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BlackVivi
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Montag 20. August 2007, 02:18

...mal wieder Staatsfeind Nr. 1. Ich weiß, es ist ein "Mainstream" Film, alles ist voller explodierender Autos und die Computer dort funktionieren so, dass jeder Klick ein schönes Bild mit Leisten anzeigt. Ich mag den Film trotzdem und frage mich, wie weit sind wir davon weg? Richtmikrofone, unaufspürbare Wanzen, Satellitenkameras... heutzutage benutzen das ja schon Privatleute, auch Google Earth genannt.

Was kann dann der Staat heutzutage? Das wir gläsern sind, alleine schon wenn wir eine Kreditkarte besitzen, ist ja klar... aber wie weit geht das inzwischen? Irgendwie gruselig die Vorstellung... Und der Senator in dem Film hat mich gewaltig an Schäuble errinnert.

"Zum Schutz vor dem Bösen..." und solche Zitate die die Kontrolle rechtfertigen. Was denkt ihr darüber? Ich denke, in einem Python Forum kommt man am weitesten mit so einer Frage...
caba
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Montag 20. August 2007, 03:04

Der Film ist ein paar Jahre hinterher... Also was du da siehst ist auf jedenfall möglich. Bis auf ein paar Kleinigkeiten die da doch übertrieben worden sind.

Mann kann natürlich nicht eine Tasche von einer Seite aufnehmen und diese dann drehen. Geht nur wenn die Tüte von mehr Seiten aufgenommen worden ist. Logisch. Aber sont wüsste ich nicht was nicht möglich ist aus dem Film.

(Ich habe mal mitbekommen das ein Wettersat. bis auf 1 Meter hochauflösende Bilder liefert.) Daher will ich nicht wissen was andere Institutionen können, wie Geheimdienste etc.

Peilsender etc sind ja schon lang keine neuigkeit mehr, und das man ein Handy auf ein paar Meter genau orten kann auch nicht.

Was kommt in dem Film noch vor? Habe ihn schon länger nichtmehr gesehen..

MFG Manuel

Edit:
http://de.wikipedia.org/wiki/Spionagesatellit
http://de.wikipedia.org/wiki/Echelon
Jabber: caba@develog.com
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Rebecca
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Montag 20. August 2007, 09:32

caba hat geschrieben:(Ich habe mal mitbekommen das ein Wettersat. bis auf 1 Meter hochauflösende Bilder liefert.) Daher will ich nicht wissen was andere Institutionen können, wie Geheimdienste etc.
Bei Googlemaps konnte man mal eine weibliche Person erkennen, die offensichtlich fast nackt auf eine Terasse lag...
caba hat geschrieben:Peilsender etc sind ja schon lang keine neuigkeit mehr, und das man ein Handy auf ein paar Meter genau orten kann auch nicht.
Neben den Verbindungsdaten sollen auch die Positionen der Handys bei der Vorratsdatenspeicherung mitgespeichert werden. Wenn ich sowas lese, wird mir ganz anders...

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Y0Gi
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Montag 20. August 2007, 12:36

Bewegungsprofile anhand von Handys sind auch kein Problem.

Interessanterweise kam im Anschluss an den Film (RTL) bei *hust*Planetopia *husthust* (Sat.1) eine recht vernünftige Reportage über Abhörmöglichkeiten per GSM und BT sowie bei SpiegelTV (Vox?) ein Ausblick auf die folgende Sendung, die sich ebenfalls mit Überwachung befasst. Schön, dass offenbar einige die Augen aufbekommen haben. Und damit meine ich nicht Videokameras.
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