Programm gesucht Web Mail usw.

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Programm gesucht Web Mail usw.

Beitragvon The Hit-Man » Donnerstag 21. August 2008, 08:59

Gibt es ein Programm, das ich mir auf meinen Linux Server installieren kann, womit ich meine externen Emails, Kontakte usw. verwalten kann? Ich kenne so etwas, wie Egroupware oder PHPgroupware. Allerdings setzten diese Programm einen lokalen Email Server voraus und ich kann damit meine externen Emails nicht abrufen und verwalten. Das ganze soll einfach so laufen, das meine Emails, Kontakte, Dokumente und so weiter von überall per WebInterface erreichbar wären. Ungefähr so, wie ein Exchange von M$, den wir auch hier im Büro nutzen. Des weiteren würde ich auch gerne Dokumente damit bearbeiten wollen, wie ungefähr ein CMS, wie Joomla eins ist. Oder gibt es vielleicht unter Joomla, Zusatzmodule, für meine Ansprüche. Allerdings hatte ich auf den diversen Joomla Seiten, nichts passendes gefunden.

Weiß jemand Rat?
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Beitragvon Leonidas » Donnerstag 21. August 2008, 09:31

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Beitragvon The Hit-Man » Donnerstag 21. August 2008, 09:48

Sieht so weit ganz gut aus ;) Ich hatte im Netz dann einen Demo Zugang gefunden, um Horde zu testen. Ich hatte aber keinen Eintrag gefunden, um externe Emails abzurufen. Setzt Horde auch nen lokalen Server voraus, sprich sendmail ?

EDIT:
Des weiteren habe ich gesehen, das wenn ich das Teil mal auslagern will, aif nen externen WebServer, sieht es wohl eher schlecht aus, wenn man keinen SSH Zugang hat, denn die setup.php muß ja echt in der Konsole gestartet werden. Das wäre also doch nicht so das gelbe vom Ei. Gibt es noch andere Software?
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Beitragvon Leonidas » Donnerstag 21. August 2008, 11:47

The Hit-Man hat geschrieben:Setzt Horde auch nen lokalen Server voraus, sprich sendmail ?

Nein, man kann soweit ich mich erinnere auch POP3 und IMAP4 nutzen, allerdings hatte ich mit zugeschaltetem TLS Probleme (wobei ich da nicht sicher bin ob es nicht die Etch-Version von PHP war, die mit TLS Probleme hatte).
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Beitragvon nemomuk » Donnerstag 21. August 2008, 12:21

Wer hat denn auf seinem Linux-Server keinen SSH Zugang?

Was meinst du mit "externe Mails abrufen"? Wenn ich es richtig interpretiere, brauchst du dafür Programme wie fetchmail.
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Beitragvon The Hit-Man » Donnerstag 21. August 2008, 12:31

Wer hat denn auf seinem Linux-Server keinen SSH Zugang?

Klar, auf meiner Kiste, hätte ich einen, aber wenn ich das ganze auf nen V Server ins Netz stellen will, habe ich wenn überhaupt nur nen FTP Zugang. Zu mindest hatte ich das bei meinem alten Anbieter. Momentan wollte ich es einfach mal lokal machen, aber später vielleicht auf nen Server ins Netz setzen, weil wollte nicht unbedingt ständig nen Rechner im Keller an haben, der sich da um alles kümmert ( wegen Strom ).

Was meinst du mit "externe Mails abrufen"? Wenn ich es richtig interpretiere, brauchst du dafür Programme wie fetchmail.

Damit meine ich, meine Mails bei yahoo und freenet, zum Beispiel. Das diese auch abgerufen werden können, damit ich alles zusammen in einem Postfach habe.

Nein, man kann soweit ich mich erinnere auch POP3 und IMAP4 nutzen, allerdings hatte ich mit zugeschaltetem TLS Probleme (wobei ich da nicht sicher bin ob es nicht die Etch-Version von PHP war, die mit TLS Probleme hatte).

Also in der OnlineDemo hatte ich nichts gefunden, um die Sachen nutzen zu können. Vielleicht waren sie aus Sicherheitsgründen auch nur ausgestellt. Ich google mal, ob es möglich sei.

EDIT:
hier mal das demo https://ssl.lunabox.de/horde/login.php
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Beitragvon The Hit-Man » Donnerstag 21. August 2008, 12:48

Im Endefekt, geht es mir eigentlich da drum, das ich alles Mögliche, auf einem Server liegen habe, von wo aus ich überall zugreifen könnte. Am geilsten, wäre doch so eine komplette OfficeSuite fürs Web. Mit Email, Dateien, Dokumente und alles was dazugehört.
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Beitragvon Leonidas » Donnerstag 21. August 2008, 15:42

The Hit-Man hat geschrieben:Klar, auf meiner Kiste, hätte ich einen, aber wenn ich das ganze auf nen V Server ins Netz stellen will, habe ich wenn überhaupt nur nen FTP Zugang. Zu mindest hatte ich das bei meinem alten Anbieter. Momentan wollte ich es einfach mal lokal machen, aber später vielleicht auf nen Server ins Netz setzen, weil wollte nicht unbedingt ständig nen Rechner im Keller an haben, der sich da um alles kümmert ( wegen Strom ).

Quatsch. Das was du beschreibst ist vielleicht Shared Hosting, aber bei Pyhosting etwa gibt es auch für Shared Hosting einen SSH-Account. Bei einem VServer bekommt man so ziemlich immer einen SSH-Zugang bei dem man meist auch root-Rechte bekommt, da der Server ja nur virtuell ist und so der Mieter diesen seinen Server beliebig gegen die Wand fahren kann.

Ich persönlich habe ja einen Server im Keller, habe da extra ein Modell ausgesucht, dass komplett ohne mechanische Teile auskommt (also keine Festplatte, ein geschaltetes Netzteil, keine CPU-Kühlung (lustigerweise nicht einmal passiv), et voila - niedrige Leistungsaufnahme.

Mein Mailsetup sieht aber anders aus. Fetchmail nutze ich genausowenig wie Procmail, da Fetchmal für seine Zuverlässigkeit berüchtigt ist (aber was erwartet man von einem Ding dass von ESR geschrieben wurde?) und die Procmail-Regeln wie Line-Noise aussehen. Stattdessen habe ich getmail (was ich aber inzwischen nicht nutze, da ich die Mails vom Empfänger-MTA direkt weiterleiten lasse also nicht pollen muss) und als MDA dann maildrop, was zwar auch nicht perfekt ist, da die Filtersprache zu wenig kann (Subjects dekodieren geht nicht?) und es scheinbar nicht wirklich weiterentwickelt wird aber es erfüllt seinen Zweck ansonsten sehr gut. Das ganze wird noch durch SpamAssassin gefiltert, bevor es richtig einsortiert in das Maildir++ kommt von wo ich es entweder via SSH+mutt lesen kann oder mittels einem MUA mit IMAP4 überall verfügbar habe.

So eine Komplette Officesuite würde ich eher mittels X11 und Session-Forwarding im Stil von VNC, NX oder RDP machen (gerade wenn man als Client oft an Windows-Systemen sitzt ist RDP nützlich, da Windows-nativ und mit xrdp wohl auf auf Unices lauffähig). Das hat den Vorteil, dass man nicht versuchen muss blöde Software in einen Browser und dessen limitierte Funktionalität zu bannen, sondern einfach die übliche Desktop-Software Remote nutzen kann.
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Beitragvon The Hit-Man » Donnerstag 21. August 2008, 16:42


Quatsch. Das was du beschreibst ist vielleicht Shared Hosting, aber bei Pyhosting etwa gibt es auch für Shared Hosting einen SSH-Account. Bei einem VServer bekommt man so ziemlich immer einen SSH-Zugang bei dem man meist auch root-Rechte bekommt, da der Server ja nur virtuell ist und so der Mieter diesen seinen Server beliebig gegen die Wand fahren kann.

Also bei meinem Anbieter, war es wirklich so. War aber auch recht preiswert und ziemlich unzuverlassig. Des weiteren hatte ich damals auch mal nen LinuxServer im Keller und hatte auch Deine Lösung mit dem VNC und so weiter. Aber ich weiß nicht, ob sich das echt bei 3 MegaBit lohnen würde. Bin gerade mal auf der Suche bei freshmeat, vielleicht gibts ja doch noch ne Lösung.
So kompliziert, wie mit MTAs wollte ich mich eigentlich nicht wieder rumschlagen. Hatte mal nen Mail GateWay mit nem LinuxServer gebastelt. Der holte dann alle Mails von externen Servern ab, hat sie nach Spam und so weiter gefiltert und dann zum Exchange weiter geleitet. Man war das ein gefriemel :( War froh, das es Webmin gab ! Und jetzt bekommste fertige, kleine Rechner zu kaufen, mit allem vorkonfiguriert ( komme jetzt gerade nicht auf den Namen ) für ziemlich wenig Kohle. Über die Lösung sich nen eigenen kleinen Rechner wieder in den Keller zu stellen und nen dyndns drauf, wäre wohl echt das sinnvollste. Erst mal einen besorgen, der nicht viel frißt. Hätte nochn alten 150Mhz Lappi mit Wlan ;) Allerdings hatte ich da mal nen Slack und ne MySql Datenbank drauf. Kannst dir ja vorstellen, wie lahm die Kiste war. Als FileServer allerdings, war die Idee gut.
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Beitragvon Leonidas » Freitag 22. August 2008, 00:25

Ich schätze dass du mit 3 Megabit Downstream dennoch genug Upstream-Bandbreite hast, um X11-Anwendungen zu starten (das X-Protokoll benötigt weniger Bandbreite als VNC, dafür schlauere Software. Mit NX kann man diesen Overhead sogar noch etwas reduzieren, so dass sogar Verbindungen über Modems möglich sein sollten).

Zu Hostern die VServer ohne SSH vermieten: Anbieter wechseln ;) Ich denke sogar die Massenhoster geben heutzutage SSH-Accounts, da mit Virtuozzo so ein VServer für den Anbieter sehr billig kommt.
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Beitragvon The Hit-Man » Freitag 22. August 2008, 08:56

Ich schätze dass du mit 3 Megabit Downstream dennoch genug Upstream-Bandbreite hast, um X11-Anwendungen zu starten (das X-Protokoll benötigt weniger Bandbreite als VNC, dafür schlauere Software. Mit NX kann man diesen Overhead sogar noch etwas reduzieren, so dass sogar Verbindungen über Modems möglich sein sollten).


Also, wenn ich das normale X-Forwarding nehme, ist die Verbindung echt zu langsam. Habe das mal vor 2 Jahren ausprobiert. Zu Hause den Server und im Büro der Client. Bis eine Anwendung auf ging, dauerte das bestimmt 30 Sekunden. Da war mir VNC echt lieber und schneller. Der einzigste Nachteil war, glaube ich, das sich die Icons immer auf die niedrigste Auflösung stellten, also mehr zusammen rückten.

Den Anbieter habe ich ja schon ewig nicht mehr ;) War am überlegen mir mal wieder eine neue Domain zu machen, wegen eben den ganzen Email Zeugs. Es ist eben doof, wenn Du meherer Rechner hast und dann ein paar Daten hier und ein paar Daten da. Sinnvoll wäre es alles, zentral zu halten und auch wenn Du in einem InternetCaffee sitzt, über ein WebFrontend zugreifen kannst. Erinner mich gut an WebMin. Ist einfach nen klasse Tool. Kannst Deine ganze Kiste, per Web fern steuern. Ein solche Lösung suche ich dann auch für Dateien, Mails und so weiter. Im Moment kann ich hier nur Windows fahren, weil muß in VS und C# programmieren.

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