welches OS (evt. distribution) benutzt ihr und warum?

Alles, was nicht direkt mit Python-Problemen zu tun hat. Dies ist auch der perfekte Platz für Jobangebote.
lunar

Beitragvon lunar » Donnerstag 13. September 2007, 20:23

BlackVivi hat geschrieben:Bevor die Pakete wirklich in's Community Repos kommt, wird auch sehr ausgiebig getestet, über einige Wochen/Monate. Die anderen Pakete kann man sich auch hochladen, aber man kriegt sie nicht über Pacman, sondern muss sie mit Aur-get selber laden und ausführen und dann wird daraus erst ein Pacmanpaket.
Wenn auf Sicherheit setzt, kannst du es eben weglassen, Pakete von da zu nehmen oO... Oder Community ganz weglassen, die Pakete in Extra und Stable sind sehr viel geprüft.

Ach so... im Prinzip also dasselbe wie Overlays bei Gentoo oder externe APT Repos für Ubuntu oder Debian. Danke für die Aufklärung...

Ich dachte zuerst nur, man könnte sofort direkt in die pacman Repos hochladen.
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BlackVivi
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Beitragvon BlackVivi » Donnerstag 13. September 2007, 20:39

lunar hat geschrieben:
BlackVivi hat geschrieben:Bevor die Pakete wirklich in's Community Repos kommt, wird auch sehr ausgiebig getestet, über einige Wochen/Monate. Die anderen Pakete kann man sich auch hochladen, aber man kriegt sie nicht über Pacman, sondern muss sie mit Aur-get selber laden und ausführen und dann wird daraus erst ein Pacmanpaket.
Wenn auf Sicherheit setzt, kannst du es eben weglassen, Pakete von da zu nehmen oO... Oder Community ganz weglassen, die Pakete in Extra und Stable sind sehr viel geprüft.

Ach so... im Prinzip also dasselbe wie Overlays bei Gentoo oder externe APT Repos für Ubuntu oder Debian. Danke für die Aufklärung...

Ich dachte zuerst nur, man könnte sofort direkt in die pacman Repos hochladen.
Ja, genau ^_^Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser :)

Arch Linux ist meine Lieblingsdistro <3 Und wird sie auch erstmal bleiben...
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tiax
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Beitragvon tiax » Donnerstag 13. September 2007, 20:44

Meistens lädt man eh keine eigenen Binaries ins AUR hoch sondern ein PKGBUILD - Bauanweisungen, die auch eine URL zum Download der quellen enthalten, meist direkt von Upstream. Dennoch bleibt natürlich die Möglichkeit, Patches zu integrieren. Aber auch die kann man sich im AUR vorher ansehen. Man muss sich halt darüber im Klaren sein, dass es ein Zusatz-Repo ist und nicht das von Archlinux betreute. Und entsprechend vorsichtig sein.

Ich hatte selbst ein paar Monate lang mal Arch Linux - es ist in der Tat toll, man hat meistens die aktuellste Version der Pakete oder kann sie sehr sehr einfach auch selbst bauen. Nichtsdestoweniger habe ich nun wieder Ubuntu Feisty auf dem Laptop. Obwohl ich mich recht gut auskenne schätze ich halt die Arbeit, die man damit weniger hat.

Nicht gefallen hat mir hingegen Gentoo. Ewig auf die Kompiliererei von Paketen zu warten für nur einbildbare Geschwindigkeitsvorteile und meist unnötige "Personalisierung" von Software war mir dann ein wenig zu dämlich :wink:
Ne invoces expellere non possis
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Beitragvon veers » Donnerstag 13. September 2007, 23:27

lunar hat geschrieben:@veers
Was hat Debian denn an Apache so geändert? Ich habe weder Debian noch einen Apache-Server, kenne mich damit also nicht aus. Btw, warum sollte patchen eigentlich schlecht sein? Wenn das Paket danach vernünftig und stabil läuft, kann es mir doch egal sein, oder?
Wenn du mit einem Problem zum Upstream Maintainer rennst ist der zum Beispiel froh wenn nicht alles komplett verändert ist. Das selbe gilt für Allgemeine Anleitungen und Manuals.
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