Executables erstellen

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BlackJack

Beitragvon BlackJack » Mittwoch 13. Mai 2009, 06:36

@Markus12: Einen Interpreter braucht man um die Programme ausführen zu können. Da ändern auch die ganzen hier diskutierten Programme nichts.

Ich verstehe nicht, warum man für jedes noch so kleine Skript den kompletten Interpreter mitliefern muss. :-P
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Leonidas
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Beitragvon Leonidas » Mittwoch 13. Mai 2009, 07:32

BlackJack hat geschrieben:Ich verstehe nicht, warum man für jedes noch so kleine Skript den kompletten Interpreter mitliefern muss. :-P

Vor allem ist es doch praktisch, wenn der User einen Interpreter installiert hat, dann muss nicht jedes Skript was 200 Zeilen hat, 3 MB an Interpreter mitschleppen und den Quellcode verschleiern, so dass man nicht einfach nachsehen kann was das Skript macht.
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Beitragvon 4bit » Mittwoch 13. Mai 2009, 08:30

Danke für die Tipps.

Habe das Problem, daß ich die meiste Zeit an einem Uni Rechner programmiere und noch nicht versucht habe Pyinstaller oder andere Zusatzpackete zu installieren (mögliche Probleme mit Admi-Rechten?). Hatte gehofft, daß es einen Standardbefehl gibt.
Da es den nicht zu geben scheint, habe ich so wenigstens einen guten Grund mir mal das Installieren von Modulen anzuschauen.

Grüße,
4bit.
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Beitragvon Markus12 » Donnerstag 14. Mai 2009, 02:18

@BlackJack:
Also, ich persönlich will keinen Programmiercode als User sehen, und das glaube ich denken genauso die Benutzer selbst. Klar ist eine executable x mal größer, aber es ist ein exefile, wie man es auch von allen anderen Programmen auf dem rechner sieht... Sicherlich einfacher, aber nicht schöner :P

@4bit:
Für Pyinstaller brauchst du nichts zu installieren bzw. Pyinstaller selbst brauchst du nicht zu installieren, allerdings benötigst du win32-Module zum Ausführen von Pyinstaller. Konfigurieren tust du Pyinstaller lediglich mit dem mitgelieferten Configure.py Skript, dass alle Einstellungen vornimmt.

Viele Grüße Markus :)
BlackJack

Beitragvon BlackJack » Donnerstag 14. Mai 2009, 07:18

@Markus12: Wenn Du den Quelltext nicht sehen willst, musst Du ja nicht reinschauen in die Dateien. Man kann Python-Programme genauso per Mausklick starten wie *.exe, wenn der Interpreter installiert ist.

Was alle anderen Progamme auf dem Rechner angeht: Es soll auch Programme geben, die in Java bzw. für die JVM oder einer Sprache mit der .NET-Plattform als Ziel geschrieben sind. Da muss man auch die Laufzeitumgebung vorher extra installieren. Rein technisch sind .NET-Programme auch keine klassischen EXEn, auch wenn die Programmnamen diese Endung tragen.
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Beitragvon Leonidas » Donnerstag 14. Mai 2009, 08:58

BlackJack hat geschrieben:Rein technisch sind .NET-Programme auch keine klassischen EXEn, auch wenn die Programmnamen diese Endung tragen.

Ja, und auf einem Windows ohne .NET gestartet crashen sie sofort (ohne weitere Erklärung). Da haben sie sich damals mit Windows PE-Dateien unter DOS mehr Mühe gegeben, die geben einfach nur eine Fehlermeldung aus.
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Beitragvon Markus12 » Freitag 15. Mai 2009, 00:09

Ja, bei vielen Rechnern ist so eine Software doch aber bereits vorinstalliert, so war es zum Beispiel bei mir und mein pc ist was wirklich simples, ist ein Laptop, der nicht der neuste ist =)

Das mit dem Doppelklick wusste ich natürlich grins
Quellcode verdecken und nicht änderbar machen für alle Benutzer wäre aber meine persönliche Anforderung an ein Programm.

Grüße Markus :)
BlackJack

Beitragvon BlackJack » Freitag 15. Mai 2009, 08:07

Ist Dir Dein Quelltext *so* peinlich? ;-)
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Beitragvon Leonidas » Freitag 15. Mai 2009, 08:15

Markus12 hat geschrieben:Quellcode verdecken und nicht änderbar machen für alle Benutzer wäre aber meine persönliche Anforderung an ein Programm.

Das funktioniert aber weder mit PyInstaller, noch mit py2exe. Man macht es den Leuten nur (unnötig) schwerer.
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Beitragvon Mad-Marty » Freitag 15. Mai 2009, 17:09

BlackJack hat geschrieben:Was alle anderen Progamme auf dem Rechner angeht: Es soll auch Programme geben, die in Java bzw. für die JVM oder einer Sprache mit der .NET-Plattform als Ziel geschrieben sind. Da muss man auch die Laufzeitumgebung vorher extra installieren. Rein technisch sind .NET-Programme auch keine klassischen EXEn, auch wenn die Programmnamen diese Endung tragen.



Der unterschied ist aber das ein .net, ja sogar eine jre eine extrem höhere verbreitung haben - und selbst java apps werden oft als standalone mit jre verbreitet.
Von den 3 MB geht die welt heutzutage nicht unter, und vielleicht will ja nicht jeder user erst noch nen python installieren.
Kommt doch mal raus aus eurer "erst python installieren" welt, es gibt genug user die nichtmal wissen das es sowas gibt und die einfach nur ein tool für irgendwas starten wollen.

Fazit: Standalone EXEn haben ihre Berechtigung!
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Beitragvon HerrHagen » Freitag 15. Mai 2009, 19:16

Ich muss Mad-Party vollkommen zustimmen. Ich kann den Wunsch nach einer Standalone-Exe durchaus nachvollziehen. Das ist nunmal das woran sich den Normal-User gewöhnt hat. Alles weitere überfordert ihn einfach. Vielleicht liegt es auch insbesondere bei Python daran, dass die Installation so deutlich sichtbar (sowohl bei der Installation mit verschiedenen Optionen, als auch nachher in der Startleiste) ist und vielmehr an die Installation eines Programms als an die Installation einer Umgebung erinnert (ich weiß, dass das im Grunde das gleiche ist - für den normalen User ist es denoch ein Unterschied). Vielleicht sollte man einen Distribution von Python bereitstellen die leicht in einen Installer des Endprogramms eingebunden werden kann und schaut ob Python installiert ist; sollte dies nicht der Fall sein, wird dies entsprechend still durchgeführt(so das sich der Nutzer nicht fragt was den das da für ein neues Programm ist). Nachfolgende Python Programme könnten dann entsprechend davon provitieren.

MFG HerrHagen
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Beitragvon Markus12 » Samstag 16. Mai 2009, 21:52

Danke für die Unterstützung, habe mich schon alleine gefühlt mit meiner Meinung grins

@Leonidas: Natürlich ist Dekompilieren kein Problem für jemanden, der wirklich den Quellcode sehen möchte.

@Blackjack: Nein, ich schäme mich nicht für meinen Code, denn dafür, dass ich gerade erst 17 Jahre alt geworden bin und nicht mein halbes Leben mit Python verbracht habe (übertrieben) mache ich mich ganz gut ;)

Grüße Markus :)
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Beitragvon derdon » Samstag 16. Mai 2009, 21:58

Na dann: Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag (nachträglich?)!
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Beitragvon Markus12 » Samstag 16. Mai 2009, 22:16

Danke, aber ich meinte mehr, dass ich am Anfang meines 18. Lebensjahres bin :) Trotzdem danke für die Aufmerksamkeit!
Grüße Markus :D

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