Unter Linux startet kein Python-Prog

Probleme bei der Installation?
ivka_sto
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Unter Linux startet kein Python-Prog

Beitragvon ivka_sto » Dienstag 18. März 2008, 17:15

Hallo zusammen,

Ich versuche meinen Code aufm Linux-System zu packen, und hab damit so meine Probleme .. und zwar, ich kann gar nicht anfangen nach System-Anpassungs-Lösungen zu suchen, da ich von Linux aus gar kein Python-Programm starten kann :cry: Ich denke, was stimmt mit der Python-Konfiguration nicht. Es ist ein Python 2.3.3 vorinstalliert, import Tkinter und import curses bringt nix (außer Fehlermeldungen).
Wie auch immer, ich bin dann rückwärts gegangen, und hab versucht ein HalloWelt-Programm auszuführen, die '#! /usr/bin/env python'-Zeile hab ich auch drin, in der Konsole füg ich mein home-Verzeichnis (das Hallo-Prog ist da) zum sys.path dazu:

Code: Alles auswählen

>>> import sys
>>> sys.path
['', '/usr/lib64/python23.zip', '/usr/lib64/python2.3', usw]
>>> sys.path.append('/home/meinverzeichnis')
>>> Hallo.py
Traceback (most recent call last):
  File "<stdin>", line 1, in ?
NameError: name 'Hallo' is not defined


Was kann ich noch tun? Ich denke eher nicht, daß ich Python für Linux noch übersetzen/installieren kann/darf.

Danke allen im voraus,
Gruß, Ivka
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Leonidas
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Beitragvon Leonidas » Dienstag 18. März 2008, 17:18

Du musst Python-Programme in der Shell starten, nicht im Interpreter.
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ivka_sto
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Beitragvon ivka_sto » Dienstag 18. März 2008, 17:32

Hallo Leonidas,

Das hat auch nicht geklappt, hab ich zuerst so versucht:

Code: Alles auswählen

ich@n1:~$ chmod a+x /home/meinverz/Sim-ISF
ich@n1:~$ ./Hallo.py
bash: ./Hallo.py: No such file or directory


Oder hab ich dich falsch verstanden?
Viele Grüße
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Rebecca
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Beitragvon Rebecca » Dienstag 18. März 2008, 17:55

Du versuchst, eine Datei Hallo.py auszufuehren, die im aktuellen Verzeichnis liegt. Dein chmod-Befehl laesst aber vermuten, dass Hallo.py in einem anderen Verzeichnis liegt (/home/meinverz/Sim-ISF/Hallo.py? Dann haettest du das Verzeichnis ausfuehrbar gemacht, nicht die Datei in ihm).
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Beitragvon ivka_sto » Dienstag 18. März 2008, 18:06

Ähh .. mein Fehler, eine Folge von dem endlosen Rumprobieren, dem Chaos auf meinem Bildschirm und der Eile: ich habe einfach den Inhalt des falschen Shells eingefügt .. :oops: Tut mir leid. Richtig sollte es heißen:

Code: Alles auswählen

ich@n1:~$ chmod a+x Hallo.py
chmod: cannot access `Hallo.py': No such file or directory

(naja .. richtig ist was anderes .. eher was ich geschrieben habe)
querdenker
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Beitragvon querdenker » Dienstag 18. März 2008, 18:28

bei deiner letzten Meldung ist die Hallo.py nicht in dem dir. Kann es sein, das du die Datei beim erstellen als hallo.py angelegt hast?
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Beitragvon ivka_sto » Mittwoch 19. März 2008, 02:50

:( nein .. ich hab drauf extra aufgepasst. Kann vielleicht irgendwas an Modulen fehlen? Das hat mich am meisten schon bei den Java und C++-Compilern geärgert, Fehlermeldungen, mit denen ich nichts anfangen kann ..

LG
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Beitragvon BlackVivi » Mittwoch 19. März 2008, 06:52

Öhm, wenn du'n ls machst, wirst du sehen das hello.py nich im home liegt... cd Sim-ISF und dann chmod +x Hallo.py, ./Hallo.py müsste logischerweise gehen.
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Beitragvon Leonidas » Mittwoch 19. März 2008, 09:44

Du kannst auch einfach ``ls <pfad zu hallo>/Hallo.py`` machen und wenn das die Datei anzeigt dann ``python <pfad zu hallo>/Hallo.py`` machen.
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Beitragvon ivka_sto » Mittwoch 19. März 2008, 20:17

Das war's tatsächlich :) Danke allen, allein hätt ich bestimmt noch Wochen rumgeirrt .. LG
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mutanab
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Beitragvon mutanab » Dienstag 25. März 2008, 15:25

hm, komfortabler geht es natürlich mit IDE, weil die dir viele Dinge einfach abnimmt. Bei Linux ist zum Beispiel eine IDE namens ERIC dabei oder du nimmst Eclipse, die du dir dann aber erst einrichten musst.
ERIC funktioniert eigentlich ähnlich, ist aber direkt auf python ausgelegt, so dass du eigentlich nur ein neues File aufmachen musst in den du deinen Code hineinschreibst. Oder du lädst einfach schon einen vorhandenen Code. Nach dem speichern klickst du auf den compile-Knopf und das Programm startet. Ebenso wie bei Eclipse gibt es eine stdout, Variablentabellen, Debuggermeldungen, Stoppzeichensetzung etc.

Einfach mal ausprobieren.

Gruß
mutanab
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lunar

Beitragvon lunar » Donnerstag 27. März 2008, 15:15

mutanab hat geschrieben:hm, komfortabler geht es natürlich mit IDE, weil die dir viele Dinge einfach abnimmt.

Manche sehen das eher so, dass eine IDE viele Dinge erschwert, weswegen vim und emacs unter den Nutzern in diesem Forum relativ verbreitet sind.

Außerdem ist es unsinnig, eine IDE zum Ausführen von Python-Skripten zu empfehlen. Nicht jeder will eine IDE installieren, nur um ein Python Programm ausführen zu können ;)
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mutanab
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Beitragvon mutanab » Donnerstag 27. März 2008, 20:21

Hm ja, das sehe ich schon ein. Benutze ja selbst auch ganz einfach nur nen Texteditor zum schreiben wenn es was kleines ist, manchmal auch KDevelop einfach wegen des Highlightings. D.h. wenn ich gerade kein größeres Projekt habe, dann kann ein IDE schon gute Dienste leisten, aber wie man damit umgeht ist ja dann auch eine wissenschaft für sich.

Also vergiß das mit der IDE. Stimmt schon dass man hier wahrscheinlich mit Kanonen auf Spatzen schießt 8)

bai
mutanab
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Beitragvon Leonidas » Donnerstag 27. März 2008, 20:24

lunar hat geschrieben:
mutanab hat geschrieben:hm, komfortabler geht es natürlich mit IDE, weil die dir viele Dinge einfach abnimmt.

Manche sehen das eher so, dass eine IDE viele Dinge erschwert, weswegen vim und emacs unter den Nutzern in diesem Forum relativ verbreitet sind.

Obwohl ich dir in beiderlei Hinsicht zustimme also sowohl was den Sinn von IDEs als auch den Nutzen der typischen Hacker-Editoren vim und Emacs frage ich mich ja doch ob das wirklich so ein großer Nutzeranteil ist oder ob das einfach nur die lautstärksten User sind und der Rest in der software die sie nutzen um da ihren Code reinzutippen, nunja, einfach einen Editor sieht. :)

Mit einem Editor ist es eben anders. Mein Denken ist recht modusorientiert (geworden? schon immer gewesen?), habe einen Shell-Mode mit einer bash laufen (nein, eigentlich sinds meist zwei oder drei), einen Editiermodus mit einem Editor offen, einen Browse-Modus und einen IRC-Modus, die sich alle komplett anders bedienen lassen (ich gebe zu, zu Vimperator habe ich mich bisher nicht überzeugt, aber es könnte möglichweise eine tolle Sache sein, ebenso wie die Tiling-WMs). Eine IDE bietet da eine größere Integration der einzelnen Komponenten aber dann auch unter umständen weniger Flexibilität.

Fakt ist, dass in Python eine IDE nicht so notwendig ist wie in anderen Sprachen.
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Beitragvon mutanab » Donnerstag 27. März 2008, 20:36

Fakt ist, dass in Python eine IDE nicht so notwendig ist wie in anderen Sprachen.


Das stimmt allerdings. Zum Beispiel wenn du was mit Java machst und bestimmte Dinge damit verknüpfen willst, bist du mit Eclipse ganz gut beraten. Ich hab mal was mit Java und Knopflerfisch gemacht, das ging gar nicht ohne Eclipse da man die Manifeste durch ein Plug-In Definieren musste. Aber das ist eigentlich viel zu speziell für diese Diskussion *abgeschweiftist*.

Python ist in vielerlei hinsicht echt Pflegeleicht *auchbeihaskellfindet*. Es ist also wie immer alles eine Frage der Abwägung und Vorüberlegung ;)
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