Keyserver - Dateienaustausch und Abruf

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dankegut
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Beitragvon dankegut » Donnerstag 30. November 2006, 18:19

ah.. ja da war was mit den bestimmten datentypen. ich habs jetzt so gelöst.

Code: Alles auswählen

def listAllKeys(self):
        tmp = ''
        for key in keys.itervalues():
            tmp += str([key.algo, key.key, key.hashval, key.name, key.host]) + "\n"
        bintmp = xmlrpclib.Binary(tmp)
        return bintmp


und es klappt, nur so zur info :)
sape
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Beitragvon sape » Freitag 1. Dezember 2006, 09:32

Hi gerold!

Ich würde das nicht so umständlich machen sondern gleich ein "IF EXIST" einbauen. So wird die Tabelle dann nur erzeugt wenn sie auch existiert.

Code: Alles auswählen

def create_dbstructure(self):
        """
        Erstellt die Tabellen
        """
       
        cur = self.cur
        conn = self.conn
       
        # keys-Tabelle erstellen, falls noch nicht erstellt.
        sql = """
        SELECT name FROM sqlite_master
        WHERE (type = 'table') AND (name = 'keys')
        """
        cur.execute(sql)
        if not self.cur.fetchone():
            # Die Tabelle existiert noch nicht. Sie kann erstellt werden.
            sql = """
            CREATE TABLE keys (
              key TEXT PRIMARY KEY NOT NULL,
              algo TEXT,
              name TEXT,
              hashval TEXT
            )
            """
            cur.execute(sql)
       
        # Index(e) erstellen
        sql = """
        SELECT name FROM sqlite_master
        WHERE (type = 'index') AND (name = 'i_keys_algo')
        """
        cur.execute(sql)
        if not cur.fetchone():
            sql = "CREATE INDEX i_keys_algo ON keys (algo)"
            cur.execute(sql)
       
        conn.commit()


Hier die geändeerte Version: Funktioniert 100%ig, wiel ich meine Tabellen auch mit "IF EXIST" so erzeuge :)

Code: Alles auswählen

def create_dbstructure(self):
        """
        Erstellt die Tabellen
        """
       
        cur = self.cur
        conn = self.conn
       
        # Erstellt die Tabelle falls sie noch nicht existiert.
        # Dies wird durch die Abfrage IF EXIST erreicht die glücklicherweise
        # auch in SQLite funktioniert :)
        sql = """
            CREATE TABLE IF NOT EXISTS keys (
                 key TEXT PRIMARY KEY NOT NULL,
                 algo TEXT,
                 name TEXT,
                 hashval TEXT
        )
        """
        cur.execute(sql)
       
        # Index(e) erstellen
        sql = """
        SELECT name FROM sqlite_master
        WHERE (type = 'index') AND (name = 'i_keys_algo')
        """
        cur.execute(sql)
        if not cur.fetchone():
            sql = "CREATE INDEX i_keys_algo ON keys (algo)"
            cur.execute(sql)
       
        conn.commit()


lg
xtra

P.S.: Das hat neben der kürzeren Schreibweise noch den vorteil das ein Query weniger erzeugt werden muss.

EDIT: Falsche Einrückung von mir korrigiert.
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gerold
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Beitragvon gerold » Freitag 1. Dezember 2006, 09:52

XtraNine hat geschrieben:Ich würde das nicht so umständlich machen sondern gleich ein "IF EXIST" einbauen.

Hi XtraNine!

Wenn es bei dir funktioniert, dann ist das korrekt. Leider funktioniert es bei vielen noch nicht. Deshalb habe ich es im Beispiel nicht verwendet.

Hier die Begründung: http://gelb.bcom.at/trac/misc/browser/s ... sdb.py#L79

lg
Gerold
:-)

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jens
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Beitragvon jens » Freitag 1. Dezember 2006, 10:25

Und die harten Jungs, erzeugen einfach die Tabelle und fangen den Fehler, wenn diese schon existiert, mit try-except ab 8)

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sape
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Beitragvon sape » Freitag 1. Dezember 2006, 10:25

Hi Gerold :)

Ich danke dir! Das wusste ich nicht :oops: Ich werde in meinen Programm das auch ändern, damit es mit älteren Versionen von SQLite kompatibel ist.

PS: Und jetzt gehe ich wieder ins Bett, meine Grippe ausschlafen.

Wünsch dir eine gute Besserung :)

lg
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Beitragvon sape » Freitag 1. Dezember 2006, 10:31

jens hat geschrieben:Und die harten Jungs, erzeugen einfach die Tabelle und fangen den Fehler, wenn diese schon existiert, mit try-except ab 8)

;) Also EAFP oder? Naja, die Idee ist so Simple da hätte ich auch drauf kommen können ;) Ehrliche Meinung? Hmm, Ich benutze "try: except:" zwar auch häufig aber es ist nicht mMn ein besonders guter Stil das permanent zu benutzen. Außerdem sehen 20 "try:, except:" Blöcke einfach nur hässliche aus (wie in meine momentanen Programm das ich ändern werde ^^)

Aber das wäre mal ein Thema für nen neune Thread ^^ -> Wann sollte man "try, except" benutzen und wo man es vermeiden sollte ^^
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jens
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Beitragvon jens » Freitag 1. Dezember 2006, 10:42

Ja, in dem Falle ist das so eine Sache. Man kann nicht gut explizit nur den Fehler "Tabelle existiert schon" abfangen. Das ist das Problem...

Letztens hatte ich aber das so gemacht:

Code: Alles auswählen

        try:
            filelist = self.get_filedata()
        except Exception, e:
            if not "doesn't exist" in str(e):
                raise Exception(e)
                self.page_msg.red("Error: %s" % e)
            else:
                self.create_table()

http://pylucid.net/trac/browser/PyLucid ... v=575#L230

Funktioniert aber nur bei MySQL, es sei den SQLite wirft auch einen Fehler mit dem String "doesn't exist"...

Ist aber eh nur eine vorübergehende Lösung :wink:

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Beitragvon sape » Freitag 1. Dezember 2006, 10:51

Stimmt, das ist mir auch schon aufgefallen das ein und die selber exception für verschiedene Sachen ausgelöst wird, mit unterschiedlicher Fehlermeldung :(

Du könntes mal kucken ob die Exception Klasse ein errno hat, oder so was ähnliches, und das dann mal abfragen. Das müsste unterschiedliche Nummern für verschiedene Fehlermeldungen beinhalten (so wie IOError wenn ich das nicht mit ner anderen exception verwechsele).

Allgemein ist die Überprüfung ob der string in der Meldung vorhanden ist, sehr unsauber. Wenn die diese Meldung bei den nächsten release änder (ok, ist unwahrscheinlich) dann funktioniert diese abfrage nicht mehr.

Aber du sagst ja bereits das es ehe nur vorübergehend ist. von daher i.O.

lg
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jens
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Beitragvon jens » Freitag 1. Dezember 2006, 10:56

Mit Nummern hab ich es nicht probiert... Aber das ist IMHO das selbe: Können sich in der nächsten Release ändern und dürften zwischen SQLite und MySQL unterschiedlich sein...

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Beitragvon dankegut » Samstag 16. Dezember 2006, 18:45

hallo nochmal :)

also ich bin soweit schon gut weiter gekommen dank eurer hilfe. Nun aber wieder n problem.

Wenn das shelve file leer ist, oder sozusagen keine Einträge vorhanden sind, krieg ich bei allen funktionen folgende Fehlermeldung:

Exception in thread Thread-1:
Traceback (most recent call last):
File "threading.py", line 442, in __bootstrap
self.run()
File "client.py", line 59, in run
print server.sendKey(key1)
File "xmlrpclib.py", line 1096, in __call__
return self.__send(self.__name, args)
File "xmlrpclib.py", line 1383, in __request
verbose=self.__verbose
File "xmlrpclib.py", line 1147, in request
return self._parse_response(h.getfile(), sock)
File "xmlrpclib.py", line 1286, in _parse_response
return u.close()
File "xmlrpclib.py", line 744, in close
raise Fault(**self._stack[0])
Fault: <Fault 1: 'exceptions.TypeError:cannot marshal None unless allow_none is enabled'>

Sobald ein Eintrag voreingestellt vorhanden ist, den ich beim Server sozusagen als dummy Eintrag erstelle klappt es, ist dieser jedoch nicht vorhanden und ich möchte über den Client den ersten Eintrag machen möchte, kommt die Fehlermeldung oben. Gibt es eine möglich dies zu umgehen

Hier mal eine Beispielmethode:

Code: Alles auswählen

def receiveKey(self, key):
        # check if key exists
        for k in keys.itervalues():
            if k.key == key:
                key = keys.get_key(key)
                return key.algo, key.key, key.hashval, key.name, key.host
            else:
                return "Key not found"

Das return statement, "Key not found" greift hier leider irgendwie noch, doch wie soll ich dass den anders abfragen?

Jemand eine Idee?

Gruß
Christian
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Leonidas
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Beitragvon Leonidas » Sonntag 17. Dezember 2006, 14:08

Du pastest den falschen Code, wenn ich
[code=] File "client.py", line 59, in run
print server.sendKey(key1) [/code]
richtig lese, dann scheinst du an dieser Stelle ein Problem zu haben, so dass None gesendet wird.

Wie lang ist dein Programm? Kannst du es komplett ins LodgeIt pasten?
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dankegut
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Beitragvon dankegut » Montag 18. Dezember 2006, 01:31

hallo,

also das war nur eine beispielmethode. es passiert bei JEDER methode die auf das leere shelve zugreifen will. hier aber trotzdem der code

Code: Alles auswählen


def sendKey(self, key_dict):
        # check algorithm type
        if key_dict["algo"] == "RSA":
            # check if name/key already exists
            for key in keys.itervalues():
                if key.name == key_dict["name"]:
                    return "Name already exists"
                else:
                    # save key if it doesn't exist
                    keys.set_rsa_key(key_dict["algo"],key_dict["key"],key_dict["hashval"],key_dict["name"],key_dict["host"])
                    return "successfully saved RSA Key"
        if key_dict["algo"] == "ElGamal":
            for k in keys.itervalues():
                if k.name == key_dict["name"]:
                    return "Name already exists"
                else:
                    keys.set_elgamal_key(key_dict["algo"], key_dict["key1"], key_dict["key2"],
                                    key_dict["key3"], key_dict["hashval"], key_dict["name"], key_dict["host"])
                    return "successfully saved ElGamal Key"
        else:
            return "No valid Key"




vielleicht wer ne idee?
BlackJack

Beitragvon BlackJack » Montag 18. Dezember 2006, 12:56

Erstmal zu dem Quelltext: Da ist ein bzw. zwei logische Fehler enthalten. Das setzen des Schlüssels gehört bestimmt nicht in den ``else``-Zweig sondern *hinter* die Schleife, die prüft ob es die Name/Algorithmus-Kombination schon gibt.

Es gibt zweimal den selben Fehler, weil sich der entsprechende Quelltext nahezu identisch wiederholt. Die Unterschiede lassen sich herausziehen. Vom Algorithmusnamen sind die `set_*()`-Methode und die Argumente abhängig, alles andere scheint gleich zu bleiben. Das könnte man so schreiben (ungetestet):

Code: Alles auswählen

    def send_key(self, key_dict):
        algo_map = { 'RSA': (keys.set_rsa_key, ('algo', 'key', 'hashval',
                                                'name', 'host')),
                     'ElGamal': (keys.set_elgamal_key, ('algo', 'key1', 'key2',
                                                        'key3', 'hashval',
                                                        'name', 'host')) }
        algo_name = key_dict['algo']
        if algo_name in algo_map:
            name = key_dict['name']
            for key in keys.itervalues():
                if key.name == name and key.algo == algo_name:
                    return 'Name already exists'
            set_func, attr_names = algo_map[algo_name]
            set_func(*[key_dict[attr_name] for attr_name in attr_names])
            return 'Successfully saved %s key' % algo_name
        else:
            return 'No valid Key'


Ich sehe in diesem Forums-Thread auch ziemlich oft, dass Du mit `itervalues()` über das `Shelve` läufst um etwas zu suchen -- nutzt Du überhaupt irgendwo sinnvoll aus, dass es sich bei einem `Shelve` um ein `Dictionary`-ähnliches Objekt handelt?

dankegut hat geschrieben:vielleicht wer ne idee?


Modul(e) im Interpretierer importieren und die Funktionen alle mal per Hand austesten und/oder Doctests und/oder Unit-Tests schreiben.
dankegut
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Beitragvon dankegut » Montag 18. Dezember 2006, 13:21

Hallo,

hmm... danke für deinen Vorschlag. Ich seh ja ein, dass das so halb doppelt gemoppelter Code ist, aber ich bin in python auch noch nicht so fit, dass ich da sowas, wie du es jetzt geschrieben hast eben so aus der Nase saugen und implementieren kann. Ich hab das Problem jetzt zum Glück noch gelöst, durch eine length Abfrage auf das shelve. :)

Gruß
Christian
BlackJack

Beitragvon BlackJack » Montag 18. Dezember 2006, 13:38

Hast Du den logischen Fehler auch behoben!? Bei einem leeren `Shelve` wird nämlich nie ein Schlüssel gespeichert, weil die ``for``-Schleifen ja gar nicht ausgeführt werden. Dann wird auch kein explizites ``return`` ausgeführt und damit gibt die Methode `None` zurück. Das wäre wohl das Problem. Ist mir beim letzten Posting gar nicht aufgefallen. :oops:

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