Python24 unter Wine

Probleme bei der Installation?
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sunmountain
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Montag 5. Februar 2007, 10:28

Francesco hat geschrieben:
BlackJack hat geschrieben:Warum will man Python in Wine laufen lassen, wo es doch Python auch "native" gibt?

Zum Testen oder Entwickeln von Windows-spezifischer Software wäre mir Wine zu unsicher was die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf ein echtes Windows angeht. Für Fälle wo ich Windows brauche, habe ich mir eins in einen VMWare Server gesperrt. Ich weiss Käfighaltung ist verpönt, aber Windows möchte ich nicht frei auf meiner Hardware herumlaufen lassen. ;-)
Ich glaube, du hast da etwas falsch verstanden, oder ich ich habe es
nicht gut genug erklärt.
Es geht darum, unser Projekt unter Linux und Windows zu testen und Fehler zu beseitigen. Jedesmal einen Restart ist viel zu mühselig, so habe ich die konsole offen und habe zwei scripts eines in der art python .../meinprog.py
und ein anderes wine /winpath/python.exe meinprog.py.

Das erspart mir viel Zeit!
WINE stellt in *keinster* Weise eine Indikation dafür dar,
ob eine Software unter einem richtigen Windows laufen würde.
Auch wenn sich das WINE Projekt bemüht, es anders aussehen zu lassen,
nicht zuletzt durch deren Erfolge.
Installiere dazu einen PC Emulator wie QEmu oder VMWare
und installiere darauf ein Windows; alles andere wird in Mutmaßungen
und eventuell Enttäuschungen enden.
Ich denke, ich weiß wovon ich rede - ich habe mal den selben Fehler
begangen.
Francesco
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Montag 5. Februar 2007, 10:36

sunmountain hat geschrieben:
Francesco hat geschrieben:
BlackJack hat geschrieben:Warum will man Python in Wine laufen lassen, wo es doch Python auch "native" gibt?

Zum Testen oder Entwickeln von Windows-spezifischer Software wäre mir Wine zu unsicher was die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf ein echtes Windows angeht. Für Fälle wo ich Windows brauche, habe ich mir eins in einen VMWare Server gesperrt. Ich weiss Käfighaltung ist verpönt, aber Windows möchte ich nicht frei auf meiner Hardware herumlaufen lassen. ;-)
Ich glaube, du hast da etwas falsch verstanden, oder ich ich habe es
nicht gut genug erklärt.
Es geht darum, unser Projekt unter Linux und Windows zu testen und Fehler zu beseitigen. Jedesmal einen Restart ist viel zu mühselig, so habe ich die konsole offen und habe zwei scripts eines in der art python .../meinprog.py
und ein anderes wine /winpath/python.exe meinprog.py.

Das erspart mir viel Zeit!
WINE stellt in *keinster* Weise eine Indikation dafür dar,
ob eine Software unter einem richtigen Windows laufen würde.
Auch wenn sich das WINE Projekt bemüht, es anders aussehen zu lassen,
nicht zuletzt durch deren Erfolge.
Installiere dazu einen PC Emulator wie QEmu oder VMWare
und installiere darauf ein Windows; alles andere wird in Mutmaßungen
und eventuell Enttäuschungen enden.
Ich denke, ich weiß wovon ich rede - ich habe mal den selben Fehler
begangen.
Ich habe ja schon gesagt, es ist nur für schnelle quick und dirty tests.
Und bis jetzt verhält es sich so, dass ich damit arbeiten kann und wenn ich es unter echtem Windows verifiziere, passt es bis jetzt.
Ich brauche es nur sporadisch für mein Python Projekt, sonst für nichts.
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jens
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Montag 5. Februar 2007, 10:38

Also mit 256MB kannst du VMware/VirtualBox vergessen ;) Das ist ja fast gerade so ausreichend für ein Windows ;)

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Francesco
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Montag 5. Februar 2007, 10:56

jens hat geschrieben:Also mit 256MB kannst du VMware/VirtualBox vergessen ;) Das ist ja fast gerade so ausreichend für ein Windows ;)
Ok, das habe ich mir schon gedacht dass so ein "Monster" nichts für mich ist.
sape
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Montag 5. Februar 2007, 14:26

jens hat geschrieben:Also mit 256MB kannst du VMware/VirtualBox vergessen ;) Das ist ja fast gerade so ausreichend für ein Windows ;)
Naja, Windows XP mit 256MB macht nicht wirklich Spaß ;)
Francesco
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Montag 5. Februar 2007, 14:40

sape hat geschrieben:
jens hat geschrieben:Also mit 256MB kannst du VMware/VirtualBox vergessen ;) Das ist ja fast gerade so ausreichend für ein Windows ;)
Naja, Windows XP mit 256MB macht nicht wirklich Spaß ;)
Ach so? Also bei mir läuft es immer noch zügig. Ich habe auch keine riesigen Grafik- oder Videobearbeitungsprogramme laufen, aber oft 10 oder mehr Anwendungen (Filemanager, view, newsreader, firefox, editor) offen, und keinerleit Problem mit Ruckeln oder ähnliches.
BlackJack

Montag 5. Februar 2007, 15:01

Mit so wenig Speicher macht IMHO kein Betriebssystem wirklich Spass.
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Rebecca
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Montag 5. Februar 2007, 16:00

BlackJack hat geschrieben:Mit so wenig Speicher macht IMHO kein Betriebssystem wirklich Spass.
Mmh, ich habe zu Hause Suse 9.0 mit 256MB laufen. Da ich Fvwm benutze und um Eclipse, OpenOffice etc. und alles mit KDE drin sowieso einen grossen Bogen mache, komme ich gut klar. Bin da sehr anspruchslos. Nur wenn ich gescannte Bilder bearbeiten will, stoert es mich. Auf meinem Dienstlaptop hingegen koennte ich noch jede Menge RAM vermieten... :wink:
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Montag 5. Februar 2007, 17:38

Francesco hat geschrieben:Aber das VmWare wird dann schon selbständig "swappen", oder lagert jedes Betriebssystem dann selber aus?
Der VMWare-Proess belegt soviel Speicher, wieviel dein Guest-OS bekommen soll. Wenn das zu viel ist, dann wird das Host-System swappen. Das Gast-System kann aber natürlich weiterhin, unabhängig davon swappen, wenn es in dem virtuellen RAM zu wenig freien Speicher hat.
BlackJack hat geschrieben:Mit so wenig Speicher macht IMHO kein Betriebssystem wirklich Spass.
Klar tuts das. FreeDOS starte auf 256 MB RAM sogar den grafischen Installer (und Mensch, hatte ich mit FreeDOS Spaß, hat mich eine ganze Woche beschäftigt, das ist mehr als die meisten Spiele tun). Und mein Router hat ~90 MB und funktioniert gut. Bis auf dass er für vieles lange braucht, aber das hängt hauptsächlich mit der CPU zusammen.
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jens
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Montag 5. Februar 2007, 18:03

Leonidas hat geschrieben:Der VMWare-Proess belegt soviel Speicher, wieviel dein Guest-OS bekommen soll.
IMHO ist VMWare da intelligenter: Es zwackt sich nur soviel RAM, wie tatsächlich in benutztung ist.
VirtualBOX nimmt immer den gesamten RAM in beschag :(

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BlackJack

Dienstag 6. Februar 2007, 19:59

Leonidas hat geschrieben:
BlackJack hat geschrieben:Mit so wenig Speicher macht IMHO kein Betriebssystem wirklich Spass.
Klar tuts das. FreeDOS starte auf 256 MB RAM sogar den grafischen Installer (und Mensch, hatte ich mit FreeDOS Spaß, hat mich eine ganze Woche beschäftigt, das ist mehr als die meisten Spiele tun).
Okay, GEOS auf'm C64 kommt schlecht mit den 64KB aus, wird aber mit einer 256KB Erweiterung erträglich. Ich meinte eher richtige Betriebssysteme. ;-)
BlackJack

Dienstag 6. Februar 2007, 20:06

jens hat geschrieben:
Leonidas hat geschrieben:Der VMWare-Proess belegt soviel Speicher, wieviel dein Guest-OS bekommen soll.
IMHO ist VMWare da intelligenter: Es zwackt sich nur soviel RAM, wie tatsächlich in benutztung ist.
VirtualBOX nimmt immer den gesamten RAM in beschag :(
Ich glaube kaum das VMWare da irgendwas intelligentes tut. Die Speicherverwaltung vom Gastsystem sollte intelligent genug sein. Wenn man per `malloc()` zum Beispiel 256 MB für den Arbeitsspeicher des virtuellen Rechners anfordert, werden nicht wirklich 256 MB physikalischer Speicher belegt, sondern erstmal nur ein Haufen virtueller Speicherseiten zur Verfügung gestellt, die bei Schreibzugriff einen Seitenfehler provozieren und erst *dann* wirklich durch echten Speicher ersetzt werden.
Leonidas
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Dienstag 6. Februar 2007, 20:35

BlackJack hat geschrieben:Okay, GEOS auf'm C64 kommt schlecht mit den 64KB aus, wird aber mit einer 256KB Erweiterung erträglich. Ich meinte eher richtige Betriebssysteme. ;-)
Ja, schon klar. Aber andererseits habe ich FreeDOS eigentlich auch für etwas produktives gebraucht - ich wollte Norton Ghost darauf starten. Allerdings lief der TCP/IP-Layer nicht besonders gut, weil IP unter DOS einfach generell ein graus ist.

Gut, nun kannst du einwenden, dass Ghost kein "richtiges" Programm für ein "richtiges" Betriebssystem ist - das werde ich nicht bestreiten ;)
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BitBoy
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Montag 23. Juli 2007, 20:20

Hallo

für ein Projekt zu welchem ich ein paar Sachen hinzuprogrammieren mußte habe ich auch ein python auf wine laufe, weil ein Teil der Funktionen in dll's ausgelagert wurden und ich von der betreffenden Firma aktuell keine Quelltexte bekomme. Das betrifft im Großteil Kryptografiefunktionen.

Da Windows in meinen Augen für einen Server nicht genügend stabil ist werkelt das Ding nun auf einem Debian etch.
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veers
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Montag 23. Juli 2007, 20:35

Leonidas hat geschrieben:
BlackJack hat geschrieben:Mit so wenig Speicher macht IMHO kein Betriebssystem wirklich Spass.
Klar tuts das. FreeDOS starte auf 256 MB RAM sogar den grafischen Installer (und Mensch, hatte ich mit FreeDOS Spaß, hat mich eine ganze Woche beschäftigt, das ist mehr als die meisten Spiele tun). Und mein Router hat ~90 MB und funktioniert gut. Bis auf dass er für vieles lange braucht, aber das hängt hauptsächlich mit der CPU zusammen.
Router:

Code: Alles auswählen

              total         used         free       shared      buffers
  Mem:        14308        12400         1908            0          316
Auf dem Desktop brauche ich gerade so 256 mb mit mail/browser/editoren/irc/datenbank/webserver... der Rest ist Disk Cache. :)

Aber um zum Problem zu kommen, du kannst eine XP VM mit 256mb RAM durchaus starten. Es ist etwas schmerzvoll, aber zum testen ist es erträglich.

Und wegen Instabilität von Windows auf wine auszuweichen halte ich auch nicht für sinnvoll.
Zuletzt geändert von veers am Montag 23. Juli 2007, 22:27, insgesamt 1-mal geändert.
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