pythonist hat geschrieben:Soviel ich weiß gehen IronPython-exes schon ohne IronPython nur mit .Net. Allerdings halt ich IronPython mitlerweile für sinnlos vorallem von der Menthalität der Leute dahinter:
1. Man kann dinge wie Tkinter nicht verwenden sondern soll auf .Net sachen zurückgreifen, allerdings hab ich in der kurzen Zeit in der ich mich mit IronPython beschäftigt hab keine anständige Übersicht über .Net-Bibliotheken gefunden.
Öh, also so schwer kann es doch nicht sein, den entsprechenden Startmenü-Knopf zu drücken. Zumindest zu meiner Windows-Zeit gabs nach der Installation des .NET-SDK ein schönen Startmenü-Knopf ".NET-Framework Dokumentation".
Alternativ sucht man eben online in der
Mono-Dokumentation oder in der
MSDN Library. Man kann Microsoft ja viel vorwerfen, mangelnde Dokumentation allerdings nicht!
Btw, Tkinter sieht unter Linux sowieso beschissen aus, außerdem gibt es seit langem Gtk# und Qt#!
2. Man kann PythonCode nicht so kompilieren dass man es aus anderen .Net Sprachen verwenden kann
Das kann nicht sein! IronPython compiliert Python-Code in IL, und das ist per Definition aus jeder anderen .NET-Programmiersprache benutzbar.
Inter können IL-Methoden und Funktionen zwar nicht-IL ausführen, das Interface allerdings ist
immer sprachunabhängig (ansonsten ist das Ganze kein .NET-Code)
Allerdings will niemand auf ner Linux-Maschine n PythonProgramm mit Mono ausfürhen weils einfach paradox ist.
Wieso? Der Nutzer weiß doch in der Regel gar nicht, welche Sprache hinter einer .NET Anwendung steht. Das ist ja irgendwie auch der ganze Sinn von .NET

Wenn man sich erstmal an .exe Dateien auf Linux-Systemen gewöhnt hat, ist Mono recht akzeptabel.
Ich find den Ansatz von Jython um längen besser
Abgesehen von der Tatsache, dass Jython stable ist und auf die JVM abzielt, sehe ich genau keinen Unterschied zwischen IronPython und Jython. Die dahinter stehende Idee und das Design sind sich verdammt ähnlich.