einfacher FileBrowser

Du hast eine Idee für ein Projekt?
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nkoehring
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Dienstag 12. Februar 2008, 02:37

Ja wir haben sie zu Hauf, die FileBrowser und -Manager und -Commander und so weiter... aber irgendwie mag ich keinen von ihnen. Entweder sind sie zu klobig oder zu bunt oder unuebersichtlich oder ... naja und so weiter.

Was ich gern haette: Einen Filebrowser der schlicht und funktionabel ist. Der Windows-Explorer ist da schon nah dran... allerdings hat man bei M$ scheinbar das schlicht auch auf das funktionabel abgewaelzt ;)

Naja... nun hab ich hier ne (wenn auch nicht ganz fertige) NavigationsLeiste im VistaStyle und wuerde gern nen Browser drumherum bauen! Das wuerde einerseits die VistaNavBar weiter bringen, da man sie unter den Gesichtspunkten einer praktischen Anwendung weiterentwickeln kann, andererseits wuerde ich vielleicht irgendwann einen FileBrowser haben, der unter X und Win32 laeuft, *und* mir zusagt :-D

Nun zum eigentlichen: Ich brauch Hilfe... ich schaffs allein nicht :(
Ich hab nicht genug Zeit, da ich ja nebenbei studieren und arbeiten muss! Außerdem sind weitere Meinungen immer gut fuer die Weiterentwicklung und man treibt sich auch gegenseitig an.

Hat jeman Lust? Einfach melden... hier oder per Nachricht... wie auch immer.

Ansonsten bin ich natuerlich auch allgemein offen fuer Vorschlaege. Vorallem wenn es um die Funktionalitaeten geht...

Danke :roll:
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Crush
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Sonntag 17. Februar 2008, 19:04

Hallo nkoehring

Ich hätte da schon Interesse daran und momentan wohl auch Zeit für sowas. Habe aber schon eine Weile nichts mehr mit wxPython gemacht, bin daher wohl etwas aus der Übung, aber ich denke das kommt schon wieder...

In einem ersten Schritt wäre ich daran interessiert, die NavBar selbst stabil und portabel hinzukriegen sowie gut zu diskutieren, wie der Filemanager in etwa aussehen soll und welche Features er bieten soll.

Gruss Crush
Y0Gi
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Montag 18. Februar 2008, 12:25

Ich persönlich halte gar nichts von den "Navbars" und schalte die wenn möglich immer aus. Versteift euch da also nicht zu sehr auf bestimmte Grundlagen, ohne diese zu überdenken - nur so als Tipp. Kommt in diesem Fall natürlich auch auf eure Zielgruppe (normalerweise: die Autoren selbst) an.
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nkoehring
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Montag 18. Februar 2008, 20:43

@Crush: Hi! Ja das klingt doch schonmal super... So lasset uns beginnen :-P Ich schreib dir ne PM.

@YOGi: Du hast recht, wer die NavBar nicht braucht, soll sie auch ausschalten koennen. Und du hast auch recht, dass der Filebrowser groesstenteils fuer die Macher selbst geschaffen wird. Aber da die NavBar nunmal eine wichtige (und die bisher am weitesten entwickelte) Komponente ist, sollte man da natuerlich erstmal ansetzen.
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Mae
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Dienstag 16. Dezember 2008, 02:49

Hallo! Ich bin an eurem Projekt interessiert.

Ich bin absoluter Python einsteiger und benutze derzeit noch Windows XP, werde allerdings dem nächst endlich wieder bald hoffentlich mit Linux anfangen - sobald ich meinen Pandora bekomme. Da ich bisher in BASIC ganz gut klar gekommen bin aber ein freies BASIC auf ARM-Prozessoren nicht am Horizont zu sehen ist, setze ich nun auf Python.

Interesse habe ich deswegen an eurem Dateimanager, weil ich soviele Programm auf meinem XP installiert habe das meine Start-Leiste einfach nicht ausreicht, und ich wegen meinem Messi-Verhalten und Sammeln von Freeware und eigenen Programmen längst die Übersicht verloren habe. Dazu kommt natürlich noch das ich ein Retro-Fan bin (daher die vorbestellung des Open-Pandora) und so habe ich natürlich auch viele Programme von meinen alten Systemen: einige C64 Spiele und auch meine Gameboy-Casetten habe ich mir auf die Festplatte überspielt.

Schon seit Monaten suche ich verzweifelt einen Dateimanager/File-Launcher/Frontend für Spiele und Programme und eben ein Software-Katalog der TAG-Basiert Programme wiederfindet.

Also ein Dateimanager den ich mit einer Datenbank erweitern kann, denn ich brauche die Funktionen eines Dateimanagers um Dateien, Verzeichnisse und oder Archive von meiner Platte bei bedarf auf SD-Karten zu überspielen oder um doch mal Ordnungen auf meine vielen Platten zu bringen. Und die angebundene Datenbank soll mit Bildern (Screenshoots) und Autoreninformationen zu den jeweiligen Dateien, Programmen und Spielen informieren. Grade im Bereich Homebrew sind Screenshoots eine unerlässliche Gedächtnisstütze um sich zu erinnen, was für ein Programm man da auf der Platte liegen hat oder sich zumindest mal im Internet angesehen hat, und später noch einmal ansehen möchte.
Da es unter den Programmen tatsächlich schon viele gibt, die ich nicht einer einzelnen Kategorie zuordnen möchte, habe ich dabei an ein TAG system gedacht. Mann kann also jeder Datei mehre Stichworte zuordnen unter dennen das Programm gefunden werden kann.
Und bei den Spielen ist es wichtig das diese entpackt und an einen Emulator weitergereicht werden, wenn dieser nicht in der Lage ist mit Archiven umzugehen. Dabei soll es auch die Möglichkeit geben Spiele oder Programme wie in einer Jukebox zu starten - also per Vorauswahl und Zufallsentscheidung.
Ist es mit Python überhaupt möglich andere Programm über das OS zu steuern, in dem man Tastendrücke übermittel, andere Prozesse zu erkennen und gezielt informationen zu sammeln (z.B.: Screenshoots von bestimmten Fenstern?) - Noch habe ich keine Informationen dazu gefunden.
Also ich hoffe auf euer Projekt aufsetzen zu können.
Liebe Grüße
Mäx
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jens
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Dienstag 16. Dezember 2008, 08:31

Ich finde ja den XFCE Filebrowser ganz nett.

Was ich toll finden würde, wenn es einen Filebrowser Platzform unabhängig geben würde.

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Mae
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Dienstag 16. Dezember 2008, 10:37

jens hat geschrieben:Ich finde ja den XFCE Filebrowser ganz nett.
Was ich toll finden würde, wenn es einen Filebrowser Platzform unabhängig geben würde.
Der XFCE-Filebrowser? Gibt es da im Internet irgendwo einen Screenshot zu? Der wurde doch wohl bestimmt in C geschrieben - nicht?
Ich bin mir nun auch nicht ganz sicher was Du unter Platzform unabhängig verstehst. Verschiedene Arbeitsplätze? Verschiedene Plattformen?
Xfce läuft nicht nur unter Unix-Systemen sondern auch mit Cygwin unter Windows - sieh mal im Wikipedia.
Ich kann mir nicht vorstellen das der XFCE Filebrowser (ich find' da überhaupt keine Brauchbaren informationen im Netz zu) halbwegs in die Richtung geht, die ich mir wünsche, vonwegen das Dateisystem mit weiteren informationen aufzuwerten. Also quasi virtuelle Verknüpfungen zu Dateien oder Verzeichnissen oder Datenträgern die in einer beliebigen Datenbank untergebracht werden. Leider mag ich mich mit meinem Wunsch auch ungeschickt ausdrücken: Mag aber bestimmt ein nettes Add-On werden für jeden Dateimanager.
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Y0Gi
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Dienstag 16. Dezember 2008, 10:44

jens meint wohl Thunar. Den setze ich selbst ein, allerdings ohne den Rest von XFCE.

Ob ein Dateibrowser in Python letztlich schnell genug ist, um gängige Ansprüche zu befriedigen, ist für mich aber zweifelhaft. Ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.
Mae
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Dienstag 16. Dezember 2008, 13:58

Vielen Dank für den Link! Als Windows Benutzer bin ich natürlich auf soetwas sehr angewiesen, da ich mich ja nicht so auskenne.
Ich selbst sehe auch nun kaum einen großen Unterschied zum MS Windows Exploerer... Oh: Doch die Adressleiste besteht nicht aus Text, sondern aus Schaltflächen und somit richtet sich Thunar also wohl mehr an Menschen die viele Mauskilometer ableisten als Leute, die auf Ihre Tastatur einhacken.
Der Vorteil der Schaltflächen scheint allerdings, das man die Baumstrucktur weglassen kann und daher nur die Subordner anzeigt. Darüber jedoch wichtige Grundordner um schnell springen zu können.
Vermutlich liegt aber der Hauptunterschied in der Perfomance. Den hier läßt mich mein Explorer verzweifeln. Bis Operationen über das Kontextmenü ausgeführt werden, das dauert meist schon 5 oder mehr Sekunden, weil ich eben alles möglich an Software auf meinem Windows ausprobiere (Die lustige "Ich bin ein MAC" - "und ich ein PC" Werbung liegt da eben nicht so daneben) Beim löschen von Dateien das gleiche. Bei der Windowseigenen Suchfunktion - also die benutzte ich vor frustration gar nicht mehr.
...das es unter Windows gar nicht schlimmer werden kann mit einem Python-Programm ist daher für mich derzeit nicht vorstellbar - aber wie gesagt, ich bin anfänger und ich muß mich überraschen lassen.
Hoffentlich wird die Lektion nicht so hart werden, das sie mir gleich den einstieg vermiessen wird... ;-)
Um so interessanter ist es natürlich zu hören, ob das Proejekt Dateimanager noch läuft - oder ob es schon eingestampft wurde, weil die benötigte Performance eben nicht erreicht wurde?
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Dienstag 16. Dezember 2008, 14:43

Sowohl an Thunar als auch an Nautilus, PCmanFM und bestimmt auch Konquerer kann man so einiges konfigurieren. Selten mal nicht alles, was ich gern hätte, aber doch vieles. Mein Thunar zeigt bspw. gar keine Schaltflächen (und auch keine Titelleiste, aber das ist Sache des Fenstermanagers).
Leonidas
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Dienstag 16. Dezember 2008, 15:47

Wie kommt ihr auf die Idee dass Python für einen Dateimanager zu langsam wäre? Ein Dateimanager ist IO-bound und die IO-Funktionen in Python sind alle in C implementiert. Zudem man bei vielen Operationen fast gar keinen Python-Anteil hat weil sie komplett von der OS-API ausgeführt werden.
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jens
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Mittwoch 17. Dezember 2008, 10:07

Zu den Pfad Schaltflächen: Man kann Thunar und Nautilus umstellen. Also einmal den Pfad als Text anzeigen und einmal als Buttons.

Ich finde die Lösung die der Vista Explorer macht ganz nett. Es kombiniert beides in einem.

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Y0Gi
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Leonidas: Wegen der GUI-Toolkits. Ist so ein subjektiver Eindruck.
lunar

Donnerstag 18. Dezember 2008, 14:10

Y0Gi hat geschrieben:Leonidas: Wegen der GUI-Toolkits.
Was meinst du damit? Oder konkret gefragt: Aus welchem rationalen Grund sollte ein in Python mit PyQt4 implementierter Dateimanager langsamer sein als ein mit C++ und Qt4 implementierter (ala Dolphin)? Die Masse der Arbeit wird so oder so von Qt4 getan ;)
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