Ubuntu oder Kubuntu?

Alles, was nicht direkt mit Python-Problemen zu tun hat. Dies ist auch der perfekte Platz für Jobangebote.

Ubuntu oder Kubuntu?

Ubuntu (GNOME)
28
58%
Kubuntu (KDE)
14
29%
Xubuntu (GTK+)
6
13%
 
Abstimmungen insgesamt: 48
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mitsuhiko
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Beitragvon mitsuhiko » Donnerstag 8. Februar 2007, 20:14

GNOME user hier. Grund:
  • Firefox (mit Firebug ^^)
  • GIMP
  • Inkscape
  • gnome-terminal (meiner Meinung nach das Beste Terminal wo gibt)
  • easytag
  • listen
  • inkscape
  • gaim
  • xchat
  • gvim
  • pyGTK
  • f-spot
  • arzureus
  • eclipse
  • serpentine
  • ardour

Dagegen stehen nur zwei Qt Programme: skype und google earth.

Was brennen von CDs betrifft. Ich muss zugeben, dass serpentine und nautilus immer genug für mich waren. Mir geht jetzt kein Feature so richtig ab. *schulterzuck*.

Letztendlich liegt es aber an einem selber, was man will und was nicht.
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apollo13
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Beitragvon apollo13 » Donnerstag 8. Februar 2007, 20:19

und Skype am Besten auch nimmer: http://www.heise.de/newsticker/meldung/84955/from/rss09

Falls Serpentine und Nautilus zum Brennen nicht reichen gibts eh noch gnomebaker :)
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mitsuhiko
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Beitragvon mitsuhiko » Donnerstag 8. Februar 2007, 20:21

apollo13 hat geschrieben:und Skype am Besten auch nimmer: http://www.heise.de/newsticker/meldung/84955/from/rss09

Das betrifft nur die Windows Version. Um Skype komm ich nicht drum rum. Zu viele Kontakte.
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Beitragvon apollo13 » Donnerstag 8. Februar 2007, 20:23

Ist mir schon klar, dass dieses Problem nur im Windows existiert. Dennoch spricht dies nicht sehr für Skype.
Dein 2. Argument verstehe ich, so geht es mir zum Beispiel bei ICQ und Jabber, da mir Jabber durch Räume etc. auch lieber wäre (aber sag das mal ein paar freundinnen XD)

MfG apollo13
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encbladexp
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Beitragvon encbladexp » Freitag 9. Februar 2007, 00:15

Leonidas hat geschrieben:Auf meinem zugebenenermaßen alten Desktop, mit einem Athlon 1700+ ist die Windows GUI um Größenordnungen schneller. Bei GNOME klappen die Menüs auf und ich muss teilweise Warten, bis die Icons dort geladen werden. Bei Firefox ist es noch schlimmer, da erscheinen Fenster und erst kurze Zeit später wird von Window Manager der passende Rahmen dazu gezeichnet.


Welches GNOME hast du? Ich habe das GNOME von Debian Sarge (parralel zu Ubuntu 6.06 LTS), und kann dieses Problem weder under KDE,XFCE noch GNOME nachvollziehen, und das auf ner alten Rage128 Pro Graka...

Auf meinem Rechner (Athlon 1800+), ist zwischen dem "alten" WinXP und dem "neuen" Linux kaum ein unterschied feststellbar... Ausser Windows hat mal wieder einen seiner hänger...

Hab da ein Programm names "Perfect Route", ist so ein 10 EUR Routenplaner von der WEKA, auf einem neuen Rechner mit WinXP nu GeForce 2 rasent schnell. Aber auf der alten mühle ist das Zoomen der Karte eher ne Diashow, und das obwohl das Programm net mal Direct3D oder sowas braucht... Unter Linux mit Wine, auf dem selben Rechner unter Debian sowie Ubuntu, Zoomen ohne Ruckeln...

Puh, an das kann ich mich nicht erinnern, dass ich das jemals hatte. Oder ich habe es verdrängt, weil es so ausreichnd selten passiert ist, um wenig relevant zu sein.


Läst sich sogar einigermaßen Reproduzieren, mit der Systemsteuerung->Software... Wenn man da ein Programm entfernt, und dann den Task wechselt hat man ne 50:50 Chance das es nicht richtig geht, oder das Bild nur langsam aufgebaut wird oder oder oder...

Das mag sein. Es wäre mal eine Idee zu gucken wie sich das mit ausgeschltetem Aero verhält - aber generell wird es eher nicht schneller, stimmt.
Ich kann mir aber auch nicht wirklich vorstellen, dass KDE 4 schneller sein wird, als KDE 3. Mehr Code führt in der Regel nun mal zu langsameren Programmen.


Wenn ich da nur an den Mehrbedarf an Speicher denke...

KDE4 wird Anfangs sicher mehr speicher brauchen... verbessert wird sowas bei OpenSource doch meistens erst im nachhinein...

Service Packs zu installieren ist ja eigentlich sowieso Pflich, aber ich sehe da auch nichts, woran man sich stoßen sollte. Was für ein GNOME war 2001, als Windows XP rauskam aktuell? Ich bin mir sicher, es war schlechter als das aktuelle GNOME. Es ist sinnlos ein altes Windows mit einem neuen GNOME zu vergleichen, ein bishen Grundfairness muss man schon zugestehen.


2001, könnte denke ich GNOME 1.* gewesen sein... Weiß ich nimmer genau... Aber ich glaube wenn wir jetzt ein SuSE 6.* mit einem WinXP ohne irgendwelche SP's oder Updates vergleichen kommt da nix dabei raus...

Linux auf dem Desktop war damals ja noch grundlegend anders wie es heute ist...

Eine andere Sache ist, dass in der Windows-Welt relativ wenig passiert, zumindest von Microsoft-Seite. Sie haben nun 6 Jahre Zeit gehabt, während dessen sie eine neue GUI implementiert haben und ein paar zusätzliche Hacks um das System abzusichern. Ist ja schön und gut, aber in 6 Jahren hätte man durchaus mehr schaffen können.


Für 6 Jahre ist Vista eine richtige Blamage wie ich finde... Funktionen die kaum einer braucht... dann noch funktionen die man schon braucht, aber die lieblos umgesetzt sind (siehe UAC, Windows Defender), und dann noch funktionen die andere schon jahre haben (Gadgets...)

Und passend zu jedem Windows eine neues Modell für Entwickler... (.NET), davor was es glaube ich COM oder irgendwie sowas, und dann sollte alles mal ein X drin haben (ActiveX, DirectX usw..)

mfg Betz Stefan
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Luzandro
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Beitragvon Luzandro » Freitag 9. Februar 2007, 07:14

Leonidas hat geschrieben:Bei Konqueror frage ich mich aber schon immer wieder wie das nochmal war mit dem: "Ein Programm sollte nur eine Aufgabe erfüllen - diese aber perfekt". Kann auch sein, dass das seit GUI-Zeiten etwas unpraktisch geworden ist.
Ist nur so, dass mir die kombination von Dateimanager und Browser etwas suspekt ist

Was ein Dateimanager mit einem Browser gemein hat, ist mir auch noch nicht so recht klar...
Bei den meisten anderen Protokollen, wie ftp oder ssh macht es aber absolut Sinn in analoger Weise mit einem einzelnen Programm darauf zuzugreifen. Der Konqueror sollte auch ziemlich modular sein und verwendet mit den KParts/KIO-Slaves im Grunde ja auch Teile, die nur eine Aufgabe erfüllen.
Der "Splitscreen-Modus" ala Norton Commander könnte im Konqueror aber noch verbessert werden...
BlackJack

Beitragvon BlackJack » Freitag 9. Februar 2007, 08:24

Zu den 6 Jahren Entwicklungszeit bei Vista: Ich denke ein Grossteil wurde verworfen oder erst einmal in eine Schublade gesteckt. Ich erinnere mich da noch an "Trusted Computing" oder "NBSC" (sp?) wo in der c't mal ein Artikel war, in dem stand, dass selbst bei einem ziemlichen leistungsstarken Rechner die Mausbewegungen ruckelig wurden, als die verschiedenen virtuellen Bereiche für "trusted" und "unstrusted" Programme auf einer Messe gezeigt wurden. Diese hochtrabenden Pläne sind dann letztendlich doch ziemlich zusammengestrichen worden.

Und ich bin sicher die haben in den 6 Jahren auch fleissig daran gewerkelt die Vorgaben und Wünsche der "Contentindustrie" einfliessen zu lassen. Vielleicht bin ich aber auch nur paranoid. :-)
sape
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Beitragvon sape » Freitag 9. Februar 2007, 08:29

stefan_betz hat geschrieben:[...]
Und spätestens dank Vista ist es mit der besseren Perfomance von Luna (die oberfläche von XP heist so IMHO) auch vorbei...
Nein, ist so nicht richtig. Die neue Oberfläche (Aero) ist eine richtige 3D Oberfläche die nicht mehr im 2D-Mode gerändert wird, sondern im 3D-Mode. Aero verbraucht keine CPU Zeit sondern wird komplett von der Graka gerändert. Für Games die den D3D10-Renderpfad nutzen wird selbstverständlich eine Graka benötigt die D3D10 unterstützt (ab NV-G80/ATI-R600).

Aber für den vollen Umfang der Aero Oberfläche, wird lediglich eine Graka mit D3D9 benötigt min mindestens Pixelshader 2.0. (Also ab (ca.) einer ATI Radeon 9500 (R200) oder einer NV GeForce FX (NV30)).

Die Performance Einbussen sind eher an andere Stellen zu suchen, da heutzutage fast jeder eine "ordentliche" Graka hat (AB GeForce 6xxx).

Das hauptsächliche Problem ist, das Vista viel mehr CPU Zeit frisst als Windows XP, viel mehr RAM-Speicher haben will, etc. (min. 512MB, besser 1-2GB RAM; CPU ab 1GHz, besser gleich einen DC ab ~2GHz (X2, oder C2D)). Hängt aber auch davon ab was man mit seinen PC machen will. Für Normale Büroarbeit und ein wenig Programmieren langt auch ein moderates System. Aber dann stellt man sich die Frage wozu Vista? XP tut es da auch und ist genügsamer mit alter HW.

stefan_betz hat geschrieben:[...]
KDE mit Windows, oder mit GNOME zu vergleichen hinkt finde ich ganz schön...
In wie fern?


Leonidas hat geschrieben:[...]
Auf meinem zugebenenermaßen alten Desktop, mit einem Athlon 1700+ ist die Windows GUI um Größenordnungen schneller. Bei GNOME klappen die Menüs auf und ich muss teilweise Warten, bis die Icons dort geladen werden. Bei Firefox ist es noch schlimmer, da erscheinen Fenster und erst kurze Zeit später wird von Window Manager der passende Rahmen dazu gezeichnet.
Oh, so schlimm :? Eigentlich dachte ich, dass die DEs gerade bei Linux perfomanter sein sollte. Hmm, das heißt Ubuntu mit einen PC mit 256MB RAM und eine CPU von 600MHz wird da bescheiden laufen.

Leonidas hat geschrieben:[...]
Eine andere Sache ist, dass in der Windows-Welt relativ wenig passiert, zumindest von Microsoft-Seite. Sie haben nun 6 Jahre Zeit gehabt, während dessen sie eine neue GUI implementiert haben und ein paar zusätzliche Hacks um das System abzusichern. Ist ja schön und gut, aber in 6 Jahren hätte man durchaus mehr schaffen können.

Naja, seit XP haben die an Longhorn (aka. Vista) gearbeitet (Nicht zu verwechseln mit dem jetzigen Serverprojekt das zufälligerweise auch Longhorn heißt.) und hatte ab eine bestimmten Punkt nochmal komplett von vorne angefangen, da sie schnell gemerkt hatten das etliche Designfehler im ursprünglichen Code waren, von dem aus sie Vista aufbauen wollten :D Und ein wenig mehr als eine neue GUI und ein par hacks habe die auch gemacht (Wobei vieles nicht gerade Positiv ist. Stichwort DRM, TCPA.).

Leonidas hat geschrieben:Ist nur so, dass mir die kombination von Dateimanager und Browser etwas suspekt ist - liegt wohl an den Erfahrungen nter einem anderen Betriebssystem.
Das ein DM auch gleichzeitig als Browser benutzt werden kann finde ich auch nicht so toll, obwohl das bei WinXP auch geht.

stefan_betz hat geschrieben:[...] funktionen die andere schon jahre haben (Gadgets...)

Jepp, für Windows gibt es schon sehr lange Yahoo widgets und auf den Mac ist ja sowas ähnliches schon von Haus aus dabei (Wenn ich mich jetzt nicht irre) von dem MS abgekupfert hat.
lunar

Beitragvon lunar » Freitag 9. Februar 2007, 11:42

stefan_betz hat geschrieben:
jens hat geschrieben:Das X Window System mit seiner Client-Server-Technik ist einfach langsamer als die Windows GUI.
Oder aber: Firefox ist einfach besser auf Windows optimiert.


Falls es die beiden einzigen antworten wäre, dann Tippe ich auf (b)...

Warum denken alle immer alle das X-Windows ja so langsam wäre, wegen seinem Client-Server Modell??? Wenn du ein Programm lokal startest, dann ist das nix mit Client-Server, läuft alles über Shared-Memory usw. ab...


Das ist Quark. Die lokale X-Kommunikation läuft nicht über Shared Memory, sondern über Unix-Domain-Sockets (schau dir mal die Ausgabe von "netstat -ano | grep -i x11" an!). Unix Domain Sockets sind zwar schneller als TCP Sockets auf localhost, allerdings sind sie im Verhältnis zur Windows-GUI wesentlich langsamer.

Das liegt daran, dass X im Userspace läuft. Das bedeutet, dass für jeden einzelnen Zeichenbefehl, der über das Socket geschickt wird, Kontextwechsel vom User- in den Kernelspace und wieder zurück erforderlich sind, da Netzwerkverkehr auch über Domain Sockets Kernelsache ist.

Windows dagegen lässt die GUI komplett im Kernelspace (siehe http://www.reactos.org/de/dev_faq.html#graphicssubsys) laufen. Das erspart Kontextwechsel, die fast immer mit dem zeitaufwändigen Kopieren von Speicherseiten verbunden sind, hat allerdings einen Nachteil, welcher besonders bei Windows 9x zu beobachten war: Stürzt die GUI ab, besteht die Möglichkeit, dass sie das ganze System mit in den Abgrund reißt.

sape hat geschrieben:
Leonidas hat geschrieben:[...]
Auf meinem zugebenenermaßen alten Desktop, mit einem Athlon 1700+ ist die Windows GUI um Größenordnungen schneller. Bei GNOME klappen die Menüs auf und ich muss teilweise Warten, bis die Icons dort geladen werden. Bei Firefox ist es noch schlimmer, da erscheinen Fenster und erst kurze Zeit später wird von Window Manager der passende Rahmen dazu gezeichnet.
Oh, so schlimm :? Eigentlich dachte ich, dass die DEs gerade bei Linux perfomanter sein sollte. Hmm, das heißt Ubuntu mit einen PC mit 256MB RAM und eine CPU von 600MHz wird da bescheiden laufen.


Naja, es wird nicht berauschend schnell sein. Ich finde, als geduldiger Mensch kann man Ubuntu sogar auf einem 400 Mhz Rechner mit 92 MB RAM laufen lassen. Man muss sich nur an die ewige Swapperei gewöhnen ;) Außerdem gibts ja ein extra *buntu für schwachbrüstige Rechner: XUbuntu, welches XFCE als Oberfläche verwendet. Dieses System lief auf einem Rechner der obigen Leistungsklasse wunderbar flüssig. Man muss allerdings auf moderne Programme verzichten: Statt OO.org Abiword, statt Thunderbird slypheed. Nur für Firefox gibts halt keinen guten Ersatz :/ Da muss man dann halt etwas geduldiger sein...

Es ist aber imho auch nicht sinnvoll, heutige Systeme auf alten Rechner zu installieren. Auf alte Rechner gehören alte Systeme (oder spezielle Distributionen). Ubuntu ist aber eine der modernsten Distributionen, die eben auch für moderne Computer entwickelt wurde.
Man muss auch irgendwo eine untere Grenze ziehen. Wie soll man den sonst moderne Technologien integrieren? An Live-Video-Streams, Podcasts und GB-große Foto- und Musiksammlungen hat zu Zeiten der 600 Mhz Prozessoren niemand gedacht ...
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Beitragvon birkenfeld » Freitag 9. Februar 2007, 12:51

sape hat geschrieben:Die Performance Einbussen sind eher an andere Stellen zu suchen, da heutzutage fast jeder eine "ordentliche" Graka hat (AB GeForce 6xxx).

So? Gerade in Bürorechnern ist das bestimmt nicht der Fall, und die machen ja einen nicht unerheblichen Anteil der MS-Kundschaft aus.

RAM-Speicher

<nitpick>Das ist eine Tautologie.</nitpick>

Aber dann stellt man sich die Frage wozu Vista? XP tut es da auch und ist genügsamer mit alter HW.

Eben. Die Frage stellen sich sicherlich viel zu viele, wenn es nach MS geht.
Dann lieber noch Vim 7 als Windows 7.

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Beitragvon Leonidas » Freitag 9. Februar 2007, 16:38

stefan_betz hat geschrieben:
Leonidas hat geschrieben:Auf meinem zugebenenermaßen alten Desktop, mit einem Athlon 1700+ ist die Windows GUI um Größenordnungen schneller. Bei GNOME klappen die Menüs auf und ich muss teilweise Warten, bis die Icons dort geladen werden. Bei Firefox ist es noch schlimmer, da erscheinen Fenster und erst kurze Zeit später wird von Window Manager der passende Rahmen dazu gezeichnet.


Welches GNOME hast du? Ich habe das GNOME von Debian Sarge (parralel zu Ubuntu 6.06 LTS), und kann dieses Problem weder under KDE,XFCE noch GNOME nachvollziehen, und das auf ner alten Rage128 Pro Graka...

Ich habe 2.14.3, das aus Ubuntu 6.06.1 und eine GeForce 2 MX mit 64 MB RAM. Windows hat ja seine Icons irgendwo im Speicher gehalten, daher waren die sofort da. Meine GNOME-Version lädt die abr von der Festplatte (wenn mein Gehör mich nicht täuscht, aber davon gehe ich jetzt ml nicht aus).

stefan_betz hat geschrieben:Läst sich sogar einigermaßen Reproduzieren, mit der Systemsteuerung->Software... Wenn man da ein Programm entfernt, und dann den Task wechselt hat man ne 50:50 Chance das es nicht richtig geht, oder das Bild nur langsam aufgebaut wird oder oder oder...

Nein, also das hatte ich nie - die Software-Ansicht hat sich immer Ewigkeiten Zeit gelassen, bis sie da überhaupt mal was angezeigt hat, aber sonst war da nichts.

stefan_betz hat geschrieben:KDE4 wird Anfangs sicher mehr speicher brauchen... verbessert wird sowas bei OpenSource doch meistens erst im nachhinein...

Release early, release often. Klar. Aber dennoch schade, dass KDE 4 nicht von Anfang an brauchbar sein wird - ich denke in diesem Fall ist es durchaus vertretbar das Release rauszuzögern bis es wirklich gut funktioniert - dann hat sowas auch einen Meilensteincharakter. Wenn ich dagegen höre, dass erst GNOME 2.12 von der Performance wesentlich besser wurde, dann scheint mir das etwas arg verspätet - dann hängt dem schon der RUf an, langsam zu sein.

stefan_betz hat geschrieben:Und passend zu jedem Windows eine neues Modell für Entwickler... (.NET), davor was es glaube ich COM oder irgendwie sowas, und dann sollte alles mal ein X drin haben (ActiveX, DirectX usw..)

Naja, COM ist schon aus Windows 95-Zeiten, das ist wie lange her? Knapp 12 Jahre? Und letztendlich ist ActiveX auch nur ein etwas anderer Name für COM. DirectX gibt es ebenso schon seit langem, war sogar in Version 3 (oder 5, weiß ich nicht mehr, macht auch keinen Unterschied) in NT 4 dabei, hat aber erst in Windows 98 Fahrt angenommen. Und wenn du dir mal die Win32API anschaust, die pywin32 bietet dann wunderst du dich, warum nicht alle Windows-Leute .NET verwenden, welches wesentlich angenehmer ist.

BlackJack hat geschrieben:Und ich bin sicher die haben in den 6 Jahren auch fleissig daran gewerkelt die Vorgaben und Wünsche der "Contentindustrie" einfliessen zu lassen. Vielleicht bin ich aber auch nur paranoid. :-)

TCPA/Palladium hast du noch vergessen ;) Ich habe heute den ersten Teil von Volker Grassmucks "Freie Software" fertig gelesen und muss 1) eine Empfehung dafür aussprechen 2) BlackJacks Paranoia für angemessen erklären.

sape hat geschrieben:Jepp, für Windows gibt es schon sehr lange Yahoo widgets und auf den Mac ist ja sowas ähnliches schon von Haus aus dabei (Wenn ich mich jetzt nicht irre) von dem MS abgekupfert hat.

Tja, Yahoo Widgets hieß früher mal Konfabulator und lief nur auf Mac OS X. Soviel dazu ;)
Achja, das gibts auch schon für KDE (SuperKaramba) und GNOME (gDesklets). Praktischerweise benutzen sie im Gegensatz zu YW Python statt JavaScript. Das ist doch was feines.
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Beitragvon lunar » Freitag 9. Februar 2007, 17:42

Leonidas hat geschrieben:Und wenn du dir mal die Win32API anschaust, die pywin32 bietet dann wunderst du dich, warum nicht alle Windows-Leute .NET verwenden, welches wesentlich angenehmer ist.


Lies dir mal das C# Codebook durch ... Ein Gutteil der darin enthaltenen Codesnippets verwendet WinAPI Funktionen per PInvoke, da eben viele Dinge noch nicht mit .NET möglich sind. Dateien über die Shell verschieben (mit dem netten Dialog ;) ) geht nicht, Internetverbindung aufbauen oder abfragen geht nicht, Kommunikation mit Mapi (für Exchange Server) geht nicht, Hooking geht nicht (=> keine globalen Tastenkombinationen) ...

Das Buch ist allerdings auf den Niveau von .NET 1.1, das oben gesagt kann also inzwischen bereits auch über .NET möglich sein ...
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Beitragvon birkenfeld » Freitag 9. Februar 2007, 20:01

lunar hat geschrieben:Lies dir mal das C# Codebook durch ... Ein Gutteil der darin enthaltenen Codesnippets verwendet WinAPI Funktionen per PInvoke, da eben viele Dinge noch nicht mit .NET möglich sind. Dateien über die Shell verschieben (mit dem netten Dialog ;) ) geht nicht, Internetverbindung aufbauen oder abfragen geht nicht, Kommunikation mit Mapi (für Exchange Server) geht nicht, Hooking geht nicht (=> keine globalen Tastenkombinationen) ...

Das Buch ist allerdings auf den Niveau von .NET 1.1, das oben gesagt kann also inzwischen bereits auch über .NET möglich sein ...


Sollte .NET ursprünglich nicht auch mal plattformübergreifend implementierbar sein?
Dann lieber noch Vim 7 als Windows 7.

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Beitragvon Leonidas » Samstag 10. Februar 2007, 10:45

birkenfeld hat geschrieben:Sollte .NET ursprünglich nicht auch mal plattformübergreifend implementierbar sein?

Stimmt - außer PInvoke, was sich vom Effekt etwa mit Inline-Assembler oder JNI vergleichen lässt.

Nun gut, wir haben .NET 2.0 schon hinter uns und 3.0 ist nun aktuell - da hat sich sicherlich das ein oder andere inzwischen gebessert.

Irgendwie erinnert mich das an das Einbinden vo API-Funktionen im VB-Programme ;)
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Beitragvon SigMA » Samstag 10. Februar 2007, 21:46

warum steht da kein Xubuntu?

ich liebe XFCE und hasse KDE. Ich denke ob Kubuntu, Ubuntu, Xubuntu oder Weiß-ich-doch-nicht-was-die-alles-ubuntu ist mehr eine Frage der persönlichen Einstellung als der Features^^

Obwohl GTK schon cooler ist ;)

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