Editoren für Python

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numerix
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Montag 15. Februar 2010, 14:10

Mr.Wolna hat geschrieben:Ich weiß Jahre her, aber weiß jemand wie man dieses Feature bei Scite einstellt? Da ich in der Lernphase bin, und viel herumprobieren muss, wäre das Ideal für mich.
SciTE ist am Anfang vielleicht etwas sperrig, weil man vieles nur über Manipulationen in verschiedenen config-Dateien einstellen kann, aber wenn man das erstmal hinter sich hat, ist es wirklich ein angenehmer Editor.

Was jens meint ist, glaube ich, nicht mehr, als dass er über [Ansicht] die optionale Konsole einblendet. Dann Start mit <F5>, Ausgabe in dieser integrierten Konsole, Sprung zur Fehlerzeile mit <F4>.

Falls du SciTE unter Linux einsetzt, Vorsicht: Soweit mir bekannt, ist es nach wie vor nicht möglich, diese integrierte Konsole für Eingaben via (raw_)input zu nutzen. Mit SciTE unter Windows geht das problemlos.

Du kannst mittels Shortcuts aber auch dafür sorgen, dass sich extern eine eigene Konsole öffnet beim Start via <F5> - da geht dann auch unter Linux der Input. Auf diese Weise kannst du auch einen ganzen Haufen Python-Versionen (sofern installiert) per Shortcut direkt aufrufen.

Praktisch auch: SciTE läuft auch als (Windows-)Stickware.
nemomuk
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Mittwoch 10. November 2010, 17:08

Bin gerade auf "Sublime Text" gestoßen - vllt. mal einen Blick wert und eine Alternative zu Textmate (zumal es aktiv entwickelt wird).
burli
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Montag 27. Dezember 2010, 11:45

Ich bin mal wieder auf JuffEd gestoßen

http://juffed.com/en/index.html

Ich hab den zwar früher schon gefunden, da war er aber noch nicht so gut. Das ist zwar weder ein ausgewiesener Python Editor noch in Python programmiert, aber ich finde ihn nicht schlecht. Ich suche schon lange einen schlanken und schnellen Editor, der von den Möglichkeiten von Qt4 Gebrauch macht. Vor allem von Docking Panels. Leider kann JuffEd, wie die meisten Editoren, nur relativ einfaches Auto Complete.

Bild

Ich würde JuffEd mit Gedit vergleichen, nur mit dem Vorteil, dass das UI nicht so starr ist und das JuffEd schon Code Folding kann. Nachteil ist vielleicht, dass man Plugins in C++ programmieren muss und die Dokumentation ist etwas mager, aber ich als notorischer C++ Verweigerer hab es immerhin schon geschafft, ein Plugin erfolgreich zu klonen und schon kleine Erweiterungen hinzuzufügen. Also kann es nicht übermäßig schwer sein ;)
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snafu
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Dienstag 15. März 2011, 07:47

burli hat geschrieben:Ich würde JuffEd mit Gedit vergleichen, nur mit dem Vorteil, dass das UI nicht so starr ist und das JuffEd schon Code Folding kann.
Kann man auf dem ersten Blick wohl so sagen. Gefällt mir auch sehr gut soweit. Naja, das Syntax Highlighting könnte etwas besser sein. Aber danke für die Empfehlung. :)
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Arp
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Mittwoch 14. September 2011, 13:47

Wie tief geht denn die autocompletion bei JuffEd?

Ich hab vorhin eclipse und pydev ausprobiert, und die autocompletion ist da komisch.
Wenn ich z.b. import matplotlib. eingebe, wird mir viel vorgeschlagen was ich nutzen kann.

Mach ich dann aber weiter und hab sowas wie
fig = plt.figure()
ax = fig.

schlägt der mir aber wieder gar nichts vor.... komischerweise hats einmal funktioniert, und ohne was zu ändern dann wieder nichts mehr. Gibts dafür ne Lösung oder mach ich was falsch? Ich hatte beim konfigurieren bei dem Eintrag der Pfade auf Auto geklickt und alles rein geladen was gefunden wurde.
Komische sache.
BlackJack

Mittwoch 14. September 2011, 14:38

@Arp: Das ist nicht komisch sondern liegt in der Natur von dynamisch typisierten Sprachen. Man kann in vielen Fällen halt nicht zuverlässig durch eine statische Analyse des Quelltextes herausfinden welchen Typ oder welche Typen Funktionen oder Methoden potentiell zurück geben.
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daemonTutorials
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Hier noch ein Toller. Ähnlich wie TextMate:http://scribes.sourceforge.net/
LG Maik
webspider
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Sonntag 4. Dezember 2011, 20:26

Ich nutze zurzeit TextWrangler im Rahmen des jetzigen C-Crashkurses für mich. Ist ganz nett.

Sublime Text auch, aber irgendwas stört mich dran. Muss wohl das Preisschildchen sein :mrgreen:
derdon
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Sonntag 4. Dezember 2011, 23:02

Sublime Text 2 ist kostenlos erhältlich und für die Systeme Windows, Linux und Mac zum Herunterladen. Version 1.4 dagegen ist nur für Windows erhältlich. Die Seite sagt:
http://www.sublimetext.com/buy hat geschrieben:Sublime Text may be downloaded and evaluated for free, however a license must be purchased for continued use. There is no enforced time limit for the evaluation.
Du wirst also nicht irgendwie eingeschränkt in den Funktionen. Ich habe aber von einem Benutzer gehört, dass es eine Meldung gibt, die nach jedem Start weggeklickt werden muss. Ist halt die Frage, ob dir diese Ersparnis 60$ Wert ist.
webspider
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Sonntag 4. Dezember 2011, 23:12

Ich habe aber von einem Benutzer gehört, dass es eine Meldung gibt, die nach jedem Start weggeklickt werden muss.
Also bei der aktuellsten Beta taucht besagte Meldung doch was öfter auf.

Erinnert mit dem Verhalten etwas an WinRars Erinnerungen bei jeder Extraktion. Klar kann man die Meldung jedesmal wegklicken, aber irgendwie hab ich doch lieber ein freieres Programm mit mehr Features anstatt diesem subtilem "Psychoterror" :mrgreen:
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snafu
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Montag 5. Dezember 2011, 07:07

daemonTutorials hat geschrieben:Hier noch ein Toller. Ähnlich wie TextMate:http://scribes.sourceforge.net/
Ein dazu passendes Ubuntu-PPA wird übrigens hier beschrieben.
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Tim 747
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Freitag 24. Februar 2012, 20:07

Ein weiterer Editor: Geany
Hier die Web-Adresse: http://www.geany.org/
seishin
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Dienstag 6. März 2012, 15:34

Geany ist wahrlich großartig!
Bin überaus sehr zufrieden damit und trotz neuer Editoren wie NinjaIDE, welche auch einen schönen Eindruck machen und auch recht angenehm sind kehre ich stets zu Geany nach kurzer Zeit zurück.
Genay unterstützt von Haus aus Python... highlighting, autocomplete welcher durch selbst definierbare snippets erweitert werden kann. Es gibt reichlich Plugins und auch sonst kann man da reichlichst feine Dinge einstellen. Vergleichbar mit gedit. Fehlt eigentlich fast nur eine GUI Komponente für tkinter als Beispiel... falls es das schon gibt und ich es noch nicht gefunden habe als Plugin wäre ich sehr glücklich über einen Link...

Gruß
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snafu
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Dienstag 6. März 2012, 16:59

Geany ist ein guter Tipp: Nicht zu überladen, startet schnell, nette Features wie eingebautes Terminal und Freitextfeld. Ich bin überrascht, weil ich schon ein paar alternative Editoren angeguckt habe, aber letzten Endes immer bei `gedit` geblieben bin. Mal sehen. Eventuell benutz ich Geany mal länger...
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Marcos
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Sonntag 6. Mai 2012, 11:00

Ich benutze "Komodo Edit" für alles.

Der Editor hat mich noch noch nie im Stich gelassen.
Bzw. ist er an sich mehr als ein Editor, ohne aber die Komplexität und Umständlichkeit von Eclipse, NetBeans & Co. zu haben - wenn man einfach nur nen Skript editieren will geht das ohne weiteres ohne aber auf Komfort verzichten zu müssen. Wenn man für das Skript nen kleines Makro will das beim Speichern irgendwas neu startet, so das man es selber nicht machen muss, ist das in Sekunden erledigt.

Es ist auch alles drin was man so braucht, man hat Syntax-Highlightning, Snippets, man kann Kürzel zu Codeblöcken vervollständigen lassen, man hat Autocompletion über die komplette Standardlibrary und auch alle fürs Projekt verwendeten Libs, natürlich nicht nur bei Python, sondern z.B. auch bei Javascript jQuery etc. you name it, man kann per SFTP, FTP, etc. direkt aus dem Editor raus woanders hin zugreifen, man kann kleine Skripts schreiben die etwas entgegen nehmen und zurück geben können, man kann aber auch größere Python-Geschichten schreiben um den Editor selbst zu erweitern, man kann sich Websites direkt anzeigen lassen, man hat eine Projektverwaltung, man ist nicht bei Programmiersprachen stehengeblieben - von denen alle jede für sich super supportet werden, zumindest die die ich kenne - man hat auch Support für Django, Rails etc.

Ich bin immer noch überrascht wie wenig Leute Komodo Edit überhaupt kennen, die IDE sagt ihnen was aber die kostet ja.
Das es nebendran noch nen Editor gibt der fast alles kann was die IDE kann - denn Rest kann man sich über die Macros etc. prima selbst hinflanschen - ist viel zu wenigen bekannt.
Auch das inzwischen der Sourcecode dafür verfügbar ist.

Gedit, Geany, und andere Editoren gut und schön, aber da kann ich ja gleich bei vim oder Emacs bleiben.
Der Umstieg auf eine grafische IDE muss sich schon aus irgendeinem Grund lohnen, der Editor muss dann für mich schon einen Mehrwert bieten.

Fazit: Es sollte jeder Komodo Edit zumindest mal ausprobiert haben. Ich sag nicht das es jeder benutzen soll - das kommt bei den meisten, die nicht hardcore und ausschließlich vim oder emacs nutzen, von ganz alleine.. (PS: Habe ich schon gesagt das es für Komodo Edit einen vim Command-Mode gibt? *g*)
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