Entwicklungsumgebung: WINGIDE

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hans
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Entwicklungsumgebung: WINGIDE

Beitragvon hans » Dienstag 21. Oktober 2003, 20:11

Mit Wing IDE ist eine neue (?) grafische Entwicklungsumgebung auf den Markt gekommen. Wing IDE bietet Codeeditor, Projektmanagement und grafischen Debugger. Leider kostenpflichtig!

Windows: 180 US$
Linux: 150 US$
Privatanwender: 35US$
URL: http://www.wingide.com

Quelle: Linuxmagazin, 11/2003

Vielleicht probiert's mal jemand aus.

Hans
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Beitragvon Leonidas » Mittwoch 26. November 2003, 15:02

Jep, ich habs. Gtk+ unter Windows ;)
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Beitragvon hans » Mittwoch 26. November 2003, 19:18

Leonidas hat geschrieben:Jep, ich habs. Gtk+ unter Windows ;)

Wenn ich dich richtig verstanden habe, hast du es ausprobiert. Wie sind denn deine Erfahrungen?

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Beitragvon Leonidas » Donnerstag 27. November 2003, 14:54

Also:
Gtk+ interface (unter Windows)
Projektmanagement, das ich nicht nutze
Syntaxhighlighting leider ohne True/False
Falten okay
Debugger habe ich nicht benutzt

Nutzt Scintilla, das aber in SciTe besser ist.
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Beitragvon hans » Donnerstag 27. November 2003, 18:58

THX,
ist doch ne Aussge.

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Beitragvon Leonidas » Freitag 28. November 2003, 12:57

Man muss mich nur ein wenig anschubsen :lol:
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Python-IDE

Beitragvon Pythom » Mittwoch 20. Oktober 2004, 01:43

Python-IDE
Was soll eine gute Python-Eide leisten?

A) Sie soll nicht nur das Programmieren ermöglichen, sondern soweit nur irgend möglich, auch erleichtern".

B) Python ist so gut und auch so schlecht, wie sich damit bei minimalen Programmieraufwand Probleme lösen lassen.

Ein Nachteil des Pythonprogramms ist ggf. seine langsamme Laufzeit. Ein weiterer u. U. sein Speicherplatzbedarf, nicht standalone-fähig.
Obwohl Python selbst in C geschrieben wurde, lassen sich C/C++-Unterprogramme nur mühseelig einbinden.
Auch für das Redisign von Pythonprogrammen nach C/C++ fehlt es an konfortablen Werkzeugen.

An eine professionelle Entwicklungsumgebung stelle ich den Anspruch, daß sich mittels ihrer Hilfe nahezu alle
Programmier-Aufgaben, mit minimalen Aufwand bewältigen lassen.
Aus dem gesagtem folgt, daß die professionelle Python-Programmierung nur bilingual, einschließlich C/C++ möglich ist.

Was sollte nun eine professionelle Python-IDE, diese eierlegende Wollmilchsau leisten?
Um wenigstens ansatzweise einen realen Vergleich zu haben, verweise ich auf die Allegro Lisp-IDE von
www. franz.com

1. Ein konfortabler Editor mit Syntax-Chek und Code Einfärbung.
2. Ein leistungsstarker Debugger mit Anzeige von Stackwerten, Breakpoints etc.
3. Ein Projektmanager zur Verwaltung von Dateien.

Diese minimalen Anforderungen scheint mir die WingIDE ggw. am besten für Python zu leisten.
(Sie ist aber nicht PyQt kompatibel).

4. Die IDE sollte das einfache einbinden von Widgets in Python ermöglichen, so daß man bei der Programmierung von Fenstern ecetera auf bewährte Standards zurückgreifen kann.

5. Sie muß bilingual, auch als C/C++ IDE dienen und Diverse C/C++ Compiler akzeptieren.

6. sie muß Tools, wie automake, SWIG, und sCons stabil integrieren.

7. Sie muß nicht multiplattform fähig sein, aber die von ihr erzeugten Programme sollten es möglichst als Option.


Facit: Die Code Forge IDE v4.1, (30-90 $), http://www.codeforge.com, scheint den genannten Ansprüchen bisher am weitesten entgegen zu kommen. Sie läuft aber nur auf Unix/Linux-Plattformen.
Eclipse, http://www.eclipse.org/ ist ebenfalls eine IDE, die als Client-Server-IDE bilingual fähig ist. Eclipse ist aber bisher. zur Python-Programmierung, nicht besser geignet, als die in Python selbst integrierte IDE,
eher lediglich aufwendiger.
Eine schon ältere Linux IDE-Bewertung findet man auch hier:
http://www.tecchannel.de/betriebssysteme/995/1.html

Pythom 20.10.2004
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Re: Python-IDE

Beitragvon Leonidas » Mittwoch 20. Oktober 2004, 12:51

Pythom hat geschrieben:Ein Nachteil des Pythonprogramms ist ggf. seine langsamme Laufzeit. Ein weiterer u. U. sein Speicherplatzbedarf, nicht standalone-fähig.
Obwohl Python selbst in C geschrieben wurde, lassen sich C/C++-Unterprogramme nur mühseelig einbinden.
Auch für das Redisign von Pythonprogrammen nach C/C++ fehlt es an konfortablen Werkzeugen.

Was hat das mit einer IDE zu tun? Ausserdem gibt es ja Pyrex, damit wird das einbinden vereinfacht, oder wie du selbst sagst, SWIG. (SIP ist auch eine Alternative)


Pythom hat geschrieben:Aus dem gesagtem folgt, daß die professionelle Python-Programmierung nur bilingual, einschließlich C/C++ möglich ist.

Das finde ich überhaupt nicht! Denn du willst ja eine *Python* IDE nicht eine C IDE nur weil Python in C geschrieben ist, und solchen Module importiert. Dann sollte es natürlich auch eine XML IDE sein, da Python XMl versteht, und ein tolles Grafikprogramm beinhalten, weil man mit Python über PIL auf Bilder zugreifen kann.

Pythom hat geschrieben:4. Die IDE sollte das einfache einbinden von Widgets in Python ermöglichen, so daß man bei der Programmierung von Fenstern ecetera auf bewährte Standards zurückgreifen kann.

Welche Standards? Die von GTK, wx, win32ui, Tk, fltk, athena oder welche meinst du?

Pythom hat geschrieben:5. Sie muß bilingual, auch als C/C++ IDE dienen und Diverse C/C++ Compiler akzeptieren.

Nein. Siehe oben ^^.

Pythom hat geschrieben:6. sie muß Tools, wie automake, SWIG, und sCons stabil integrieren.

Full Ack! Aber distutils sind wichtiger als automake.
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