Debian Etch: Django, mod_wsgi, Apache2 => 500er Server Er

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macroslk
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Dienstag 2. Dezember 2008, 14:05

So, das Ganze funktioniert nun - Satchmo auch. :) Nach langen Mühen...
Ich habe Django nochmal gesynct. Scheinbar lief der erste Sync nicht sauber.

Dann kam noch dazu, dass das python-mysql Modul noch gefehlt hat.
Da ich mod_wsgi aus Debian SID (=unstable) geholt habe (denn nur da gibt es das per apt-get) hatte ich das Problem, dass python-mysql Modul nicht installierbar war, weil die Programmversionen der erforderlichen Komponenten durch die vorher installation per apt-get nicht zusammenpassen.
Per apt-get lässt sich das Python-mysql Modul übrigens sowieso nur für Python 2.4 installieren.
Also musste ich das python-mysql modul manuell runterladen, die fehlenden Komponenten auch aus dem Debian SID holen. Dann konnte ich auch das Mysql Modul für Python installieren.

Also meine Empfehlung für alle anderen die Django unter Python nutzen wollen:

Solange es alle erforderlichen Komponenten nicht für Python 2.5 gibt. Lieber Python 2.4 installieren. Das erleichtert einiges.
Und das mod_wsgi nicht per apt-get installieren, sondern direkt herunterladen und manuell installieren.

Viel Erfolg noch allen :)
Leonidas
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Dienstag 2. Dezember 2008, 15:48

Anderer Tipp: Unter Etch einfach FastCGI nutzen. Ich habe Python 2.6 (Backports aus den Ubuntu-PPAs) + selbstkompiliertes psycopg2 (via easy_install) + Django aus dem Mercurial-Mirror. mod_wsgi ist schoen und gut, aber sobald man versucht Binaries aus Sid zu holen, hat man was falsch gemacht.
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macroslk
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Dienstag 2. Dezember 2008, 16:49

Binaries ist SID zu holen war sicher nicht die geschickteste Handlung.
Allerdings ist soweit ich weiß der Weg über WSGI performanter als über FastCGI.

Aber sicher ist je nach Bedarf der eine oder andere Weg sinnvoller.

PS: Was ich an dieser Stelle noch erwähnen will, falls jemand die Entscheidung FastCGI, WSGI oder mod_python treffen möchte.
Mod_python ist nur für Python 2.4 verfügbar und bzgl. der Performance die ungünstigste Lösung.
Y0Gi
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Dienstag 2. Dezember 2008, 16:50

mod_wsgi ist schon seit Ewigkeiten in Lenny und einen Backport für Etch gibt es auch - so isses ja nu nich.
Leonidas
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Dienstag 2. Dezember 2008, 18:02

macroslk hat geschrieben:Binaries ist SID zu holen war sicher nicht die geschickteste Handlung.
Allerdings ist soweit ich weiß der Weg über WSGI performanter als über FastCGI.
Wenn da ein Unterschied besteht, dann ist der so marginal, dass man ihn wohl in aller Regel vernachlässigen kann. Ich schätze dass es eher andere Bottenecks geben wird.
macroslk hat geschrieben:Mod_python ist nur für Python 2.4 verfügbar und bzgl. der Performance die ungünstigste Lösung.
mod_python ist so ziemlich aus jeder Sicht die schlechteste Lösung, da ist der Weg über den mod_wsgi-Backport in Etch sinnvoller.
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macroslk
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Dienstag 2. Dezember 2008, 18:31

Leonidas hat geschrieben: Wenn da ein Unterschied besteht, dann ist der so marginal, dass man ihn wohl in aller Regel vernachlässigen kann. Ich schätze dass es eher andere Bottenecks geben wird.
Ok, mag sein. So genau kann ich das auch nicht beurteilen.
Meine Info stammt auch nur aus einer anderen Quelle.
Sicherlich muss man auch die Datenbank-Verbindung und die Auslieferung der Bilder/Medien performancetechnisch optimieren - keine Frage.
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