Editoren für Python

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DaSch
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Beitragvon DaSch » Sonntag 1. April 2007, 19:03

Eclipse ist soweit ich weiß zu nem großen Teil in C geschrieben.
Naja irgendwie kann ich das nicht navollziehen. Besonders weil ich sehe dass eine gute IDE den Entwicklungsablauf um einiges verschnellern kann und Fehler vorbeugt. Man merkt die Fehler nicht nur beim Ausführen sondern auch schon vorher.

Außerdem was isteine Riesen-IDE also die 50MB kann man ja wohl entbehren, ihr arbeitet ja hoffentlichnicht noch auf einem Pentium MMX mit 64MB RAM und der 2GB Festplatte (so nen Rechner hab ich letztens noch gesehen, die gibts wirklich ;D )

Edit für ein paar Zeilen Änderung kann man auch vi benutzen. Aber Projekt Managment ist meiner Meinung nach ohne IDE ein Witz.
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mitsuhiko
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Beitragvon mitsuhiko » Sonntag 1. April 2007, 19:27

DaSch hat geschrieben:Eclipse ist soweit ich weiß zu nem großen Teil in C geschrieben.

Jo. zu 3%. Damit isses doch immerhin auf Platz 4 der verwendeten Sprachen. Hinter Java (66%), XML (16%) und HTML (15%). XML und HTML natürlich als Markup Sprachen.

Naja irgendwie kann ich das nicht navollziehen. Besonders weil ich sehe dass eine gute IDE den Entwicklungsablauf um einiges verschnellern kann und Fehler vorbeugt. Man merkt die Fehler nicht nur beim Ausführen sondern auch schon vorher.

Bin gespannt wie du in agilen Sprachen den Fehler vor der Ausführung finden willst. Syntax Fehler mal ausgenommen. Aber die kann mir sogar Vim zeigen. Und Bis ich Eclipse angeworfen, die Datei geladen und meine Änderung gemacht hab hat vim schonmal alle Copyrights in den Lizenzheadern auf den aktuellen Stand gebracht.

Außerdem was isteine Riesen-IDE also die 50MB kann man ja wohl entbehren, ihr arbeitet ja hoffentlichnicht noch auf einem Pentium MMX mit 64MB RAM und der 2GB Festplatte (so nen Rechner hab ich letztens noch gesehen, die gibts wirklich ;D )

Intel Celeron 2.0 mit 512MB hier, das Ding war vor 4 Jahren mal das Beste, dass du kriegen konntest und wenn ich Eclipse starte fühlt sich das wie eine Schnecke an. Ohne ständig auf den Garbage Collector zu klicken wird das nix (gut, hab auch genug Extensions installiert). Und nein, ich verwende das Ding nur für Java.

Edit für ein paar Zeilen Änderung kann man auch vi benutzen. Aber Projekt Managment ist meiner Meinung nach ohne IDE ein Witz.

Gut, dass deine Meinung nichts wert ist.
Zuletzt geändert von mitsuhiko am Sonntag 1. April 2007, 19:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon birkenfeld » Sonntag 1. April 2007, 19:28

DaSch hat geschrieben:Naja irgendwie kann ich das nicht navollziehen. Besonders weil ich sehe dass eine gute IDE den Entwicklungsablauf um einiges verschnellern kann und Fehler vorbeugt. Man merkt die Fehler nicht nur beim Ausführen sondern auch schon vorher.

Dann werde doch mal konkret: wie verschnellert eine IDE den Entwicklungsablauf für Python-Programme?

Außerdem was isteine Riesen-IDE also die 50MB kann man ja wohl entbehren, ihr arbeitet ja hoffentlichnicht noch auf einem Pentium MMX mit 64MB RAM und der 2GB Festplatte (so nen Rechner hab ich letztens noch gesehen, die gibts wirklich ;D )


Gerade auf Linux, wo die JVM besch*** langsam sein kann, macht Eclipse auch heutzutage nicht auf allen Rechnern Freude.

Edit für ein paar Zeilen Änderung kann man auch vi benutzen. Aber Projekt Managment ist meiner Meinung nach ohne IDE ein Witz.


Projektmanagement besteht nicht aus der Wahl des Texteditors, sondern aus der Zusammenarbeit der am Projekt beteiligten Entwickler. Was du meinst ist wohl Codemanagement.

Auch hier wäre es nett, wenn du konkret würdest und mich vom IDE-Ansatz überzeugst, indem du mir schilderst *wie* genau eine IDE Codemanagement erleichtert, nein, erst möglich macht.
Dann lieber noch Vim 7 als Windows 7.

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Beitragvon Leonidas » Sonntag 1. April 2007, 19:28

DaSch hat geschrieben:Eclipse ist soweit ich weiß zu nem großen Teil in C geschrieben.

Ähm, nein. Da sind nur 3% C dabei.

DaSch hat geschrieben:Man merkt die Fehler nicht nur beim Ausführen sondern auch schon vorher.

Welche Fehler? Syntax-Fehler? Die siche ich in vim auch, wenn ich das Script ausführe.

DaSch hat geschrieben:Außerdem was isteine Riesen-IDE also die 50MB kann man ja wohl entbehren, ihr arbeitet ja hoffentlichnicht noch auf einem Pentium MMX mit 64MB RAM und der 2GB Festplatte (so nen Rechner hab ich letztens noch gesehen, die gibts wirklich ;D )

Ich entwickle eines meiner Projekte auf einem 110 MHz-Rechner mit 74 MB RAM und 1 GB Festplatte. Und vim rennt dort schneller als Eclipse auf meinem anderen Computer mit 1,4 GHz laufen würde.

DaSch hat geschrieben:Edit für ein paar Zeilen Änderung kann man auch vi benutzen. Aber Projekt Managment ist meiner Meinung nach ohne IDE ein Witz.

Nein, vi selbst kann man zu gar nichts benutzen. Für die Tonne. Wenn es vim nicht gäbe, würde ich wohl Emacs oder so nutzen. Und was für ein aufwendiges Project Management brauchst du denn?
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Beitragvon DaSch » Sonntag 1. April 2007, 19:57

Mal zum Thema Eclipse und langsam.
Ich hab bei mir unter Linux auf einem Athlon 2600 XP mit 1GB Ram Eclipse laufen und noch diverse andere Sache. Firefox etc. und es läuft alles sehr schön flüssig. Also ich verstehs net, ist aber auch egal. Ich bin Eclipse super glücklich und wenn ihr mit vi gern hinterhertuckert wunderbar. Also vi ist mir echt zu umständlich. Da könnt ich schon eher verstehen wenn man gedit oder kedit benutzt. Weil vi kann ich zum proggen über SSH benutzen. Aber sonst ist des für mich zu umständlich. Außerdem will ich Python Befehle Auswendig lernen und nicht vi Befehle :roll:
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Beitragvon mitsuhiko » Sonntag 1. April 2007, 20:25

DaSch hat geschrieben:Ich hab bei mir unter Linux auf einem Athlon 2600 XP mit 1GB Ram Eclipse laufen und noch diverse andere Sache. Firefox etc. und es läuft alles sehr schön flüssig.

Dann machst du wohl keine sonderlich großen Projekte :)

Also ich verstehs net, ist aber auch egal. Ich bin Eclipse super glücklich und wenn ihr mit vi gern hinterhertuckert wunderbar. Also vi ist mir echt zu umständlich. Da könnt ich schon eher verstehen wenn man gedit oder kedit benutzt.

Dann zeig mir mal wie gedit Ersetzten mit Reguläre Ausdrücke macht. Oder wie kate (meintest du das?) den Vi Eingebemodus hinbekommt. Oder wie man über eine Befehlszeile Dateien aufmacht ohne mit der Maus in Menüs rumhantieren zu müssen. Die mir liebgewordenene Vim Plugins würde ich auch gerne sehen und wie du mit den beiden Editoren Ruby machst sowieso. Die bekommen das ja nichtmal eingefärbt...

Weil vi kann ich zum proggen über SSH benutzen. Aber sonst ist des für mich zu umständlich. Außerdem will ich Python Befehle Auswendig lernen und nicht vi Befehle :roll:

Wie kann man auch nicht verwenden. Der moderne Mensch verwendet Vim. Von der eigenen Ablehnung gegenüber eines Werkzeuges ist es eine sehr schlechte Idee auf andere Menschen zu schließen. Geht leicht nach hinten los. Jemand der länger mit seinem Werkzeug gearbeitet hat wird mit dem schneller sein als mit allem anderen. Mein Vim + .vim/.vimrc reist mit mir auf USB Stick umher ;-)
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Beitragvon Panke » Sonntag 1. April 2007, 20:32

Ein paar Plugins gibts auch für Kate und gEdit. Reguläre Ausdrücke weiß ich jetzt nicht, aber in ein Terminal kommt man ohne Maus :)

Welche Plugins nutzt du mit vim? Grafisches Frontend? Irgendwelche Einstellungstips? Wollte mir den auch mal ankucken, wobei mir scribes auch ganz gut gefällt.
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Beitragvon DaSch » Sonntag 1. April 2007, 20:42

Toll mein ganze Linux für ppc i386 und x86_64 reist auf meinem USB Stick umher inclusicve Eclipse LOOOOL

Naja dann sind wir uns aber einig dass jeder mit seinem Tool die beste Ergebnisse erziehlt
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Beitragvon mawe » Sonntag 1. April 2007, 20:49

Nur ganz kurz:
blackbird hat geschrieben:und wie du mit den beiden Editoren Ruby machst sowieso. Die bekommen das ja nichtmal eingefärbt...

Wie kommst du darauf? Beide färben Ruby-Code ein. gedit unterstützt (wenn ich mich jetzt nicht irre) mittlerweile auch schon regex Ersetzungen.
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Beitragvon mitsuhiko » Sonntag 1. April 2007, 21:27

mawe hat geschrieben:Wie kommst du darauf? Beide färben Ruby-Code ein.


Meinen nicht 8)
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Beitragvon birkenfeld » Sonntag 1. April 2007, 21:32

DaSch hat geschrieben:Naja dann sind wir uns aber einig dass jeder mit seinem Tool die beste Ergebnisse erziehlt


Nur dass es keine so lustigen Threads gäbe, wenn das von vornherein allen klar wäre :D
Dann lieber noch Vim 7 als Windows 7.

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Beitragvon DaSch » Sonntag 1. April 2007, 21:49

heut ist erste Aprill da brauchen wir lustige Threads
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Beitragvon Leonidas » Sonntag 1. April 2007, 22:08

DaSch hat geschrieben:Ich hab bei mir unter Linux auf einem Athlon 2600 XP mit 1GB Ram Eclipse laufen und noch diverse andere Sache. Firefox etc. und es läuft alles sehr schön flüssig.

Ja, Eclipse verbraucht teilweise mehr Speicher als einige Maschinen bei mir RAM haben. Sehr nervig, letztens ist mir ein 256 MB RAM-Riegel kaputtgegangen... vim ists egal, aber für Eclipse wirds nun knapp.

DaSch hat geschrieben:Ich bin Eclipse super glücklich und wenn ihr mit vi gern hinterhertuckert wunderbar. Also vi ist mir echt zu umständlich.

Ja, vi ist umständlich. Zum Glück gibts ja vim, den kann man auch schön konfigurieren. Cream ist auch ziemlich cool, auch wenn ich es nicht einsetze, weil ich mit dem vim-Defaults zufrieden bin.

DaSch hat geschrieben:Weil vi kann ich zum proggen über SSH benutzen. Aber sonst ist des für mich zu umständlich. Außerdem will ich Python Befehle Auswendig lernen und nicht vi Befehle :roll:

Ja, das tue ich auch, allerdings nutze ich vim. Funktioniert super. Ich nutze auch IPython über SSH, und SVN über SSH etc. Sehr praktisch.
Und vim Befehle lernen sich ab einem Moment vie von selbst, davon abgesehen ist der Visual Mode sehr genial gemacht - habe ich bei keinem anderem Editor in dieser Qualität gesehen.
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Beitragvon DaSch » Sonntag 1. April 2007, 23:34

ja was mir vim aber nicht bieten kann ist eine Code Vervollständigungsfunktion. Damit scheidet es halt eben aus.

und über SSH muss ich zum Glück nur conf Dateien ändern und dafür gibt es mc :D

testen kann man ja schließlich auch alles lokal
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Beitragvon Leonidas » Sonntag 1. April 2007, 23:39

DaSch hat geschrieben:ja was mir vim aber nicht bieten kann ist eine Code Vervollständigungsfunktion. Damit scheidet es halt eben aus.

Komisch, bei mir geht das einwandfrei (und auch ziemlich bequem) nachdem ich SuperTab installiert habe (trivial) und mit Vim 7 gibts sogar noch bessere Vervollständigungsmöglichkeiten.
Ganz ehrlich: Ohne SuperTab würde mir die Nutzung von Vim nur halb so viel Spaß machen.

Testen kann ich zwar auch lokal, aber warum? Die Infrastruktur ist schon einmal isntalliert und so ist die Test-umgebung der Prodiction-Umgebung nahezu identisch. Sehr angenehm. Man spart sich auch das elende Daten-Hochschieben (es sei denn man verwendet sshfs), was mich wirklich angekotzt hat.

P.S.: Wenn Eclipse dir passt, dann ist gut, ich will nur aufzeigen dass es dinge gibt, die kann man ohne Eclipse besser und schneller erledigen.
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