wxPython und SPE: Wie bekomme ich Fehlermeldungen zu fassen?

Plattformunabhängige GUIs mit wxWidgets.
sape
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Re: wxPython und SPE: Wie bekomme ich Fehlermeldungen zu fas

Beitragvon sape » Montag 19. Februar 2007, 20:28

Jadawin hat geschrieben:
sape hat geschrieben:Der Satz das er auf eine vernümftige IDE umsteigen sollte, bedeutet das er auf was besseres umsteigen soll und suggeriert auch das ich mich sehr wohl mit SPE auseinandergesetzt habe, sonst würde ich ja so eine Vorschlag nicht machen..


Also ehrlich gesagt, suggerierte mir der Satz, dass Du eine andere IDE als SPE hast, damit glücklich bist und Deine IDE für die einzig Wahre hälst.
Und da Du keine anderen IDEs benannt hast, kam das bissel arrogant rüber. Ich bin aber relativ sicher, dass das von Dir nicht so gemeint war.
Das war ganz sicher nicht so gemeint.

Jadawin hat geschrieben:Meiner Erfahrung nach muss man in Forumsen, Mails oder ähnlichem sehr genau formulieren, was man wie meint, weil man bei geschriebenen Worten nicht vorraussetzen kann, dass der Leser es auch so versteht, wie der Schreiber es gemeint hat. Im persönlichen Gespräch hat man dafür noch Mittel wie Mimik, Gestik, Betonung, usw., aber in geschriebenen Dialogen fällt sowas alles weg.
Ack. Das Problem ist aber das richtige Maß zu finden. Wenn ich eine Sache wasserdicht formuliere fühlen sich die anderen durch meine langen Beiträge genervt. Wenn ichs kurz und knapp mache, wie die meisten, ist es aber auch nicht Ok...Letztendlich kannst man aus jeder Formulierung einem einen Strick drehen wenn man es will, unabhängig davon wie genau es formuliert ist. Wenn man das dann mit einem gegenüber zu tun hat, dessen Aufgabe genau daraus besteht, kannst du so einen ehe links liegen lassen.

lg
Jadawin
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Beitragvon Jadawin » Dienstag 20. Februar 2007, 09:03

Francesco hat geschrieben:[...]
ich gebe dir recht, sagen wir so, DrPython ist am Anfang ohne den ganzen Zusatzfunktionen, aber durchaus brauchbar.


Sicher, ich wollte DrPython auch nicht irgendwie schlecht reden.
(Schliesslich kenne ich das Programm ja gar nicht richtig.)

Francesco hat geschrieben:Man könnte ja die ganzen plugins in einem Download installieren oder hineinpacken, hm, muesste man sich überlegen.


Das wäre keine schlechte Idee. Aber solange jedes Plugin "sagt" mit welcher Version des Kernprogramms es kombatibel ist, ist es auch kein riesiges Problem, das selbst zusammen zu stellen. Ich persönlich war nur zu faul, mich mit allen Plugins und deren Anforderungen zu befassen (was brauche ich jetzt in welcher Version, damit alles passt).


@sape:
Die Code-Completition hat mich jetzt überzeugt. Ich kenne das Feature schon durch meine Java-Programmierung, aber mit PyDev wollte mir das nicht so recht gelingen. Aber ich hatte den PYTONPATH wahrscheinlich nicht vollständig konfiguriert. Ich hab's gestern nochmal probiert und siehe da, wenn alle Pfade eingestellt sind, klappt's auch mit dem Nachbarn. :wink:

Was jetzt noch fehlt ist eine "Find Declaration"/"Find References"-Funktion. Weisst Du, ob PyDev das auch kann?
Coding rule 1: A Computer will only do what you told him to do, not what you want him to do.
Therefore: Very often the problem sits right in front of the keyboard.
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Beitragvon Francesco » Dienstag 20. Februar 2007, 09:43

Jadawin hat geschrieben:
Francesco hat geschrieben:[...]
ich gebe dir recht, sagen wir so, DrPython ist am Anfang ohne den ganzen Zusatzfunktionen, aber durchaus brauchbar.


Sicher, ich wollte DrPython auch nicht irgendwie schlecht reden.
(Schliesslich kenne ich das Programm ja gar nicht richtig.)


Kein Problem, das Programm darf auch schlecht geredet werden. :)
Wäre ein Ansporn zur Verbesserung.

Jadawin hat geschrieben:
Francesco hat geschrieben:Man könnte ja die ganzen plugins in einem Download installieren oder hineinpacken, hm, muesste man sich überlegen.


Das wäre keine schlechte Idee. Aber solange jedes Plugin "sagt" mit welcher Version des Kernprogramms es kombatibel ist, ist es auch kein riesiges Problem, das selbst zusammen zu stellen. Ich persönlich war nur zu faul, mich mit allen Plugins und deren Anforderungen zu befassen (was brauche ich jetzt in welcher Version, damit alles passt).



Nein, nein, die Plugins sollten alle upgedated werden, und da liegt auch mein Schwerpunkt in nächster Zeit.
Alle sollten, egal wxPython ansi oder unicode, auf der letzten wxPythn Version (jetzt 2.8) sowohl auf Linux als auch auf Windows laufen. Es sind auch einige veraltete drinnen (nicht fertige oder nicht weiter programmierte) drinnen, die man wieder entfernen sollte.
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Beitragvon sape » Dienstag 20. Februar 2007, 18:59

Jadawin hat geschrieben:Was jetzt noch fehlt ist eine "Find Declaration"/"Find References"-Funktion. Weisst Du, ob PyDev das auch kann?
Hmm wenn ich dich richtig verstehe, dann geht das mit gedrückter STRG + Klick mit der Linken Maustaste auf den Funktions-/Klassen-/etc.-namen. Danach wird automatisch zum abschnitt gesprungen wo es definiert wurde. Das ganz ist aber nich besonder schnell. Das kann schon mal ein par Sekunden dauern. Aber der Vorteil ist das es Modul unabhängig ist: Soll heißen, wenn du auf eine Funktion/etc. Klickst die aber in einem anderen Modul definiert ist, dann öffnet Eclipse das Modul (Falls nicht schon bereits offen ist) und springt zu der stellen an den es definiert wurde :D ;)


Das einzige was ich noch in PyDev vermisse: Bei Java hat man unten so ein Fenster mit einer Referenz der API, sowas wünsche ich mir in einen der nächsten Release auch für PyDev.

lg
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Beitragvon Leonidas » Sonntag 25. Februar 2007, 00:53

Jadawin hat geschrieben:Ich weiss, dass Vim & Co mächtige Werkzeuge sein können und für die Entwicklung von Bash-Scripts hab ich auch schon erfolgreich Vim benutzt. Aber für komplexere Sachen ist mir das zu unintuitiv. Wohlgemerkt: intuitiv != bunte Knöpfe und Fensterchen. Es gibt auch intuitive Tools ohne GUI. Aber Vim oder Emacs gehört FÜR MICH nicht dazu.

Komisch, ich habe lange Zeit SciTE benutzt, aber seitdem ich viel, viel über SSH entwickle, nutze ich Vim eigentlich nur noch. Inzwischen nutze ich ihn auch lokal, sogar ohne Buttons, also vim nicht gVim. Ich finde ihn nicht intuitiv, aber seitdem ich ihn bediehnen kann bin ich sehr zufrieden damit. Wenn er irgendwas nicht kann, kann ich es nachrüsten - brauche ich aber nicht oft, denn Python ist nicht Java und daher auch kürzer.
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Beitragvon Jadawin » Montag 26. Februar 2007, 20:24

Leonidas hat geschrieben:[...]
Ich finde ihn nicht intuitiv, aber seitdem ich ihn bediehnen kann bin ich sehr zufrieden damit.
[...]


Dann sind wir uns ja einig. :) Vim ist nicht intuitiv, aber durchaus benutzbar.

Ich hab nix gegen Vim. Von den ganzen Linux-Konsolen-Editoren mag ich ihn sogar am meisten.
Ich mag es nur nicht, dass ich mir die komplexeren Funktionen immer neu erarbeiten muss, sobald ich mal länger als ein halbes Jahr nicht damit gearbeitet habe. Das meine ich mit "nicht intuitiv". Es gibt Dinge, die möchte ich mir einfach nicht merken müssen, sondern die will ich tun, ohne jedesmal neu darüber nachdenken zu müssen.

Aber bevor ich hier die ganze Vim-Gemeinde auf mich hetze, schreib ich lieber nix weiter. :roll:
Schönen Tag noch ...
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