Schriftartenbetrachter für Linux

Du hast eine Idee für ein Projekt?
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atarax
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Schriftartenbetrachter für Linux

Beitragvon atarax » Samstag 14. Juni 2008, 23:15

Da es für die Linux-Plattform meines Wissens kein vernünftiges Programm gibt, mit dem man Schriftarten, die noch nicht installiert sind, betrachten und (de-)installieren kann, habe ich die Idee, ein solches Programm dafür selbst zu schreiben, um es der Community zur Verfügung zu stellen. Das kleine Problem dabei ist, dass ich keine Programmiersprache beherrsche, mit der man solche Anwendungen schreiben kann. Ich habe schon eine Reihe PHP-Anwendungen programmiert, bin also kein Neuling auf dem Gebiet der Programmierung. Nur komme ich bei dem Versuch, mich in Python und GUI-Entwicklung einzuarbeiten, nicht so recht weiter.

Ich suche daher jemanden, der Zeit und Interesse hat, mit mir zusammen ein solches Programm zu basteln. Das Konzept des Programms ist eigentlich schon ziemlich konkret, es hapert eben nur an der Umsetzung. Vorbild für eine solche Anwendung ist "The Font Thing" für die Windows-Plattform.

Wie die Zusammenarbeit ablaufen könnte, muss man natürlich noch besprechen, aber ich würde auch gerne auf diese Weise von jemandem mehr über Python lernen.

Fühlt sich jemand angesprochen?
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Beitragvon audax » Samstag 14. Juni 2008, 23:46

kcontrol aus KDE kann das.
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atarax
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Beitragvon atarax » Sonntag 15. Juni 2008, 00:02

Das freut mich für die Nutzer von KDE. Ich dachte eher daran, ein Tool für Gnome zu schreiben...
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Beitragvon Leonidas » Sonntag 15. Juni 2008, 00:18

atarax hat geschrieben:Das freut mich für die Nutzer von KDE. Ich dachte eher daran, ein Tool für Gnome zu schreiben...

Also Nautilus bietet eine Preview und es gibt durchaus einen Font Viewer in GNOME mitgeliefert. Ansonsten installiere ich Fonts über das Paketsystem, dafür ist es ja da.

Also wenn du wirklich da was machen willst, wäre es vielleicht besser, wenn du den Font Viewer ausbaust oder eine Software schreibst, die das Ding auf längere Sicht ersetzen könnte.
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Beitragvon Hyperion » Sonntag 15. Juni 2008, 00:23

atarax hat geschrieben:Das freut mich für die Nutzer von KDE. Ich dachte eher daran, ein Tool für Gnome zu schreiben...

atarax hat geschrieben:Da es für die Linux-Plattform meines Wissens kein vernünftiges Programm gibt, ...

*sprachlos sei*

@topic:
Also ich habe durch Suchen auf einschlägigen Seiten sofort viele Tools gefunden - ok, ob die für dich brauchbar sind, weiß ich natürlich nicht ;-)

Aber mal als Beispiel:
http://fontmatrix.net/

Tja, mag dennoch eine nette Idee sein; speziell beim Erlernen einer Sprache oder eben auch just for fun, ist es ja durchaus sinnvoll das Rad neu zu erfinden :)

Ist nur die Frage, ob sich dafür jemand weiteres finden lässt.
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Beitragvon atarax » Sonntag 15. Juni 2008, 00:48

Vielen Dank für die Hinweise, ich werde erstmal sehen, was wirklich sinnvoll ist...
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Beitragvon audax » Sonntag 15. Juni 2008, 09:11

Pf...immer diese KDE-Phobie....ich versteh das nicht.
Ständig wird das Rad neu erfunden, nur weil das Programm gut bei KDE reinpasst...

KDE-User haben meistens keine Probleme mit Gtk-Guis....aber Gtk-Menschen haben da irgendwie panische Angst, wahrscheinlich davor, dass das Leben dann zu einfach ist.
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Beitragvon birkenfeld » Sonntag 15. Juni 2008, 09:22

Normalerweise heißts dann "ich installier mir doch nicht die riesigen kdelibs".

Dass GNOME-Libs zwar nicht riesig sind, sich aber dafür wie die Karnickel vermehren, ist scheinbar nebensächlich.
Dann lieber noch Vim 7 als Windows 7.

http://pythonic.pocoo.org/
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Beitragvon audax » Sonntag 15. Juni 2008, 09:43

Und das man sich in Zeiten von CoreDuos, 2gb Ram und Festplatten >200gb über ne 50MB lib aufgregt finde ich alberm.

Ich hab hier grad nen 800Mhz Laptop mit 256mb SD-Ram und Firefox läuft auf KDE völlig ok.
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Beitragvon Hyperion » Sonntag 15. Juni 2008, 09:56

audax hat geschrieben:KDE-User haben meistens keine Probleme mit Gtk-Guis....aber Gtk-Menschen haben da irgendwie panische Angst, wahrscheinlich davor, dass das Leben dann zu einfach ist.

Tja, bei mir ist es eher anders herum! Ich hasse das Look & Feel von Gtk. Es ist einfach ein häßliches Toolkit in meinen Augen - aber das ist halt extrem subjektiv. Dennoch nutze ich ja auch Gimp, Inkscape, usw.

Trotzdem ist der Gnome-Dateidialog das schlimmste, was in Sachen Usability je erfunden wurde :D

Es ist halt die Frage, ob man Python lernen will, indem man sich ein Projekt vornimmt, an dem man Spaß hat. Generell imho eine gute Idee, da man dann motivierter ist. Geht es einem rein um Funktionalität so denke ich einfach lassen sich da genug Werkzeuge finden; wie ja hier auch vielfach genannt.

Problem bei diesem Projekt: Es gibt dabei so vieles Plattform spezifisches zu beachten, dass es evtl. ein wenig "groß" und zu wenig Python zentrisch sein könnte.
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Beitragvon Leonidas » Sonntag 15. Juni 2008, 10:30

Hyperion hat geschrieben:
audax hat geschrieben:KDE-User haben meistens keine Probleme mit Gtk-Guis....aber Gtk-Menschen haben da irgendwie panische Angst, wahrscheinlich davor, dass das Leben dann zu einfach ist.

Tja, bei mir ist es eher anders herum! Ich hasse das Look & Feel von Gtk. Es ist einfach ein häßliches Toolkit in meinen Augen - aber das ist halt extrem subjektiv. Dennoch nutze ich ja auch Gimp, Inkscape, usw.

Ich gratuliere zum verschlafen von Themes und der GTK-Qt Engine mit dem sich GTK-Programme mit Qt-Themes darstellen lassen. Seit langem.

Willst du einen Screenshot wie Virtual Box OSE bei mir ohne Qt-Theme ausschaut? Dann sprechen wir nochmal über hässlich, ja?

Ich finds ja wieder großartig, wie das zu einer GNOME-KDE Diskussion ausartet. Die Entwickler gehen aufeinander zu und die User flamen (meist schlecht informiert) rum.
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Beitragvon birkenfeld » Sonntag 15. Juni 2008, 10:50

Nur die Ruhe, nicht aufregen. Sonst flamest du am Schluss ja auch noch mit...
Dann lieber noch Vim 7 als Windows 7.

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Beitragvon Hyperion » Sonntag 15. Juni 2008, 11:00

Leonidas hat geschrieben:Ich gratuliere zum verschlafen von Themes und der GTK-Qt Engine mit dem sich GTK-Programme mit Qt-Themes darstellen lassen. Seit langem.

Ja, kenne ich. Leider hatte ich damit Probleme und nutze sie deswegen nicht mehr. Mag aber auch sein, dass sich da was getan hat.
Ich finds ja wieder großartig, wie das zu einer GNOME-KDE Diskussion ausartet. Die Entwickler gehen aufeinander zu und die User flamen (meist schlecht informiert) rum.

Sag mal wieso regst Du Dich so auf? Ich schrieb "extrem subjektiv"! Besser kann man wohl nicht darstellen, dass man keine objektive Bewertung zur Qualität oder auch Optik abgeben will. Wieso unterstellst Du mir also geflame? Sorry, das begreife ich nicht.

Zusätzlich habe ich ja geschrieben, dass ich durchaus einige Gtk- respektive Gnome-Tools nutze! Insofern kann von einem KDE-Gnome Geflame schon mal gar keine Rede sein!
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Beitragvon audax » Sonntag 15. Juni 2008, 11:21

Ich nutz auch beides hier :o

Und auch als ich noch Gnome nutzte war mein Player Amarok, ich hatte noch nie Probleme damit, zu mischen...
(Amarok ist allerdings auch wirklicher uberpwnzage ;) )
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Beitragvon Leonidas » Sonntag 15. Juni 2008, 12:03

Hyperion hat geschrieben:Sag mal wieso regst Du Dich so auf? Ich schrieb "extrem subjektiv"! Besser kann man wohl nicht darstellen, dass man keine objektive Bewertung zur Qualität oder auch Optik abgeben will. Wieso unterstellst Du mir also geflame? Sorry, das begreife ich nicht.

Du regst dich über etwas auf, was unter Qt genau so ist oder sogar noch schlimmer. Wenn man KDE nutzt fällt das nicht so auf, aber pures Qt sieht echt nicht so großartig aus. Daher ist das imho ein Punkt der völlig haltlos ist.

Was man vergleichen könnte, sind die Themes, aber es gibt ja mit BlueCurve Themes die sowohl unter GTK als auch unter Qt tun, was beweist dass sie genauso hübsch oder hässlich sein können. Ich hatte keine Probleme mit der Qt-GTK Engine als ich KDE genutzt habe. War aber nur eine kurze Zeit, vielleicht sind mir die ganzen Crashes nicht aufgefallen.

Ich rege mich nicht auf. Und wenn dann nur darüber, dass mein Rechner Entropie brauhct damit er nicht einfriert. Aber trotzdem werde ich wohl noch blödsinnige Argumente als blödsinnig benennen dürfen, oder?

Ich sage nicht dass GNOME so viel besser ist. Der File-Dialog ist tatsächlich ein Fiasko, aber zugegebenermaßen haut mich der KDE-Dialog nicht um, erinnert sehr an Windows: passabel aber auch nicht aus den Schuhen hauend. Vielleicht sind auch File-Dialoge übergewertet, oder ich bewerte sie zu niedrig, weil ich immer nur ``:tabe`` tippe oder die Dateien anklicke. ich finde sogar recht viele GNOME-Apps schrottig, brauchbare Apps nutzen sowieso meist GTK, warum auch immer.
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