linux

Alles, was nicht direkt mit Python-Problemen zu tun hat. Dies ist auch der perfekte Platz für Jobangebote.
ertlpott
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Montag 7. Juli 2003, 11:26

Wie ist das eigentlich--
Sollte man einen speziellen Grund haben um sich auf seinem Rechner Linux zu installieren, wie zb: die Operationen die ich mit meinem PC anstellen möchte laufen schlecht bis gar nicht auf Windows.
Oder ist es eher so, dass ich, wenn ich Linux auch ohne Grund installiere auf einmal draufkomme wie toll das eigentlich ist?

cya

ertlpott
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google: linux
http://www.knopper.net/knoppix/

cu beyond
Voges
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Montag 7. Juli 2003, 11:58

ertlpott hat geschrieben:Wie ist das eigentlich--
Beides.
Ich denke, sowohl reine Neugierde auf was Neues, aber auch ganz konkrete Anforderungen werden häufig genannte Gründe sein, weswegen Leute Linux nutzen.

Wird z.B. beim Mac auch nicht anders sein. Die einen finden z.B. das Design oder die Bedienung des Macs toll, machen inhaltlich aber vielleicht nichts, was nicht auch unter Windows oder Linux ginge. Die anderen machen z.B. Desktop Publishing und kommen deshalb kaum am Mac vorbei.

Ich selbst habe seit einigen Tage wieder mal einen Linux-Rechner hier ernsthafter am Laufen. Gründe: Ich brauchte einen FAX- und Druckerserver. Andere Serverdienste sollen dann noch folgen.
Jan
Qbi
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Montag 7. Juli 2003, 13:05

ertlpott hat geschrieben:Sollte man einen speziellen Grund haben um sich auf seinem Rechner Linux zu installieren,
Ja, wenn du mit Windows zufrieden bist und keine Probleme hast, spricht nichts für einen Umstieg. Hier gilt der alte Grundsatz: "Never change a running system."
ertlpott hat geschrieben:wie zb: die Operationen die ich mit meinem PC anstellen möchte laufen schlecht bis gar nicht auf Windows.
Welche sind das genau?
ertlpott hat geschrieben:Oder ist es eher so, dass ich, wenn ich Linux auch ohne Grund installiere auf einmal draufkomme wie toll das eigentlich ist?
Wenn du den Umstieg gut vorbereitest und bereit bist, Zeit zu investieren, wirst du mit Linux viel Spass haben. Schau dir an.

Eventuell können dir auch meine Linuxtips bei Problemen helfen.

Gruß
Jens
Dookie
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Montag 7. Juli 2003, 13:47

Hi,

also bei mir läuft nur noch Linux, da ich mit Windows gar nicht klarkomme.
Eine Zeiltlang hatte ich beides auf dem Rechner, aber als mein Windows dann, nach dem ersatz der Grafikkarte (die alte war defekt) beim Booten nur bis zur anzeige der Hintergrundgrafik des Desktops immer aufhängte, flog es von der Platte. Für Linux war der Tausch kein Problem.

Bei Linux hast Du halt noch die Wahl der Distribution. Suse und Mandrake sind wenns durchläuft sehr einfach zu installieren, Redhat ist im Englischsprachigen Raum sehr verbreitet. Dann gibts noch Gentoo, was für einen Anfänger, da alle Anwendungen/Programme/Tools selber zu Compilieren sind, nicht zu empfehlen ist.

Ich selber bin vor gut 1 1/2 Jahren mit Debian eingestiegen. Es braucht zwar etwas mehr Aufwand beim Installieren, aber die Tools zum Installieren von Softwars, besonders apt, sind echt klasse. Im Allgemeinen genügt ein "apt-get install paketname" um ein Programm mit allen Abhängigkeiten zu installieren. Auch gibts ein sehr gutes deutschsprachiges Forum auf http://www.debianforum.de


Gruß

Dookie
joerg
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Montag 7. Juli 2003, 15:12

Angefangen mit Linux habe ich vor einigen Jahren, bei Kernelversion 0.99.13. RedHat, SuSE oder Debian waren da kein Thema, ich habe zuerst eine Slackware von 40(!) Disketten auf meinem 386DX-40 installiert. :-)

Inzwischen habe ich einige Bekannten mit meiner Begeisterung anstecken können. Die sind aber auch durchweg computerinteressiert. Es ging aber schon manchmal in die Hose, da floh dann jemand nach einer kurzen Probephase wieder zurück zu Windows.

Ich würde sagen, solange Dir Dein System keine spürbaren, unüberwindlichen Grenzen setzt oder Dich zu Tode nervt, bleib dabei! Bis man das neue System wirklich soweit verinnerlicht hat, daß man es auch effizient nutzen kann, dauert es eine Weile!

Für mich war das damals der Grund, ich mußte numerische Programme mit größeren Matritzen (Speicherbedarf!) schreiben, was sich nicht ohne Aufwand mit der beknackten DOS-Speichersegmentierung vertrug. Also probierte ich ein anderes System aus. Nach einem halben Jahr flog mein Windows-3.1 ganz von der Platte und ich habe seitdem sowas nie wieder auf meinen Rechner gepackt.

Jörg
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Montag 7. Juli 2003, 15:52

joerg hat geschrieben:Angefangen mit Linux habe ich vor einigen Jahren, bei Kernelversion 0.99.13. RedHat, SuSE oder Debian waren da kein Thema, ich habe zuerst eine Slackware von 40(!) Disketten auf meinem 386DX-40 installiert. :-)
Oje ;-)
Ich hab' eben nochmal ein altes Posting rausgekramt, dass in etwa meinen Linux-Einstieg dokumentiert:
http://www.google.de/groups?as_umsgid=1 ... iss.han.de

Jan
ertlpott
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Montag 7. Juli 2003, 16:01

Danke für die vielen schnellen Antworten :!:

Wenn ich jetzt theoretisch einen Druckserver und Internetserver auf einem Computer der sonst nie benutzt werden würde, an dem dann drei andere PC´s hängen würden.
Mit welchem Betriebssystem ließe sich dies am einfachsten erledigen?
Ginge es, dass der Server unter Linux läuft und die Clients unter win2000?

Grüße

Simon
Dookie
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Montag 7. Juli 2003, 16:09

Hi ertlpott,

ja das geht in dem Fall würd ich Debian als Distri vorschlagen und ohne X das ganze administrieren. Als Druckerserver für die Windowsrechner würd ich samba nehmen, der kann dann auch später mal als Fileserver arbeiten, und als Internetserver apache.
Im Debianforum gibts auch extra Foren für diverse Datei/Drucker-Sever u.s.w.


Gruß

Dookie
Qbi
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ertlpott hat geschrieben:Wenn ich jetzt theoretisch einen Druckserver und Internetserver auf einem Computer der sonst nie benutzt werden würde, an dem dann drei andere PC´s hängen würden.
Mit welchem Betriebssystem ließe sich dies am einfachsten erledigen?
Das hängt im wesentlichen von deinen Kenntnissen bzw. den Kenntnissen von Leuten in deinem Umkreis ab. Ich würde hier eindeutig zu einer Linux-Lösung tendieren.

Wenn du die Debian-Distribution nutzt, geht die Installation sehr zügig und ist i.d.R. sofort sinnvoll nutzbar.
ertlpott hat geschrieben:Ginge es, dass der Server unter Linux läuft und die Clients unter win2000?
Ja, http://www.samba.org/
Jens Kubieziel http://www.kubieziel.de
http://www.kubieziel.de/pythonwiki/
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Dienstag 8. Juli 2003, 02:12

Ja und zum drucken: CUPS
Das läuft bei mir total problemlos und ist über HTTP managebar.
Das finde ich trotz langjähriger Consolen-Erfahrung bei sowas einfach konformatbler.
joerg
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Dienstag 8. Juli 2003, 09:17

Falls mit 'Internetserver' Routerfunktionalität gemeint sein sollte, kannst Du auch mal fli4l (www.fli4l.de) versuchen. Ist eine 1-Disketten-Routerlösung auf Linuxbasis. Und es gibt unzählige Zusatzpakete wie Webserver und Druckserver. Bei vielen Zusätzen braucht man allerdings auch eine kleine Festplatte.

Ist auch sehr leicht zu installieren, es gibt auch eine Windows-Installations-GUI.

Unser fli4l-Router ist ein 75er Pentium mit 24MB RAM, der hängt die gesamte Etage an einen DSL-Anschluß und routet zwischen Subnetzen. Läuft nur von einer Diskette und ist absolut wartungsfrei.

Jörg
Glamdring
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Dienstag 8. Juli 2003, 19:33

Ich bin, als Windoof user, auch absoluter linux newbie.
Ich hab auchn paar fragen:
1. ist Linux kostenlos downloadbar?
2. ich habnen p150, den ich als Server für Python und PHP(und MySQl...) für Webanwendungen benutzen möchte , welche Linux Distribution ist am besten geeignet?
3. Was brauch ich noch dafür(kostet es was)(siehe oben)
4. Weis jemand, woher ich dann die Domain bekomme?

Gruß Glamdring
Dies ist ein Platzhalter, er steht am Ende jeder meiner Beiträge! Erst wenn ich einen vernünftigen Text gefunden habe wird sich das ändern!
Qbi
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Dienstag 8. Juli 2003, 19:58

Glamdring hat geschrieben:1. ist Linux kostenlos downloadbar?
Ja, http://www.kernel.org
Das will man allerdings in der Regel nicht. Besser du nimmst eine Distribution wie Debian oder auch SuSe.
Glamdring hat geschrieben:2. ich habnen p150, den ich als Server für Python und PHP(und MySQl...) für Webanwendungen benutzen möchte , welche Linux Distribution ist am besten geeignet?
Alle
Glamdring hat geschrieben:3. Was brauch ich noch dafür(kostet es was)(siehe oben)
Nichts
Glamdring hat geschrieben:4. Weis jemand, woher ich dann die Domain bekomme?
Welche Domain?
Schau dir am besten mal http://www.dcoul.de an. Eventuell kann dir auch
<werbung>
http://www.kubieziel.de/vortrag/LinuxEi ... trag1.html
</werbung>
helfen.
Jens Kubieziel http://www.kubieziel.de
http://www.kubieziel.de/pythonwiki/
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Dienstag 8. Juli 2003, 20:03

Die Domain mußt Du regisitrieren z.B. bei Denic. (sind aber teuer)
Aber v.a. mußt Du Deinen Server dann irgendw unterbringen -- bei einem sog. Hoster. Falls Du aber nur eine Domain hast, frag' ich mich, ob sich das lohnt.

Was hast Du vor mit dem Server und der Domain?

cu beyond
Antworten