software vor kopie schützen

Wenn du dir nicht sicher bist, in welchem der anderen Foren du die Frage stellen sollst, dann bist du hier im Forum für allgemeine Fragen sicher richtig.
Michael

Beitragvon Michael » Freitag 28. Oktober 2005, 12:37

Eine teilweise Weblösung wäre mit das sicherste.
Das das Programm nur funktioniert wenn man sich erfolgreich übers Web authentifiziert hat.

So kannste auch genaue Abrechnungen (wenn dus verkaufst) in einfacher Weise dazuprogrammieren.
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keppla
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re

Beitragvon keppla » Donnerstag 3. November 2005, 02:26

Eine teilweise Weblösung wäre mit das sicherste.
Das das Programm nur funktioniert wenn man sich erfolgreich übers Web authentifiziert hat.

So kannste auch genaue Abrechnungen (wenn dus verkaufst) in einfacher Weise dazuprogrammieren.


das fände ich als kunde etwas abstossend, aus mehreren gründen:

  • erhöhte abhängigkeit, ich bin davon abhängig, dass sowohl ich als auch er im netz sind und er nicht auf die idee kommt, es einfach auszuschalten, gerade im urlaub zu sein wenn sein server einschläft, pleite zu gehen oder zu sterben.
  • paranoia: ich habe es nicht gern, wenn ich preisgebe, was ich gerade tue, was ein webservice bedeuten aber erzwingen würde.
  • problemverschiebung: wenn ich einen streit mit ihm hab, kann er mir das progg einfach sperren und ich muss nachweisen, dass ich im recht bin. wäre vorher anders herum


da man sowas imho dem kunden sagen muss (wenn schon nicht gesetzlich vorgeschriebenermaßen, dann doch zumindest, um sich minimal von einem betrüger zu unterscheiden ;) ), dürfte sich jeder kunde mit einem IQ über 5 (ok, davon dürfte es kaum welche geben) fragen, was das soll und was daraus folgt und sehen, dass der hauptbetroffene er selbst ist.

mein vorschlag wäre, eine art kontainer zu schreiben:
das hauptprogramm ist eine .exe, die den container (in dem die .pyc liegen) entschlüsselt, und die dateien in den speicher lädt (in linux: ein ram-filesystem mountet), wo es sie ausführt.
bei weitem nicht unknackbar, aber man müsste disassemblieren um an den key zu kommen, oder recht geschickt beobachten können, was das system gerade tut. und jeder, der das kann, wird vermutlich eher das programm kurz nachprogrammieren.

meine persönliche meinung ist jedoch, dass in den meisten fällen die arbeit für kopierschütze besser in eine bessere anwendung gesteckt werden sollte, damit man mehr kunden kriegt. ich wurde bis jetzt von mehr kopierschützen als ehrlicher kunde genervt, als als böser raubkopierer.
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jens
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Beitragvon jens » Donnerstag 3. November 2005, 07:42

Michael hat geschrieben:Das das Programm nur funktioniert wenn man sich erfolgreich übers Web authentifiziert hat.

Neben den Argumenten von keppla, wird man das, wie ein normaler Kopierschutz, auch recht schnell "deaktivieren" können...

CMS in Python: http://www.pylucid.org
GitHub | Open HUB | Xing | Linked in
Bitcoins to: 1JEgSQepxGjdprNedC9tXQWLpS424AL8cd
ProgChild
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Beitragvon ProgChild » Sonntag 13. November 2005, 17:09

rogen hat geschrieben:die software ist eine speziallösung
wenn ich es ohne kopierschutz freigeben,

werden die typen damit geld verdienen die
es einfach von einen computer zum nächsten kopieren


Wo ist das Problem? Wenn du mit deinen Kunden direkten Kontakt hast, dann lass dir von einem Anwalt oder Notar einen Vertrag aufsetzten, der deine Nutzungsbedingungen festschreibt. Am besten enthält der Vertrag gleich eine Klausel, die besagt, dass dir bei Vertragsbruch z.B. 10.000 Euro unverzüglich gezahlt werden müssen. Das sollte als "Kopierschutz" ausreichen und du kannst sogar den Quellcode mit ausliefern...

Ich schätzte, dass das große Firmen bei spezial Software nicht viel anders machen.
Gast

Beitragvon Gast » Montag 21. November 2005, 23:16

rogen hat geschrieben:die software ist eine speziallösung
wenn ich es ohne kopierschutz freigeben,

werden die typen damit geld verdienen die
es einfach von einen computer zum nächsten kopieren


Wenn du DIE Speziallösung erfunden hast, für was auch immer, dann würde ich es nicht unbedingt in einer Open-Source Scriptsprache implementieren.
Am besten Assembler und die gute alte Diskette als Kopierschutz. Die mußt du natürlich vorher mit einer Rasierklinge manipulieren.

A) wer will so eine Software ?
B) auch das kann man knacken

Biete das was die Software leistet doch als Dienstleistung an, anstatt sie zu verkaufen ?
Hamster
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Dongle Nr Abfragen

Beitragvon Hamster » Mittwoch 27. Mai 2009, 10:36

Hallo, ich hätten dazu noch folgende Frage:
Auf meinem Rechner (und auf denen der Kunden) ist bereits ein Dongle von Aladdin vorhanden. Gibt es eine möglichkeit die Nummer unter Python auszulesen?
BlackJack

Beitragvon BlackJack » Mittwoch 27. Mai 2009, 10:48

Die viel wichtigere Frage lautet doch wohl eher ob es möglich ist, den Code, der das ausliest vor Veränderungen zu schützen.
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Re: Dongle Nr Abfragen

Beitragvon Hyperion » Mittwoch 27. Mai 2009, 10:50

Hamster hat geschrieben:Hallo, ich hätten dazu noch folgende Frage:
Auf meinem Rechner (und auf denen der Kunden) ist bereits ein Dongle von Aladdin vorhanden. Gibt es eine möglichkeit die Nummer unter Python auszulesen?

Bestimmt! Und vermutlich noch leichter kann dann der böse Kunde diese Abfrage wieder entfernen ... Du drehst Dich daim Kreis!

Code: Alles auswählen

if check_dongle():
    go_on_with_genious_programm()
else:
    raise CopyrightError("Hey, du darfst das nicht nutzen!")

Was wird der böse Nutzer damit wohl machen? ;-)
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Beitragvon Dill » Donnerstag 28. Mai 2009, 20:31

wie oft wirst du denn die software verkaufen?
evtl kannst du den code so weit individualisieren, dass du weisst von wem die eventuelle raubkopie ausgeht?

du könntest auch einen wichtigen teil des codes (incl dem kopierschutz) in C schreiben das ist wenigstens einigermaßen ein hindernis.
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Beitragvon Leonidas » Donnerstag 28. Mai 2009, 20:34

Dill hat geschrieben:du könntest auch einen wichtigen teil des codes (incl dem kopierschutz) in C schreiben das ist wenigstens einigermaßen ein hindernis.

Oder in Common Lisp oder Factor, dann muss man es nichtmal kompilieren :)
Zuletzt geändert von Leonidas am Donnerstag 28. Mai 2009, 20:40, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Pekh » Donnerstag 28. Mai 2009, 20:39

Oder gar nicht.
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Beitragvon Dill » Donnerstag 28. Mai 2009, 20:44

Pekh hat geschrieben:Oder gar nicht.


oder doch?

manche leute verdienen ihr geld mit softwareentwicklung.
solls geben.


lisp, der ansatz ist schon ganz gut, ich würde aber das heir vorziehen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Malbolge
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Beitragvon Leonidas » Donnerstag 28. Mai 2009, 20:47

Dill hat geschrieben:manche leute verdienen ihr geld mit softwareentwicklung.
solls geben.

Da braucht es aber auch keinen Kopierschutz. Ich bekomme auch Geld für meine Software und die kommt völlig ohne Kopierschutz aus, ohne verschleierung des Codes oder sonstige überflüssige Maßnahmen. Solls geben.
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Beitragvon Dill » Donnerstag 28. Mai 2009, 21:01

Leonidas hat geschrieben:Solls geben.


ja, ich habe auch davon gehört ...

viele gehen aber einen anderen weg und das sollte man auch respektieren. mein ex-arbeitgeber würde ohne kopierschutz (oder besser effektive kopierverhinderungsmaßnahmen) beispielsweise nichtmehr existieren.
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Beitragvon derdon » Donnerstag 28. Mai 2009, 21:02

Stellt der Kopierschutztools her und verdient damit sein Geld? Solls geben...

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