Editoren für Python

Gute Links und Tutorials könnt ihr hier posten.
mawe
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Mittwoch 21. März 2007, 20:17

Rebecca hat geschrieben:Mein Appell an alle Anfaenger da draussen: Fangt erstmal an zu programmieren, bevor ihr euch an die Profi-Tools heranwagt.
Ein weiser Rat.
Es besteht dann allerdings die Gefahr, dass die Anfänger da draussen gar nicht mehr auf eine IDE umsteigen wollen, und ... naja ... die sind ja dann auch traurig, wenn sie keiner mehr mag :cry:

PS: Verwenden Profis überhaupt IDE's?
apollo13
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Mittwoch 21. März 2007, 20:20

Eher weniger; viele verwenden zum Beispiel vim und andere Editoren, die in diese Richtung gehn.
Leonidas
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Mittwoch 21. März 2007, 20:22

mawe hat geschrieben:
Rebecca hat geschrieben:Mein Appell an alle Anfaenger da draussen: Fangt erstmal an zu programmieren, bevor ihr euch an die Profi-Tools heranwagt.
Ein weiser Rat.
Das gleiche gilt ebenso für Webframeworks. Besonders als einsteiger sollte man auf keinen Fall ein Webframework nutzen. Das gilt für Python-Frameworks, aber auch insbesondere für Rails. Railser können Teilweise nicht einmal mehr Ruby, was eine ziemlich schlechte Idee ist.
mawe hat geschrieben:PS: Verwenden Profis überhaupt IDE's?
Was meinst du mit Profis? Leute die mit Python-Programmen Geld verdienen? Gerold benutzt Wing IDE. Ich kenne auch jemanden der SciTE dafür nutzt. Ich verdiene auch Geld für Python-Programmierung und nutze vim.
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N317V
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Donnerstag 22. März 2007, 10:52

Leonidas hat geschrieben:
mawe hat geschrieben:
Rebecca hat geschrieben:Mein Appell an alle Anfaenger da draussen: Fangt erstmal an zu programmieren, bevor ihr euch an die Profi-Tools heranwagt.
Ein weiser Rat.
Das gleiche gilt ebenso für Webframeworks. Besonders als einsteiger sollte man auf keinen Fall ein Webframework nutzen.
Da musst Du Dich jetzt nicht persönlich angesprochen fühlen, aber komischerweise werden Newbies, die nach Webprogrammierung fragen, immer auf irgendein Framework verwiesen.

Bei mir ist Python zwar nur ein sehr geringer Teil meines Tagesjobs und ich bin leider hier auf Windows festgelegt, daher verwende ich PythonWin. Find ich eigentlich recht angenehm damit zu arbeiten.

Zuhause auf Linux verwende ich im Moment für alle Schreibarbeiten, d.h. egal ob Quelltext oder Text mit menschlichem Ziel, Kate. Bin da irgendwie so reingestolpert, aber der hat alles, was ich im Moment benötige und ist recht gut in KDE integriert.
Es gibt für alles eine rationale Erklärung.
Außerdem gibt es eine irrationale.

Wie man Fragen richtig stellt
Leonidas
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N317V hat geschrieben:
Leonidas hat geschrieben:
mawe hat geschrieben:
Rebecca hat geschrieben:Mein Appell an alle Anfaenger da draussen: Fangt erstmal an zu programmieren, bevor ihr euch an die Profi-Tools heranwagt.
Ein weiser Rat.
Das gleiche gilt ebenso für Webframeworks. Besonders als einsteiger sollte man auf keinen Fall ein Webframework nutzen.
Da musst Du Dich jetzt nicht persönlich angesprochen fühlen, aber komischerweise werden Newbies, die nach Webprogrammierung fragen, immer auf irgendein Framework verwiesen.
Webprogrammierung ist im Allgemeinen keine gute Idee für Newbies um damit anzufangen. Aber wenn schon anfangen, dann sollte man eben was "richtiges" nehmen. Denn man kann in Python mit Spyce auch PHPesk Programmieren - aber warum sollte man?

Klar, man könnte auch CGI-Programme schreiben, aber diese sind auch nur unnötig unstrukturiert als dass es für Anfänger eine gute Idee wäre damit anzufangen.
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Helex
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Montag 26. März 2007, 11:40

Ich benutze den von jens vorgeschlagen Editor Scite, der ist leicht und voll konfigurierbar und vor allem abstüursicherer als IDLE, was meine erste Umgebung war.

Mit Scite komm ich als Anfänger extrem gut klar!

Gruß Helex
pythope
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Samstag 31. März 2007, 21:33

eine neue version von wing ide ist raus (alpha)

http://wingware.com/wingide/alpha

Wing IDE 3.0.0 Alpha 1

New Features

These are the major new features in Wing IDE 3.0:
Multi-threaded debugger
Debug value tooltips in editor, debug probe, and interactive shell
Autocompletion in debug probe and interactive shell
Automatically updating project directories
Testing tool, currently supporting unittest derived tests (Wing Pro only)
DaSch
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Sonntag 1. April 2007, 11:34

Also ich muss jetzt mal etwas zu Eclipse loswerden, denn scheinpaar haben sich einige Leute noch nicht wirklich damit beschäftigt, urteilen aber schon darüber als würden sie es in und auswendig kennen.

Also wenn ihr eclipse installiert könnt ihr euch aussuchen was ihr installiert und wenn man nur die eclipse platform installiert braucht man noch nichteinmal Java auf dem Rechner zu haben und man hat nichts was etwas mit Java zutun hat und das ganze ist dann nichteinmal 20 MB groß.

Ich persönlich benutze PyDev und finde es einfach nur genial, mit allen anderen Tools bin ich net zurechtgekommne. Was mir bei PyDev fehlt ist noch ein GUI Creator. Dann wäre ich überglücklich.

EDIT:

Zum Thema ob Profis IDEs benutzen.

Mein Vater verdient Hauptberuflich sein Geld mit Programmieren und der benutzt eben auch Eclipse. Der programmiert zwar nicht mit Python sondern in Java.

Ich würde sogar sagen das gerade die Profis IDEs benutzen weil sie damit ihre Produktivität steigern können. Außerdem würde man bei der Komplexität der Programme nicht mehr durchblicken wenn man keine IDE benutzt.
Leonidas
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Sonntag 1. April 2007, 14:26

DaSch hat geschrieben:Also wenn ihr eclipse installiert könnt ihr euch aussuchen was ihr installiert und wenn man nur die eclipse platform installiert braucht man noch nichteinmal Java auf dem Rechner zu haben und man hat nichts was etwas mit Java zutun hat und das ganze ist dann nichteinmal 20 MB groß.
Gut, mal sehen: das Platform Binary in der Windows-Version ist 34,6 MB groß, also fast doppelt so viel wie du sagst. Entpackt macht es 39,0 MB auf und ohne JRE oder JDK startet es gar nicht erst.
DaSch hat geschrieben:Was mir bei PyDev fehlt ist noch ein GUI Creator. Dann wäre ich überglücklich.
Für welches GUI Toolkit? Soll es GUI-Dateien erzeugen oder direkt Python-Code?
DaSch hat geschrieben:Mein Vater verdient Hauptberuflich sein Geld mit Programmieren und der benutzt eben auch Eclipse. Der programmiert zwar nicht mit Python sondern in Java.

Ich würde sogar sagen das gerade die Profis IDEs benutzen weil sie damit ihre Produktivität steigern können. Außerdem würde man bei der Komplexität der Programme nicht mehr durchblicken wenn man keine IDE benutzt.
Richtig, das gibt aber eben für Java. Wenn ich mein eigenes Python-Programm aufgrurnd dessen Komplexität nicht mehr durchschauen kann heißt das nicht, dass ich eine IDE brauche sondern dass ich ein Idiot bin und das Programm zu komplex ist. Also muss ich es umschreiben, so dass es wieder verständlich wird. Ich programmiere Python seit 5 Jahren, und habe Eclipse verworfen weil es meinen Anforderungen nicht gerecht wird (d.h. die Features die es hat brauche ich nicht und die Features die ich brauche hat es nicht). Wenn ich Java Programmieren würde, würde ich möglicherweise Eclipse nutzen, für Python aber nicht.

Gerold nutzt Python auch beruflich, nutzt auch eine IDE (WingIDE) ist damit zufrieden, andere nutzen Eclipse und sind auch damit zufrieden, aber die meisten (vor allem eben auch die Fortgeschrittenen, also auch die Leute die wesentlich besser Programmieren als ich) nutzen normale Texteditoren. Wenn du mit Eclipse klar kommst: super, aber eine generelle Regel gibt es nicht.
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DaSch
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Sonntag 1. April 2007, 17:37

Leonidas hat geschrieben:
DaSch hat geschrieben:Also wenn ihr eclipse installiert könnt ihr euch aussuchen was ihr installiert und wenn man nur die eclipse platform installiert braucht man noch nichteinmal Java auf dem Rechner zu haben und man hat nichts was etwas mit Java zutun hat und das ganze ist dann nichteinmal 20 MB groß.
Gut, mal sehen: das Platform Binary in der Windows-Version ist 34,6 MB groß, also fast doppelt so viel wie du sagst. Entpackt macht es 39,0 MB auf und ohne JRE oder JDK startet es gar nicht erst.
DaSch hat geschrieben:Was mir bei PyDev fehlt ist noch ein GUI Creator. Dann wäre ich überglücklich.
Für welches GUI Toolkit? Soll es GUI-Dateien erzeugen oder direkt Python-Code?
DaSch hat geschrieben:Mein Vater verdient Hauptberuflich sein Geld mit Programmieren und der benutzt eben auch Eclipse. Der programmiert zwar nicht mit Python sondern in Java.

Ich würde sogar sagen das gerade die Profis IDEs benutzen weil sie damit ihre Produktivität steigern können. Außerdem würde man bei der Komplexität der Programme nicht mehr durchblicken wenn man keine IDE benutzt.
Richtig, das gibt aber eben für Java. Wenn ich mein eigenes Python-Programm aufgrurnd dessen Komplexität nicht mehr durchschauen kann heißt das nicht, dass ich eine IDE brauche sondern dass ich ein Idiot bin und das Programm zu komplex ist. Also muss ich es umschreiben, so dass es wieder verständlich wird. Ich programmiere Python seit 5 Jahren, und habe Eclipse verworfen weil es meinen Anforderungen nicht gerecht wird (d.h. die Features die es hat brauche ich nicht und die Features die ich brauche hat es nicht). Wenn ich Java Programmieren würde, würde ich möglicherweise Eclipse nutzen, für Python aber nicht.

Gerold nutzt Python auch beruflich, nutzt auch eine IDE (WingIDE) ist damit zufrieden, andere nutzen Eclipse und sind auch damit zufrieden, aber die meisten (vor allem eben auch die Fortgeschrittenen, also auch die Leute die wesentlich besser Programmieren als ich) nutzen normale Texteditoren. Wenn du mit Eclipse klar kommst: super, aber eine generelle Regel gibt es nicht.
Zum Thema Eclipse, ich weiß ganz genau dass es da eine Version ohne Java gibt. Weiß jetzt grad nur neet genau welche das ist.

Außerdem ich weiß nicht von welcher Projektgröße ihr sprecht. Wenn man Projekte mit mehreren zehntausenden Programmzeilen hat dann will das glaub ich keinerganz überblicken. Erschwerend kommt dazu wenn man auch noch mit anderen daran arbeitet. Eclipse bietet da z.B. auch soetwas wie CVS an. Also ich kenn keinen professionelen Programmierer der nur mit Text-Editor arbeitet. Ich glaube Leute die nur mit Texteditor arbeiten sind wichtigtuer die angeben wollen.
EnTeQuAk
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Sonntag 1. April 2007, 17:54

Ich glaube Leute die nur mit Texteditor arbeiten sind wichtigtuer die angeben wollen.
Also gerade Leonidas traue ich eine ganze Menge zu... genau wie blackbird.

Bei BlackJack bin ich grad nicht sicher... aber ich glaube, der nutzt auch vim oder?

Ich nutze auch Gvim. Ohne, das ich irgentwie angeben möchte.
Gut, ich schreibe keine Programme mit tausenden Zeilen (bei meinem daucms sinds glaub ich rund 500 - 600) aber komme sehr gut damit klar.

Ich benutze ein Gvim, das nur nen anderes Syntax-Hilighning hat. Ansonsten ist nichts weiter angepasst. Benutzen tue ich nur die Tab-Funktion und die allgemeinen Navigationstasten. Mehr brauche ich nicht.

Gut... zZ nutze ich Scite, da es sich mit einer Hand wesentlich besser bedienen lässt (kaputte linke Hand).

Und ob IDE oder nicht. Ist das nicht die Entscheidung eines selber?
Wer ne IDE braucht und wer nicht, kann doch keiner besser entscheiden, als der Benutzer selber oder?
Also ich kenn keinen professionelen Programmierer der nur mit Text-Editor arbeitet.
Und wie Leonidas schon gesagt hat: Gerold z.B. nutzt auch ne IDE und verdient damit Geld (professioneller Einsatz)... Leonidas verdient ebenso sein Geld, arbeitet aber mit vim. Der eine das, der andere das. Und beide sind sehr gut (so, wie ich euch kenne) und verdienen sogar Geld damit.
Was will man mehr?

MfG EnTeQUAk
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birkenfeld
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Sonntag 1. April 2007, 18:05

DaSch hat geschrieben: Außerdem ich weiß nicht von welcher Projektgröße ihr sprecht. Wenn man Projekte mit mehreren zehntausenden Programmzeilen hat dann will das glaub ich keinerganz überblicken. Erschwerend kommt dazu wenn man auch noch mit anderen daran arbeitet. Eclipse bietet da z.B. auch soetwas wie CVS an. Also ich kenn keinen professionelen Programmierer der nur mit Text-Editor arbeitet. Ich glaube Leute die nur mit Texteditor arbeiten sind wichtigtuer die angeben wollen.
<insert manic laughter here>

Also neulich am PyPy-Sprint hab ich keinen gesehn, der mit Eclipse gearbeitet hätte... da herrschte vim vor. (und ja, PyPy hat mehrere zehntausend Zeilen Code...)

Gut, ich sollte still sein, ich benutze ja ein OS und keinen Texteditor.
Dann lieber noch Vim 7 als Windows 7.

http://pythonic.pocoo.org/
mitsuhiko
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Sonntag 1. April 2007, 18:29

birkenfeld hat geschrieben:<insert manic laughter here>
Da schließ ich mich gleich mal an.
Also neulich am PyPy-Sprint hab ich keinen gesehn, der mit Eclipse gearbeitet hätte... da herrschte vim vor. (und ja, PyPy hat mehrere zehntausend Zeilen Code...)
Wirklich? Ich hätte das Betriebssystem erwartet.
TUFKAB – the user formerly known as blackbird
BlackJack

Sonntag 1. April 2007, 18:39

@DaSch: Eclipse ist ein Java-Programm, wie soll das bitte ohne Java-VM laufen? Eine JRE braucht man auf jeden Fall.

Und Du scheinst nicht darauf eingehen zu wollen, dass es wichtig ist über was für eine Programmiersprache man redet. Java schreibe ich auch mit Eclipse, weil für diese Sprache eine Menge sehr nützlicher Funktionen in der IDE stecken. Die meisten davon bauen darauf, dass Java eine statisch getypte Programmiersprache ist, lassen sich also für Python nicht adaptieren.

Das was übrig bleibt erfüllt für mich ein guter Texteditor (ich benutze Kate und Emacs), eine Python-Shell wie IPython, pylint und epydoc genausogut, da brauche ich nicht eine Riesen-IDE.

Projekte sind in der Regel in Python um einen erheblichen Faktor kleiner als vergleichbare in Java oder C++ weil Python einem nicht soviel "Boilerplate"-Quelltext abverlangt und oft auch ausdrucksstärkere Syntaxkonstrukte bietet.

Um ein wirklich grosses Projekt überblicken zu können ist Dokumentation wichtig. Die Objekte und API-Dokumentation kann man sich in der Python-Shell oder in automatisch mit epydoc erzeugten HTML-Seiten ansehen.

Der andere wichtige Faktor ist die "richtige" Architektur und eine Dokumentation derselben. Dabei kann eine IDE auch nicht helfen, das ist der Teil bei dem ein Programmierer immer noch selber denken und schreiben muss.

Weitere Werkzeuge wie Versionsverwaltung kann man auch ohne IDE benutzen. Ich benutze Subversion im Terminal oder über kdesvn und ab und zu Mercurial.
Leonidas
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Sonntag 1. April 2007, 18:43

DaSch hat geschrieben:Zum Thema Eclipse, ich weiß ganz genau dass es da eine Version ohne Java gibt. Weiß jetzt grad nur neet genau welche das ist.
Eine Java-freie Version eines in Java geschriebenen Programms wird schwer werden. Man könnte zwar sowas wie Excelsiors JET verwenden, aber die Erweiterungen werden ja während der Laufzeit ausgeführt und können also nicht mit so etwas wie JET vorkompiliert werden. Außer JET macht es so wie py2exe: einfach Java embedden. Aber auch dann ist Java drin, muss zwar nicht einzeln installiert werden, dafür macht es den Umfang von Eclipse größer.
DaSch hat geschrieben:Eclipse bietet da z.B. auch soetwas wie CVS an.
Davon abgesehen, dass inzwischen die meisten Projekte CVS meiden und lieber Subversion (SVN, hat mit Subeclipse auch Eclipse Integration), darcs, Mercurial, Bazaar oder Git verwenden kann man CVS auch außerhalb von Eclipse verwenden. CVS war schon lange vor Eclipse da. Ich gebe dir recht, eine Versionsverwaltung ist wirklich, wirklich sinnvoll wenn man zu mehreren an einem Projekt arbeitet (oder auch alleine - auch da), aber dazu braucht man keine IDE. Ich nutze SVN und Bazaar über die Kommandozeile und fahre damit sehr gut. Ich denke sogar schneller als über eine GUI.
Und das tue nicht nur ich: viele Pocoo-Entwickler nutzen SVN über die Konsole, andere nutzen Alternative GUIs wie TortoiseSVN, einige Subeclipse.
DaSch hat geschrieben:Also ich kenn keinen professionelen Programmierer der nur mit Text-Editor arbeitet. Ich glaube Leute die nur mit Texteditor arbeiten sind wichtigtuer die angeben wollen.
Bestimmt. Spieleprogrammierer woillen auch nur angeben, weil man Spiele auch im RPG Maker zusammenklicken kann. Was ich damit sagen will: deine persönliche Erfahrung mit IDEs im Java-Umfeld ist in Python (oder der FOSS-Welt allgemein) nicht besonders zutrefend. Insbesondere Programmierer von freier Software bevorzugen "alteingesessene" Werkzeuge wie Emacs, Vim oder kleinere Editoren.

Versteh mich nicht falsch: ich habe lange Zeit die Visual Basic 6 IDE verwendet, mir später Visual C++ angesehen und es als für mich ungeeignet befunden.
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