Popcorn Frage. Welche Editor/IDE ?

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mbierenfeld
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Dienstag 11. Oktober 2005, 08:54

Jetzt darf ich Gott sei Dank mal wieder ein bisschen programmieren. Was nimmt man denn jetzt so unter Linux ? Ich habe probiert : eric3, idle, kate und bleibe wahrscheinlich wieder bei xemacs hängen.

Was nehmt Ihr denn so ?

Michael
henning
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Dienstag 11. Oktober 2005, 09:31

Also die Emacs und Vim Lager sind größtenteils disjunkt, so kenne ich ersteren z.B. überhaupt nicht, bin aber mit Gvim super zufrieden.
Darcs nehme ich fürs Versioning, wenn ich mal was unter Windows testen muss, dann nehme ich dieses IDLE oder wie das heißt, was beim offiziellen Installer mit dabei ist.

Vim lohnt sich eventuell deswegen zu lernen, weil er gegenüber Emacs auf jeden Fall den Vorteil haben dürfte, dass auf nahezu jedem Unixoid eine Vi-Version vorhanden ist und er sich (weil man praktisch keine Sondertasten a la Strg, Alt braucht) über nahezu jede Verbingung steuern lässt.
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jens
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Dienstag 11. Oktober 2005, 09:40

SciTE git's für Windows und Linux... Somit braucht man sich nur auf einein Editor einzustellen ;)

Schau mal in die FAQ: Welche Editoren werden für Python empfohlen?

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Gast

Dienstag 11. Oktober 2005, 09:47

henning hat geschrieben: Vim lohnt sich eventuell deswegen zu lernen, weil er gegenüber Emacs auf jeden Fall den Vorteil haben dürfte, dass auf nahezu jedem Unixoid eine Vi-Version vorhanden ist und er sich (weil man praktisch keine Sondertasten a la Strg, Alt braucht) über nahezu jede Verbingung steuern lässt.
:-) 10 Jahre VI. Danke das reicht ... Aber du hast vollkommen recht fuer ein kurzes Terminalfensterchen super.

Um _richtig_ zu entwickeln bin ich durch Eclipse endgültig geläutert

.oO (gibts da nicht ein Python Puggin)
henning
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Dienstag 11. Oktober 2005, 09:50

Wobei ich dazu sagen muss, wenn jemand sagt "In the middle of evil there is vi", geb ich ihm voll recht. Mit dem reinen Vi kann man nicht wirklich komfortabel arbeiten.
Aber Vim hat doch ne ganze Menge Erweiterungen, der Gvim auch z.B. Mausunterstützung etc... das ist schon fast nicht mehr vergleichbar :-)
mbierenfeld
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Dienstag 11. Oktober 2005, 11:12

So.

gvim, xemacs, eclipse, scite, etc. pp ausprobiert

glaube eric3 ist es doch

grüße

michael
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gerold
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Dienstag 11. Oktober 2005, 11:55

mbieren hat geschrieben: Was nehmt Ihr denn so ?
Hi Michael!

Ich verwende WingIDE (http://www.wingware.com), auch wenn es etwas gekostet hat. Das war es auf jeden Fall Wert.

mfg
Gerold
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mawe
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Dienstag 11. Oktober 2005, 11:59

Hi!

DrPython ist sehr gut, aber ich komm von vim nicht weg :)

Gruß, mawe
Francesco
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Dienstag 11. Oktober 2005, 13:14

mawe hat geschrieben:Hi!

DrPython ist sehr gut, aber ich komm von vim nicht weg :)

Gruß, mawe
Welch Zufall!
Gerade gestern ist (nach mehr als 5 Monaten) eine neue
DrPython version herausgekommen. :D

http://sourceforge.net/project/showfile ... p_id=83074
Leonidas
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Ich nutze SciTE und (g)Vim(/cream)... bin mit beidem zufrieden (aber ich Programmiere in einigen Sprachen und in denen ist SciTEs Highlighting miserabel, deswegen vim, der auch cool ist).

DrPython habe ich ein wenig genutzt, nettes Tool, aber kein Editor für mich. Keine Ahnung warum. Genausowenig wie SPE, PyPE oder PyDev (Eclipse ist zu groß und langsam).

Emacs mag ich nicht, da der zu groß ist. SciTE und vim sind eher klein, haben nicht so viele Features, aber sind doch angenehm.
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mbierenfeld
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Dienstag 11. Oktober 2005, 16:53

Leonidas hat geschrieben: Emacs mag ich nicht, da der zu groß ist.
Och nicht wirklich schlimm. Xemacs starten mit "xemacs -unmapped" in init.el (gnuserv-start) eintragen und den Editor mit gnuclient <filename> starten.

Macht nur kurz "Blitz" und der File ist da

michael
Leonidas
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mbieren hat geschrieben:Och nicht wirklich schlimm. Xemacs starten mit "xemacs -unmapped" in init.el (gnuserv-start) eintragen und den Editor mit gnuclient <filename> starten.

Macht nur kurz "Blitz" und der File ist da
Das wage ich mal auf einer 110 MHz Kiste ohne X11 zu bezweifeln. Denn XEmacs graucht ja erstmal X11.. aber se gibt ja Emacs. Nun ist Emacs nicht nur ein Eidtor, sondern auch eine komplette Lisp-Maschiene, ELisp. Dies brauche ich aber nicht, da reichen mir die Möglcihkeiten von vim. Vor allem, da vim ausreichend klein ist um nicht die Festplatte zu stark zu füllen. Außerdem finde ich vim eigentlich auch gar nicht so unkomfortabel, wie viele sagen und das Highlighting ist toll (auch wenn Dunkelblau auf Schwarz nicht immer gut lesbar ist, aber das kann man ja konfogurieren).
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mawe
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Dienstag 11. Oktober 2005, 18:46

Komfortable Editoren gibts viele, mit allen kann man programmieren, und welchen man letztendlich benutzt ist doch eigentlich Geschmackssache.
Ich hab mir emacs schon ein paar mal angesehen und muss gestehen, ich komm damit nicht zurecht. Natürlich würde es gehen, wenn ich mich mal richtig damit beschäftige, aber dazu hab ich ehrlich gesagt keine Lust. vim kann/hat ja alles was ich brauche ;)

So, und jetzt schnell aufhören, bevor das in einen emacs vs. vim Krieg ausartet :)

PS: Ach ja, was ist eine Popcorn Frage?
Leonidas
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mawe hat geschrieben:PS: Ach ja, was ist eine Popcorn Frage?
VIelleicht war ja Popcon gemeint.
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BlackJack

Dienstag 11. Oktober 2005, 21:52

mawe hat geschrieben:So, und jetzt schnell aufhören, bevor das in einen emacs vs. vim Krieg ausartet :)

PS: Ach ja, was ist eine Popcorn Frage?
Eben genau solche Fragen von denen man weiss das sich höchstwahrscheinlich "religiöse" Eiferer die Köppe einhau'n und man sich genüsslich mit einer Schüssel Popcorn zurücklehnen kann und der Schlacht zuschaut. Editor/IDE-Fragen sind da ganz ergiebig. Ein Crosspost in die C++/Java Newsgroups oder in die C64/Sinclair Gruppen mit einer festen Meinung warum Sprache X oder Computersystem Y besser ist, kommt auch immer gut an. :twisted:
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