. ich geh zwar noch zur schule, momentan 12 klasse, aber man merkt, dass es deutlich von vorteil ist, wenn man mathe kann. vor allem das umrechnen von hexadezimal zu dezimal ist bei mir im unterricht sehr von vorteil, aber das lernt man schnell.
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Beitragvon N317V » Mittwoch 19. Oktober 2005, 11:55

Ich war echt scheiße in Mathe, hab auch nur Realschule und arbeite jetzt als Programmierer in einer sehr großen Firma an meinem Wohnort. Englisch ist allerdings überaus hilfreich. Logisch denken muss man auch unbedingt können. Schul-Mathe kannste aber IMHO in die Tonne kloppen.
In our opinion, it is embarrassing that humans spend so much time in school learning to execute algorithms that, quite literally, require no intelligence. [aus: 'How to Think Like a Computer Scientist']
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