Ubuntu oder Kubuntu?

Alles, was nicht direkt mit Python-Problemen zu tun hat. Dies ist auch der perfekte Platz für Jobangebote.

Ubuntu oder Kubuntu?

Ubuntu (GNOME)
28
58%
Kubuntu (KDE)
14
29%
Xubuntu (GTK+)
6
13%
 
Abstimmungen insgesamt: 48
EnTeQuAk
User
Beiträge: 986
Registriert: Freitag 21. Juli 2006, 15:03
Wohnort: Berlin
Kontaktdaten:

Beitragvon EnTeQuAk » Dienstag 13. März 2007, 18:47

Also... ganz klar --> Ubuntu mit Gnome...

Hatte mal anfangs KDE benutzt, als ich noch openSuSe benutzt habe,.. aber das hat mir überhaupt nicht gefallen! Ich finde teilweise sogar Gnome "dynamischer" ---> also leichter konfigurierbar im Aussehen etc. Ist aber Geschmackssache.

Was benutze ich so an Programmen :)

- Exaile (PYTHON RULES! :) )
- Gaim für ICQ, IRC und sonstige Chat-Protokolle, wo ich angemeldet bin...
- Gvim (suche ja noch was anderes... aber immo reichts :) )

Das wars erstma so... Thunderbord, Code::Blocks oder Firefox brauch ich net so zu erwähnen, da die ja net direkt für GTK entwickelt wurden, wenn ich mich net täusche?

Ansonsten verwende ich wirklich net so viel ;) maximal ab und zu noch OpenOffice... mehr net ;)
N317V
User
Beiträge: 504
Registriert: Freitag 8. April 2005, 13:23
Wohnort: München

Beitragvon N317V » Mittwoch 14. März 2007, 10:02

Leonidas hat geschrieben:
N317V hat geschrieben:Das tut sicherlich niemandem weh, wenn die dabei sind.

Also mich ärgert es, wenn ich unnötigen Schrott auf der Festplatte installiert haben muss nur weil sich einer Gedacht hat, dass alle unbedingt diese oder jene Bibliothek installiert haben müssen - auch wenn sie nie gebraucht wird. Wenn ich was brauche kann ich es nachinstallieren - das ist für mich eine bessere Lösung als alles permanent zu installieren.
Geb ich Dir generell recht, aber sich Sachen selbst kompilieren zu können ist IMHO eines der typischsten aller Merkmale von Open Source. Oft brauch man dazu lexx und yacc.

Leonidas hat geschrieben:
N317V hat geschrieben:Und wenn man was kompilieren muss, wie ich eben, dann ist das äußerst unerfreulich, wenn sie fehlen.

Wenn man kompilieren muss, dann kann man sie mit einem Befehl installieren. .
Nö, kann man eben nicht. Hab ich ja oben beschrieben. Auf der Kubuntu-CD (Edgy Eft) sind die Pakete nicht drauf. Dafür aber, und das verstehe wer will, eine Firefox_Installer.exe und eine Thunderbird_Installer.exe. Tolle Wurst, sag ich mal.

Leonidas hat geschrieben:
N317V hat geschrieben:ich musste meinen Rechner komplett neu starten um die Einstellungen der Grafikkarte zu übernehmen, es werden unumstößlich nur 256 Kb meines Video-Memory erkannt und maximierte Fenster sind generell breiter als die Arbeitsfläche(!), was in Kombination mit magischen Rändern ziemlich nervig ist.

Komisch, bei mir reicht es gdm neu zu starten, der den X-Server mitzieht. Nichts mit Neustart.
Ja, komisch fand ich das auch. Bin auch erst gar nicht auf die Idee zu kommen, das zu versuchen. Hab aber frustriert aufgegeben und als ich später den Rechner wieder gestartet hab um es nochmal zu versuchen, konnte ich plötzlich doch ne höhere Auflösung als 800x600 einstellen.

@stefan_betz: Schonmal DSL mit YaST konfiguriert? Einfacher geht's wohl echt nicht. Außerdem: so zusammenhacken, dass es passt kann ich mir Ubuntu sicherlich auch. Ich bezweifle hier nur die hochgepriesene Einsteigerfreundlichkeit einerseits und die Brauchbarkeit für Anspruchsvollere andererseits.
Es gibt für alles eine rationale Erklärung.
Außerdem gibt es eine irrationale.

Wie man Fragen richtig stellt
EnTeQuAk
User
Beiträge: 986
Registriert: Freitag 21. Juli 2006, 15:03
Wohnort: Berlin
Kontaktdaten:

Beitragvon EnTeQuAk » Mittwoch 14. März 2007, 10:51

Dafür aber, und das verstehe wer will, eine Firefox_Installer.exe und eine Thunderbird_Installer.exe. Tolle Wurst, sag ich mal.

Ich glaube da sind noch einige andere Exen druf... schonmal die CD/DVD in dein CD/DVD-Laufwerk unter Windows eingelegt? ;) Dann siehst, warum die drauf sind.


MfG EnTeQuAk
N317V
User
Beiträge: 504
Registriert: Freitag 8. April 2005, 13:23
Wohnort: München

Beitragvon N317V » Mittwoch 14. März 2007, 10:58

@EnTeQuAk: Nö, hab ich nicht. Hab auch kein Windows. Wieso sind die drauf?
Es gibt für alles eine rationale Erklärung.
Außerdem gibt es eine irrationale.

Wie man Fragen richtig stellt
EnTeQuAk
User
Beiträge: 986
Registriert: Freitag 21. Juli 2006, 15:03
Wohnort: Berlin
Kontaktdaten:

Beitragvon EnTeQuAk » Mittwoch 14. März 2007, 11:21

Die sind druf, damit Windowsbenutzer diese gleich von der CD/DVD installieren können :) --> was man sich dabei gedacht hat... kA Aber man kann sich einige OpenSource Programme direkt von der CD/DVD für Windows installieren ;)


MfG EnTeQuAk
lunar

Beitragvon lunar » Mittwoch 14. März 2007, 11:52

N317V hat geschrieben:
Leonidas hat geschrieben:
N317V hat geschrieben:Das tut sicherlich niemandem weh, wenn die dabei sind.

Also mich ärgert es, wenn ich unnötigen Schrott auf der Festplatte installiert haben muss nur weil sich einer Gedacht hat, dass alle unbedingt diese oder jene Bibliothek installiert haben müssen - auch wenn sie nie gebraucht wird. Wenn ich was brauche kann ich es nachinstallieren - das ist für mich eine bessere Lösung als alles permanent zu installieren.
Geb ich Dir generell recht, aber sich Sachen selbst kompilieren zu können ist IMHO eines der typischsten aller Merkmale von Open Source. Oft brauch man dazu lexx und yacc.


Mmh, ich habe unter debian sid genau ein einziges Mal kompiliert...

Trotzdem laufen ihr apache, samba, kde, ssh, und noch ein paar andere Sachen. Die habe ich alle mit "aptitude" installiert.
Wie kommst du angesichts dieser offensichtlichen Diskrepanz zwischen selbst-kompilierter und binär-verpackter Software jetzt auf die Idee "aber sich Sachen selbst kompilieren zu können" sei eines der typischen Merkmale der Open Source Software?

Sicher ist es eine vorzügliche Eigenschaft der OSS, dass man sie selbst übersetzen kann, aber in der Praxis spielt wohl eher die Kostenfreiheit und Vielfältigkeit eine Rolle... Das Selbst-kompilieren fällt bei der Masse wohl unter den Tisch

N317V hat geschrieben:
Leonidas hat geschrieben:
N317V hat geschrieben:Und wenn man was kompilieren muss, wie ich eben, dann ist das äußerst unerfreulich, wenn sie fehlen.

Wenn man kompilieren muss, dann kann man sie mit einem Befehl installieren. .
Nö, kann man eben nicht. Hab ich ja oben beschrieben. Auf der Kubuntu-CD (Edgy Eft) sind die Pakete nicht drauf. Dafür aber, und das verstehe wer will, eine Firefox_Installer.exe und eine Thunderbird_Installer.exe. Tolle Wurst, sag ich mal.


In der Tat, Windows-Programme auf einer Linux-CD sind wohl eine etwas seltsame Attitüde der Ubuntu-Distributionen. Den dadurch verschwendeten Platz sollte man aber eher auf mehr Desktop Software verteilen, als auf devel-Pakete.

N317V hat geschrieben:
Leonidas hat geschrieben:
N317V hat geschrieben:ich musste meinen Rechner komplett neu starten um die Einstellungen der Grafikkarte zu übernehmen, es werden unumstößlich nur 256 Kb meines Video-Memory erkannt und maximierte Fenster sind generell breiter als die Arbeitsfläche(!), was in Kombination mit magischen Rändern ziemlich nervig ist.

Komisch, bei mir reicht es gdm neu zu starten, der den X-Server mitzieht. Nichts mit Neustart.
Ja, komisch fand ich das auch. Bin auch erst gar nicht auf die Idee zu kommen, das zu versuchen. Hab aber frustriert aufgegeben und als ich später den Rechner wieder gestartet hab um es nochmal zu versuchen, konnte ich plötzlich doch ne höhere Auflösung als 800x600 einstellen.


Naja, wenn man auf dem proprietären Treiber umsteigt, sollte man halt vorher noch ein modprobe durchführen... Sonst weiß X zwar, was du willst, der Kernel aber nicht... Und ohne den geht's halt nun mal nicht...

N317V hat geschrieben:@stefan_betz: Schonmal DSL mit YaST konfiguriert? Einfacher geht's wohl echt nicht. Außerdem: so zusammenhacken, dass es passt kann ich mir Ubuntu sicherlich auch. Ich bezweifle hier nur die hochgepriesene Einsteigerfreundlichkeit einerseits und die Brauchbarkeit für Anspruchsvollere andererseits.

Mmh, nur zur Klarstellung: Ich habe sowohl Suse 10.0 als auch Ubuntu Dapper auf meinem PC installiert. Dapper erkannte sämtliche Hardware problemlos, Suse ließ sich dagegen erst nach manuellem Eingriff mittels Yast zur Kommunikation mit Drucker und Soundkarte überreden. Mag aber sein, dass während der Installation was schiefgegangen ist...

Zudem hat Yast noch ein paar weitere Probleme: Zum ersten ist es schon eine Kunst eine Konfigurationssoftware derart unübersichtlich zu gestalten (ich gestehe, die Druckerkonfiguration habe ich mein ersten Mal nicht verstanden), zum anderen finde ich es komisch, dass man unter Suse Samba sowohl im KDE Kontrollzentrum als auch in Yast konfigurieren kann. Teilweise standen dort sogar verschiedene Werte, wobei es offensichtlich relativ zufällig war, welche der beiden Einstellungen sich Samba letztendlich auswählte.

Der folgende Versuch einer manuellen Korrektur in der smb.conf war zu grandiosem Scheitern verurteilt, weil Yast die Einstellungen in /etc/sysconfig speicherte und die smb.conf beim Booten neu erzeugte(!). Gleiches gilt auch für die Druckerkonfiguration, die man ebenfalls sowohl im KDE Kontrollzentrum als auch in Yast erledigen kann und die manuellen Eingriffen in den Konfigdateien ebenfalls genau gar keine Beachtung schenkt.

Diese doppelten Konfigurationsmöglichkeiten sind nicht wirklich übersichtlich. KUbuntu schafft es da elegant, die Konfigurationsprgramme (übrigens Python-Programme) für das System in das Kontrollzentrum einzubetten. Auch respektiert Ubuntu manuelle Änderungen an den Konfigurationsdateien und schlägt sinnvolle Standardeinstellungen vor...

Außerdem hat Yast Probleme beim Distributionsupgrade: Der Wechsel von 9.3. auf 10.0 schlug fehl, nachdem sich das Paketmanagement über eine fehlerhafte Datenbank beschwerte. Um das zu korrigieren, war der Schritt auf die Kommandozeile fällig, um das Upgrade zu vollziehen. Ubuntu hat dagegen breezy->dapper->edgy problemlos mitgemacht...

Tut mir leid, aber ich halte Ubuntu für wesentlich einsteigerfreundlicher als Suse. Ich habe mit Suse meine ersten Schritte unter Linux gemacht. Nachdem ich sowohl mit Suse als auch Ubuntu Erfahrungen gesammelt habe, muss ich sagen, dass ich mir viel Ärger und Frustration erspart hätte, wenn ich gleich mit Ubuntu eingestiegen wäre.

lunar

PS: sorry fürs flamen :oops:
N317V
User
Beiträge: 504
Registriert: Freitag 8. April 2005, 13:23
Wohnort: München

Beitragvon N317V » Mittwoch 14. März 2007, 12:42

lunar hat geschrieben:Mmh, ich habe unter debian sid genau ein einziges Mal kompiliert...

Trotzdem laufen ihr apache, samba, kde, ssh, und noch ein paar andere Sachen. Die habe ich alle mit "aptitude" installiert.
Wie kommst du angesichts dieser offensichtlichen Diskrepanz zwischen selbst-kompilierter und binär-verpackter Software jetzt auf die Idee "aber sich Sachen selbst kompilieren zu können" sei eines der typischen Merkmale der Open Source Software?
Keine Ahnung warum Du das so machst...

Ach, apropos "aptitude": Als ich das zum letzten Mal verwendet hab, war das eine einzige Katastrophe. Ist allerdings schon drei Jahre her.

lunar hat geschrieben:In der Tat, Windows-Programme auf einer Linux-CD sind wohl eine etwas seltsame Attitüde der Ubuntu-Distributionen. Den dadurch verschwendeten Platz sollte man aber eher auf mehr Desktop Software verteilen, als auf devel-Pakete.
lexx und yacc sind jetzt ja keine sehr speziellen devel-Pakete sondern zwei ganz normale Standard-Tools, wie sed und awk. Vim ist ja auch dabei. Könnte man auch weglassen, weil es nicht "Einsteigerfreundlich" genug ist. Ebenso top, less, cat, head, tail, more usw.

lunar hat geschrieben:Naja, wenn man auf dem proprietären Treiber umsteigt, sollte man halt vorher noch ein modprobe durchführen... Sonst weiß X zwar, was du willst, der Kernel aber nicht... Und ohne den geht's halt nun mal nicht...
Echt sind da proprietäre Treiber bei Ubuntu dabei? Ich kenn offen gesagt das entsprechende Lizenzmodell nicht. modprobe... so, so... einsteigerfreundlich, aha. ;-) Versteh mich nicht falsch, ich weiß das schon, nur: wenn ich versuche mich wie der DAU zu verhalten klappt dieses nicht und wenn ich mein "Expertenwissen" anwenden will, klappt jenes nicht, weil "Expertentools" fehlen. Somit, und das ist nunmal einfach mein Eindruck, hat man mit Ubuntu einfach so ein Mittelding und das ist meist der schlechteste Weg. Für mich persönlich jedenfalls unpassend.

lunar hat geschrieben: Auch respektiert Ubuntu manuelle Änderungen an den Konfigurationsdateien
Da hab ich jetzt auch schon was anderes gehört. Ich hab jetzt aber nicht vor einen Ubuntu vs. SuSE Flamewar mitzumachen. Ich hatte seit dem 8.0er keine Upgradeprobleme bei SuSE mehr und mit YaST komm ich auch gut zurecht.
Es gibt für alles eine rationale Erklärung.
Außerdem gibt es eine irrationale.

Wie man Fragen richtig stellt
lunar

Beitragvon lunar » Mittwoch 14. März 2007, 12:57

N317V hat geschrieben:
lunar hat geschrieben:Mmh, ich habe unter debian sid genau ein einziges Mal kompiliert...

Trotzdem laufen ihr apache, samba, kde, ssh, und noch ein paar andere Sachen. Die habe ich alle mit "aptitude" installiert.
Wie kommst du angesichts dieser offensichtlichen Diskrepanz zwischen selbst-kompilierter und binär-verpackter Software jetzt auf die Idee "aber sich Sachen selbst kompilieren zu können" sei eines der typischen Merkmale der Open Source Software?
Keine Ahnung warum Du das so machst...

Ach, apropos "aptitude": Als ich das zum letzten Mal verwendet hab, war das eine einzige Katastrophe. Ist allerdings schon drei Jahre her.


Danke auch für die höchst präzise Beschreibung deiner Erfahrungen ;)

N317V hat geschrieben:
lunar hat geschrieben:In der Tat, Windows-Programme auf einer Linux-CD sind wohl eine etwas seltsame Attitüde der Ubuntu-Distributionen. Den dadurch verschwendeten Platz sollte man aber eher auf mehr Desktop Software verteilen, als auf devel-Pakete.
lexx und yacc sind jetzt ja keine sehr speziellen devel-Pakete sondern zwei ganz normale Standard-Tools, wie sed und awk. Vim ist ja auch dabei. Könnte man auch weglassen, weil es nicht "Einsteigerfreundlich" genug ist. Ebenso top, less, cat, head, tail, more usw.


Mmh, verzeih' mir meinen Einspruch, du würfelst da einiges durcheinander.
Vi ist bei Ubuntu nicht dabei, weil es Sinn macht, sondern weil die LSB es afaik erfordert. Da Ubuntu LSB-kompatibel sein möchte, führt kein Weg dran vorbei. Außerdem ist vi POSIX-Standard, weswegen eine Menge Programme (unter anderem auch das von Ubuntu favorisierte sudo) vi als Standardeditor erwarten. Man kann diese Standards nicht einfach über Bord werfen, wenn man Aussicht auf Erfolg in Firmen haben möchte.
Ähnliches gilt für sed, awk, head, tail und all diese Dinge. Diese Programme sind ebenfalls POSIX-Standard und werden deswegen in einer Menge Skripte verwendet. Außerdem sind sie auch zum Großteil Bestandteil der LSB.

Über lexx und yacc sagt die LSB dagegen afaik nichts. Außerdem habe ich als (meiner Meinung nach) fortgeschrittener Nutzer, der die Konsole extensiv benutzt, zwar schon eine Menge Zeug mit sed, tail, head, (h)top catm etc. gemacht, aber noch nie wirklich aktiv lexx oder yacc aufgerufen.

Ehrlich gesagt wüsste ich nicht mal, wofür ich diese Programme im täglichen Gebrauch einsetzen sollte. Deswegen sind diese zwei Programme ganz klar Entwicklungsprogramme, die für den täglichen Gebrauch eher sinnfrei sind.

N317V hat geschrieben:
lunar hat geschrieben:Naja, wenn man auf dem proprietären Treiber umsteigt, sollte man halt vorher noch ein modprobe durchführen... Sonst weiß X zwar, was du willst, der Kernel aber nicht... Und ohne den geht's halt nun mal nicht...
Echt sind da proprietäre Treiber bei Ubuntu dabei? Ich kenn offen gesagt das entsprechende Lizenzmodell nicht. modprobe... so, so... einsteigerfreundlich, aha. ;-) Versteh mich nicht falsch, ich weiß das schon, nur: wenn ich versuche mich wie der DAU zu verhalten klappt dieses nicht und wenn ich mein "Expertenwissen" anwenden will, klappt jenes nicht, weil "Expertentools" fehlen. Somit, und das ist nunmal einfach mein Eindruck, hat man mit Ubuntu einfach so ein Mittelding und das ist meist der schlechteste Weg. Für mich persönlich jedenfalls unpassend.


Ubuntu verwendet (noch) keine proprietären Treiber. Ich habe nur aus der Problembeschreibung geschlossen, dass du diesen Umstieg versucht hast. Da hab ich mich aber offenbar geirrt...
Ob Ubuntu der schlechteste Weg ist, bezweifele ich. Ich fand Ubuntu damals als Einsteiger ideal und stehe damit der Resonanz auf ubuntuusers.de nach offenbar nicht alleine dar. Auch hatte ich mit Ubuntu keinerlei Probleme, unter Suse dagegen schon...
Wobei ich sagen muss, dass ich Edgy und Feisty nur relativ wenig ausprobiert habe, da ich irgendwann auf debian sid umgestiegen bin, weil mich das Debian Projekt persönlich interessiert und weil ich Bedenken gegen einige Entscheidungen von Shuttleworth habe...

N317V hat geschrieben:
lunar hat geschrieben: Auch respektiert Ubuntu manuelle Änderungen an den Konfigurationsdateien
Da hab ich jetzt auch schon was anderes gehört. Ich hab jetzt aber nicht vor einen Ubuntu vs. SuSE Flamewar mitzumachen. Ich hatte seit dem 8.0er keine Upgradeprobleme bei SuSE mehr und mit YaST komm ich auch gut zurecht.


Hast recht. Ist wahrscheinlich das beste, wenn wir diesen Streit gar nicht erst anfangen ;) Jeder hat eben seine Vorlieben und Abneigung...
N317V
User
Beiträge: 504
Registriert: Freitag 8. April 2005, 13:23
Wohnort: München

Beitragvon N317V » Mittwoch 14. März 2007, 14:45

lunar hat geschrieben:Danke auch für die höchst präzise Beschreibung deiner Erfahrungen ;)


Ist wie schon erwähnt schon drei Jahre her. Neben der höchst unintuitiven Bedienung ist mir noch der Fall im Gedächtnis: Langeweile->Spiel installiert->fertig gespielt->Spiel wieder deinstallieren wollen->Fehlermeldung, dass Spiel nicht deinstalliert werden kann, weil irgendein Kernelmodul(!) davon abhängt->Schreikrampf!

Das geht ja wohl voll nicht!


lunar hat geschrieben:Diese Programme sind ebenfalls POSIX-Standard und werden deswegen in einer Menge Skripte verwendet. Außerdem sind sie auch zum Großteil Bestandteil der LSB.


Über die LSB kann ich nichts sagen. Was ich jedoch sagen kann, ist, dass es bei weitem nicht das erste Mal ist, dass ich sehe, dass beim Kompilieren von Quellcode lex und yacc zur Anwendung kommen.

lunar hat geschrieben:Ich fand Ubuntu damals als Einsteiger ideal und stehe damit der Resonanz auf ubuntuusers.de nach offenbar nicht alleine dar.
Masse ist kein Argument. :s/[Uu]buntu/[Ww]indows

lunar hat geschrieben: Hast recht. Ist wahrscheinlich das beste, wenn wir diesen Streit gar nicht erst anfangen ;) Jeder hat eben seine Vorlieben und Abneigung...
Wollte mich nur auch mal kritisch äußern, da Ubuntu IMHO vollgas gehypt wird. Siehe auch Punkt 1 hier: http://www.daniweb.com/blogs/entry1103.html Ich hab das ja auch schon erwähnt, im Zusammenhang mit dieser Umfrage hier, die ja eigentlich mit Ubuntu rein gar nichts zu tun hat, sondern eben die Frage KDE oder Gnome behandelt.
Es gibt für alles eine rationale Erklärung.
Außerdem gibt es eine irrationale.

Wie man Fragen richtig stellt
apollo13
User
Beiträge: 827
Registriert: Samstag 5. Februar 2005, 17:53

Beitragvon apollo13 » Mittwoch 14. März 2007, 15:37

N317V hat geschrieben:
lunar hat geschrieben:Diese Programme sind ebenfalls POSIX-Standard und werden deswegen in einer Menge Skripte verwendet. Außerdem sind sie auch zum Großteil Bestandteil der LSB.


Über die LSB kann ich nichts sagen. Was ich jedoch sagen kann, ist, dass es bei weitem nicht das erste Mal ist, dass ich sehe, dass beim Kompilieren von Quellcode lex und yacc zur Anwendung kommen.


Hmm, Suse hatte nicht mal nen c-Kompiler drauf, als ich das letzte mal was damit tun wollte (2-3 Jahre her)
Und wer lex/yacc braucht soll es sich installieren...
Benutzeravatar
encbladexp
User
Beiträge: 61
Registriert: Freitag 7. März 2003, 19:28
Kontaktdaten:

Beitragvon encbladexp » Mittwoch 14. März 2007, 17:26

N317V hat geschrieben:Schonmal DSL mit YaST konfiguriert? Einfacher geht's wohl echt nicht. Außerdem: so zusammenhacken, dass es passt kann ich mir Ubuntu sicherlich auch. Ich bezweifle hier nur die hochgepriesene Einsteigerfreundlichkeit einerseits und die Brauchbarkeit für Anspruchsvollere andererseits.


Ja, ich habe DSL schon mal mit Yast eingerichtet, ich habe SuSE von 6.* bis 7.1 verwendet. Ich teste auch bei gelegenheiten noch aktuelle SuSE bzw. openSuSE versionen an.

pppoeconfig ist nicht wirklich kompiliziert! Sicherlich gibt es ne einfachere Lösung, aber pppoeconfig tut wenn man bedenkt wie wenig User noch ein "reines" ADSL Modem seinen dienst gut.

Kann sich ja (bei bedarf) jemand die Mühe machen und GnomePPPoEConfig oder sowas in Python programmieren...

mfg Betz Stefan
PS: ley und yacc sind wirklich keine Programme die ein DESKTOP-User normalerweise braucht...
N317V
User
Beiträge: 504
Registriert: Freitag 8. April 2005, 13:23
Wohnort: München

Beitragvon N317V » Mittwoch 14. März 2007, 18:16

Das mag jetzt mein Fehler sein, macht mich aber in diesem Fall eben zu jenem "Einsteiger" auf den Ubuntu abzielt: ich wusste gar nichts von der Existenz von pppoeconfig. Ich hatte im Job mal ein Debian aufgesetzt an ner Standleitung und sonst nur mit Systemen gearbeitet, die schon liefen, als ich zur Firma kam. Privat benutz ich SuSE seit 6.3. Benutzerfreundlich wäre IMHO gewesen pppoeconfig in KPPP zu integrieren anstatt es zu "verstecken". Um das "meine Freunde"-Argument auch mal zu benutzen: mir fällt in meinem Freundeskreis genau einer ein, der KPPP brauchen könnte. Sonst hat jeder DSL. lex und yacc? Tja, ich hätt's sicherlich mehr gebraucht als eine Firefox_Installer.exe

apollo13 hat geschrieben:Und wer lex/yacc braucht soll es sich installieren...
Tja, und dann sagt mir mal einer, wie ich das hätte machen sollen? Sag jetzt nicht via adept. Das geht nämlich nicht.

Egal. Thema Ubuntu ist für mich erstmal durch.
Es gibt für alles eine rationale Erklärung.
Außerdem gibt es eine irrationale.

Wie man Fragen richtig stellt
apollo13
User
Beiträge: 827
Registriert: Samstag 5. Februar 2005, 17:53

Beitragvon apollo13 » Mittwoch 14. März 2007, 18:49

N317V hat geschrieben:
apollo13 hat geschrieben:Und wer lex/yacc braucht soll es sich installieren...
Tja, und dann sagt mir mal einer, wie ich das hätte machen sollen? Sag jetzt nicht via adept. Das geht nämlich nicht.

Egal. Thema Ubuntu ist für mich erstmal durch.


Das ist ein anderes Problem. Ich wollte nur sagen, dass ich keinen Grund sehe, dass lex/yacc per default installiert sind...
sape
User
Beiträge: 1157
Registriert: Sonntag 3. September 2006, 12:52

Beitragvon sape » Donnerstag 15. März 2007, 07:13

N317V hat geschrieben:
lunar hat geschrieben: Hast recht. Ist wahrscheinlich das beste, wenn wir diesen Streit gar nicht erst anfangen ;) Jeder hat eben seine Vorlieben und Abneigung...
Wollte mich nur auch mal kritisch äußern, da Ubuntu IMHO vollgas gehypt wird. Siehe auch Punkt 1 hier: http://www.daniweb.com/blogs/entry1103.html Ich hab das ja auch schon erwähnt, im Zusammenhang mit dieser Umfrage hier, die ja eigentlich mit Ubuntu rein gar nichts zu tun hat, sondern eben die Frage KDE oder Gnome behandelt.
Ja, und dazu hatte ich auch was geschrieben:
http://www.python-forum.de/post-58322.html#58322
apollo13
User
Beiträge: 827
Registriert: Samstag 5. Februar 2005, 17:53

Beitragvon apollo13 » Donnerstag 15. März 2007, 17:03

Vor allem wo man ja bei allen Linux-distris KDE oder Gnome (oder beide) installieren kann...
Dass es jetzt Ubuntu für Gnome, Kubuntu für KDE, Xubuntu für Xfce gibt find ich schon etwas übertrieben...

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder