leider weiss ich nix ...

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derkai
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leider weiss ich nix ...

Beitragvon derkai » Montag 12. Mai 2008, 11:59

deshalb versuche ich mein glück einfach mal in diesem forum.
ich bin 34 jahre und habe nun endgültig mit meinem alten schluss gemacht.
(windows xp laptop) und mir einen imac gekauft. für´s erste bin ich total begeitstert, wie einfach das so alles geht.

früher (zu zeiten des 486 er) habe ich kleine mini programme in turbopascal geschrieben.

ein bekannter sagte zu mir, dass wenn ich heute mit dem programmieren anfangen möchte, python eine gute sprache wäre. damit ist auch schon gesagt, dass ich keine ahnung davon habe. und genau da liegt mein problem. ich möchte das gerne lernen und zähle mich zu den otto normal doofs.

wie soll ich vorgehen ?
womit soll ich anfangen ?
was brauche ich (ausser jeder menge literatur) an programmen / bausteinen um eine lauffähige version auf den mac zu bekommen ?
(osx 10.5.2 LEOPARD)
das programm hatte ich mir bereits runtergeladen, aber ich kapiere schon mal nix. wenn ich es öffnen möchte, dann erscheint ein fenster "preferences" und und und ....

wie geht es jetzt weiter.

es wäre wirklich super nett, wenn sich jemand erbarmen würde und mich für die ersten schritte ans händchen nehmen würde.
(keine angst, ich bin verheiratet)

findet sich jemand ?

viele grüße eines mac und pragrammierneulings

Kai
imac
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Beitragvon audax » Montag 12. Mai 2008, 12:29

in den finder `terminal` eingeben, Enter drücken, dort `python` eingeben und wieder mit Enter bestätigen.
Fertig.


Für mehr Infos zur Sprache ->
http://docs.python.org/tut/tut.html
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gerold
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Re: leider weiss ich nix ...

Beitragvon gerold » Montag 12. Mai 2008, 12:31

derkai hat geschrieben:wie soll ich vorgehen ?
womit soll ich anfangen ?
was brauche ich (ausser jeder menge literatur) an programmen / bausteinen um eine lauffähige version auf den mac zu bekommen ? (osx 10.5.2 LEOPARD)

Hallo Kai!

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Beitragvon derkai » Montag 12. Mai 2008, 14:56

vielen dank vorab.
ich habe jetzt viel gelesen, aber irgendwie fehlt mir leider immer noch das "pack an".

was und wofür ist denn jetzt das terminal ?
in welchem "fenster" / "programm" schreibe ich denn den Code ?

was mir fehlt ist glaube ich so eine art "to do" liste :
- 1. programm pyton installieren
- 2. xxxx
- 3. xxxx

versteht mich nicht falsch. ich bin bestimmt nicht zu doof dafür,
aber ich weiss einfach nicht wo ich anfangen soll

würdet ihr mir noch mal helfen ?

kai
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Beitragvon EyDu » Montag 12. Mai 2008, 15:06

Auch wenn ich das Buch sonst nicht weiterempfehlen würde, aber vielleicht helfen dir die Kapitel 3,4 und 5 bei den ersten Schritten. Danach lässt du es dann "liegen" und verwendest ein richtiges Tutorial ohne grobe Fehler (siehe Wiki FAQ).
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taucht was

Beitragvon sehbaer » Montag 12. Mai 2008, 15:11

Hai Kai!

Willkommen hier im Forum. Ich acker mich gerade durch "Dive Into Python", nachdem ich mir die Tutorials gegeben hatte. Im Nachhinein hätte ich gleich mit dem "Tauchen anfangen sollen und möchte das hiermit empfehlen, soweit ich das als Python-Anfänger kann. Wenn Dein English einigermaßen brauchbar ist, lohnt sich das. Die Sprache ist einfach gehalten. Da gibt es auch Anfangs ein Kapitel zum Mac, vielleicht hilf das. Das Buch gibt`s Online:
http://diveintopython.org/
...es sind ganz bestimmt mehr Nullen als Einsen.
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Beitragvon derkai » Montag 12. Mai 2008, 15:30

ah, das terminal ist eine vorinstallierte version

tja, das mit dem buch ist ein guter tip, aber mein
englisch ist technisch unbrauchbar. für einen geschäftsbrief
taugt es vielleicht.

kai
imac

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shakebox
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Beitragvon shakebox » Montag 12. Mai 2008, 15:41

na dann installier doch erstmal die aktuelle Python-Version: http://www.python.org/ftp/python/2.5.2/python-2.5.2-macosx.dmg. Dann hast Du nen Ordner MacPython im Programme-Ordner, der das Programm IDLE enthält. Damit kannst Du erstmal ganz in Ruhe anfangen. Einerseits mit dem Interpreter, andererseits kannst Du da auch neue Fenster aufmachen und Sourcecode reinschreiben und die von da aus speichern. IDLE "versteht" teilweise den Code den Du schreibst, dadurch färbt es ihn passend ein, hilft Dir bei den Einrückungen, usw.

Damit und einem der vielen Tutorials, die es so gibt und die weiter oben ja schon erwähnt wurden kommst Du erstmal ein ganzes Stück weit.
sma
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Beitragvon sma » Montag 12. Mai 2008, 15:50

derkai hat geschrieben:was mir fehlt ist glaube ich so eine art "to do" liste :
- 1. programm pyton installieren
- 2. xxxx
- 3. xxxx


#1 ist unnötig, denn dein Mac hat Python schon installiert. Was du noch brauchst, ist ein Texteditor und ein Grundverständnis davon, wie dein Computer eigentlich unterhalb des Dock und des Finders (dem Ding, was die blauen Ordner anzeigt) funktioniert. Und natürlich eine Idee, was du machen willst.

#2 Ein Terminal kannst du öffnen, indem du Apfel+Leertaste drückst und dann "terminal" eingibst. Spotlight hilft hier und du musst nicht wissen, dass sich das Programm unter "Dienstprogramme" befindet.

#3 Als Texteditor tut's erstmal (Apfel+Leertaste) TextEdit. Beachte, dass du das Programm auf "reinen Text" (Umschalt+Apfel+T) umschalten musst.

Viele Mac-User lieben (den kommerziellen) TextMate. Mir gefällt für Python-Code OpenKomodo ganz gut, dieser Editor ist kostenlos. Hardcode-Entwickler können auch mit dem mitgelieferten vi oder emacs (aufzurufen aus dem Terminal heraus) etwas anfangen. Anfänger scheitern aber häufig schon daran, diese beiden Editoren auch nur zu beenden ;)

Öffne also ein Terminal, lege dir in deinem Heimatverzeichnis mit "mkdir work" ein neues Verzeichnis an, gehe da mit "cd work" hinein, öffne TextEdit, schalte auf "reinen Text" um, gib folgendes ein:

Code: Alles auswählen

print "3 + 4 ist ", 3 + 4

und speichere das unter $HOME/work/test.py ab, wobei $HOME durch das zu ersetzen ist, was eben dein Heimatverzeichnis ist. Du kannst das im Terminal mit "echo $HOME" erfragen. Lass dich von TextEdit nicht dazu überreden, die Datei auf ".txt" enden zu lassen.

Gehe jetzt zurück zum Terminal, gib "ls" ein, um zu gucken, ob da deine Datei angezeigt wird und rufe dann "python test.py" auf, um dein erstes Python-Programm auszuführen.

Alternativ kannst du auch "python" ohne weiteres Argument aufrufen und hast einen interaktiven Python-Modus, wo du Dinge und Sachen ausprobieren kannst.

Stefan
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Beitragvon sma » Montag 12. Mai 2008, 16:07

shakebox hat geschrieben:na dann installier doch erstmal die aktuelle Python-Version: ...

Dann hat man zwar IDLE, aber die Gefahr ist, dass man sich sein System vermurkst (war jedenfalls mit 2.5.1 und Leopard der Fall). Ich finde es daher besser, gleich mit einem Terminal und der Kommandozeilen-Version von Python einzusteigen.

Eine Rundumsorglos-IDE, so wie ich sie Anfängern etwa bei Java empfehlen würde, kenne ich keine und daher bleibt eigentlich nur die Kommandozeile.

Stefan
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Beitragvon shakebox » Montag 12. Mai 2008, 16:17

@sma:
was meinst Du denn mit "vermurkst"? Kann ich hier auf keinem Rechner bestätigen. Habe privat zwei Macs mit 10.5 und Python 2.5.2 nachinstalliert, im Geschäft etliche Macs mit 10.4 und 2.5.2 nachinstalliert. "Vermurkst" ist da bisher nix, zumindest nicht offensichtlich.

Klar hat die "Onboard"-Version auch Vorteile, z.B. daß auch wxpython schon mitinstalliert ist, usw. Zum direkten Anfangen fand ich aber, da ich das in letzter Zeit eben auch grad hinter mir hab, IDLE recht hilfreich. Einerseits wegen des Interpreters, andererseits wegen der "Intelligenz". Inzwischen bin ich auch bei Komodo gelandet, aber das klappt halt auch deshalb nur gut weil ich, im Gegensatz zu sehr vielen anderen Macusern, Ahnung von Unix, ner Shell, usw. habe. Wenn man damit gar nix anfangen kann ist das Terminal natürlich schon erstmal "fies".
derkai
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Beitragvon derkai » Montag 12. Mai 2008, 16:38

ok, das habe ich soweit verstanden.
leider nur bis zu dem punkt wo du schreibst, dass ich mit
dem befehl echo $home im terminal den namen meines heimaverzeichnisses erfragen kann. das geht nämlich irgendwie nicht.
dann kommt ein syntax fehler.

auch wenn ich ls eingebe, dann zeig er mir nicht die datei,
sondern lediglich eine übersicht der ordner im ORDNER PRIVAT.

würdest du mir da vielleicht noch einmal aushelfen ?

vielen vielen dank schon mal.
ich glaube so langsam begreife ich es.

kai
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Beitragvon sma » Montag 12. Mai 2008, 16:44

Ich hatte ein Problem nach dem Upgrade auf 10.5, dass ich 2x Python 2.5.1 hatte, welche an unterschiedlichen Stellen Dateien erwartet hatten. Python-Extensions (ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr welche) konnte man nicht so installieren, dass sie mit der eingebauten Version wollten, weil diese die Verzeichnisstruktur der nachinstallierten angenommen hatten. Ich musste die nachinstallierte manuell entfernen, dann hörten meine Probleme auf.

Der OP sagte, er hat mit Turbopascal unter DOS gearbeitet, eigentlich muss er daher mit einer Kommandozeile vertraut sein. Und so anders ist bash gegenüber command.com nun auch nicht :)

Dennoch fällt mir irgendwie auf, dass es keine nette integrierte und sofort lauffähige Python-Umgebung für den Mac gibt, die eine moderne grafische Benutzeroberfläche hat. Warum wird IDLE eigentlich nicht modernisiert oder überhaupt auch nur weiter entwickelt?

Wenn ich mir etwa Netbeans in der Ruby-Version installiere, kann ich ohne weiteren Installationsorgien oder auch nur einmal mit der Kommandozeile in Kontakt zu kommen, eine einfache Rails-Anwendung bauen. Wo das ist Äquivalent für Python+Django?

Stefan
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Beitragvon shakebox » Montag 12. Mai 2008, 17:03

naja, solange selbst hier im Forum die Frage, welches GUI-Toolkit man denn am besten für ein Python-Programm verwendet soll, das dann auf ALLEN Plattformen laufen soll, , beantwortet wird mit "nimm XY, das läuft auf Win UND Linux" und damit dann anscheinend alle Plattformen abgehakt sind, ist es halt leider mit unserer Macwelt nachwievor nicht weit her :wink:
Darii
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Beitragvon Darii » Montag 12. Mai 2008, 17:10

@derKai: Speicher die Datei einfach irgendwo ab, wo du sie auch im Terminal wiederfindest. ls funktioniert übrigens ähnlich wie das DOS dir

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