Linux ich komme...

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Leonidas
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Beitragvon Leonidas » Montag 11. Dezember 2006, 22:42

BlackJack hat geschrieben:So ganz das gleiche ist das IMHO nicht. Es hat sich deutlich gebessert, aber ich kann mich noch an Zeiten erinnern da brauchte man eine Mail in Outlook nicht einmal richtig öffnen um sich zu infizieren. So böse Lücken sind mir bei Linux noch nicht zu Ohren gekommen.

Aber so etwas Windows anzulasen ist auch nicht ganz fair - schließlich gibt es damals wie auch jetzt genug (mehr oder weniger) brauchbare Alternativen zum Outlook (Express) wie Sylpheed(-Claws), Mozilla/Seamonkey Mail, Thunderbird, Pegasus, Eurora, Mulberry und diverse andere Corporate-Mail CLients waren schon verfügbar.

Das ist so als würde man die Fehler von sendmail/fetchmal dem OS anlasten ;)
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Beitragvon JR » Montag 11. Dezember 2006, 23:29

Hi!

Also gut, dann ist Linux halt nicht so gefährdet und wenn jeder Linux-User an sich denkt, ist an alle Linux-User gedacht.

Doch was ist, wenn ein Linux-User eine Mail mit einem Virus, Pferd etc. bekommt und an einen Win-User weiterleitet?

Armes Mensch ?

Das wäre eigentlich etwas egoistisch.

Grüße euch
Jamil
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Beitragvon EnTeQuAk » Dienstag 12. Dezember 2006, 04:47

Hmm... ich denke mal das fast alle Virenschreiber, Trojanerschreiber, die einen solchen für Windows entwickelt auch mit Linux oder MacOS arbeiten.
Sonst würden die sich ja in den eigenen Arsch beißen... :)

Und logisch gibt es so etwas. Daher gibt es halt auch so viele Virenscanner, die nicht unbedingt nur auf Linuxviren aus sind. Dafür wären es einfach zu wenige.
Aber ein Linuxrechner in einem LAN mit anderen Win-Rechnern muss halt ebenso aufpassen. Denn Windows halt ;) Nur den Benutzer störts nicht und er bekommts nicht mit. Das ist teils auch etwas sehr verhaarendes...


MfG EnTEQuAk
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Re: Linux ich komme...

Beitragvon sape » Dienstag 12. Dezember 2006, 16:10

JR hat geschrieben:[...]
XtraNine, ich kann dir das nur empfehlen :wink:
[...]
Werde ich bestimmt in naher Zukunft auf meine alten PC einrichten ;)

lg
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Beitragvon Leonidas » Dienstag 12. Dezember 2006, 19:00

JR hat geschrieben:Doch was ist, wenn ein Linux-User eine Mail mit einem Virus, Pferd etc. bekommt und an einen Win-User weiterleitet?

Armes Mensch ?

Das wäre eigentlich etwas egoistisch.

Ne, das wäre dann böswillig. Nehmen wir an, ich als Linuxuser sehe eine Mail mit seltsamen Inhalt und einer EXE-Datei angehängt? Welchen Grund (außer bösem Willen) hätte ich, so eine Mail an jemanden den ich kenne weiterzuleiten? Keinen.

EnTeQuAk hat geschrieben:Hmm... ich denke mal das fast alle Virenschreiber, Trojanerschreiber, die einen solchen für Windows entwickelt auch mit Linux oder MacOS arbeiten.
Sonst würden die sich ja in den eigenen Arsch beißen... :)

Und wie wollen sie VBS-VIren unter Linux netzen? cscipt/wscript emulieren? Nein, als Entwickler muss man durchaus auf dem System entwicklen auf dem der Virus laufen soll. Das war schon immer so, nur sind Virenautoren meist schlau genug nicht besonders gefährdete Programme zu verwenden und nicht jedes dahergelaufene Programm aus dem Internet zu starten.
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Beitragvon EnTeQuAk » Dienstag 12. Dezember 2006, 20:51

Leonidas hat geschrieben:
EnTeQuAk hat geschrieben:Hmm... ich denke mal das fast alle Virenschreiber, Trojanerschreiber, die einen solchen für Windows entwickelt auch mit Linux oder MacOS arbeiten.
Sonst würden die sich ja in den eigenen Arsch beißen... :)

Und wie wollen sie VBS-VIren unter Linux netzen? cscipt/wscript emulieren? Nein, als Entwickler muss man durchaus auf dem System entwicklen auf dem der Virus laufen soll. Das war schon immer so, nur sind Virenautoren meist schlau genug nicht besonders gefährdete Programme zu verwenden und nicht jedes dahergelaufene Programm aus dem Internet zu starten.


Gut okee :) Aber einige werde das doch bestimmt machen.

Allerdings... testen muss man so was eigentlich immer ;) Von daher hast du schon Recht.

Na Ja... wie auch immer... diese Leute gefallen mir nicht. Geal, wie viel die können!
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Doch ein paar Schwierigkeiten mit Linux bzw. Ubuntu

Beitragvon JR » Mittwoch 13. Dezember 2006, 22:21

Hi!

Ein Nachtrag ist doch mal angebracht. Also mir fiel erst nach zwei Tagen auf, dass meine Grafikkarte (NVidia GeForce4 440 Go) nicht richtig lief. Der Treiber wurde nur minimalistisch eingerichtet, keine 3D-Beschleunigung.

Ich schreibe das hierhin, weil ich niemandem (vor allem XtraNine [s.o.]) einen falschen Eindruck machen möchte.

Nachdem ich ich nun recht viel in diversen ct's gelesen habe, ist die Einrichtung von Hardware unter Linux/ Unixsystemen auch heute u.U. noch ziemlich kompliziert.

Falls jemand einen Wechsel vor hat, sollte er sich die ct's special Ausgabe 05/06 unbedingt besorgen. Die Ausgabe beschäftígt sich ausschließlich mit Linux.

Seit zwei Tagen versuche ich den Grafikkartentreiber unter Ubuntu zum Laufen zu bekommen. Es gibt etliche Lösungsansätze in Foren und im zugehörigen WiKi.
Ein positiver Nebeneffekt ist, man probiert soviel aus, dass man einiges übers System lernt und von Versuch zu Versuch besser mit der Kommandozeile umgehen kann...

Viele Grüße, ich probier es jetzt mal verzweifelt mit Edgy Eft...
Jamil
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Re: Doch ein paar Schwierigkeiten mit Linux bzw. Ubuntu

Beitragvon Leonidas » Mittwoch 13. Dezember 2006, 23:01

JR hat geschrieben:Seit zwei Tagen versuche ich den Grafikkartentreiber unter Ubuntu zum Laufen zu bekommen. Es gibt etliche Lösungsansätze in Foren und im zugehörigen WiKi.
Ein positiver Nebeneffekt ist, man probiert soviel aus, dass man einiges übers System lernt und von Versuch zu Versuch besser mit der Kommandozeile umgehen kann...

Komisch, bei mir hat es gereicht über APT das nvidia-Paket mit deren binären Kompost zu installieren, eine Zeile in der xorg.conf zu ändern und fertig.
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Beitragvon C4S3 » Donnerstag 14. Dezember 2006, 07:54

Von diesen Hindernissen habe ich auch schon gehört. Bleibe davon aber verschont (Mandriva 2006 auf Notebook).
Ich rate Leuten vor dem Umstieg immer, sich ne LiveCD der entsprechenden Distribution zu besorgen. Da kann man schon ganz gut ahnen, ob es funktionieren wird, oder nicht.
(Gibts eigentlich ne Live-CD, auf der Python samt Pygame schon installiert ist?)
Gruß!
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Beitragvon Rebecca » Donnerstag 14. Dezember 2006, 09:26

C4S3 hat geschrieben:(Gibts eigentlich ne Live-CD, auf der Python samt Pygame schon installiert ist?)

Fuer Slax gibt es Python und Pygame als Modul.
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Beitragvon C4S3 » Freitag 15. Dezember 2006, 08:48

Cool, danke. Wenn das wirklich so einfach geht, wie es dort beschrieben ist, dann ist es genau das, was ich benötige! Super!
:D
Gruß!
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Beitragvon MoR4euZ » Freitag 15. Dezember 2006, 15:11

ich habe vor ca 2 wochen auch komplett gewechselt ich hatte nun jahre lang einen parallelbetrieb (2 partitionen) von windows und linux (suse, debian)

unn läuft bei mir auch ubuntu (6.10) und ich bin ebenfalls sehr zufrieden
bis auf meine grafikkarte (x850 xt) läuft alles
das bekomme ich aber auch noch hin :)
und wen ich auf einen neuen treiber warten muss ;)

ich habe mich für einen kompletten umstieg entschieden da ich eine private vista installation meiden möchte
lunar

Beitragvon lunar » Freitag 15. Dezember 2006, 15:59

MoR4euZ hat geschrieben:bis auf meine grafikkarte (x850 xt) läuft alles
das bekomme ich aber auch noch hin :)


Vielleicht hilft dir dieses Wiki.

Gruß
lunar
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Beitragvon MoR4euZ » Freitag 15. Dezember 2006, 16:01

das wiki und andere howtos bin ich schon min 10 mal durchgegangen ;)
aber danke
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Beitragvon sape » Freitag 15. Dezember 2006, 21:41

Moraeuz, der ATI-Graka Support ist generell @Linux nicht besonders gut.

lg

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