Webframeworks: Die höchste Kunst der Webprogrammierung?

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Y0Gi
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Donnerstag 14. Mai 2009, 10:54

Wenn dir das Verständnis des Web nicht so wichtig ist, kannst du mit einem fertigen Framework loslegen. So etwas wie Werkzeug ist insbesondere dann interessant, wenn man den Weg und Zusammenhang vom eigenen Applikationscode bis zum fertigen HTML im Browser einigermaßen verfolgen und verstehen will. Für das Lernen ist es sehr hilfreich und für viele, die eher in der CGI-Ecke ihre Wurzeln haben, gewissermaßen der nächste logische Schritt.

Zur Alberei "direkt auf WSGI aufsetzen": Ein Framework muss nicht sein und WSGI ist eine tolle Schnittstelle (die in Rubys Rack 1.0 noch schöner geworden ist), aber ich sehe es nur als vernünftig an, auf ein bestehendes paar aus Request- und Response-Klassen in Python zu setzen, denn die können (und sollten) sehr viel der schmutzigen Details und Macken auffangen, die sich in der Gegend von HTTP so ergeben. Header muss man nicht selbst verarbeiten und ich bin jedes Mal erstaunt, wie viel man bspw. bei Dateiuploads falsch machen und noch verbessern kann. Werkzeug ist für mich diese absolute und IMHO saubere Grundlage für Web-Apps in Python.

Wenn's etwas mehr Framework sein darf, ist Glashammer vielleicht eine Option. Da gefällt mir allerdings die Abstraktion des URL-Mappings noch nicht so ganz (weil die Kompatibilität/Portierbarkeit wegfällt), auch wenn das aus Anwendersicht gut gemeint ist.
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