redirect

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redirect

Beitragvon debian75 » Montag 17. Dezember 2007, 20:17

salve,

kann ich irgendwie zu einer url redirecten ohne dass ich ein hilfsfile benötige ? also ich könnte ein html oder so aufrufen, welches das macht, aber lieber wärs mir das in einer funktion zu machen.

also sowas:

[code=]
def redirect (url):
---> weiterleitung zu der url

redirect(http://www.google.com)
[/code]

gibt es sowas ?
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Beitragvon debian75 » Montag 17. Dezember 2007, 20:18

forward würde auch gehen
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Beitragvon BlackVivi » Montag 17. Dezember 2007, 20:21

Öhm oO... Sowas?

Code: Alles auswählen

In [3]: import webbrowser

In [4]: webbrowser.open("http://google.de")
Out[4]: True
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Beitragvon debian75 » Montag 17. Dezember 2007, 20:24

thnx :)
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Beitragvon gerold » Montag 17. Dezember 2007, 20:32

Hallo debian75!

Oder meintest du serverseitig aus CherryPy heraus?

Code: Alles auswählen

raise cherrypy.HTTPRedirect("http://google.de")

mfg
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Beitragvon debian75 » Montag 17. Dezember 2007, 20:41

thnx :)
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Beitragvon mitsuhiko » Montag 17. Dezember 2007, 20:48

Oder meintest du Serverseitig aus einer WSGI Anwendung heraus? Mit Werkzeug ganz einfach:

Code: Alles auswählen

from werkzeug import redirect
return redirect("http://www.example.org/")

*SCNR*
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Beitragvon debian75 » Montag 17. Dezember 2007, 21:12

hehe, jetzt überschlagen sich die möglichkeiten :)

werkzeug hab ich im moment nicht, ich wühle mich noch durch gerolds cheerypy + cheetah kombination durch :)
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Beitragvon mitsuhiko » Montag 17. Dezember 2007, 21:59

debian75 hat geschrieben:werkzeug hab ich im moment nicht, ich wühle mich noch durch gerolds cheerypy + cheetah kombination durch :)

Jeder macht mal Fehler ^^
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Beitragvon gerold » Dienstag 18. Dezember 2007, 00:08

mitsuhiko hat geschrieben:
debian75 hat geschrieben:werkzeug hab ich im moment nicht, ich wühle mich noch durch gerolds cheerypy + cheetah kombination durch :)

Jeder macht mal Fehler ^^

Hallo mitsuhiko!

Für alle, die nicht wissen was du damit meinst. Es geht um CherryPy und die von mir inzwischen bevorzugte Kombination mit Cheetah:

>> http://halvar.at/python/cherrypy_cheetah/ <<

Es gibt Leute die ein gutes, gereiftes Programm -- und dafür halte ich CherryPy -- sehr schätzen. Vor zehn Jahren dachte ich auch noch, dass ich jedem Hype nachrennen muss. Inzwischen schätze ich geradlinige, durchdachte Tools viel mehr, da sie mich viel schneller (mit weniger Lernaufwand) zum Ziel bringen.

Auch Cheetah hat diese Vorteile. Nichtprogrammierer verstehen schon nach kurzer Erklärung, wie man grundlegend damit umgehen kann. Auch wenn man sich erst an das Doppelkreuz "#" als Einleitung für Cheetah-Befehlszeilen gewöhnen muss.

Und die Cheetah-Vorlagenvererbung erspart einem viel Tipparbeit. Man erstellt eine Hauptvorlage. Untervorlagen erben von der Hauptvorlage und überschreiben nur die Blöcke, die sich von der Hauptvorlage unterscheiden sollen. -- Sehr einfach und sehr flexibel.

lg
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Beitragvon debian75 » Dienstag 18. Dezember 2007, 00:34

also für meine zwecke, eine sehr kleine website, finde ich diese kombination im moment super.

ich denke ich werde dann wieder ein bisschen fluchen sobald ich nen gescheiten webserver haben will, sprich das ganze irgendwie mit lighttpd oder apache laufen lassen will....aber das ist wohl bei python generell so.
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Beitragvon mitsuhiko » Dienstag 18. Dezember 2007, 10:50

gerold hat geschrieben:Es gibt Leute die ein gutes, gereiftes Programm -- und dafür halte ich CherryPy -- sehr schätzen. Vor zehn Jahren dachte ich auch noch, dass ich jedem Hype nachrennen muss. Inzwischen schätze ich geradlinige, durchdachte Tools viel mehr, da sie mich viel schneller (mit weniger Lernaufwand) zum Ziel bringen.

Wieso Hype? CherryPy ist doch Dank TurboGears genauso gehypted wie Django. Nur halt, dass TurboGears die Leute wegrennen.

Auch Cheetah hat diese Vorteile. Nichtprogrammierer verstehen schon nach kurzer Erklärung, wie man grundlegend damit umgehen kann. Auch wenn man sich erst an das Doppelkreuz "#" als Einleitung für Cheetah-Befehlszeilen gewöhnen muss.

Wenn man für das Erlernen der Basics einer Template Engine länger als fünf Minuten braucht hat die Template Engine versagt oder die Template Engine nutzt XML, wie Genshi. Dort musst du dir noch die XML Basics erarbeiten, wenn du sie nicht kennst.
Cheetah war vor Jahren die fortschrittlichste Python Template Engine und sie hat sicher eingen anderen Template Engines immer wieder als Anhaltspunkt gedient. Dennoch ist Django/Jinja/Mako wesentlich einsteigerfreundlicher als Cheetah.

Und die Cheetah-Vorlagenvererbung erspart einem viel Tipparbeit. Man erstellt eine Hauptvorlage. Untervorlagen erben von der Hauptvorlage und überschreiben nur die Blöcke, die sich von der Hauptvorlage unterscheiden sollen. -- Sehr einfach und sehr flexibel.

Das hat jede Template Engine

Meine Ablehnung gegenüber CherryPy auf den Punkt gebracht: Ich hab dank TurboGears kurzzeitig mit dem Quellcode dahinter und dem Config System zu tun gehabt und das ist ein einziger riesiger Hack. Nicht ganz so schlimm wie Karrigell. CherryPy ist zwar Gott sei Dank seit 3.0 WSGI kompatibel, aber was es mit der Engine anstellt ist abartig. In der Hälfte der Umgebungen wo es läuft musst du einen Exit Handler definieren damit die Engine wieder sauber runterfährt und schlimmer, in jedem Kindprozess schauen ob die Engine noch nicht läuft und dann starten.

gerold: Werd glücklich mit CherryPy, Karrigell und Cheetah, aber drücks bitte nicht jedem aufs Auge. Wer mit der Konfiguration das ganze in einen Apachen integrieren will hat so viele Schmerzen wie sonst mit keiner.

Python Webentwicklung ist spannend, einfach und kann PHP und Ruby on Rails in jeder Weise ersetzten. :-)

@debian75: ist es nicht. Das ist sehr einfach und alle meine Python Anwendungen laufen hervoragend und einfach hinter Apache. Allerdings hat dieses Forum so die Eigenheit, dass gerold's momentane Lieblingsframeworks immer eigene Wege gehen und traurigerweise viele Neuankömmlinge blind hinten nach trotten.
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Beitragvon gerold » Dienstag 18. Dezember 2007, 11:16

Hallo mitsuhiko!
mitsuhiko hat geschrieben:Wieso Hype? CherryPy ist doch Dank TurboGears genauso gehypted wie Django. Nur halt, dass TurboGears die Leute wegrennen.

Bitte vergleiche TurboGears und Django nicht mit CherryPy. TurboGears und Django sind Monster. CherryPy kümmert sich stattdessen nur um die Dinge, die für den Webprogrammierer lästig aber trotzdem wichtig sind.
- Auslieferung der Daten
- Sessionhandling
- Authentifizierung
- Threading

mitsuhiko hat geschrieben:Cheetah war vor Jahren die fortschrittlichste Python Template Engine und sie hat sicher eingen anderen Template Engines immer wieder als Anhaltspunkt gedient.

Und es entwickelt sich ständig weiter.

mitsuhiko hat geschrieben:
Untervorlagen erben von der Hauptvorlage und überschreiben nur die Blöcke, die sich von der Hauptvorlage unterscheiden sollen. -- Sehr einfach und sehr flexibel.

Das hat jede Template Engine

Das kann ich nicht bestätigen.

mitsuhiko hat geschrieben:Meine Ablehnung gegenüber CherryPy auf den Punkt gebracht: Ich hab dank TurboGears kurzzeitig mit dem Quellcode dahinter und dem Config System zu tun gehabt

Alles entwickelt sich weiter. Außerdem ist TurboGears NICHT CherryPy.

mitsuhiko hat geschrieben:gerold: Werd glücklich mit CherryPy, Karrigell und Cheetah, aber drücks bitte nicht jedem aufs Auge.

mitsuhiko: Werd glücklich mit deinen WSGI-Tools, aber drück sie nicht jedem aufs Auge. Und noch viel wichtiger: Versuche nicht jeden von anderen Lösungen abzubringen, nur weil du dein WSGI pushen möchtest.

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Beitragvon mitsuhiko » Dienstag 18. Dezember 2007, 11:24

gerold hat geschrieben:- Auslieferung der Daten
- Sessionhandling
- Authentifizierung
- Threading

Threading... Bis auf diesen Punkt ist das ja alles schön und gut, aber das bekommt man auch in weniger als 17.000 Zeilen Code hin :-)

Und es entwickelt sich ständig weiter.

Tut sich jede nicht tote Template Engine.

Das kann ich nicht bestätigen.

Welche nicht? Von den Zope Engines mal abgesehen.

Alles entwickelt sich weiter. Außerdem ist TurboGears NICHT CherryPy.

Aber der HTTP Layer ist. Und CherryPy tut noch immer weh wenn man sich den Quellcode ansieht.

Werd glücklich mit deinen WSGI-Tools, aber drück sie nicht jedem aufs Auge. Und noch viel wichtiger: Versuche nicht jeden von anderen Lösungen abzubringen, nur weil du dein WSGI pushen möchtest.

Es ist leider nicht mein WSGI, sondern auf den genialen Einfall kam PJE. Und anscheind wirst auch du glücklich mit WSGI weil CherryPy ist nichts anders.

Und nein, ich pushe meine WSGI tools hier nicht, sondern rede nur schlecht über CherryPy, das ist ein elementarer Unterschied :-) Ich find nur die Polarisierung hier auf „gerold's favourite framework“ etwas schmerzend.
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Beitragvon Leonidas » Dienstag 18. Dezember 2007, 12:44

gerold hat geschrieben:Bitte vergleiche TurboGears und Django nicht mit CherryPy. TurboGears und Django sind Monster. CherryPy kümmert sich stattdessen nur um die Dinge, die für den Webprogrammierer lästig aber trotzdem wichtig sind.
- Auslieferung der Daten
- Sessionhandling
- Authentifizierung
- Threading

Auslieferung der Daten - dafür gibt es WSGI-Tools wie das in Python *mitgelieferte* ``wsgiref`` und Luke Arnos``static``.
Sessionhandling - Dafür gibt es Beaker. mitsuhiko hat noch securesession implementiert, was noch etwas anders funktioniert.
Authentifizierung - Dafür gibt es WSGIAuth, AuthKit WSGIUtils. Damit bekommt man sogar OpenID-Authentifizierung geschenkt.

gerold hat geschrieben:
mitsuhiko hat geschrieben:Cheetah war vor Jahren die fortschrittlichste Python Template Engine und sie hat sicher eingen anderen Template Engines immer wieder als Anhaltspunkt gedient.

Und es entwickelt sich ständig weiter.

Die anderen Ebenso. Und wenn man mal guckt, was für ein Tempo der Mako-Autor da in Sachen Entwicklungsgeschwindigkeit hingelegt hat muss man staunen.

gerold hat geschrieben:
mitsuhiko hat geschrieben:
Untervorlagen erben von der Hauptvorlage und überschreiben nur die Blöcke, die sich von der Hauptvorlage unterscheiden sollen. -- Sehr einfach und sehr flexibel.

Das hat jede Template Engine

Das kann ich nicht bestätigen.

Django hats, Jinja hats, Mako hats. Wer etwas anderes hat, hat entweder spezielle Anforderungen oder womöglich die falsche Engine.

gerold hat geschrieben:
mitsuhiko hat geschrieben:gerold: Werd glücklich mit CherryPy, Karrigell und Cheetah, aber drücks bitte nicht jedem aufs Auge.

mitsuhiko: Werd glücklich mit deinen WSGI-Tools, aber drück sie nicht jedem aufs Auge. Und noch viel wichtiger: Versuche nicht jeden von anderen Lösungen abzubringen, nur weil du dein WSGI pushen möchtest.

mitsuhiko pusht nicht "sein" WSGI sondern Pythons WSGI. WSGI wird über kurz oder lang die gleiche Stellung wie die DB-API einnehmen, an selbstgebackenen Anwendungen festzuhalten macht keinen Sinn, das ist so als würde man sich gegen die DB-API sein, weil ein bestimmtes Datenbankmodul eine angenehmere API hat.

Mit Repoze geht auch Zope auf WSGI zu, mit Grok nähert es sich auch an die anderen Frameworks wie Django an.

Interessant ist auch der Artikel Grok, Repoze, and WSGI beg the question, are webframeworks yesterday's news?
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