Python Lehrbuch

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michael91
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Dienstag 4. März 2008, 22:08

Hallo zusammen!

Ich bin auf der Suche nach einen Lehrbuch für Python. Habe mir dies schon ein mal bei Amazon angeschaut und gesehen, das es davon Massenweise gibt.
Nun brauch ich eine Entscheidungshilfe von ein paar "Profi's" (:

Das Buch sollte möglichst Anfänger-Freundlich sein, da ich ein totaler Programmier-Neuling bin.


Danke im Voraus!

Liebe Grüße
Micha
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Dienstag 4. März 2008, 22:57

Hast du dir schon das Python-Tutorial [1] und "A Byte Of Python" [2] angeschaut?

[1] http://docs.python.org/tut/
[2] http://abop-german.berlios.de/read/index.html
Leonidas
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Dienstag 4. März 2008, 23:09

Hallo michael91, willkommen im Forum,

je nachdem wie du dich einschätzt könnte auch "Snake wrangling for kids" etwas sein, wenn du mit der an Kinder zielenden Sprache keine Probleme hast. Ist aber eigentlich recht nett geschrieben, muss ich zugeben.
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michael91
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Mittwoch 5. März 2008, 00:20

Danke für Eure Antworten.

Ne Du, um etwas erst ein mal zu lernen bzw die Grundkentnisse zu erlangen, hätte ich lieber ein Buch ;)


Danke für das Wilkommen heißen und den Tip Leo.
Nein habe keine Probleme, wenn das buch mit der Sprache an Kinder gerichtet ist. Hauptsache ich lerne daraus etwas, sodass es den gleichen Effekt erziehlt, wie Bücher, die nicht auf eine kindliche Sprache geschrieben sind.


Liebe Grüße
Micha


Edit: Was haltet ihr eigtl davon? Hat mir ein Freund empfohlen.
Leonidas
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Mittwoch 5. März 2008, 00:32

michael91 hat geschrieben:Edit: Was haltet ihr eigtl davon? Hat mir ein Freund empfohlen.
Habe eine alte Version davon im Regal stehen. So weit ich mich erinnere nicht schlecht, aber ich habe schon damals kaum reingeschaut.

Es gibt auch das gedruckte Python-Tutorial, das könntest du auch nehmen :)
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michael91
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Mittwoch 5. März 2008, 00:45

Noch eine andere Frage: Da ich anfange zu programmieren, würde ich mir gerne Linux zulegen.

Ist das zwingend notwendig, oder kann ich dazu auch Windows verwenden?

( Denn wenn ich nun auf Linux programmieren will, muss ich erst ein mal Linux studieren... )


PS: Werde dann denke ich dieses Tutorial verwenden. Hoffe das ist so umfangreich wie das Buch :>

Grüße
Micha
Leonidas
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Mittwoch 5. März 2008, 00:51

michael91 hat geschrieben:Noch eine andere Frage: Da ich anfange zu programmieren, würde ich mir gerne Linux zulegen.

Ist das zwingend notwendig, oder kann ich dazu auch Windows verwenden?
Nein, aber viele der Leute hier benutzen Linux, teils exklusiv, teils auch neben anderen Betriebssystemen.
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Hyperion
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Mittwoch 5. März 2008, 08:41

Also ich bin vor 10 jahren auf Linux umgestiegen, weil ich proggen wollte und das damals auf Win irgend wie nicht "richtig" ging. Ok, das Internet war noch nicht ganz so verbreitet usw, aber vor allem war die OSS auf Windows noch nicht so aktiv.

Naja, ich habe den Schritt damals nicht bereut und kann Dir versichern, dass man Linux nicht erst "studieren" muss :-) (Vor allem seitdem sich seit damals so unendlich viel getan hat!)
Ganz im Gegenteil: Ich konnte sofort loslegen! Probleme die sich aus Linux ergeben haben, habe ich so schnell gelenrt und das Schritt für Schritt - ich war ja motiviert, dass ich ein konkretes Problem lösen wollte ("Wo lag noch diese eine Datei, die ich vor Wochen geschrieben hatte? Ok, mal "find" angucken und versuchen das zu kapieren!"). Insofern ist geht das auch Schritt für Schritt.

Ich persönlich finde einfach, dass sich alles rund um die Konsole unter Linux "natürlicher" anfühlt als unter Win. Aber das ist sicherlich sehr persönlich ;-)

Außerdem liebe ich Kate als Editor! Ich habe unter Windows noch nichts gefunden, was da rankommt.

Naja, mein Tipp: Brenn Dir doch einfach Knoppix und versuche da mal ein paar kleine Python-Scripte zu schreiben! Parallel kannste das ja auch unter Win versuchen. Evtl. merkst Du dann, was Dir besser gefällt!
burli
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Mittwoch 5. März 2008, 08:49

michael91 hat geschrieben:Noch eine andere Frage: Da ich anfange zu programmieren, würde ich mir gerne Linux zulegen.

Ist das zwingend notwendig, oder kann ich dazu auch Windows verwenden?
Nein, zwingend ist es nicht. Manche Sachen gehen unter Windows einfacher, manche unter Linux.

Studieren muss man für Linux nicht, nur "umdenken". Ich bin vor etwas mehr als einem halben Jahr auf Ubuntu umgestiegen. Ist sicher nicht die ultimative Linux Distribution, aber von denen die ich getestet habe die einfachste in Installation und Handhabung. Und es gibt eine sehr gute deutsche Community
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Käptn Haddock
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Mittwoch 5. März 2008, 09:51

http://www.amazon.de/Python-m-CD-ROM-Jo ... 812&sr=8-1

Kann ich nur empfehlen als Handbuch, alles drin, alles dran, aktuell. Da hat man lange Freude dran.Andernfalls gibts viele Tutorials, mir persönlich hat aber ein umfassendes Buch mehr geholfen.

Als Plattform kann ich auch nur Linux empfehlen, das macht das Leben einfacher und verständlicher. Unter Windows weiß man nie so recht, was wann und warum passiert ;)
Linux gibt einem wenigsten die Chance es herauszufinden.

Gruß Uwe
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audax
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Mittwoch 5. März 2008, 09:54

Über das Buch gibts nen Thread...und dort wird nicht gut über das Buch geredet.
Leonidas
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Mittwoch 5. März 2008, 10:43

Hyperion hat geschrieben:Außerdem liebe ich Kate als Editor! Ich habe unter Windows noch nichts gefunden, was da rankommt.
Dann nimm eben Kate unter Windows. Letztens habe ich davon Screenshots gesehen, scheint ganz brauchbar zu funktionieren.

Naja, Knoppix zum Linux ausprobieren? Hmm, allzuviel lernt man da nicht, wenn das System bei jedem Start neu konfiguriert werden muss. Knoppix eignet sich nur für sehr oberflächliches Linux-Kennenlernen.
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michael91
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Mittwoch 5. März 2008, 16:13

Danke für die zahlreichen Antworten. Die "Buch-käufer" bei Amazon scheinen von dem Buch begeistert zu sein. (Kommentare)

Ich denke, ich werde mir Linux besorgen, aber vorher eine lokale Linux User Group suchen. Die könnten mich dann ja beraten, was für eine Distribution ich nehmen soll. Schwanke aber zu Debian(Hoffe habe es richtig geschrieben *g*).


Grüße
Micha
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numerix
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Mittwoch 5. März 2008, 16:24

Hallo michael91,

ich bin zwar keiner der "Profis", von denen du gerne einen Tipp hättest, habe mir aber im letzten halben Jahr drei gedruckte Bücher und ungezählte Online-Tutorials u.ä. zu Gemüte geführt, um Python zu lernen und habe dadurch noch relativ frische Eindrücke.

Wenn es ein gedrucktes, deutschsprachiges Buch sein soll:

Python für Kids von Gregor Lingl. Ist, wie der Titel schon sagt, speziell für Jugendliche entwickelt. Das Buch geht sehr langsam vor und arbeitet quasi von Anbeginn mit dem Graphik-Toolkit xturtle. Es hat sogar ein Vorwort vom Python-Vater Guido van Rossum. Wenn du, wie du sagst, noch gar keine Programmiererfahrung hast, könnte es das richtig sein. Es geht aber eher spielerisch als systematisch an das Programmieren heran.

Einführung in Python von Mark Lutz und David Ascher. Aus meiner Sicht völlig unbrauchbar als Einführung. Viel, viel überflüssiger Text, langatmig, schlecht aufgebaut, z.T. heftige Fehler (jedenfalls in der dt. Übersetzung, wie z.B. mehrfach "Deklarator" statt "Dekorator").

Objektorientierte Programmierung mit Python
von Michael Weigend. Verglichen mit dem vorgenannten Buch insbesondere in den einführenden Kapiteln richtig gut! Didaktisch vernünftig aufgebaut und enthält auch eine Reihe wertvoller Themen und Aspekte, die - unabhängig von der konkreten Programmiersprache - einfach dazugehören, wenn man Programmmieren lernen will (z.B. EVA-Prinzip, grundlegende Sortieralgorithmen u.ä.). Auch die Übungsaufgaben sind überwiegend gut und haben dokumentierte Lösungen dabei. Im weiteren Verlauf sind mir einzelne Schwächen aufgefallen, aber richtig tragisch fand ich das nicht.

Für den Einstieg in die Python-Programmierung dürfte das Betriebssystem keine Rolle spielen. Vielleichst kommst du dann irgendwann an den Punkt, wo du der Ansicht bist, das ein oder andere Projekt ließe sich auf dem ein oder anderen Betriebssystem besser realisieren - dann kann man immer noch sehen.
Es wurde ja schon darauf hingewiesen, dass ein Umstieg auf Linux mittlerweile kein großes Ding mehr ist - vor 10 Jahren war das noch anders.
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Hyperion
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Mittwoch 5. März 2008, 16:49

Leonidas hat geschrieben:
Hyperion hat geschrieben:Außerdem liebe ich Kate als Editor! Ich habe unter Windows noch nichts gefunden, was da rankommt.
Dann nimm eben Kate unter Windows. Letztens habe ich davon Screenshots gesehen, scheint ganz brauchbar zu funktionieren.
Ok, aber dann nur die KDE4-Version? Muss ich glatt mal probieren ;-)

@Knoppix: Natürlich lernt man da nicht viel, aber man lernt ein wenig das look-and-feel kennen! Und Konfigurationen + home-Verzeichnis kann man ja persistent speichern :-)
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