Warum i?

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Leonidas
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Beitragvon Leonidas » Dienstag 28. April 2009, 06:52

BlackJack hat geschrieben:Eine Variable die sich im Laufe der Berechnung *verändert*!? Ich dachte so etwas gibt es in der Mathematik nicht. Weder Zeit ("im Laufe") noch Variablen die nicht beliebig *aber fest* sind.

Also sind wir von Physiker-Mathematik zu Informatiker-Mathematik gekommen ;)

Wobei ich aber zugeben muss, dass ich nicht ganz sehe wo das Problem ist... Rebecca meinte das "i" für "Index" steht, was soweit auch einleuchtet und die Frage des OP beantwortet.
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lunar

Beitragvon lunar » Dienstag 28. April 2009, 16:24

BlackJack hat geschrieben:Eine Variable die sich im Laufe der Berechnung *verändert*!? Ich dachte so etwas gibt es in der Mathematik nicht.

Auch die Mathematik hat eine Art "Laufvariable", um iterative Berechnungen auszudrücken. In einem Summenausdruck steht "i" (unterhalb des Summenzeichens) ja nicht für einen fixen Wert, sondern für einen sich verändernden Index.
BlackJack

Beitragvon BlackJack » Dienstag 28. April 2009, 21:27

@lunar: Nicht wirklich, die Vorstellung kommt nur zustande, wenn man sich den zeitlichen Ablauf denkt, wenn man das mit konkreten Werten ausrechnen möchte. Innerhalb des Teilausdrucks wo das `i` steht, ist es fest.
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gkuhl
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Beitragvon gkuhl » Dienstag 28. April 2009, 21:50

Zeitliche Variabilität? Jetzt weiß ich auch endlich was der Punkt über dem "i" bedeutet... :roll:
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Rebecca
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Beitragvon Rebecca » Dienstag 28. April 2009, 22:00

Ich habe zwar nichts dagegen, wenn man einen Index als Laufvariable bezeichnet, moechte aber BlackJack zustimmen.

Um bei dem Beispiel der Summe zu bleiben: Das Summenzeichen ist ja eine Schreibweise fuer die Gesamtheit der Summanden, also alle auf einmal, da ist nichts, was sich "im Laufe der Zeit aendert". Ist so aehnlich wie mit Mengenschreibweisen: M = {a in A | a>0}, da sagt man ja eigentlich auch nicht, dass a "sich veraendert".

Naja, der Begriff Index ist in der Mathematik eh nur eine praktische Benamsung (und nichts, was definiert wird oder bestimmte Eigenschaften hat, wie es der Lexikoneintrag suggeriert), von daher ist es muessig, darueber zu diskutieren.
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CM
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Beitragvon CM » Mittwoch 29. April 2009, 09:08

Rebecca hat geschrieben:... von daher ist es muessig, darueber zu diskutieren.

Ja, aber wenn bei jemandem hier der Bedarf besteht: PN mit privater Snailmailadresse an mich: Ich kann ein paar Haare zum Spalten zusenden. ;-)
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Beitragvon Darii » Donnerstag 30. April 2009, 15:40

Rebecca hat geschrieben:Nicht viel besser, aber die Wortwahl laesst darauf schliessen, dass es sich hier um Physiker-Mathematik handelt, die kann man als Mathematiker nicht verstehen. :wink:
Nein Physiker-Mathematik ist das nicht, die machen sich um sowas normalerweise gar keine Gedanken. ;)

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