multifunktionstool für geschwindigkeit usw.

Du hast eine Idee für ein Projekt?
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ch100

Dienstag 27. Mai 2008, 13:57

hi,

hab da ne idee für pygame + opengl, man macht sachen z.B. ein auto in ner 3d datei und lasst es gegen ne wand fahren und misst die geschwindigkeit und deformiert den wagen je nach aufprall, oder was harmloses, nämlich nen papierflieger zeigt wie der sich bewegt, fällt oder sonst was, je nach aussehen, gewicht oder sonst was oder nen flugzeug auch aerodynamik usw.

ch100
Leonidas
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Dienstag 27. Mai 2008, 14:08

Hast du da auch eine konktrete Implementation? Denn die Realisation ist alles andere als trivial, du müsstest nämlich die Materialeigenschaften berücksichtigen und wie sie sich deformieren. Pro Sekunde sind das tausende von Berechnungen.
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ch100

Dienstag 27. Mai 2008, 14:15

ich fang mal klein an, also zuerst mal ein a4 papier. wenns am boden ankommt, stoppt das programm. xD

wie schon gesagt, ich hab nur die idee, anfangen wollte ich eh schon gleich xD

EDIT: ich will es so machen, dass ein objekt aus mehreren objekten besteht, ich mach das mit klassen unter anderem ist eine eigenschaft natürlich gewicht...

EDIT 2: ich brauch noch nen namen für das projekt, und natürlich viele formeln wie z.B. wie schnell was fällt und wie z.B. das papier auf den wind reagiert, also wie es sich bewegt und natürlich den luftwiderstand.
Leonidas
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Dienstag 27. Mai 2008, 15:06

ch100 hat geschrieben:ich fang mal klein an, also zuerst mal ein a4 papier. wenns am boden ankommt, stoppt das programm. xD
Das ist auch gar nicht so einfach, denn da ist das Gewicht weniger wichtig. Wichtig sind die Luftverhältnisse (etwa Wind) und wie das Blatt liegt. Normalerweise fällt so ein Blatt nicht mit 9,81 m/s² sondern wesentlich weniger, denn der Luftwiderstand bremst es stark aus. Dann kommt noch dazu, das Teile des Blattes etwas schneller fallen als andere, wodurch sich das Blatt schief stellt und statt nach unten zu fallen es zur Seite hin beschleunigt.

Aber wenn du so etwas hinbekommst, dann würd ich es mir gerne mal ansehen, klingt spannend.
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BlackJack

Dienstag 27. Mai 2008, 15:35

Mal ganz davon abgesehen, dass so ein Blatt Papier nicht starr ist, und sich verbiegt und damit die ganze Angelegenheit noch um ein Vielfaches komplexer wird.
Karl
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Dienstag 27. Mai 2008, 16:43

Ich hab jetzt keine Ahnung, wie komplex das ganze dann tatsächlich umzusetzen ist.
Sicher je nachdem, was man schon an fertiger Software benutzt mehr oder weniger. Vielleicht gibt's ja schon Fertigsoftware mit der er nur noch 10 Zeilen eintippen müsste und die Grafikdatein erstellen müsste. Oder sogar noch weniger ;)
Aber wie man aus seinem ersten Post lesen kann, will er da mit Pygame und OpenGl arbeiten.
Und so wie ch100 sich anhört, war die ganze Idee noch nicht gerade gut durchdacht, was die komplexität dieses Projektes angeht.
Obwohl ich keine Ahnung von Pygame und OpenGl habe, dürfte es, wenn man nicht gerade auf irgendwelche fertige Software setzt, die sowas schon kann bzw. alles nötige dazu liefert, sehr viel Arbeit werden.
Selbst ein Blatt papier, das einfach nur auf den Boden fällt, ist sehr komplex.
Wie gesagt, es verbiegt sich, fällt somit auch nicht wie ein Stein sondern wird auch noch Stark vom Luftwiderstand beeinflusst. Wenn da
zu dann noch Wind kommt ...
Gar nicht vorzustellen, was man bei einem Auto, das gegen eine Wand crasht, berechnen muss.
1. Die Wand, wobei man die auch der Einfachheit halber starr machen könnte.
2. Viele einzelne Teile des Autos die sich dann alle schön verbiegen und dadurch auch die anderen Teile beeinflussen.

Ich weiß wie gesagt nicht, wie schwer das alles ist, aber es hört sich (wenigstens mit "einfachen Mitteln") ziemlich komplex an.
Ich will dir nicht zu nahe treten, aber glaubst du wirklich, dass du das schaffst? Deine Posts hören sich für mich ziemlich nach "Oh ich hab grad ne coole Idee, das mach ich jetzt mal!" an, ohne dass du wirklich über die Komplexität nachgedacht hast. Aber vielleicht täusche ich mich auch total und du packst das ganze ;) Aber falls meine erste Einschätzung zutrifft, würde ich nochmal gründlich drüber nachdenken.
Ich erinnere mich noch an einen anderen Thread, in dem du schonmal so eine großartige Idee hattest: Eine künstliche KI zu erstellen.
Nimm's mir nicht böse, aber vielleicht hast generell einfach zu visionäre Projektideen. Ich will dich auch nicht lächerlich machen oder sonstwas und vielleicht packst du das auch echt. Nur insgesamt kommt mir das, was ich bisher von dir gelesen habe (dazu auch der Thread mit der KI) ziemlich unüberlegt vor.
Du hast dich vorher wahrscheinlich nicht wirklich über Künstliche Intelligenz informiert und hast somit auch nicht direkt erkannt, wie komplex das ganze eigentlich ist. Vielleicht ist es hier ja auch so. Also denk einfach nochmal drüber nach ;) Aber wenn du meinst, du schaffst das, dann ignorier den Post einfach, ich wollte nur mal drauf hinweisen.
EyDu
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Dienstag 27. Mai 2008, 17:26

Für die Berechnungen brauchst du noch nicht mal pygame oder OpenGL. Vergiss am besten diese abgehobenen Projektideen und nimm dir etwas schaffbares vor.
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veers
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Dienstag 27. Mai 2008, 18:13

Ist durchaus schaffbar. Setzt aber eine gute Menge an Mathematik Kenntnissen voraus. Und CPython wird vermutlich auch zu langsam sein. Wobei ich eigentlich selber mal eine proof of concept 2D Physik Engine schreiben wollte. :) Aber vorerst bin ich mit Sinnvollerem beschäftigt.

Tipp: Was eifach geht ist ein Game wie scorched earth zu schreiben. :wink:
Solid Kugeln glaubwürdig zu verschiessen ist viel einfacher als Papierflieger ;)
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Rebecca
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Mittwoch 28. Mai 2008, 12:28

ch100, du nennst da Dinge in einem Satz, die schon fuer sich genommen grosse, eigentstaendige und noch lange nicht zuende "beforschte" Gebiete sind: Deformation bei Kolllision und Aerodynamik. Wenn das so einfach zu simulieren waere, wuerde sich niemand die Muehe machen (und jede Menge Geld zahlen) und Prototypen von Flugzeugen und Autos zu bauen und sie in Windkanaele zu stellen oder gegen Waende fahren zu lassen. Die Forschung ist da teilweise auch nur so weit, dass ganz spezielle Objekte unter ganz bestimmten Voraussetzungen/Vereinfachungen simuliert werden koennen.

Es werden mathematische Techniken benoetigt, die Thema im Hauptstudium der angewandten Mathematik sind. Die physikalischen Modelle wimmeln nur so von partiellen Differantialgleichungen, welchen nur numerisch beizukommen ist.

Und nein, ein Papierflieger ist alles andere als harmlos.

Ich kann mir vorstellen, dass du allein mit der Benutzung einer bestehenden Physik-Engine schon etwas zu knabbern hast. Mir wuerde da spontan ODE und seine Python-Anbindung PyODE einfallen. Aber soweit ich das sehe, beschraenkt die sich auch "nur" auf die Simulation starrer Koerper ohne Luftreibung.
Offizielles Python-Tutorial (Deutsche Version)

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veers
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Mittwoch 28. Mai 2008, 13:04

Rebecca hat geschrieben:Ich kann mir vorstellen, dass du allein mit der Benutzung einer bestehenden Physik-Engine schon etwas zu knabbern hast. Mir wuerde da spontan ODE und seine Python-Anbindung PyODE einfallen. Aber soweit ich das sehe, beschraenkt die sich auch "nur" auf die Simulation starrer Koerper ohne Luftreibung.
Zumindest Blender welches ODE verwendet kann auch Flüssigkeiten, sowie Softbodies/Tücher/Kleidung simulieren. Auch ein Autounfall wurde schon mit einem Python Script für Blender simuliert: http://blenderartists.org/forum/showthread.php?t=101635

Wobei da natürlich immer das Ziel ist ein glaubwürdiges Resultat zu erreichen. Nicht ein "Korrektes".

Wenn sich jemand ernsthaft damit beschäftigen will kann ich "Box2D" sowie die dazugehörigen Papers von Erin Catto empfehlen. Da wirst du dann auch bald erkennen ob du das wirklich machen willst oder nicht ;)
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BlackJack

Mittwoch 28. Mai 2008, 13:39

Also ich bin noch einmal die Beiträge von ch100 durchgegangen und es scheint sich um einen Troll zu handeln. Er ist angeblich 15, hat noch nicht einmal gezeigt, das er *irgend etwas* programmieren kann, kein einziger Quelltextschnippsel und keine einzige konkrete Frage bei der auch ein konkretes Problem genannt wurde. Immer nur so abgehobene Sachen und Beiträge um die "Diskussion" am laufen zu halten.
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wuf
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Mittwoch 28. Mai 2008, 15:13

Hallo ch100

Versuche doch als Übung eimal das bekannte Game Pac-Man mit Python & Tkinter zu programmieren. Aber bitte fertig programmieren, so dass ein lauffähiges Spiel zur Verfügung steht. Da hätten doch wir alle gross und klein etwas davon. Hi

Gruss wuf :wink:
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Donnerstag 29. Mai 2008, 13:55

Als Motivation dürften die Dismount-Spiele von tAAt helfen :)
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x2nop
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Sonntag 29. Juni 2008, 04:20

hi ch.
biste noch am thema interessiert? zur simulation von physischen vorgängen fiele mir spontan auch ODE(resp. PyODE) ein. also crashtests dürften damit sicher zu realisieren sein.. aber ein blatt papier (in sich flexibel) einfach mal auf den boden fallen zu lassen (jetzt auch noch reibung in gasen) ist fast schon eine andre problematik als feste körper miteinander kollidieren zu lassen.
alles in allem wünschst du dir, recht komplexe physikalische vorgänge in den griff zu bekommen.
im pyode package sollte, wenn mich nicht alles täuscht, eine demo namens VehicleDemo rumschwirren (ansonsten sicher auf der pyode-homepage); da haste ne simple sim von einem fahrzeug.
mal so zum antesten, wie sich so ein programm denn anfühlt.
die grafik ist auch schon opengl realisiert.
ist also erstmal alles drin.
dieses vehikel aber dann noch an einer wand zu deformieren, wird dir keine noch so ausgeklügelte engine einfach abnehmen!
ergo: das werden ausgewachsene mathe hausaufgaben!!!

<kleiner seitenhieb>:
es wäre sicher möglich, einen bot zu implementieren, der selbständig 'gefährlichen' hindernissen ausweicht, um dem problem der deformation grundsätzlich zu entgehen, bevor es passiert.
. . ..oder einen papiernen autopiloten.. . . ..nen pappkameraden, quasi.. . .
</kleiner seitenhieb>

:twisted: ~$10
es gibt leute, die sind anders und andere, die sind genauso!
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