mehrere Ideen

Du hast eine Idee für ein Projekt?
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henning
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Mittwoch 27. Juli 2005, 05:51

Moin!
Hätte einige Projektvorschläge, ich lass denen einfach hier mal Auslauf:
- Ein Spiel (auch wenn das sicher nicht der erste Vorschlag dazu ist)
und zwar ein Adventure (dabei denke ich an echte Adventures a la LucasArts NICHT "ActionAdeventures") aber in 3d, im Moment ist da ein Ansatz in Soya gebaut (da kann man immerhin schon Objekte betrachten und aufnehmen), es ist aber noch längst nicht zu spät z.B. auf Panda3d o.Ä. umzusteigen.

- Hab hier im Forum mitgekriegt, dass ich nicht der einizge bin, der sich ärgert, dass anygui nicht mehr weiterentwickelt wird, warum macht man daraus kein Projekt? Ich persönlich mag die die Grundidee von anygui, würde das ganze dann aber gleich so bauen, dass überhaupt keine Größenangaben mehr verwendet werden. (Ausser da wo's wirklich nötig ist), und man sher allgemein die Kontrollelemente seines Programms definiert, das würde viele weitere Frontends eröffnen, z.B. Browser-basiert, "echter Textmodus", etc...
Hier gibts von mir noch 0 Vorarbeit, die Haupt-Arbeit wär hier sich da nen vernünftiges Konzept auszudenken.

- Ich baue gerade mit mod_python und cheetah ein Web-Datenbank-Frontend (MySQL), das ganze ist recht modular aufgebaut und auf jeden Fall sind noch geplant: Ein Forum und ein vernünftiger Terminkalender. Bis jetzt lauffähig sind die Module die die "reine Datenbankfunktionalität" bereitstellen, also Listen von Hausaufgaben, Usern, Nutzergruppen, Geburtstage in den letzten 30 Tagen...

So weit mit meinem Senf ,-)
ProgChild
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Mittwoch 27. Juli 2005, 12:04

henning hat geschrieben: - Hab hier im Forum mitgekriegt, dass ich nicht der einizge bin, der sich ärgert, dass anygui nicht mehr weiterentwickelt wird, warum macht man daraus kein Projekt? Ich persönlich mag die die Grundidee von anygui, würde das ganze dann aber gleich so bauen, dass überhaupt keine Größenangaben mehr verwendet werden. (Ausser da wo's wirklich nötig ist), und man sher allgemein die Kontrollelemente seines Programms definiert, das würde viele weitere Frontends eröffnen, z.B. Browser-basiert, "echter Textmodus", etc...
Hier gibts von mir noch 0 Vorarbeit, die Haupt-Arbeit wär hier sich da nen vernünftiges Konzept auszudenken.
Ich hab mir zu dem Thema auch schon so meine Gedanken gemacht. Anygui ist eine Ansammlung von Wrappern (die weitere Wrapper wrappen), das ist schon nicht mehr feierlich. Die Zahl der Abhängigkeiten ist ja nicht ohne.

Man sollte überlegen welche Controls oder Widgets man braucht. Diese sollte man für die Verschiedenen APIs in C als Abstrakte Module in C Kapseln. Unter Windows sollte man dann die WinAPI kapseln und unter Unix GTK+. Diese Klassen soll man dann Ableiten können und in Python weitere Funktionen hinzufügen.

In Python sollte man dann einen Layoutmanager schreiben, der dann die Einzelnen Controls anordnet.

Unter Python haben wir zur Zeit nur Wrapper für GUIs zur verfügung. Ich finde es ist Zeit, dass ein GUI gibt, mit dem man alle Vorteile von Python nutzen kann.

Edit:
Was ist mit Vorteilen von Python meine ist folgendes: Ich würde z.B. gerne eine Listbox genau so, wie eine Python Liste bedienen können.
chaos
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Donnerstag 28. Juli 2005, 21:38

Also zu hören, daß anygui eingestellt wird, finde ich schade. Vorallem, weil man damit recht schnell kleine GUI zusammenbasteln könnte, aber den Gründen dagegen gebe ich schon recht.
Außerdem greift man, wenn man was größeres machen will, sowieso zu einem anderen Toolkit.

Aber die Idee mit einem python-Toolkit für eine GUI gefällt mir. Den das, was mich an wxgui stört, ist, daß man doch sehr "dicht" über den C++-Klassen ist, und diese halt doch nicht ganz so python sind, wie amn es manchmal haben möchte.
Außerdem ist die Doku auch nicht gerade die Allerbeste. hat sich zwar inzwischen gebessert, aber ganz gefallen tut es mir immernochnicht.

Ich hab noch eine Projektidee:
* Yet another Offline Conten managment System:
Ein CMS oder Redaktionssystem, das nicht wie die ca. 1000 anderen vorraussetzt, daß man einen Webserver mit php/cgi und DB zur Verfügung hat.
Ich stelle es mir ungefähr so vor:
Man hat zuhause seine DB[1] (vorzugsweise Postgresql, aber ich will eigentlich DB unabhängigen Code schreiben, zumindestens mySQL und SQL-Lite sollten auch unterstützt werden) und sein CMS/Redaktionssystem, in dem man seine Inhalte für den Onlineauftritt bearbeitet.
Menüstrukturen und ähnliches wird dann automatisch nachgepflegt bzw. aus der Datenbank generiert.
Wenn man mit seinen änderungen fertig ist, exportiert das CMS/Redaktionssystem diese und macht ein Update auf den Dateien auf dem Webserver, z.B. per ftp.
Ich hab mir auch schon paar Gedanken dazu gemacht, E/R-Diagramme und erste Klassendiagramme gezeichnet. Vielleicht komm ich ja diesen Sommer dazu a bisserl mehr zu coden.
XML will ich eigentlich großteils vermeiden.

ciao
chaos
-----------
[1]
DB hauptsächlich deshhalb, weil ich viel in Relationen gedacht hab, und ich damit wenigstens um einen Teil des File-I/O herumkomm'
Eigentlich mag ich OProgramme, die immer gleich eine eigene DB vorraussetzen auch nicht, hier ist es aber praktisch.
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jens
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Freitag 29. Juli 2005, 06:34

chaos hat geschrieben:* Yet another Offline Conten managment System
Sowas hatte ich mir mal für mein PyLucid gedacht... Dabei gibt es aber z.B. Probleme mit dem Hauptmenü. Angenommen wir verweden als Menü eine Baumstruktur, wie ich es auf meiner Seite mache. Wenn man nun dabei einen Menüpunkt vom Namen her ändert, müßen alle Seiten geändert werden unterhalb dieses Menüpunktes (Also auf allen Seiten, wo der Menüpunkt zu sehen ist.) d.h. also das diese CMS teilweise recht lange braucht um alle Seiten per FTP zu aktualisieren.
Außerdem denke ich, das es mittlerweile recht günstig WebSpace gibt, bei dem direkt Python und SQL dabei sind.

CMS in Python: http://www.pylucid.org
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henning
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Freitag 29. Juli 2005, 10:00

jens hat geschrieben:Außerdem denke ich, das es mittlerweile recht günstig WebSpace gibt, bei dem direkt Python und SQL dabei sind.
Jap: z.B. http://www.nodeeps.de. Kein "richtiger" Webspace, aber nen Vserver, da kann man sich schön alles drauf installieren, was man will und das ab 4 Tacken/Monat. :-)
BlackJack

Samstag 30. Juli 2005, 22:03

chaos hat geschrieben:Ich hab noch eine Projektidee:
* Yet another Offline Conten managment System:
Da lohnt sich vielleicht ein Blick auf Tahchee. Das setzt auf das Templating-System Cheeta auf und eignet sich (laut Autor) um kleine bis mittelgrosse Webauftritte automatisch, offline zu erzeugen.

Eine Datenbankanbindung gibt es wohl nicht, aber das könnte man ja dazu programmieren.

Das angesprochene Problem mit der kompletten Website, die geändert werden muss, wenn man z.B. das Hauptmenü ändert, lässt sich mit Server Side Includes (SSI) lösen, wenn der Server die beherrscht.
chaos
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Sonntag 31. Juli 2005, 10:13

Außerdem ändert man im $Anwendungsfall die Struktur des Hauptmenüs nicht allzuoft, eher Mal die von einzelnen Unterseiten, aber selbst dann sollten <20, im Normalfall eher <10 Dokumente betroffen sein.

Danke für eure Tipps, DB-Anbindung ist kein muß, wollte ich nur um File-I/O zu umgehen. ;)
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