unununium - Orthogonale Persistenz

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murph
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unununium - Orthogonale Persistenz

Beitragvon murph » Mittwoch 24. Mai 2006, 22:34

ich habe mal ne frage: was soll genau " Complete orthogonal persistence mechanism in Python" bedeuten? ich mag Ununium und wollte mal ein bisschen mich daran versuchen, auch wenn sonst das alles, was ich bringe, nicht so überzeugend ist. (Zum Lernen brauche ich Projekte, das bin nun mal ich)

Edit (Leonidas): Topic verbessert.
ryu
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Beitragvon ryu » Mittwoch 24. Mai 2006, 22:41

Orthogonale Persistenz wird in dem Wikipediaartikel über UUU recht gut erklärt, das wäre mal ein erster Einstiegspunkt.
Unununium
Und das "in Python" soll vermutlich heißen, das das ganze in Python geschrieben wurde. Überhaupt spielt Python bei UUU eine sehr große Rolle, wie auch in dem Artikel steht.
murph
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Beitragvon murph » Mittwoch 24. Mai 2006, 22:49

sprich, die Festplatte wird als Arbeistsspeicher 'missbraucht'?
Also werden (nach klassischer Ansicht) alle Dateien beim Systemstart geöffnet und beim Herunterfahren erst gespeichert? Und die Datei soll dann immer in ihrer aktuellsten Version vorliegen, wie sie im Arbeitsspeicher/Festplatte liegt, sprich, man verzichtet auf das file.close() und trotzdem klappt alles?
in der praxis muss man sich ja schon überlegen, was denn das genau ist und wie man das verwirklichen kann...oder versteh ich da was falsch?
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Beitragvon Leonidas » Mittwoch 24. Mai 2006, 23:01

murph hat geschrieben:sprich, die Festplatte wird als Arbeistsspeicher 'missbraucht'?

Es ist so, dass der Arbeitsspeicher auf die Festplatte gemirrort wird, so ähnlich wie beim Ruhezustand in Windows.

murph hat geschrieben:Also werden (nach klassischer Ansicht) alle Dateien beim Systemstart geöffnet und beim Herunterfahren erst gespeichert?

Nein, der RAM muss schon öfter mit der Festplatte gesynced werden.

murph hat geschrieben:Und die Datei soll dann immer in ihrer aktuellsten Version vorliegen, wie sie im Arbeitsspeicher/Festplatte liegt, sprich, man verzichtet auf das file.close() und trotzdem klappt alles?

Ein Dateisystem mit Journal speichert die Daten auch nicht sofort, trotzdem klappt alles. Orthogonale Persistens ist einfach noch ein paar Schritte weiter.

murph hat geschrieben:in der praxis muss man sich ja schon überlegen, was denn das genau ist und wie man das verwirklichen kann...oder versteh ich da was falsch?

Vom Prinzip ist das ja ziemlich einfach: mit Pickle kann man einzelne Variablen in eine Datei reinspeichern. Nun stell dir vor, man speichert alle Variablen eines Programmes in so eine Datei, sprich man konserviert den Zustand. Nun denk noch weiter, dass der Zustand des Betriebssystems ständig in eine Datei gespiechert wird. Das ist etwa orthogonale Persistenz.

Klingt toll, aber von der Realistation mal abgesehen erfordert orthogonale Persistenz auch etwas an Umdenken. Erinnert mich etwas an das lustige WinFS.
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Beitragvon murph » Donnerstag 25. Mai 2006, 22:10

Ok, ich glaube, ich habe das verstanden...sprich der Skript würde dann alle 5min oder bei Bedarf Sachen aus dem Arbeitsspeicher auf die Festplatte schreiben und dann aber auch wieder öffnen und in den Arbeitspeicher laden, ohne dass der User etwas davon mitbekommt. Er hat nur seine Dateien, die er immer griffbereit hat.
Werde mir nochmal WinFS und Journal ankucken, nicht dass ich noch da was falsch mache und die revolutionäre Idee doch wieder umwerfen würde^^

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