Problem mit 2.5.1: pythonw startet Shellfenster

Probleme bei der Installation?
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Problem mit 2.5.1: pythonw startet Shellfenster

Beitragvon joost » Donnerstag 3. Mai 2007, 12:48

Fürchte, das ist schon woanders beantwortet, finde aber nichts: In einer taufrischen Neustallation von Python2.5.1 startet pythonw unter Windows XP erst ein Shellfenster, das es auch offenhält, sobald dieses dann mein gtk-Programm anstößt. Das ist übrigens auch so, wenn ich pythonw durch ein älteres ersetze, ist also nicht in der pythonw.exe implementiert.

Dies Verhalten müsste man doch abschalten können - aber wo ?
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Beitragvon joost » Donnerstag 3. Mai 2007, 12:59

Nachdem ich vor dem Posten meiner Frage schon 1 Stunde in der Python-doc und hier mit Suchen verbracht habe, fand ich nun über google<'pythonw Shell' eine Antwort: Die Skripts, die das ausschalten sollen, sind nun mit dem '.pyw'-Extender zu versehen.

Finde ich eine sehr gute Sache, bisschen ärgerlich, dass das in der mitinstallierten doc nicht zu finden war.
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Beitragvon birkenfeld » Donnerstag 3. Mai 2007, 13:23

joost hat geschrieben:Schlechte Software ist schlimmer als keine Software


Wieso, über schlechte Software kann man immerhin lästern...

PS: Stell das doch bitte als Signatur ein, dann wird es nicht mitzitiert...
Dann lieber noch Vim 7 als Windows 7.

http://pythonic.pocoo.org/
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Beitragvon Leonidas » Donnerstag 3. Mai 2007, 13:31

birkenfeld hat geschrieben:Wieso, über schlechte Software kann man immerhin lästern...

Oder man muss sich mit der auseinandersetzen. :roll:
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Beitragvon EnTeQuAk » Donnerstag 3. Mai 2007, 14:24

Oder man muss sich mit der auseinandersetzen.
Muss man auch, wenn es keine Software gibt ;)

Ein ewiger Kreislauf :twisted: :twisted:
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Beitragvon joost » Donnerstag 3. Mai 2007, 14:24

Nein.

Schlechte Software kostet nichts als Zeit und Nerven.

Und blockiert oft bessere Lösungen.

Produzieren ist eben nicht an sich gut, sondern nur, wenn etwas Gutes dabei herauskommt. Das Motto bleibt.

Es ist widerlich, wenn man z.B. einen Ok-Button eingespart hat, vom User oder Kunden hören zu müssen: "Da muss man aber in Word (z.B.) jetzt Ok drücken, warum denn hier nicht ?" - einfach ekelhaft.
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Beitragvon EnTeQuAk » Donnerstag 3. Mai 2007, 14:28


Es ist widerlich, wenn man z.B. einen Ok-Button eingespart hat, vom User oder Kunden hören zu müssen: "Da muss man aber in Word (z.B.) jetzt Ok drücken, warum denn hier nicht ?" - einfach ekelhaft.


Ach... dieser verflickste 'OK'-Button. Wer hat den eigentlich erfunden?

Meckern deine Kunden(?) auch, wenn da JA statt OK steht?

Schlechte Software kostet nichts als Zeit und Nerven.

Tut das gute Software nicht auch im gewissen sinne?

MfG EnTeQuAk
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Beitragvon joost » Donnerstag 3. Mai 2007, 14:39

In meinen Dialogen habe ich da einen 'Zurück'-Pfeil verwendet. Der Dialog heißt im Code aber immer noch OkGetter. Die Verwendung von sowas kann man leider schwer vermeiden. An vielen Stellen ist aber gar nichts 'Ok', wenn eine solche Box erscheint.

Und gute Software nimmt dem User schlichtweg öde Arbeit ab. Es ist ja nicht so, dass entsprechende Datenstrukturen erst seit den Computern auf der Welt sind, Postleitzahlen oder Kontonummern (die es seit 1500 gibt) sind nicht viel anderes als Datenbankschlüssel. Computer könnten den Usern längst die Arbeit abnehmen, sich diese Schüssel merken zu müssen, schlechte Software hat aber dazu geführt, dass wir heutzutage bei jeder Reklamation z.B. irgendwelche Artikel-, Kunden- und sonstwelche Nummern angeben müssen.
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Beitragvon EnTeQuAk » Donnerstag 3. Mai 2007, 15:38

Überlege mal bitte ganz genau, warum ich z.B. bei einer Reklamation einen Schlüssel angeben muss. Auch, wenn ich das noch nie getan habe. Bisher hat das Produkt, die Verpackung und der Kassenbon gereicht ;) (oder definierst du hier Kassenbon als Schlüssel?)

Ach und
Kontonummern (die es seit 1500 gibt
Woher hast du das?

und...
In meinen Dialogen habe ich da einen 'Zurück'-Pfeil verwendet. Der Dialog heißt im Code aber immer noch OkGetter. Die Verwendung von sowas kann man leider schwer vermeiden.
Geht das nur so? Oder verstehe ich nicht ganz, was du andeuten möchtest?

MfG EnTeQuAk
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Beitragvon joost » Donnerstag 3. Mai 2007, 16:02

Das mit dem Zurück-Pfeil bezog sich auf dein 'Ja'.

Das Kontonummern sind zusammen mit der doppelten Buchführung, die ohne sie nicht geht, in der italienischen Renaissance und vielleicht sogar noch etwas früher erfunden worden. Das ist der Grund, warum es soviel italienisch klingende Wörter im Finanzbereich gibt: Saldo, Skonto, Agio, Valuta ...

Und Reklamation, meine Güte, schon wieder die Goldwaage ...

Klar, Programmiere müssen sprachlich genau sein, aber das hier ist doch eigentlich Konversation. Ich bemühe mich schon, wenns echt um die Sache geht, halbverstandene Begriffe zu vermeiden, was nicht ganz einfach ist, aber an so einem Punkt ....
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