hab kein ton mehr

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C4S3
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Beitragvon C4S3 » Freitag 6. Februar 2009, 22:10

Ich finde ja Mandriva und Abkömmlinge noch ein wenig einfacher weil eine Art "Kontrollzentrum" mitgeliefert wird, was bei den *buntus ja fehlt.
Ubuntu gefällt mir aber trotzdem und deswegen habe ich es auch in Verwendung.
Mit freeBSD und Abkömmlingen hätte ich ja geliebäugelt, aber mit den *PBIs konnte ich nix anfangen und Portage (hieß das so?) war mir zuuuu langsam, bzw. für meine Zwecke ungeeignet. ><
Gruß!
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Leonidas
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Beitragvon Leonidas » Freitag 6. Februar 2009, 23:06

C4S3 hat geschrieben:Mit freeBSD und Abkömmlingen hätte ich ja geliebäugelt, aber mit den *PBIs konnte ich nix anfangen und Portage (hieß das so?) war mir zuuuu langsam, bzw. für meine Zwecke ungeeignet.

Du meinst die FreeBSD-Ports, oder? Portage ist der von FreeBSD inspirierte (und, das gebe ich zu, verbesserte) Paketmanager von Gentoo.

derdon: zu dem Artikel fällt mir hauptsächlich tl;dr ein. Ich habe ein paar Punkte überflogen, allerdings scheint mir das irgendwie unstrukturiert und Linux und Windows mit Autos und Motorrädern zu vergleichen macht den Punkt des Autors nicht klarer.

Und das mit dem CLI stimmt hinten und vorne nicht. GNOME-Software ist oftmals aus der Konsole kaum brauchbar (``gnomeapp --help`` zeigt zwar einiges an, aber ohne X11 ist Nautilus völlig unnütz), bei KDE wird es wohl nicht anders sein.

Die Bemerkung zu vi ist wiederrum völlig fehl am Platze. vi ist in der Hinsicht eine Ausnahme, ebenso wie Emacs, dass es eben sich nicht an übliche Konventionen hält.. naja, weil sie älter als die Konventionen sind. Aber für beide gibt es Pakete, die sie anpassen, namentlich Cream und CUA-Mode.

Der Artikel klingt eher so wie "warum Linux gut so ist wie es ist". Wenn das so wäre, dann sollten sich Linus, die KDE-Leute die so fleißig KDE 4.2 rausgegeben haben, die GNOME-Leute etc. zurücklehnen. Aber ich kann dir sagen, als Programmierer auf Linux, als Administrator von Linux-Kisten und auch als User: es hapert an einigem. Daher ist es gut, dass Leute fordern dass die Software einfacher zu nutzen wird und mehr Leute auf Linux migrieren.

Mehr Linux-Use bedeutet auch eine heterogenere Computerlandschaft. Wir sehen ja wie eine Windows-Monokultur ausschaut, daher bin ich froh wenn viele Leute zu Linux oder meinetwegen Mac OS X wechseln. Das bedeutet für Hardwarehersteller, dass sie versuchen müssen, den Nutzern brauchbare Angebote zu liefern. Hardware die auf einem System nicht läuft, wird von den jeweiligen Nutzern nicht gekauft (oder zumindest nicht zweimal, siehe: Fehlkauf) und wenn die Nutzer ein drittel des Marktes darstellen wird ein Hersteller stark überlegen was er da macht. Gleiches gilt für Software. Gerade Bildungssoftware gibt es eigentlich nur für Windows, da es in Schulen/Zuhause nur Windows-Kisten gibt, weil es Bildungssoftware nur für Windows gibt.

Natürlich verstehe ich dass man einige wichtige Prinzipien im Linux-Lager nicht hergeben will, wie eben dass die meiste Software frei ist, aber Leute abzuschrecken ist der falsche Weg. Die Idee ist, Leute aufzuklären und nicht ihnen zu sagen "wenn ihr blöd bleiben wollt, dann nutzt etwas anderes als Linux". Windows hat eine immense Zahl an Freeware-Autoren und wenn man diese überzeugt auf ein freies System zu wechseln und ihre Freeware in Zukunft als freie Software bereitzustellen (was kein Problem sein sollte, denn Freeware ist idR. aus keinen bestimmten Gründen propietär) dann ist das ein großer Vorteil für Linux und eigentlich auch alle anderen Platformen.
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Hyperion
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Beitragvon Hyperion » Samstag 7. Februar 2009, 00:55

Danke für die vielen Detailbetrachtungen zu pacman und deb! Im Moment habe ich leider eh keine mal Arch auszuprobieren, aber ich werde das mir mal sicherlich angucken!

Um das Thema noch mal in eine andere Richtung zu lenken (wobei die "pythonischer" ist): Hat jemand sich mal Foresight Linux und vor allem deren Paketmanagement conary angeguckt? Ist ja anscheinend ein auf Python aufsetzendes Paketsystem und von daher per se sehr interessant zu diskutieren hier im Board. Wäre toll, wenn da auch jemand erfahrenes etwas zu zu sagen wüßte :-)
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Beitragvon BlackVivi » Samstag 7. Februar 2009, 01:14

Hyperion hat geschrieben:Um das Thema noch mal in eine andere Richtung zu lenken (wobei die "pythonischer" ist): Hat jemand sich mal Foresight Linux und vor allem deren Paketmanagement conary angeguckt? Ist ja anscheinend ein auf Python aufsetzendes Paketsystem und von daher per se sehr interessant zu diskutieren hier im Board. Wäre toll, wenn da auch jemand erfahrenes etwas zu zu sagen wüßte :-)
Portage ist auch in Python geschrieben...
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Beitragvon cofi » Samstag 7. Februar 2009, 10:37

BlackVivi hat geschrieben:Portage ist auch in Python geschrieben...

Nicht ganz. Das hat auch ne gute Portion BASH intus ;)
lunar

Beitragvon lunar » Samstag 7. Februar 2009, 17:15

BlackVivi hat geschrieben:
Hyperion hat geschrieben:Um das Thema noch mal in eine andere Richtung zu lenken (wobei die "pythonischer" ist): Hat jemand sich mal Foresight Linux und vor allem deren Paketmanagement conary angeguckt? Ist ja anscheinend ein auf Python aufsetzendes Paketsystem und von daher per se sehr interessant zu diskutieren hier im Board. Wäre toll, wenn da auch jemand erfahrenes etwas zu zu sagen wüßte :-)
Portage ist auch in Python geschrieben...

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