Umkehrfunktion in python

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Luzandro
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Beitragvon Luzandro » Donnerstag 18. Januar 2007, 06:48

BlackJack hat geschrieben:Hierzu hätte ich gerne die Umkehrfunktion: :twisted:

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def f(question):
    return 42


Nur bedingt eine "Umkehrfunktion", aber zumindest die erste der zwei Definitionen von Google ist gleich die richtige ;)

Die Funktion kann man allerdings tatsächlich mit dem Google-Rechner berechnen :)
Vannid Burdon
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Beitragvon Vannid Burdon » Donnerstag 18. Januar 2007, 08:00

Auch wenn ich mich nun als nicht-Mathematiker hier auf dünnem Eis bewege aber könnte er nicht auch ein exklusiv-ODER-Verknüpfung meinen, als Invertierungs-Befehl/Funktion?

Code: Alles auswählen

>>> 9 ^ 5
12
>>> 12 ^ 5
9
>>> 12 ^ 9
5
>>>


Wahrscheinlich bin ich schon eingebrochen :D
Bernhard
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Beitragvon Bernhard » Donnerstag 18. Januar 2007, 09:39

Wenn es so etwas wie eine universelle Umkehrfunktion gäbe, dann wäre es auch ganz leicht, den andernorts gesuchten RSA-Knacker zu programmieren.
He, reverse, vielleicht wäre das ja eines der von Dir gesuchten Beispiele. Den Thread dazu findet man hier:
http://www.python-forum.de/topic-8723.html :twisted:
CM
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Beitragvon CM » Donnerstag 18. Januar 2007, 11:25

Ist das jetzt ein Thread in dem jeder sein Halbwissen kundtun und seine halbgaren Witze verbreiten kann :?
SCNR to ask
Bernhard
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Beitragvon Bernhard » Donnerstag 18. Januar 2007, 13:40

Hi CM,

sorry für den halbgaren Witz - natürlich ist dieser Thread längst tot. Er begann mit einer blöden Frage (doch, es gibt dumme Fragen) und das nächste Posting des Fragestellers beinhaltet, dass er die Unsinnigkeit seines Tuns nicht verstanden hat. Wie oft hast Du es erlebt, dass aus solch einem Thread noch mal was wird?
So war mein Verweis auf einen kürzlich abglaufenen, ähnlich toten Thread gemeint. Ich finde halbgare Witze und Halbwissen besser in solchen Threads aufgehoben, die der ernste User schon abgeschrieben hat - da tun sie am wenigsten weh.

Gruß,
Bernhard
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Beitragvon Bernhard » Mittwoch 24. Januar 2007, 21:28

Sorry,
wahrscheinlich ist es blöd, diesen Thread wieder nach oben zu holen. Ich glaube aber erraten zu haben, was für eine Umkehrfunktion reverse hier gesucht hat. Er hat nämlich kurz vorher in diesem Thread http://www.python-forum.de/topic-8757.html nach einer Möglichkeit gesucht, aus Sounddateien Spektrogramme zu erstellen und umgekehrt. Für die Richtung von Sound nach Diagramm gab es Links, für die umgekehrte, die Umkehrfunktion also, gab und gibt es keine. Würde in dieser Form Sinn machen, ist aber sicher keine banale Aufgabe.

Abschließende Grüße,
Bernhard
reverse
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Beitragvon reverse » Donnerstag 25. Januar 2007, 15:01

Hallo Bernhard
Danke für den feedback und vernetztes denken, verbinden an meine post hier in forum.

Als ich hier frage stellte um die funktion des umkehrbrkeit gings es mir viel mehr um, eher philosophisches natur als mathematik, aber welches widerherum mit mathematik beschrieben werden sollte....(so zu sagen tracking methode).

wie löst man folgende problem...wenn lösbar sind.

beispiel 1
Gehen wir davon aus ein reh geht auf spazieren auf schnee feld welche länge betrifft 100 meter, nach jede vierte schritt biegt es nach links und wider nach rechts...un dazwischen macht es züfallige bewegungen.

kann man es raus finden wie die züfallige bewegungen waren...links oder rechts....nach studieren des bewegugnspfad beim 0-40 meter oder beim 60-100 meter?

beispiel 2
Wir sind im kino und die länge des film beträgt 3 min.
frameraten 24 bilder pro sek.

den kino operator addiert ein bild dazwischen nach ablauf jede 10sek und machmal schneidet er auch raus nach jede 10 sekunden....wie kann man es rausfinden welches bild würde hinzugefügt und welches wegschnitten?

oder dass menschliches leben....kehren wir um....geburt - tod......tod - geburt und was dazwischen abgeht.


sorry, wenn ich euch langweile.


gruss
reverse
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Beitragvon CM » Donnerstag 25. Januar 2007, 15:59

Hoi reverse,

interessant - nur das Deine Beispiele reichlich wenig mit Umkehrfunktionen im mathematischen Sinne zu tun haben. Womöglich war ich zu blöde das aus Deinen ersten Posts zu erkennen? :?

zu Beispiel 1: Diese Fragestellung ist recht einfach mit statistischen Methoden zu lösen. Da ich schon annehme, daß Du hier pythonrelevante Fragen stellen möchtest, möchte ich Dir hierzu das scipy-Modul stats empfehlen.

zu Beispiel 2: Das ist schon etwas komplizierter. Ggf. aber über eine Korrelation der einzelnen Frames mit den darauffolgenden zu ermitteln. Helfen können PIL in Verbindung mit scipy.correlate .

zu Fragen des menschlichen Lebens: Da kann Python nur bedingt weiterhelfen ;-) .

Gruß,
Christian

PS Dein erster Post fragt aber schon recht eindeutig nach der Umsetzung mat. Umkehrfunktionen in Python.
PPS Wie man Spektrogramme wieder zurück in wav-Dateien wandeln kann, weiß ich nicht. Mich würde interessieren: Gibt es da überhaupt einen Standard? Oder macht jeder Softwareentwickler das wie er / sie will?
Bernhard
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Beitragvon Bernhard » Donnerstag 25. Januar 2007, 16:24

> Wie man Spektrogramme wieder zurück in wav-Dateien wandeln kann

Hola,

um eventuelle Mitlesende auf den gleichen Stand zu bringen, darf ich kurz erklären, was ein Spektrogramm ist. Es handelt sich um ein Diagramm, dass die Frequenzverteilung in einem Soundfile, typischerweise wird es im Umfeld der Untersuchung menschlicher Sprache angewendet, darstellt. Dazu wird in einem rechtwinkligen Koordinatensystem die Zeit nach rechts abgetragen. Die Frequenzen werden nach oben abgetragen und je stärker eine Frequenz zu einem gegebenen Zeitpunkt vorhanden ist, umso schwärzer wird das zugehörige Pixel.

Standardisiert ist wenig: Die Skala auf der Zeitachse wird je nach Bedarf gestreckt oder gestaucht, abhängig vom gerade untersuchten Zeitfenster. Der Frequenzumfang orientiert sich natürlich am menschlichen Gehör. Frequenzen um 100Hz müssen gut von Null abgrenzbar sein, weil da bei Männerstimmen der Grundton liegt. Die Intensität wird üblicherweise als Grauwert, gerne aber auch als Farbwert aufgetragen. Hier besteht keine Normierung, welcher Grauwert welcher Intensität entspricht, im Gegenteil, man passt es je nach gewünschtem Dynamikumfang an.
Normiert ist lediglich, dass man zwischen zwei Einstellungen der "Analysis bandwidth" unterscheidet: "Wideband (300Hz)" und "Narrowband (45Hz)". Ich denke, es geht darum, wie groß die Musikschnipsel sind, auf die die FFT jeweils angewendet wird.

Ich vermute, dass beim Erstellen eines Spektrogramms insgesamt reichlich Information verloren geht, so dass eine Umkehrung in ein Soundfile sehr verlustbehaftet wäre.

Gruß,
Bernhard

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