auf Linux umsteigen

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jens
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Dienstag 2. August 2005, 10:39

Möchte noch einwerfen... Ubuntu hat auch einen Vorteil, das sich eine relativ große deutsche Community ( http://www.ubuntuusers.de/ ) gebildet hat. Sehr nützlich ist auch das Wiki und der Starter Guide.

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jgollers
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Dienstag 2. August 2005, 14:01

Leonidas hat geschrieben:
chaos hat geschrieben:Und dann gibt es da noch Slackware.

Keine Paketabhängigkeiten
Und das stuftst du auch noch unter Vorteile ein? :P
Slackwarebenutzer wissen halt über Abhänigkeiten bescheid ... und wenn nicht, dann können sie auch noch README/INSTALL-Dateien lesen. :P Aber für Anfänger ist Slackware wohl nicht geeignet. Bei BSD wäre ich auch vorsichtig wenn ich Anfänger wäre. Wenn es unbedingt sein muß, dann würde ich FreeBSD verwenden.
Mr_Snede hat geschrieben:10Gig sind OK.
Sehr richtig! Ich hab' nur 6GB (4 davon benutzt) und vermisse nichts! (OpenOffice.org ist installiert.) Man braucht wirklich keine 40 GB um GNU/Linux zu nutzen.

Jörg Gollers
nbkr
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Dienstag 2. August 2005, 14:37

Einem Anfänger würde ich SuSE Empfehlen. Das ist Windows am nächsten und hat vor allem den "Click and Forget" Modus von Windows. Wenn man dann in den Grundlagen drin ist, also elementare Fragen wie "Wo zur Hölle ist mein C: Laufwerk?" beantworten kann würde ich raten auf Debian/Ubuntu/Kanotix umzusteigen. Schlanker, schneller, stabiler.

Bei mir lief das genauso. Hatte zuerst SuSE 9.1 auf meinem Notebook, jetzt Debian Sarge. Läuft prima.
mawe
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Dienstag 2. August 2005, 15:54

Hi!

Also Suse würd ich heute niemandem mehr empfehlen. Ich hab auch damit angefangen (Version 6.1). Das warn halt noch Zeiten :) Damals war Suse auch noch gut, mit Yast und so. Mittlerweile ist ja 9.3 heraussen, und die soll ziemlich schlecht sein (hab ich allerdings nur gelesen). Ich glaube Ubuntu hat Suse mittlerweile den Rang der anfängerfreundlichsten Distri abgeluchst. Vor allem, Ubuntu ist was für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis. Man muss also nicht umsteigen, wenn man sich mal besser auskennt :)

Gruß, mawe
nbkr
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Dienstag 2. August 2005, 16:01

SuSE ist immer noch für Anfänger zu empfehlen. Der Hardwaresupport ist da besser als bei Ubuntu, gerade was "exotische" Hardware wie WLAN Karten (obwohl es da inzwischn ganz ok ausschaut), GDI Drucker und Winmodems.

SuSE arbeitet (auch bei 9.3) immer noch nach dem Motto: CD reinlegen und (fast) alles läuft. Debian und auch Ubuntu funktionieren mehr nach dem Prinzip: CD reinlegen und das meiste geht.

Wo sie sich wirklich unterscheiden ist das Hinbekommen der Punkte die nicht auf Anhieb laufen. Bei Debian habe ich bisher immer eine 1-2-3 Anleitung im Internet gefunden. Die mag zwar manchmal für den Anfänger etwas unübersichtlich sein (weil Shellbefehle mit drin, man muss was selber kompilieren ...) funktioniert aber.

Bei SuSE findet man irgendwie nur Anleitung im Stil: Klick mal in YaST auf das, dann auf das und dann evtl. noch mal dadrauf klicken, etc. Die funktionieren nie.

Ich nutze SuSE inzwischen nur noch für Rechner die schnell installiert sein müssen und womit nur Standardsachen gemacht werden, also Internet und Office bei Desktopsystemen und Samba bei Servern. Für Rechner die ich individuell anpassen muss (wie mein Notebook) kommt für mich nur Debian in Frage.
chaos
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Dienstag 2. August 2005, 17:22

Leonidas hat geschrieben:
chaos hat geschrieben:Und dann gibt es da noch Slackware.

Keine Paketabhängigkeiten
Und das stuftst du auch noch unter Vorteile ein? :P
Wenn man sich einmal durch die RPM-Abhängigkeitshölle gequält hatt, dann: JA!
"Ja, dieses Paket braucht noch irgendein anderes.. aber welches? Keine Ahnung, das steht nicht drin. Aber es ist ein Paket!"
Naja man kann zum einen komplett installieren (sind ja nur 1-2CDs), dann passiert sowas nicht.
Sowas entfällt auch wen man die /lib Paketserie komplett installiert.
Falls man auf Minimalismus aus ist verrät ldd ja auch welche libs fehlen.
In welchem Paket die dann zu finden ist steht dann im Manifest.gz
Sorry wegen dem Slackware bashing.. ist halt eine der ältesten noch existierenden Distributionen, aber ob die für Anfänger geeignet ist? Hey, chaos, wie siehts mit FreeBSD und Anfängern aus?
Wenn er mit Slackware zurecht kommt, dann ist freeBSD auch kein Problem ;)
Mandriva war angeblich für Anfänger auch noch geeignet..
Ist das Mandrake?

ciao
chaos, zugebend, daß Slackware für Anfänger meist suboptimal ist
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jgollers
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Dienstag 2. August 2005, 18:34

chaos hat geschrieben:
Mandriva war angeblich für Anfänger auch noch geeignet..
Ist das Mandrake?
Ja, das ist Mandrake!
chaos
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Dienstag 2. August 2005, 18:47

jgollers hat geschrieben:
chaos hat geschrieben:
Mandriva war angeblich für Anfänger auch noch geeignet..
Ist das Mandrake?
Ja, das ist Mandrake!
Dann würd' ich es vermutlich auch einem Anfänger empfehlen.
Slackware will never die.
Leonidas
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Dienstag 2. August 2005, 19:06

Nö, Mandriva war mal Mandrake ;)

RPM Hölle kannte ich zwar nicht, aber inzwischen bin ich gut mit dem DEB Paketformat vertraut, nachdem Woody für alles zu alt war musste ich einige Backports machen :)
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nbkr
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Dienstag 2. August 2005, 21:04

chaos hat geschrieben:
Leonidas hat geschrieben:
chaos hat geschrieben:Und dann gibt es da noch Slackware.

Keine Paketabhängigkeiten
Und das stuftst du auch noch unter Vorteile ein? :P
Wenn man sich einmal durch die RPM-Abhängigkeitshölle gequält hatt, dann: JA!
Da gibts eine Lösung für: Apt. Gibts auch für RPM basierte Distributionen. Das löst die Abhängigkeiten automatisch auf.
Leonidas
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Dienstag 2. August 2005, 21:44

Für RPM gibts auch YUM.
Ja, APT4RPM ist auch eine Lösung, das wurde für Sues in c't 15/05 auf Seite 188 beschrieben. Gibt's leider nicht online (kostenlos) bei Heise :cry:
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nbkr
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Mittwoch 3. August 2005, 08:59

RPM für SuSE ist im http://www.linux-club.de/ gut beschrieben. Das Aptforum dort wurde sogar in der C't erwähnt.
chaos
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Donnerstag 4. August 2005, 17:10

Was nütz mir eine automatische Auflösung, wenn A2.0 B1.0 und C0.99r3 braucht, B1.0 aber C1.0 und C1.0 und C0.99r3 sich strikt nicht vertragen?

Der Vorteil von DEB ist nicht, daß es besser ist, sondern in erster Linie, daß ein größerer Teil der Leute die DEBs erstellen wissen, was sie tuen, als bei rpm's. Ein weiterer Vorteil ist, daß sie nicht soo weit verbreitet sind.
Slackware will never die.
Gast

Donnerstag 4. August 2005, 19:12

Ich hab vor einem Jahr mit Slackware meine ersten Linux-Schritte gemacht und hab es nicht bereut, obwohl die ersten 2 Monate echt hart waren. Hier wird einem schön die Benutzung der Konsole Eingetrichtert, sowie der Umgang mit config-Dateien. Dann hab ich mir zwischendurch nochmal FreeBSD für AMD64 angeschaut (allerdings war/ist für 64bit noch kein vernünftiges Flash zu haben :( ) und nun bin ich - wie so viele andere auch - bei Ubuntu gelandet, was hauptsächlich an Synaptic (bei Slackware hab ich erstmal ne Zeitlang selber kompiliert bis ich auf Packages gestossen bin :roll: ) und an der Tatsache dass es alle halbe Jahr 'ne neue Version geben soll liegt. Das einzige was mich ärgert ist, dass ich zum Daddeln immernoch WinXP booten muss :evil: Aber ich bin recht zuversichtlich, dass sich das in absehbarer Zeit ändern wird 8)
Als Fenstermanager kann ich Fluxbox sehr empfehlen!
jgollers
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Dienstag 16. August 2005, 16:22

Anonymous hat geschrieben:Das einzige was mich ärgert ist, dass ich zum Daddeln immernoch WinXP booten muss
Das heißt denn hier Daddeln?!? Dann laß doch das Daddeln und wechsel zu einem richtigen Betriebsystem :wink:
Anonymous hat geschrieben: Als Fenstermanager kann ich Fluxbox sehr empfehlen!


Ja, Fluxbox ist wirklich gut. Wenig Speicherverbrauch und sehr schnell. Jedoch vielleicht etwas spartanisch für ehemalige Windowsbenutzer.

Jörg Gollers
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