cd/dvd archivierungs tool??

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rakim
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cd/dvd archivierungs tool??

Beitragvon rakim » Montag 7. April 2008, 21:38

hallo!
als erstes vorweg. ich hab python bis jetzt nur dazu genutzt um kleine skripten zu schreiben.
da ich für meine distri kein wirklich brauchbares prog
gefunden hab mit dem ich den inhalt von cds/dvds einlesen und dann nach den daten mit einem gui suchen kann, hab ich vor mir das selber zu schreiben.

das prog sollte folgendes können:
einlesen der daten von cd/dvd
die daten sollen in verschiedenen "datenbanken" gespeichet werden können. z.B. musik,videos,bilder,
wenn ich nach einem suchbegriff suche, sollen alle gefundenen übereinstimmungen inklusive der cd/dvd wo das file gespeichert ist ausgegeben werden.
das ganze soll auch noch ein gui haben.

da ich sowas noch nie gemacht habe, wäre ich für ein paar lösungsansätze dankbar. mein größtes problem ist, das ich keine vorstellung davon habe wie ich die eingelesenen daten, abspeichern soll.

für das gui möchte ich tkinter verwenden.
ich erwarte nicht das ihr mir die ganze arbeit abnehmt, aber ein paar tips wie ich am einfachsten ans zeil komme wären sehr nett.

mfg rakim
ne0h
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Beitragvon ne0h » Montag 7. April 2008, 21:49

Ohne Dir den Spass vorwegnehmen zu wollen, aber anhand Deines Ausdrucks "Distri" gehe ich mal davon aus, dass Du Linuxer bist.

Daher mal meine Frage: Hast Du Dir schonmal GWhere angeschaut?

Hier: http://www.gwhere.org/home.php3


ne0h
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Beitragvon EyDu » Montag 7. April 2008, 21:53

Darf man fragen, was du sonst so für Programmiererfahrungen hast und ob du das offizielle Tutorial durchgearbeitet hast?

Sonst würde ich einfach mal so in blaue hinein empfehlen mit dem eigentlichen Programm anzufangen (nach ein wenig Planung) und die GUI erst mal vollkommen weglassen.

Abspeichern würde ich die Daten in einer sqlite-Datenbank. Eine csv-Datei würde es für den Anfang sicherlich auch tun, es ließe sich nur nicht so komfortabel suchen.
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Beitragvon Leonidas » Montag 7. April 2008, 22:09

EyDu hat geschrieben:Abspeichern würde ich die Daten in einer sqlite-Datenbank. Eine csv-Datei würde es für den Anfang sicherlich auch tun, es ließe sich nur nicht so komfortabel suchen.

Naja, für den Anfang mag sogar Pickle besser geeignet sein.

Außerdem existiert ja GWhere :)
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Beitragvon rakim » Dienstag 8. April 2008, 00:11

hallo!

erstmal dankeschön für die antworten.
mir sind eure zweifel schon nachvollziehbar!!!

wie ich oben schon erwähnt hab gibts für meine linux distri kein brauchbares prog. ich habs in foren gepostet, und in den diversen chats nachgefragt. ich könnte mir natürlich so ein prog wie gwhere, cdcat usw. aus den sourcen bauen. ich hab auch ne chroot in der ein debian linux läuft. da gäbs die progs auch.
mit wine könnte ich ein windows prog dafür verwenden.

ein grund warum ich es trotzdem selber schreiben möchte ist, ich hab so ca. 2 TB an daten die ich archivieren muß. wenn nun die entwicklung des progs das ich verwende eingestellt wird, dann kann ich alles nochmal einlesen. darauf hab ich null bock.
da is mir die schinderei mit dem selberschreiben lieber.
das python "ausstirbt" glaub ich nun eher nicht. :D

ich hoffe ihr versteht meine gründe.

mfg rakim
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Beitragvon ne0h » Dienstag 8. April 2008, 07:22

ein grund warum ich es trotzdem selber schreiben möchte ist, ich hab so ca. 2 TB an daten die ich archivieren muß. wenn nun die entwicklung des progs das ich verwende eingestellt wird, dann kann ich alles nochmal einlesen. darauf hab ich null bock.
da is mir die schinderei mit dem selberschreiben lieber.



Hi,

also ich weiss ja nicht, ob ich hier was falsch verstehe (wenn ja, möge man mir verzeihen, es ist noch zu früh) aber Du speicherst Deine Daten doch in eine DB ab. Das Programm welches Du schreiben willst, bildet somit doch die (graphische) Schnittstelle zu Deiner DB. Wenn nun also das Programm mit welchem Du Deine Daten in die DB schreibst eingstellt wird, warum sollte dann ein anderes Programm oder auch Dein selbstgeschriebenes Prog. nicht auf die selben Schnittstellen der DB zugreifen können?

Deine Daten werden in die DB geschrieben und sind dann dort auch weiterhin vorhanden, wenn Du nun Dein Prog. wechelst oder selber schreibst, dann muss nur darauf geachtet werden, dass Du die selben Schnittstellen ansprechen kannst.

Somit brauchst Du Deine Daten doch nicht jedesmal neu einlesen...

Oder bin ich grad völlig am Thema vorbei :?:


MfG

ne0h
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Beitragvon jens » Dienstag 8. April 2008, 08:45

Ich hab einige Programme getestet und bei VVV hängen geblieben: http://www.ohloh.net/projects/12381

Eigentlich wollte ich ehr ein in Python geschriebenes Programm verwenden, aber VVV ist eines der wenigen welches noch aktiv weiterentwickelt wird.

GWhere hat mir nicht wirklich gefallen...

Siehe auch:
http://www.python-forum.de/topic-10697.html
http://forum.ubuntuusers.de/topic/93340/
http://forum.ubuntuusers.de/topic/95487/

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Beitragvon rakim » Mittwoch 9. April 2008, 02:23

hallo!

vielen dank für eure antworten und links.
mir sind die bedenken die ihr habt schon klar, aber
es sind auch ein paar recht brauchbare sachen für mich gepostet worden.

mir ist nicht aufgefallen das ihr die threads hier auf
gelöst setzt also mach ichs auch nicht. 8)

mfg rakim
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Beitragvon Y0Gi » Mittwoch 9. April 2008, 21:05

Für mich selbst habe ich den File Catalog gebastelt. Dieser speichert die indizierten Dateien in einer YAML-Datendatei. Diese kann mit einem grafischen Betrachter als Baum angesehen oder in HTML dargestellt werden. In einem Newspost habe ich für Letzteres zudem noch mittels jQuery aufgezeigt, wie man die statischen HTML-Listen dazu bringt, sich ebenfalls wie ein auf-/zuklappbares Baum-Widget zu verhalten.

Das Ganze ist nicht sonderlich sophisticated, eher rudimentär, aber bringt dich möglicherweise am ehesten auf den Weg, wenn du das mit Python machen möchtest.

P.S.: Dieses VVV kommt meinem vorherigen Lieblingstool dafür und Ideenvorlage, dem Burning Cross CD Manager, schon *sehr* nahe.
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Beitragvon jens » Donnerstag 10. April 2008, 07:54

YAML-Datendatei würden bei mir glaube ich nicht mehr funktionieren. Ich hab echt viele CDs/DVDs und Festplatten in der Datenbank ;)

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Beitragvon Y0Gi » Donnerstag 10. April 2008, 10:17

Und aus welchem Grund sollte das nicht mehr funktionieren?
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Beitragvon jens » Donnerstag 10. April 2008, 10:23

Ich denke mal, das die Datenmenge einfach zu viel ist und es dann nicht mehr Performant ist...

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