Ubuntu oder Kubuntu?

Alles, was nicht direkt mit Python-Problemen zu tun hat. Dies ist auch der perfekte Platz für Jobangebote.

Ubuntu oder Kubuntu?

Ubuntu (GNOME)
28
58%
Kubuntu (KDE)
14
29%
Xubuntu (GTK+)
6
13%
 
Abstimmungen insgesamt: 48
sape
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Samstag 10. Februar 2007, 21:48

@SigMA: Ups ^^ Kann man das noch zusätzlich hinzufügen ohne das die bisherigen Ergebnisse gelöscht werden?
Leonidas
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Samstag 10. Februar 2007, 21:57

sape hat geschrieben:Kann man das noch zusätzlich hinzufügen ohne das die bisherigen Ergebnisse gelöscht werden?
Wie du siehst - ja, problemlos.
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mq
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Samstag 10. Februar 2007, 21:59

Wieso schreibst du bei Ubuntu und Kubuntu die Desktop-Umgebung und bei Xubuntu das Toolkit dahin? Entweder schreib bei Ubuntu GTK und bei Kubuntu Qt, oder bei Xubuntu XFCE.

Ich wuerde btw denke ich von den dreien am ehesten Xubuntu nehmen.
sape
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Samstag 10. Februar 2007, 22:06

Leonidas hat geschrieben:
sape hat geschrieben:Kann man das noch zusätzlich hinzufügen ohne das die bisherigen Ergebnisse gelöscht werden?
Wie du siehst - ja, problemlos.
Super :)
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SigMA
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Sonntag 11. Februar 2007, 20:13

mist jetzt habe ich schon für Ubuntu abgestimmt, weil es dem am nächsten kommt^^ :oops:

Naja :D Aber für die neuankömmlinge was getan ;)

SigMA
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encbladexp
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Sonntag 11. Februar 2007, 23:45

sape hat geschrieben:Nein, ist so nicht richtig. Die neue Oberfläche (Aero) ist eine richtige 3D Oberfläche die nicht mehr im 2D-Mode gerändert wird, sondern im 3D-Mode. Aero verbraucht keine CPU Zeit sondern wird komplett von der Graka gerändert. Für Games die den D3D10-Renderpfad nutzen wird selbstverständlich eine Graka benötigt die D3D10 unterstützt (ab NV-G80/ATI-R600).

Aber für den vollen Umfang der Aero Oberfläche, wird lediglich eine Graka mit D3D9 benötigt min mindestens Pixelshader 2.0. (Also ab (ca.) einer ATI Radeon 9500 (R200) oder einer NV GeForce FX (NV30)).

Die Performance Einbussen sind eher an andere Stellen zu suchen, da heutzutage fast jeder eine "ordentliche" Graka hat (AB GeForce 6xxx).

Das hauptsächliche Problem ist, das Vista viel mehr CPU Zeit frisst als Windows XP, viel mehr RAM-Speicher haben will, etc. (min. 512MB, besser 1-2GB RAM; CPU ab 1GHz, besser gleich einen DC ab ~2GHz (X2, oder C2D)). Hängt aber auch davon ab was man mit seinen PC machen will. Für Normale Büroarbeit und ein wenig Programmieren langt auch ein moderates System. Aber dann stellt man sich die Frage wozu Vista? XP tut es da auch und ist genügsamer mit alter HW.
Soweit die Theorie, nur haben wir nicht nur Aero, sondern auch den Basic Look, welcher auf Firmen Desktops eher das Rennen machen wird (kaum ein Firmendesktop hat überhaupt D3D8, geschweigedenn D3D9, von dem fehlenden Speicher mal ganz zu schweigen...). Und dann noch die Leistung die dir Aero von der Graka abzieht...
In wie fern?
Ganz einfach, KDE hat meiner Meinung nach als Entwicklungsziel alles zu können... GNOME hat als Ziel einen guten Desktop für den Normaluser zu machen (kommt jeder mit zurecht, man kann nicht so viel kaputtkonfigurieren).... Windows hingegen ist irgend etwas anderes, die wollen von allem etwas, aber ohne irgend ein festes Ziel (virtuelle Desktops wären mir lieber wie Aero...)

mfg Betz Stefan
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Sonntag 11. Februar 2007, 23:46

Auch Gnome hier, obwohl es auch viele sehr gute Programme für KDE entwickelt werden, daher muss ich mir wohl irgendwas einfallen lassen, wie ich hier bald KOffice2 und Co in mein Gnome-Desktop integriere.

So etwas wie Parallels für OS X wäre gut. Also dass KDE Apps im KDE Look unter Gnome laufen... Naja mal schauen was es da gibt :)
encbladexp
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Sonntag 11. Februar 2007, 23:49

lunar hat geschrieben: Das ist Quark. Die lokale X-Kommunikation läuft nicht über Shared Memory, sondern über Unix-Domain-Sockets (schau dir mal die Ausgabe von "netstat -ano | grep -i x11" an!). Unix Domain Sockets sind zwar schneller als TCP Sockets auf localhost, allerdings sind sie im Verhältnis zur Windows-GUI wesentlich langsamer.

Das liegt daran, dass X im Userspace läuft. Das bedeutet, dass für jeden einzelnen Zeichenbefehl, der über das Socket geschickt wird, Kontextwechsel vom User- in den Kernelspace und wieder zurück erforderlich sind, da Netzwerkverkehr auch über Domain Sockets Kernelsache ist.
Tja, ein großer Teil der Kommunikation läuft über den Shared Memory, siehe mal die Doc der MIT-SHM Extension, sollte eigentlich jeder Praxisrelevante X-Server haben...

Aber korrekt: Ein großer Teil läuft noch über Unix Domain Sockets, dadurch hat man zwar nen Kontextwechsel, aber: Da ist Linux/BSD/Solaris ja Windows um einiges überlegen... (was die Geschwindigkeit des Kontextwechsels angeht)...

mfg Betz Stefan
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Montag 12. Februar 2007, 09:47

stefan_betz hat geschrieben:Ganz einfach, KDE hat meiner Meinung nach als Entwicklungsziel alles zu können... GNOME hat als Ziel einen guten Desktop für den Normaluser zu machen (kommt jeder mit zurecht, man kann nicht so viel kaputtkonfigurieren).... Windows hingegen ist irgend etwas anderes, die wollen von allem etwas, aber ohne irgend ein festes Ziel (virtuelle Desktops wären mir lieber wie Aero...)
Sorry, aber das ist ja wohl sowas von voreingenommen. Wie schon gesagt, komm ich mit GNOME eben nicht zurecht. Deiner Aussage nach macht mich das automatsich zum nicht-Normaluser.

@SigMA: Wenn es eine Frage der persönlichen Einstellung ist, dann ist es wohl nicht so wichtig, was ich wähle, denn das heißt dann wohl, wenn ich mit dem einen oder anderen nicht zurecht komme, dann liegt es nie an der Software, sondern immer an mir.
Es gibt für alles eine rationale Erklärung.
Außerdem gibt es eine irrationale.

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jens
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Montag 12. Februar 2007, 10:22

stefan_betz hat geschrieben:(virtuelle Desktops wären mir lieber wie Aero...)
Ja, die fehlen mir nun auch unter Windows, nachdem ich auch Linux mit benutzte...

Allerdings liefert NVidia in den Treiber die Möglichkeit mit, virtuelle Desktops einzurichten ;) Ist allerdings nicht so komfortabel wie unter Linux. Man muss sich das erstmal richtig einstellen, damit man es Sinnvoll einsetzten kann.

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Luzandro
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Montag 12. Februar 2007, 10:29

Bei XP gabs auch schon virtuelle Desktops mit den PowerToys: http://www.microsoft.com/windowsxp/down ... rtoys.mspx
[url=http://www.leckse.net/artikel/meta/profilieren]Profilieren im Netz leicht gemacht[/url]
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jens
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Montag 12. Februar 2007, 13:06

Cool! Der "Virtual Desktop Manager" kenne ich noch garnicht! Ich hab nur immer TweakUI installiert.

Das hat allerdings Vor- und Nachteile... Der MS Kram ist schneller beim Umschalten. Allerdings kann man keine Programme von einem zum anderen Desktop bringen. Es sei denn man nutzt "Shared Desktops"...

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lunar

Montag 12. Februar 2007, 15:48

stefan_betz hat geschrieben: Tja, ein großer Teil der Kommunikation läuft über den Shared Memory, siehe mal die Doc der MIT-SHM Extension, sollte eigentlich jeder Praxisrelevante X-Server haben...

Aber korrekt: Ein großer Teil läuft noch über Unix Domain Sockets dadurch hat man zwar nen Kontextwechsel, aber: Da ist Linux/BSD/Solaris ja Windows um einiges überlegen... (was die Geschwindigkeit des Kontextwechsels angeht)...
Häh, irgendwie widersprichst du dir ... Welcher Teil ist den nun größer, der mit dem Shared Memory oder der mit den Unix Domain Sockets? ;)

Was den Kontextwechsel angeht ... Der ist nun mal da. Selbst wenn er noch so schnell abläuft, prinzipiell ist eine negative Auswirkung auf die gesamte Performance nicht zu vermeiden. Aus diesem Grund hat MS die GUI ja in den Kernelspace geschubst ... (Was immer man auch von diesem Ansatz halten mag)

Ob das allerdings allein für den Performance-Verlust des Firefox unter Linux verantwortlich ist, kann man nicht sagen. Ich finde, dieses Thema hätte das Linux-Magazin genauer untersuchen können. Da Opera im Test sowieso dabei war, hätte man diesen Browser auch gleich auf beiden Platformen testen können, was das Linux-Magazin aber unverständlicherweise nicht getan hat :/
Zuletzt geändert von lunar am Montag 12. Februar 2007, 18:52, insgesamt 1-mal geändert.
encbladexp
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Montag 12. Februar 2007, 16:15

Sorry, aber das ist ja wohl sowas von voreingenommen. Wie schon gesagt, komm ich mit GNOME eben nicht zurecht. Deiner Aussage nach macht mich das automatsich zum nicht-Normaluser.
So sollte das jetzt eigentlich nicht rüberkommen (deswegen steht in meinem Text ja "meiner Meinung nach")....

Ich denke ob ein Interface gut oder schlecht ist könnte sowieso nur ein absoluter Computernewbie entscheiden, alle anderen haben sich meistens an irgendwelche eigentheiten gewöhnt (gute oder schlechte???)...

Das wäre dann halt mal wieder das Problem mit den persönlichen vorlieben, ich komme mit GNOME und/oder XFCE bestens zurecht... du mags halt Lieber KDE/WinXP oder was auch immer... alles Geschmackssache...

Fakt ist aber auch: Linux auf dem Desktop kommt, bzw. wird kommen... langsam aber sicher, vielleich auch sehr langsam, aber dennoch sicher... Ob dann später mal GNOME/KDE/XFCE/Whatever besser/schneller/effizienter ist, das ist wieder ein anderes Thema...

mfg Betz Stefan
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Montag 12. Februar 2007, 16:25

Häh, irgendwie widersprichst du dir ... Welcher Teil ist den nun größer, der mit dem Shared Memory oder der mit den Unix Domain Sockets? ;)
Ups... mein Fehler... Welcher Teil größer ist? Gute Frage...

Die Domain Sockets werden hauptsächlich für "Grundlegendes" genommen, also Grafikprimitiven...

Shared Memory wird größtenteils für andere Sachen wie z.B. Pixmaps usw. genommen.

Steht aber auch in der Doc der MIT-SHM Extension drin, ich gebe aber zu die nur mal überlesen zu haben (ich will ja weder XFree86 noch X.org noch sonstwas programmieren, ich fange erst ab GTK+ an)...
Was den Kontextwechsel angeht ... Der ist nun mal da. Selbst wenn er noch so schnell abläuft, prinzipiell ist eine negative Auswirkung auf die gesamte Performance nicht zu vermeiden. Aus diesem Grund hat MS die GUI ja in den Kernelspace geschubst ... (Was immer man auch von diesem Ansatz halten mag)
Nun gut, dann haben wir also auf der Linux Seite (für die Performance) mehr oder weniger Kontextwechsel, ich denke aber auf der Windows Seite wird es bestimmt auch irgendwas geben, was den Gewinn den man durch ein im Kernel integriertes Grafiksubsystem hat wieder zunichte macht.
Ob das allerdings allein für den Performance-Verlust des Firefox unter Linux verantwortlich ist, kann man nicht sagen.
ACK
Ich finde, dieses Thema hätte das Linux-Magazin genauer untersuchen können. Da Opera im Test sowieso dabei war, hätte man diesen Browser auch gleich auf beiden Platformen testen können, was das Linux-Magazin aber unverständlicherweise nicht getan hat :/
Naja, das Linux Magazin hat im laufe der Zeit viel an Qualität verloren, habe es seit 2002 oder abonniert, und dann letztes Jahr abbestellt, was einfach nimmer das was es mal war....

mfg Betz Stefan
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